Wissen schafft Babyschlaf

Bianca Niermann

Dein Wissen schafft Babyschlaf-Podcast Willkommen bei deinem Podcast für entspannte Tage und ruhige Nächte. Mein Name ist Bianca. Ich schaffe für dich eine ganzheitliche Perspektive auf das Thema Babyschlaf und verbinde neueste wissenschaftliche Erkenntnisse mit tiefem Verständnis für die emotionalen Herausforderungen, die damit verbunden sein können. Wissen schafft Babyschlaf ist Deine Begleitung auf einer Reise, die Geduld, Liebe und Wissen vereint. Denn gut schlafen heißt gut leben–für Dein Baby und für Dich. Abonniere jetzt und starte mit mir in entspannte Nächte und happy days 🌙✨

  1. 3d ago

    Staffel 2, Folge 33: Talea's Fall aus der Community: Von der Federwiege zu mehr Ruhe

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"! Was passiert, wenn ein Kind seit seiner Geburt vor allem durch Bewegung einschläft? In dieser Folge erzähle ich von Talea. Sie schläft zunächst tagsüber und nachts in einer Federwiege. Wenn sie nachts aufwacht, wird sie wieder in die Federwiege gelegt oder später auf dem Arm des Vaters und auf dem Pezziball begleitet. Obwohl Talea gestillt wird, schläft sie nie an der Brust ein. Das Stillen ist für sie deshalb zunächst keine vertraute Einschlafhilfe. Ihre wichtigste Verbindung zum Einschlafen ist Bewegung. Für die Familie wird die Situation zunehmend belastend. Der Vater muss nachts tragen und hüpfen, während die Mutter sich wünscht, Talea auch über Nähe und Stillen beruhigen zu können. Durch die Schlaf- und Fütterprotokolle werden wichtige Zusammenhänge sichtbar: Taleas Aufstehzeiten schwanken deutlich.Die Wachphasen sind sehr unterschiedlich.Die letzte Wachphase vor dem Nachtschlaf ist teilweise deutlich zu lang.Der Übergang von zwei auf einen Tagesschlaf ist noch nicht stabil.Die Mahlzeiten und Stillzeiten finden nicht immer regelmäßig statt.Der Schlaf ist eng mit Bewegung und dynamischen Einschlafhilfen verbunden.Nach meiner Auswertung und meiner Rückmeldung entscheidet die Famil ie selbst, welche Veränderungen sie umsetzen möchte.Tagsüber bleibt die Federwiege zunächst als Schlafplatz bestehen. Am Abend wird sie nicht mehr eingesetzt. Auch der Gymnastikball fällt weg. Talea lernt zunächst, im ruhigen Arm ihres Vaters einzuschlafen. Später kann auch ihre Mutter sie im Sitzen stillen und begleiten. Nach insgesamt 23 Tagen sind die Federwiege am Abend und der Pezziball nicht mehr notwendig. Die Familie erlebt die neue Situation als deutlich entspannter. Der Vater muss nachts nicht mehr stundenlang hüpfen, die Mutter fühlt sich sicherer und der Abend wird wieder zu einer gemeinsamen Familienzeit. In dieser Folge geht es um: Einschlafen durch BewegungFederwiege und Pezziball als Einschlafhilfenden Unterschied zwischen Stillen und EinschlafstillenSchlaf- und FütterprotokolleWachphasen und Tagesrhythmusdie Bedeutung von ruhigem Körperkontaktkleine, selbst gewählte Veränderungsschritteund die Frage, wie aus einer technischen Einschlafhilfe eine Beziehungserfahrung werden kann Wenn dir die Folge gefällt, teile sie gerne mit anderen Eltern und abonniere den Podcast für weitere Fallgeschichten rund um Babyschlaf und Kleinkindschlaf. Viel Spaß beim Hören! Ich freue mich über weitere Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.de Du wünschst dir Unterstützung für dein Kind? In der persönlichen schlafpädagogischen Beratung schauen wir gemeinsam genau hin, was dein Kind braucht. Von der Ersteinschätzung mit Schlafplan bis zum Intensiv Care Coaching. 👉 https://www.bianca-niermann.de/ablauf-und-kosten Du arbeitest mit Familien und möchtest Schlafpädagogin oder Schlafpädagoge werden? Die Qualifikation in kindorientierter Schlafpädagogik ist dein Einstieg in das Lizenzsystem von NIERMANN K.I.D.S.®. Lerne uns im kostenlosen Info-Zoom kennen. 👉 https://niermann-kids.de/#kontakt Du möchtest eine eigene NIERMANN K.I.D.S.® Babyschlafschule eröffnen? 👉 https://niermann-kids.de/#01 Du hast eine Frage oder einen Fall für den Podcast? 👉 office@niermann-kids.de Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Diagnose. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren.

  2. Oct 9

    Staffel 2, Folge 32: 15 Monate, nachts ständig wach und nur durch Tragen wieder im Schlaf

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"! „Wir können nicht mehr.“ Ihre Tochter wacht nachts immer wieder auf und braucht das Herumtragen, um weiterzuschlafen. Gleichzeitig hat die Mutter Bandscheibenprobleme, der berufliche Wiedereinstieg steht bevor und die Kita beginnt bald. In dieser Folge von „Wissen schafft Babyschlaf“ schaue ich auf die Nachricht der Eltern und sechs Tage Schlaf- und Ernährungsprotokoll. Dabei wird sichtbar: Die Abendzeit bleibt relativ ähnlich, während Aufstehen, Tagschlaf und Mahlzeiten deutlich wechseln. Wir schauen gemeinsam:• Was Durchschnittswerte übersehen lassen.• Warum ein oder zwei Schläfchen nicht allein nach dem Alter entschieden werden können.• Weshalb Schlaf und Essen zusammen betrachtet werden müssen.• Wie vertraute Begleitung verändert werden kann, wenn das Tragen körperlich nicht mehr möglich ist.• Welche Fragen wegen Krankheit und auffälliger Müdigkeit kinderärztlich weiterverfolgt werden sollten. Eine Fallbesprechung über verlässliche Tagesabläufe, kindorientierte Begleitung und die notwendige Entlastung erschöpfter Eltern. Der Fall ist anonymisiert. Die Folge ersetzt keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnostik. Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören! Ich freue mich über weitere Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.de Besuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/ https://niermann-kids.de/ https://instagram.com/bianca.niermann/ Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren.

  3. Oct 2

    Staffel 2, Folge 31: Fall aus der Community: Kind 10 Monate alt

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"! Was passiert, wenn sich Hunger, Müdigkeit, Nähe, Beruhigung und Schlaf immer mehr miteinander vermischen? In dieser Folge analysiere ich wieder einen Fall aus der Community. Das Kind ist  zehn Monate alt, wacht nachts sehr häufig auf und findet meist über Stillen zurück in den Schlaf. Die Mutter ist erschöpft, beschäftigt sich inzwischen fast den ganzen Tag mit Schlafzeiten und fragt sich gleichzeitig, wie sie etwas verändern kann, ohne die Beziehung zu ihrem Kind zu belasten. Wir schauen deshalb nicht nur auf die Nacht, sondern auf den gesamten 24 Stunden Verlauf. Dabei geht es um Timing, Regelmäßigkeit, Wachheit und Schlafqualität. Besonders wichtig ist mir die Wachheit, denn Wachzeit ist nicht einfach die Zeit zwischen zwei Schläfchen. Wachheit ist eine eigenständige Größe des Schlafes. Wir schauen außerdem auf das Essverhalten, die unterschiedlichen Funktionen des Stillens, die nächtlichen Kontakte und darauf, warum der Urlaub dieser Familie einen besonders wertvollen Hinweis liefert. Die Analyse zeigt keine einzelne Ursache. Sie zeigt ein System, in dem sich mehrere Bedürfnisse vermischen und häufig über dieselbe Form der Regulation beantwortet werden. Dabei sprechen wir auch über eine wichtige Unterscheidung: Bedürfnis und Bedarf sind nicht dasselbe. Ein Kind zeigt ein Signal. Dieses Signal verdient eine Antwort. Aber erst der Zusammenhang hilft uns zu verstehen, was das Kind in diesem Moment tatsächlich braucht. Stillen nach Bedarf ist dabei ausdrücklich nicht das Problem. Stillen darf Nahrung, Nähe, Beziehung und Regulation sein. Entscheidend ist die Frage, ob Eltern unterschiedliche Signale noch voneinander unterscheiden können. Außerdem geht es darum, warum Struktur nicht Starrheit bedeutet. Kinder brauchen keinen perfekten Stundenplan. Sie profitieren von einem Alltag, der zunehmend vorhersehbar wird. Aufstehen, Licht, Mahlzeiten, Bewegung, Kontakt, Wachheit, Ruhe und Schlaf können zu sozialen Rhythmen werden, die dem Kind Orientierung geben. Und genau darin liegt auch die positive Botschaft dieser Folge: Schlaf lässt sich nicht erzwingen. Aber Eltern können sehr viel dafür tun, gute Voraussetzungen für Schlaf zu schaffen. Wenn ihr einen eigenen Fall für eine mögliche Podcastanalyse einreichen möchtet, schreibt mir ins Büro an office@niermann-kids.de. Ihr bekommt anschließend unser Schlaf Assessment, einen ausführlichen Freitextbogen und die Protokolle für die Analyse. Wenn euch die Folge gefällt, freue ich mich sehr über eine Bewertung. Wir sind ein kleiner Nischenpodcast und eure Sterne helfen dabei, dass auch Eltern uns finden, die bei Babyschlaf mehr suchen als schnelle Standardantworten. Viel Spaß beim Hören! Besuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/ https://niermann-kids.de/ https://instagram.com/bianca.niermann/ Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren.

  4. Sep 18

    Staffel 2, Folge 30: Fall aus der Community: Baby, 4 Monate mit diagnostiziertem Reflux

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"! Wenn Stillen hilft, aber die Nacht trotzdem unruhig bleibt: In dieser anonymisierten Fallanalyse geht es um ein 17 Wochen altes Baby, das nachts häufig die Brust sucht. Im Schlafprotokoll ist bereits ein Rhythmus erkennbar, obwohl die Uhrzeiten noch schwanken. Gleichzeitig verändern diagnostizierter Reflux und ein starker Milchspendereflex die fachliche Einordnung. In dieser Folge erfährst du: woran sich ein beginnender Schlafrhythmus erkennen lässt,warum bewegliche Bettzeiten mit vier Monaten normal sein können,weshalb die sogenannte „4-Monats-Regression“ eigentlich Schlafentwicklung ist,wie Saugen gleichzeitig Nahrung und Regulation sein kann,wann Schlafberatung an eine medizinische oder stillfachliche Grenze stößt,wie soziale Zeitgeber am Morgen und Abend Orientierung geben,welche kleinen Schritte die Familie jetzt entlasten können.Die wichtigste Erkenntnis: Nähe, Stillen und Tragen waren und sind keine schlechte Schlafassoziationen. Diese Folge ersetzt keine kinderärztliche, stillfachliche oder schlafmedizinische Beratung. Schmerzen, Gedeihprobleme, auffälliges Erbrechen oder Atemprobleme sollten medizinisch abgeklärt werden. Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören! Ich freue mich über weitere Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.de Besuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/ https://niermann-kids.de/ https://instagram.com/bianca.niermann/ Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren.

  5. Sep 8

    Sommer Special, Folge 5: Ist mein Kind satt?

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"! Wie viel isst mein Kind eigentlich? Diese Frage stellen sich viele Eltern vor allem nachts, wenn das Kind wach ist und plötzlich die Zweifel kommen: Hat es heute genug gegessen? Ist es wirklich satt? In dieser Folge gebe ich dir eine einfache Möglichkeit, für drei oder vier normale Tage einmal genauer hinzuschauen und aus einem Gefühl eine konkrete Beobachtung zu machen. Es geht dabei nicht darum, das Essen zu kontrollieren, eine bestimmte Kalorienzahl zu erreichen oder das Essverhalten deines Kindes zu bewerten. Du schreibst einfach auf, was tatsächlich gegessen wurde, rechnest die Kalorien grob zusammen und bekommst so einen besseren Überblick über den Alltag. Angebotene Menge minus Rest = gegessene Menge. Hunger und Sättigung haben natürlich immer Vorrang. Eine Kalorienzahl ist dabei einfach nur eine Information. Wenn du dir Sorgen um Wachstum, Gewicht oder Gedeihen machst, gehört die weitere Einordnung in die Kinderarztpraxis oder zu einer qualifizierten Ernährungsfachkraft. Quellen: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)Referenzwerte zur Energiezufuhr. Energiebedarf und Richtwerte sind abhängig von Alter, Wachstum, Körpergröße, Aktivität und weiteren individuellen Faktoren. Netzwerk Gesund ins LebenFachinformationen zur kindlichen Ernährung sowie zur Beachtung von Hunger- und Sättigungssignalen. Bundeszentrum für Ernährung (BZfE)Informationen zu Nährwertkennzeichnung und Energieangaben pro 100 g beziehungsweise 100 ml. kindergesundheit-info.de / Bundesinstitut für Öffentliche GesundheitInformationen zu Wachstum und Gedeihen von Babys sowie zu Essproblemen und Situationen, in denen eine kinderärztliche Abklärung sinnvoll ist. Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören! Ich freue mich über weitere Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.de Besuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/ https://niermann-kids.de/ https://instagram.com/bianca.niermann/ Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren.

  6. Sep 4

    Staffel 2, Folge 28: Kind 12 Monate / Fall aus Community

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"! Ein Kind von knapp zwölf Monaten wacht nachts ungefähr alle zwei Stunden auf und möchte häufig gestillt werden. Die schnelle Erklärung wäre: „Das Kind braucht die Brust zum Weiterschlafen.“ Oder noch schneller: „Das ist eine Schlafassoziation.“ Genau mit dieser Hypothese sind wir auch in die Fallanalyse gegangen. Dann haben wir die Protokolle ausgewertet. Und plötzlich sah der Fall anders aus. Denn die genauere Betrachtung zeigte: Ein erheblicher Teil der täglichen Kalorienaufnahme hatte sich in den Abend und in die Nacht verschoben. Das nächtliche Stillen war deshalb nicht einfach nur Beruhigung oder Gegenregulation. Es hatte gleichzeitig eine reale Ernährungsfunktion. Deshalb ist dieser Fall so spannend: Eine Hypothese ist keine Wahrheit. Daten dürfen eine erste Deutung verändern. In dieser Folge schauen wir uns den gesamten 24-Stunden-Rhythmus an und nicht nur die Nacht. Besonders interessant ist die Beobachtung der Eltern, dass das Kind tagsüber sehr selbstständig und autonom ist. Es möchte selbst essen, orientiert sich an seiner Schwester, ist motorisch ausgesprochen aktiv und zeigt seine Bedürfnisse deutlich. Diese Autonomie endet nicht beim Schlafen. Gleichzeitig bedeutet Autonomie bei einem knapp zwölf Monate alten Kind nicht, dass das Kind die Verantwortung für die gesamte Nacht übernimmt. Eltern dürfen führen. Sie dürfen präsent bleiben und gleichzeitig Grenzen setzen. Beispiel-Tagesplan aus diesem Fall: 6:00–6:30 Uhr Aufstehen, Tageslicht, Start in den Tag. 7:00–7:30 Uhr Frühstück. Wenn das Frühstück sehr klein ausfällt: ca. 8:45–9:00 Uhr kleiner Snack 9:15–9:30 Uhr Schläfchen max. 45 Minuten, entsprechend den dokumentierten eigenen Schlafwerten des Kindes. ca. 11:00–11:30 Uhr Mittagessen Nach dem Vormittagsschlaf möglichst kein zusätzlicher Snack, damit der Hunger für die Hauptmahlzeit erhalten bleibt. 12:30–13:00 Uhr Mittagsschlaf bis ca. 14:30–15:00 Uhr nach dem Aufstehen Gehaltvoller Nachmittagssnack. ca. 17:30 Uhr Abendessen. ca. 18:45–19:15 Uhr Nachtschlaf, abhängig vom Ende des Mittagsschlafes. Stillen vor dem Schlafen, Stillen ungefähr gegen 22 Uhr, anschließend zunächst Stillpause bis etwa 2 Uhr, erneutes Stillen und gegebenenfalls wieder gegen 5 Uhr. Diese Abstände orientieren sich an den dokumentierten bisherigen Möglichkeiten des Kindes und sollen die nächtliche Energie- und Flüssigkeitsaufnahme schrittweise reduzieren. Morgens bis zum ersten Schlaf: ungefähr 2¾–3¼ Stunden Nach dem kurzen Vormittagsschlaf bis zum Mittagsschlaf: ungefähr 2½–3 Stunden Nach dem Mittagsschlaf bis zur Nacht: ungefähr 4¼ Stunden Das Ziel: Wir nehmen dem Kind nicht einfach Schlaf oder Nahrung weg. Wir verteilen beides neu: kurzer Vormittagsschlaf + längerer Mittagsschlaf + mehr Kalorien am Tag + schrittweise weniger Kalorien und Flüssigkeit in der Nacht. Und auch dieser Plan bleibt eine Arbeitshypothese. Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören! Ich freue mich über weitere Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.de Besuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/ https://niermann-kids.de/ https://instagram.com/bianca.niermann/ Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt zu konsultieren.

  7. Sep 1

    Sommer Special, Folge 4: "Das klappt nicht!" Warum dein Impuls richtig war und was gefehlt hat

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"! „Das haben wir probiert, aber es hat nicht geklappt. Unser Kind hat geweint." Diesen Satz lese ich gerade in fast jedem Fall, den ich auswerte. Und dahinter steckt fast nie ein Fehler der Eltern. Meistens steckt dahinter eine gute Beobachtung, ein richtiger Impuls und ein einziger Moment, in dem alles wieder verworfen wird. In dieser Sommer-Special-Folge schauen wir uns an, was in diesem Moment passiert. Warum das Weinen deines Kindes eine Information ist und keine Bewertung deiner Entscheidung. Warum du dein Kind nicht vor allem Unangenehmen schützen musst, damit es seine innere Ruhefähigkeit entwickelt. Und warum der häufigste Grund für ein gescheitertes Vorhaben nicht der Mut der Eltern ist, sondern manchmal einfach nur zu viel auf einmal.   Außerdem geht es um zwei Gefühle, über die kaum jemand spricht: die Angst, dem eigenen Kind zu schaden. Und die Wut, für die sich fast jede Mutter schämt. Was du aus dieser Folge mitnimmst „Das klappt nicht" heißt selten, dass die Idee falsch war.Weinen ist eine Information, keine Note für dich.Sich kümmern heißt nicht, dass dein Kind nicht weint. Es heißt, dass es damit nicht allein ist.Wut ist ein Signal. Sie sagt: so nicht.Dein Kind sucht bei Belastung die Hauptbezugsperson. Das gilt der Rolle, nicht dem Geschlecht.Der Vater braucht einen eigenen WegSchreib mir doch gerne, wovor du beim Thema Veränderung am meisten Angst hast. Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören! Ich freue mich über weitere Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.de Besuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/ https://niermann-kids.de/ https://instagram.com/bianca.niermann/ Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps uns Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren.

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