Agenda Austria Studio | Das Weekly

Agenda Austria Studio

Das Weekly – Make Austria Think Again. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann.  Für alle, denen Fakten wichtiger sind als empfundene Wahrheiten. Willkommen im Studio der Agenda Austria – die Denkfabrik zum Hören.

  1. 3d ago

    Ulf Poschardt: “Wir brauchen brutale Leadership.”

    „Ich bin lieber ein Anarchist als ein Wurmfortsatz kaputter Eliten" – Ulf Poschardt Diese Woche ist Ulf Poschardt zu Gast. Er war bis vor Kurzem Herausgeber von Welt und Politico Deutschland und ist heute nach eigener Beschreibung der freieste Mitarbeiter bei Axel Springer. Er ist Autor des Buches „Bückbürgertum“. Warum kommt aus den christdemokratischen Parteien kaum noch ein konservativer Gedanke? Wieso verlieren ÖVP und Union ausgerechnet dort, wo sie jahrzehntelang die Mehrheit hatten? Und was hat die bürgerliche Mitte verlernt, das die politische Linke perfektioniert hat? Wir führen ein Gespräch darüber, warum die Union nichts Konservatives mehr an sich hat, warum Javier Milei der perfekte Politikertyp ist und warum Poschardt „relativ sicher ist”, dass der Verfassungsschutz schon eine Akte über ihn angelegt hat. Die Themen dieser Folge: 00:59 Sachsen-Anhalt: Warum die CDU auf 17,2 Prozent abstürzt 04:52 CDU und ÖVP im Vergleich: Sebastian Kurz, Worthülsen und der fehlende Thinktank 07:20 Sprache der Politik: Wenn Antworten wie von ChatGPT klingen 12:08 Javier Milei und die Österreichische Schule: Wem gehört das Freiheitsdenken? 16:07 Hayek, Mises und die Junge Union: Wo bürgerliche Erneuerung entsteht 19:17 Staatsquote und Verfassungsschutz: Wer den Staat wirklich delegitimiert? 22:43 Warum der vorpolitische Raum so wichtig ist 28:30 Talkshows, Universitäten, NGOs: Der Kampf um die Institutionen

    Ulf Poschardt: “Wir brauchen brutale Leadership.”
  2. Sep 4

    Wofür steht die ÖVP eigentlich noch, Herr Sobotka?

    "Das Ergebnis ist nicht berauschend, gar keine Frage." – Wolfgang Sobotka über die Bilanz der ÖVP bei Staatsquote und Entbürokratisierung Diese Woche ist Wolfgang Sobotka, ehemaliger Nationalratspräsident und heute Präsident des Campus Tivoli, der Parteiakademie der ÖVP zu Gast im Studio der Agenda Austria. Thema ist der Zustand der konservativen Parteien im deutschsprachigen Raum – und vor allem jener der ÖVP. Warum muss sich eine konservative Partei heute für ein konservatives Familienbild entschuldigen? Was ist von den drei Wurzeln geblieben, aus denen die ÖVP kommt: christlich-sozial, konservativ, wirtschaftsliberal? Und wie stark trägt die christliche Soziallehre noch, wenn sich das Land von der Kirche abwendet? Dazu der Blick von außen: Die Community der Agenda Austria wurde gefragt, wofür die ÖVP steht. Innerhalb von drei Stunden gingen über 70 Kommentare ein, von denen nur einer positiv war. Die Vorwürfe reichten von Klientelpolitik und Etatismus über Worthülsen bis hin zum Vorwurf des Machterhalts. Sobotka nimmt zu den Vorwürfen der Bürgerlichen Stellung. Außerdem stellen wir die Frage, wie die ÖVP sich einerseits auf „Politik für die nächsten Generationen“ berufen kann, andererseits aber vor einer großen Pensionsreform zurückschreckt. Die Themen dieser Folge: 02:38 Muss sich eine konservative Partei für ihr Familienbild entschuldigen? 04:35 Woke, Cancel Culture und der Rechtsruck: Wo die Mitte verloren ging 11:47 Klar gegen rechts, unklar gegen links: Die Abgrenzung zum Kommunismus 14:24 Staatsquote 55 Prozent: Was die ÖVP seit 1987 nicht geschafft hat 17:19 Stärkste Struktur, schwächster Hebel? Die ÖVP und der Leistungsgedanke 20:52 70 Kommentare, ein einziges positives: Wofür steht die ÖVP? 27:49 Eigentum, Kirche, Verantwortung: Was vom Christlich-Sozialen bleibt 31:11 Welchen Politikertyp die ÖVP in 20 Jahren braucht 35:08 Pensionen: Warum das Antrittsalter allein nichts löst 38:38 33 Milliarden Pensionslücke – und der Streit um die Zahl Das Weekly – Make Austria Think Again… …ist der Podcast der Agenda Austria. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jeden Freitag eine neue Folge, überall wo es Podcasts gibt.

    Wofür steht die ÖVP eigentlich noch, Herr Sobotka?
  3. Aug 21

    Wird der Migrationsdruck einfach auf die Schule abgewälzt, Herr Walach?

    Kann das österreichische Schulsystem den Migrationsdruck abfedern? Host Sandra Keplinger spricht mit dem Historiker und Mittelschullehrer Thomas Walach, der auf X (@motihari1903go) aus erster Hand berichtet, über den Alltag an einer Wiener Brennpunktschule. Sie reden über Kinder, die auch nach mehreren Jahren im heimischen Bildungssystem kaum Deutsch können, über Eltern, die ihre Mitarbeit verweigern oder aktiv gegenarbeiten, und über die Frage, wo Ressourcen wirklich wirken. Walach erklärt, warum er Deutschförderklassen für unverzichtbar hält, warum er eine Sprach- und Entwicklungsstandserhebung ab drei Jahren fordert und weshalb der gestoppte Familiennachzug das Pflichtschulsystem vor dem Kollaps bewahrt hat. Zum Abschluss gibt es einen historischen Exkurs über Universalismus, Liberalismus und die Wurzeln des Begriffspaars „links" und „rechts". Die Themen dieser Folge: 02:07 – Alltag an einer Wiener Brennpunktschule  03:41 – Migration und Deutsch: Warum der Spracherwerb scheitert  15:38 – Elternverantwortung, Koranschule und Gewalt  23:50 – Islam, Handykonsum und religiöser Druck unter Schülern  33:37 – Wohin die Ressourcen wirklich fließen sollten  35:47 – Probleme ansprechen oder die FPÖ stärken? Die linke Angst  38:23 – Deutschförderklassen: Sonderbehandlung im Interesse der Kinder  44:47 – Familiennachzug, Asyl und die Grenzen der Schule  46:17 – Integration vor Zuzug: Wo die Parteien heute stehen  49:57 – Universalismus, Liberalismus und Chancengleichheit Das Weekly – der Podcast der Agenda Austria Make Austria Think Again: Jeden Freitag neu, auf Youtube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.

    Wird der Migrationsdruck einfach auf die Schule abgewälzt, Herr Walach?
  4. Aug 14

    Dürre-Milliarde: Soll der Staat unversicherte Bauern retten?

    „Wenn der Staat bei der Dürre alle fördert, dann brauche ich die Versicherung nicht — dann bin ich ja dumm, wenn ich die Versicherung habe." — Hanno Lorenz über den Konstruktionsfehler der Dürrehilfe Eine Milliarde Euro Dürreschaden, ein Landwirtschaftsminister, der auch unversicherten Bauern Geld verspricht, und ein Finanzminister, der auf der Bremse steht: In dieser Folge streiten die Agenda-Austria-Ökonomen Jan Kluge und Hanno Lorenz offen darüber, wie Österreich mit Wetterschäden in der Landwirtschaft umgehen soll. Es treffen zwei marktliberale Ökonomen aufeinander, die sich ausnahmsweise nicht einig sind. Kluge will eine Versicherungspflicht, um den Markt überhaupt erst entstehen zu lassen. Lorenz hält dagegen: mehr Eigenverantwortung, kein Zwang, und Schluss mit dem jährlichen Subventionsabonnement. Die Themen dieser Folge: 01:43 – Warum jedes Jahr der Staat zahlt: das Subventionsabonnement  05:16 – Wo die Dürreversicherung an ihre Grenzen stößt  07:56 – Moral Hazard und adverse Selektion: warum der Markt nicht entsteht  15:04 – Willkür der Abgrenzung: Warum die Bauern und nicht die Seilbahn?  23:27 – Fördern, weil man sie braucht: Almen, Tourismus, Landschaft  27:10 – Teurere Milch statt Subvention? Die Rechnung, die nicht aufgeht  43:03 – Ist Lebensmittelsicherheit das falsche Argument?  48:30 – Klimaschutz, Anpassung und der Streit um die Klimaanlage Das Weekly – Make Austria Think Again Der Podcast der Agenda Austria erscheint jeden Freitag auf Apple Podcasts, Spotify, Youtube und allen relevanten Plattformen.

    Dürre-Milliarde: Soll der Staat unversicherte Bauern retten?
  5. Aug 7

    Kontaktschuld & Meinungsfreiheit: Mit wem darf man noch reden? – mit Franz Schellhorn

    „Eine offene Gesellschaft, die nur mehr Zustimmung zulässt, ist keine offene Gesellschaft, sondern eine Echokammer mit einem Türsteher.” – Franz Schellhorn Mit wem darf man in diesem Land überhaupt noch reden? Franz Schellhorn und Sandra Keplinger nehmen die Mechanik der Kontaktschuld unter die Lupe – den Trick, den Botschafter zu erledigen, statt sich mit der Botschaft zu befassen. Anlass ist die letzte Folge, in der ein FPÖ-Berater zu Gast war – der erste freiheitliche Gesprächspartner in 13 Jahren Agenda Austria. Was folgte, war weniger ein Streit über Inhalte als über die Frage: „Darf man mit dem überhaupt reden?” In dieser Folge sprechen wir darüber, warum ein „betreutes Denken“ auch vom ORF praktiziert wird. Warum es ein beliebtes Mittel ist, den politischen Gegner mit einem Etikett zu diskreditieren, anstatt sich mit seinen Inhalten auseinanderzusetzen. Und warum der Sinn der Meinungsfreiheit darin besteht, Meinungen zu schützen, die andere empören oder verletzen. Die Themen dieser Folge: 00:54 – Der Fall Willacker: erster FPÖ-Gast in 13 Jahren 05:05 – „Dann seid ihr rechts": Kontaktschuld in den Kommentaren 09:17 – Faschismus-Vorwurf und Hayeks „Weg in die Knechtschaft" 13:32 – Verbreiten wir AfD-Narrative? 18:20 – „Neoliberal" als Kampfbegriff: Wie die Etikettierung den Gegner diskreditiert 22:31 – Ist die Agenda Austria die „Lobby der Reichen"? 28:05 – Die mediale Übermacht des ORF 33:11 – Staatsfunk ORF: hunderte Millionen, kaum hinterfragt 38:37 – Wir brauchen mehr Diskurs! Das Weekly – Make Austria Think Again Das Weekly erscheint jeden Freitag — auf YouTube, Spotify und Apple Podcasts. Jede Folge nimmt sich ein wirtschafts- oder gesellschaftspolitisches Thema vor und prüft, was hinter den Schlagworten steckt. Diese Woche: warum in der Debatte immer öfter das Etikett zählt und nicht das Argument.

    Kontaktschuld & Meinungsfreiheit: Mit wem darf man noch reden? – mit Franz Schellhorn
  6. Jul 31

    Kulturkampf links gegen rechts: Wer bestimmt, was „extrem" ist? – mit FPÖ-Berater Robert Willacker

    “Den Linken ist es gelungen, die Deutungshoheit über den Begriff ‘rechts’ zu erlangen.” – Robert Willacker Die FPÖ liegt in den Umfragen bei knapp 40 Prozent, doch wofür steht sie wirtschaftspolitisch eigentlich? Sandra Keplinger spricht mit Politikberater Robert Willacker, der die FPÖ Oberösterreich berät, über den Kulturkampf zwischen links und rechts, den Umgang mit dem politischen Islam nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day – und die Frage, ob die Partei zwischen sozialer Heimatpartei und wirtschaftsliberalem Anspruch eine klare Linie hat. Ein Gespräch über Framing, Feindbilder und politische Ränder. Die Themen der Folge: 02:03 – Warum die FPÖ konstant führt: Umfragen und Alleinstellungsmerkmale 06:09 – Politischer Islam nach dem CSD-Anschlag: Reaktionsmuster in Deutschland und Österreich 09:21 – Wenn Begriffe vermischt werden: konservativ, rechts, rechtsextrem und islamistischer Terror 20:06 – Gewalt gegen Politiker: Was die deutsche Statistik über die politischen Ränder verrät 28:15 – Gibt es eine Glorifizierung der Mitte? 32:41 – Sozialistisch oder liberal? Die wirtschaftspolitische Einordnung der FPÖ 37:44 – Koalition mit der ÖVP: Warum die Sozialpartnerschaft im Verfassungsrang steht Neue Folgen von „Das Weekly" gibt es jeden Freitag. Der wöchentliche Podcast der Agenda Austria – auf Youtube, Spotify, Audible und überall, wo es Podcasts gibt. Abonnieren und mitdenken.

    Kulturkampf links gegen rechts: Wer bestimmt, was „extrem" ist? – mit FPÖ-Berater Robert Willacker
  7. Jul 24

    Warum niemand Rechenzentren will — und alle sie brauchen

    „Es gibt schlichtweg keine Autorität, die festlegen sollte, welche Rechenleistung gerechtfertigt ist und welche nicht.” – Jan Kluge In Kronstorf baut Google das erste große Rechenzentrum Österreichs — und plötzlich wird über Wasser, Strom und Ackerland gestritten. Host Sandra Keplinger und Ökonom Jan Kluge nehmen die Debatte auseinander: Was steckt hinter den kursierenden Zahlen, wo haben die Anrainer berechtigte Anliegen, und warum sind Rechenzentren weltweit so unbeliebt? Entlang von sieben Thesen zum niedrigen Vertrauen in Rechenzentren geht es um Nullsummendenken, Eigentumsrechte und die Frage, warum Europa beim Thema KI längst zusieht statt mitzuspielen. Themen dieser Folge: 01:31 – Google-Rechenzentrum Kronstorf: Fakten, Wasser- und Stromverbrauch  04:36 – 18 Jahre Genehmigung und trotzdem Misstrauen gegen die Behörden  08:30 – Eigentumsrechte und Kompensation: Das Lehrbuchbeispiel vom Fluss  12:21 – Nullsummendenken und das Misstrauen gegen Big Tech  17:52 – Physisch vs. digital: Warum ein dm-Logistikzentrum niemanden stört  23:25 – Technologieskepsis von der Eisenbahn bis zur KI  27:34 – Europas Regulierungsvorsprung, Texas und die Standortfrage Das Weekly – der wöchentliche Podcast der Agenda Austria Ökonomen und Gäste diskutieren, was in Österreich wirtschaftlich und politisch gerade auf dem Spiel steht: Standort, Steuern, Budget, Arbeitsmarkt, Pensionen, Bildung, Energie und Digitalisierung. Nüchterne Analyse statt Schlagzeilen, mit Zahlen, die man nachprüfen kann. Neue Folgen jeden Freitag auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.

    Warum niemand Rechenzentren will — und alle sie brauchen

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