NZZ Geopolitik

Globale Krisen, neue Allianzen, eskalierende Handelskonflikte: «NZZ Geopolitik» bringt Ordnung in eine unruhige Welt. Marlen Oehler und David Vogel analysieren die weltpolitischen und wirtschaftlichen Fragen unserer Zeit. Mit ihren Gästen setzen die Hosts das geopolitische Puzzle zusammen, um das grosse Ganze zu verstehen. Immer mittwochs.

  1. 4D AGO

    Chinas Kalkül am Golf: warum Peking Iran im Stich lässt

    Der Krieg zwischen Israel, den USA und dem Iran wirft eine zentrale geopolitische Frage auf: Warum unterstützt China seinen strategischen Partner Iran nicht militärisch? Obwohl Peking den Angriff rhetorisch scharf verurteilt, bleibt konkrete Hilfe aus. In dieser Episode analysiert die Politikwissenschaftlerin Julia Gurol-Haller, wie eng die Beziehungen zwischen China und Iran tatsächlich sind. Sie erklärt, warum Ölhandel, Sanktionen und wirtschaftliche Abhängigkeiten eine wichtige Rolle spielen – und weshalb die Golfstaaten für China letztlich wichtiger sind als Teheran. Außerdem geht es um Chinas Strategie im globalen Machtwettbewerb mit den USA, mögliche Folgen für den Welthandel und die Bedeutung der Strasse von Hormus für die chinesische Wirtschaft. Die Diskussion zeigt, wie Peking geopolitische Krisen nutzt, um sich international als stabiler Partner zu präsentieren – während es gleichzeitig direkte Konfrontationen mit Washington vermeidet. Heutiger Gast: [Julia Gurol-Haller](https://www.giga-hamburg.de/en/the-giga/team/gurol-haller-julia), Politikwissenschaftlerin und Forscherin zu China-Nahost-Beziehungen am GIGA-Institut in Hamburg Host: David Vogel Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du [hier](https://abo.nzz.ch/23055512-2/). Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann [hier ](https://abo.nzz.ch/23055513-2/)entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.

    28 min
  2. FEB 25

    Warum Japans neue Sicherheitspolitik zum Konflikt mit China führt

    Ein Moment des Schocks für alle Panda-Freunde in Japan: Die kurzfristige Rückholung der letzten beiden Pandas nach China am 28. Januar ist weit mehr als nur ein trauriger Abschied im Ueno Zoo von Tokio. Der Abzug der Tiere steht symbolisch für die schwere bilaterale Krise, in der Japan und China stecken. Auslöser der aktuellen Krise war eine Aussage der neuen japanischen Premierministerin Sanae Takaichi am 7. November im Parlament zu einem möglichen Konflikt um Taiwan. China reagiert ungehalten, mit einer Mischung aus militärischem Säbelrasseln, wirtschaftlichem Druck und Tourismus- und Kulturboykotten. Was Japans „Zeitenwende“ in der Sicherheitspolitik damit zu tun hat, die verstärkte Zusammenarbeit mit den USA unter Donald Trump und die Rolle des „südlichen Dreiecks“ mit Südkorea, erklärt die Politikwissenschafterin Alexandra Sakaki in der neusten Folge von "NZZ Geopolitik". Gast: [Alexandra Sakaki](https://www.swp-berlin.org/wissenschaftler-in/alexandra-sakaki), Expertin für Aussen- und Sicherheitspolitik in Japan und Ostasien bei der SWP in Berlin Host: Marlen Oehler Über die sicherheitspolitische Wende Japans findet Ihr zum Beispiel diesen [Artikel ](https://www.nzz.ch/international/netzwerk-statt-nato-japans-rolle-in-asiens-sicherheitspolitik-ld.1892145)in der NZZ oder hier über [Takaichis Rolle](https://www.nzz.ch/international/nach-dem-rekordwahlergebnis-das-ist-von-japans-konservativer-revolution-zu-erwarten-ld.1924063). Feedbacks und Inputs gerne an: geopolitik@nzz.ch «[NZZ Pro](https://www.nzz.ch/pro)» bietet vertiefte Analysen und umfassende Einordnungen zu den geopolitischen und weltwirtschaftlichen Entwicklungen Die Stellenangebote für verschiedene Volontariate bei der NZZ findest du [hier](https://unternehmen.nzz.ch/karriere/stellenangebote/).

    33 min
  3. FEB 4

    Macht vor Recht: Ist es vorbei mit der globalen Kooperation?

    Internationale Organisationen wie die UNO, die NATO oder die WTO wurden nach 1945 geschaffen, um Frieden, Stabilität und die globale Zusammenarbeit zu sichern. Doch heute stehen sie massiv unter Druck. Immer mehr Staaten verhalten sich unkooperativ, blockieren Entscheidungen, brechen Regeln oder ziehen sich ganz aus internationalen Abkommen zurück. Allen voran die USA. In dieser Episode von «NZZ Geopolitik» erklärt die Politikwissenschaftlerin Stefanie Walter, warum Staaten kooperieren, was dabei Kooperationsgewinne sind; sie zeigt aber auch auf, weshalb gerade mächtige Länder auf nationale Alleingänge setzen und warum wir uns in einer Ära zunehmender Nicht-Kooperation befinden. Anhand konkreter Beispiele – von den USA unter Donald Trump über den Brexit bis hin zu Russland, China und der Türkei – wird deutlich, was unkooperatives Verhalten für die Welt bedeutet. Vor allem stellt es die Staatengemeinschaft und internationale Organisationen vor ein strategisches Dilemma: Soll man Staaten entgegenkommen oder sie sanktionieren? Welche Signalwirkungen haben harte oder weiche Reaktionen? Und was bedeutet es langfristig, wenn Macht immer häufiger über Recht gestellt wird? Gast: Stefanie Walter, Politikwissenschaftlerin Universität Zürich Host: Marlen Oehler «[NZZ Pro](https://www.nzz.ch/pro)» bietet vertiefte Analysen und umfassende Einordnungen zu den geopolitischen und weltwirtschaftlichen Entwicklungen

    34 min
  4. JAN 28

    Die USA und Europa im Beziehungsstress. Was folgt auf die Grönland-Krise?

    Das Jahr 2026 beginnt mit einer Serie geopolitischer Erschütterungen. Venezuela, Iran, und dann die Grönland-Krise. Die transatlantischen Beziehungen sind einem ultimativen Stresstest ausgesetzt. Aussagen von US-Präsident Donald Trump, territoriale Forderungen und wirtschaftliche Drohungen haben das Vertrauen zwischen den NATO-Partnern weiter beschädigt. In dieser Episode von «NZZ Geopolitik» analysieren wir, warum Grönland zum Kulminationspunkt einer akuten Entfremdung wurde, wie Europa erstmals geschlossen rhetorisch gegen Präsident Trump auftritt und warum die NATO in ihrer Grundidee infrage gestellt ist. Welche strategischen Optionen hat Europas jetzt? Durchwursteln bis zur Zeit nach Trump, der Aufbau eigenständiger sicherheitspolitischer Fähigkeiten oder neue Allianzen ohne die USA? Keine dieser Optionen wäre einfach. Europa steht vor einer historischen Weichenstellung. Gast: Andreas Rüesch, stv. Auslandchef der NZZ Host: Marlen Oehler Andreas Artikel über Trumps Board of Peace findet Ihr [hier](https://www.nzz.ch/meinung/die-welt-braucht-keine-zweite-uno-trumps-friedensrat-ist-eine-missgeburt-ld.1921504). Weitere interessante Artikel zur Krise der transatlantischen Beziehungen von meinen Pro-Kollegen findet Ihr [hier](https://www.nzz.ch/pro/der-amerika-schock-die-europaeer-erleben-das-ende-des-postmodernen-paradieses-ld.1872068) und [hier](https://www.nzz.ch/pro/groenland-trump-und-davos-steht-die-nato-vor-dem-zerfall-ld.1920970). «[NZZ Pro](https://www.nzz.ch/pro)» bietet vertiefte Analysen und umfassende Einordnungen zu den geopolitischen und weltwirtschaftlichen Entwicklungen

    33 min

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Globale Krisen, neue Allianzen, eskalierende Handelskonflikte: «NZZ Geopolitik» bringt Ordnung in eine unruhige Welt. Marlen Oehler und David Vogel analysieren die weltpolitischen und wirtschaftlichen Fragen unserer Zeit. Mit ihren Gästen setzen die Hosts das geopolitische Puzzle zusammen, um das grosse Ganze zu verstehen. Immer mittwochs.

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