BauertothePeople (B2P) - Der Podcast hinter den Kulissen von deinem Essen

Wilhelm Geiger

Wissen, Perspektiven & Hintergründe rund um unsere Lebensmittel & die Menschen dahinter. Ehrliche und offene Gespräche direkt auf den Höfen, in den Unternehmen und bei den Menschen zu Hause. Wissen aus erster Hand, ungecoacht und authentisch, von denen, die es wissen müssen. Und ja, ein bisserl Humor darf auch nicht fehlen. Reicht doch, wenn der Rotwein trocken ist.

  1. Future 4 Kids: Verein gründen, Zukunft bauen in Ruanda - Otto Fischer

    5D AGO

    Future 4 Kids: Verein gründen, Zukunft bauen in Ruanda - Otto Fischer

    Mit Otto Fischer sitze ich zum dritten Mal vor dem Mikro. Dieses Mal im Garten seines Isange Paradise Resort im Norden Ruandas. Über die Veterinärmedizin und das Indigene Volk der Batwa haben wir schon gesprochen, jetzt geht es ans Eingemachte: Wie gründet man einen Verein in der Entwicklungszusammenarbeit? Wie führt man ihn? Und was macht man da eigentlich konkret?Otto kam 2007 wegen der Berggorillas nach Ruanda. 18 Jahre später ist daraus der Verein Future 4 Kids geworden, mit einem achtköpfigen Vorstand, der komplett ehrenamtlich arbeitet. Kein Büro, kein Sekretariat, jeder Euro geht direkt in die Projekte. Was mich besonders beschäftigt hat: Otto erzählt offen über die unbequeme Seite der Hilfe. Darüber, dass mehr nicht immer besser ist. Dass man irgendwann auch Nein sagen muss, damit die Unterstützung nachhaltig bleibt. Und dass Vertrauen die einzige Basis ist, auf der so etwas funktioniert, auch wenn es manchmal enttäuscht wird.Wir sprechen über die Vereinsgründung in Österreich, über Spendenabsetzbarkeit, über den Unterschied zwischen Stadt und Land in Ruanda und über ein Gesundheitssystem, in dem eine Jahresversicherung weniger als drei Euro kostet. Und wir schauen in die konkreten Projekte: die Schneiderinnen-Ausbildung, bei der rund 80 Prozent der Absolventinnen im Beruf bleiben. Den Hort, der jetzt zur Vorschule wird. Die Community Library, zu der am ersten Sonntag 250 Kinder kamen. Das Single-Mothers-Programm. Und das Hotel als Social Business, das mittlerweile rund 8 Prozent des Jahresbudgets erwirtschaftet.Wer diese Arbeit unterstützen möchte, findet alle Infos und Links in den Shownotes.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsEinleitung und Vorstellung von Otto Fischer und Future 4 Kids00:04:21 Wie alles begann2007, Berggorillas, ein Patenkind und 50 Waisenkinder in Rasa00:09:08 Die VereinsgründungVon der informellen Hilfe zum eingetragenen Verein Future 4 Kids00:19:06 Leben auf dem Land in RuandaSubsistenzlandwirtschaft, Isolation und das Sozialsystem00:30:00 Teilen und LoslassenÜber Besitz, Materialismus und die Freude am Geben00:40:01 Was es kostet und was es bringtSpendenabsetzbarkeit, 0% Verwaltungskosten und Fundraising00:52:23 Einen Verein aufbauenVereinsgründung, Team und warum Unwissenheit helfen kann01:07:27 Das kleine Einmaleins der HilfeFrustration, Vertrauen und wann man Nein sagen muss01:16:10 Ethnozentrismus vermeidenEurozentrische Sicht, Zurückhaltung und lokale Zusammenarbeit01:33:00 Die Projekte im DetailWaisenkinder, Schneiderinnen-Ausbildung und Community Library01:58:03 Single Mothers und Social BusinessAlleinerziehende Mütter, das Isange Paradise Resort und Tiermedizin02:48:03 Wie man unterstützen kannSpenden, Patenschaften, Mitmachen und KontaktKurz-Bio Gast:Dr. Otto Fischer ist Veterinärmediziner aus Korneuburg und Gründer sowie Obmann des Vereins Future 4 Kids – Zukunft für Kinder in Ruanda. Seit 2007 reist er regelmäßig nach Ruanda und hat dort mehrere Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit aufgebaut, darunter Berufsausbildungen, ein Hortprogramm und ein Social-Business-Hotel. Der gesamte Vorstand des Vereins arbeitet ehrenamtlich.INFOS ZUR FOLGEFuture 4 Kids - Websitewww.future4kids.atKabagorozi Projekt (Batwa)www.future4kids.at/kabagorozi-projektSpendenseitewww.future4kids.at/jetzt-helfenIsange Paradise Resort – Websitewww.isangeparadiseresort.comFuture 4 Kids auf Instagramwww.instagram.com/future4kidsatFuture 4 Kids auf Facebookwww.facebook.com/futureforkidsFolge zur Veterinärmedizin in Ruandawww.bauertothepeople.at/podcast/257Folge zu den Batwawww.bauertothepeople.at/podcast/260 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople!  Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach.  B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen.  Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeople Musik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle  Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

    2h 54m
  2. B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Marktgärtnerei: Zukunft auf 8000 m² – Alfred Grand

    APR 26

    B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Marktgärtnerei: Zukunft auf 8000 m² – Alfred Grand

    Marktgärtnerei: 70 Gemüsekulturen auf weniger als einem Hektar, in Handarbeit, ohne Traktor, ohne Pestizide und direkt an die Kundschaft in der Region. Alfred Grand erklärt, warum das funktioniert.Alfred Grand bewirtschaftet die Grand Farm in Absdorf, Österreichs ersten Forschungs- und Demonstrationsbauernhof. Auf rund 90 Hektar betreibt er bio-regenerativen Ackerbau, auf einem kleinen Teil davon den Grand Garten, eine Marktgärtnerei, die zeigt, was auf kleinen Flächen möglich ist. Ich habe ihn vor Studierenden an der WU Wien getroffen, im Rahmen der Lehrveranstaltung "Zukunftsfähiges Wirtschaften". Passender hätte das Thema nicht sein können.Was mich an diesem Gespräch beeindruckt hat: Alfred denkt Landwirtschaft konsequent vom Boden her. Wer versteht, warum ein gesunder Boden Wasser hält, warum Regenwürmer dafür sorgen, dass im Schwarzen Meer weniger Fische sterben und warum ein System, das bei Blackout weiter produzieren kann, mehr ist als eine nette Idee, der versteht auch, warum Marktgärtnerei gerade so an Dynamik gewinnt. In Österreich gibt es inzwischen rund 200 solcher Betriebe, Tendenz steigend, viele davon gegründet von Quereinsteigern mit akademischem Hintergrund.Wir sprechen über den Unterschied zwischen bio, konventionell und regenerativ und warum es dafür keine einheitliche Definition gibt. Über die Geschichte der Marktgärtnerei, die von den Pariser Pferdemist-Gärtnereien über Eliot Coleman und Jean-Martin Fortier bis nach Absdorf führt. Über Vermarktung, Kistl-Abos und die Frage, ob man davon leben kann. Über die Taskforce Marktgärtnerei, die Rahmenbedingungen schaffen will, wo es bisher keine gibt. Und über die ROC-Zertifizierung, den weltweit höchsten Bio-Standard.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsLive an der WU Wien: Willy stellt Alfred Grand und das Format vor00:03:17 Der Weg zur LandwirtschaftAlfreds Familie, der Weinbau und die Entscheidung für die Regenwürmer00:09:19 Warum Regenwürmer unterschätzt werdenVom Kindergartenwissen zur Grünen Revolution und ihren Folgen00:13:51 Bio, konventionell, regenerativWas die Begriffe bedeuten und warum es keine einheitliche Definition gibt00:22:21 Sustainable reicht nicht mehrWarum Gleichbleiben zu wenig ist und Regenerieren nötig wird00:27:09 Was Marktgärtnerei ausmachtBiointensiver Gemüseanbau, SDGs und ein blackout-sicheres System00:39:36 Wer macht das und lohnt es sich?Betriebswirtschaft, Startkapital und das Profil der Marktgärtner00:50:04 Fehler, Lernkurve, BodenaufbauKaltstart ins kalte Wasser und warum gesunder Boden alles entscheidet00:56:21 Beete statt TraktorspurenWarum sich bei der Marktgärtnerei die Natur nicht der Maschine anpasst01:07:00 Marktgärtnerei vs. GärtnereiDie Begriffsdebatte und der Unterschied zum Market Gardening01:14:01 Vermarktung: Kistl, Gastro, MarktDrei Vertriebswege, Wintergemüse und ganzjährige Produktion01:45:00 Taskforce und RahmenbedingungenWarum Marktgärtnereien Förderstrukturen und Ausbildung brauchen01:53:18 ROC-Zertifizierung und AusblickRegenerative Organic Certified, Resilienz und die letzte FrageKurz-Bio Gast:Alfred Grand ist Bio-Landwirt, Regenwurmexperte und Gründer der Grand Farm in Absdorf, Niederösterreich, Österreichs erstem Forschungs- und Demonstrationsbauernhof. Er betreibt auf rund 90 Hektar bio-regenerativen Ackerbau und mit dem Grand Garten eine der ersten Marktgärtnereien Europas mit ROC-Zertifizierung. 2025 wurde er als einer von Europas Top 50 Farmers ausgezeichnet.INFOS ZUR FOLGEGrand Garten Websitewww.grandgarten.atGrand Garten auf Instagramwww.instagram.com/grandgartenGrand Garten auf Facebookwww.facebook.com/grandgartenAlfred Grand auf YouTubewww.youtube.com/@AlfredGrandFarmAlfred Grand auf Linkedinwww.linkedin.com/in/alfred-grand-vermigrandB2P055 Alfred Grand (Grand Farm) – Visionär mit Bodenhaftungwww.bauertothepeople.at/podcast/67Verein Marktgärtnerei Österreichwww.marktgaertnerei.at 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople!  Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach.  B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen.  Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeople Musik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle  Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

    2h 5m
  3. Wirtschaft als Teil der Natur - Ökologische Ökonomie - Sigrid Stagl

    APR 19

    Wirtschaft als Teil der Natur - Ökologische Ökonomie - Sigrid Stagl

    Ökologische Ökonomie: Sigrid Stagl erklärt, warum unsere Wirtschaft die Natur nicht länger ignorieren kann und was das für die Landwirtschaft bedeutet.Sigrid Stagl ist auf einem kleinen Bauernhof im Waldviertel aufgewachsen. Ihre Eltern waren Quereinsteiger, haben Land von der Kirche gepachtet und im Sinne der Grünen Revolution bewirtschaftet. Was mich dabei besonders beschäftigt hat: Schon als Kind hat Sigrid bemerkt, dass im eigenen Garten anders gewirtschaftet wurde als auf dem Feld. Was die Familie selbst gegessen hat, wurde ohne Spritzmittel angebaut. Diese Inkonsistenz hat sie früh irritiert.Heute ist Sigrid Professorin an der Wirtschaftsuniversität Wien, hat das Institut für Ökologische Ökonomie gegründet und wurde 2024 als Wissenschaftlerin des Jahres ausgezeichnet. Im Gespräch erklärt sie mir, warum die herkömmliche Ökonomie die Natur nur sehr zurückhaltend berücksichtigt und welche Folgen das hat. Wir reden über Thermodynamik und Entropie, über Nikolaus Georgescu-Roegens Erkenntnis, dass wirtschaftliche Prozesse physikalischen Gesetzmäßigkeiten unterliegen, und über die Frage, warum die Photosynthese im Grunde das Einzige ist, was wirklich neue Energie in unser System bringt.Was mich nachhaltig beeindruckt hat: Die Studie 'The Hidden Bill' über die niederländische Landwirtschaft zeigt, dass deren Agrar-Lebensmittelsystem 13,3 Milliarden Euro Wertschöpfung erzeugt, aber 18,6 Milliarden Euro gesellschaftliche Kosten verursacht. Ein jährliches Defizit von 5,3 Milliarden Euro. Gleichzeitig fließen in der EU rund 82 Prozent der Agrarsubventionen in die Tierproduktion, die 84 Prozent der landwirtschaftlichen Treibhausgase verursacht, aber nur 36 Prozent der Kalorien liefert. Sigrid sagt: Wir brauchen kein neues Wissen, wir müssen nur die ökonomischen Strukturen so verändern, dass nachhaltiges Handeln leichter, günstiger und attraktiver wird als das Gegenteil.Ihr zentraler Punkt: Wir brauchen ein positives Zukunftsbild für die Landwirtschaft und ein nachhaltiges Ernährungssystem in Österreich, nicht nur Schadensbegrenzung. Und Bäuerinnen und Bauern sind die Schlüsselakteure dafür.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsSigrid Stagl über Sonnenenergie, Eigenversorgung und falsche Subventionen00:01:12 Vorstellung und EinstiegWilly stellt Sigrid Stagl vor und erklärt, worum es heute geht00:04:33 Aufwachsen am BauernhofKindheit im Waldviertel zwischen Feldarbeit und Freiheit00:14:03 Der Weg in die WissenschaftVon der WU über Argentinien zum Doktorat in den USA00:29:06 Was ist ökologische Ökonomie?Wirtschaft als Teil der Natur und warum das die Ökonomik verändern muss00:43:01 Energie, Entropie und SonnenlichtWarum die Photosynthese das Einzige ist, das wirklich Neues schafft01:04:04 Trägheit und AusredenWarum wir trotz besseren Wissens nicht handeln01:14:18 Kostenwahrheit und MarktversagenExterne Effekte, Verursacherprinzip und warum Bio billiger sein müsste01:28:17 Landwirtschaft neu denkenDie vier Hebel der niederländischen Hidden-Bill-Studie01:52:08 Boden, Eigentum und VersorgungLebensmittel als lebensnotwendiges Gut und die Frage der Eigenversorgung02:14:28 Mercosur und FreihandelWarum Rindfleisch über den halben Globus zu schippern keinen Sinn macht02:22:01 Positives Zukunftsbild und AbschlussPartizipative Prozesse, Bürgerräte und das Zitat mit den zwei PlanetenKurz-Bio Gast:Sigrid Stagl ist Professorin für Umweltökonomie und -politik an der Wirtschaftsuniversität Wien und Gründerin des dortigen Instituts für Ökologische Ökonomie. 1999 promovierte sie am Rensselaer Polytechnic Institute als weltweit erste Person in Ökologischer Ökonomie. 2024 wurde sie in Österreich als Wissenschaftlerin des Jahres ausgezeichnet.INFOS ZUR FOLGEProf. Sigrid Stagl (Gast) – Wirtschaftsuniversität Wienwww.wu.ac.at/en/ecolecon/institute/team/sstaglInstitut für Ökologische Ökonomie, WU Wienwww.wu.ac.at/en/ecolecon/instituteSigrid Stagl – persönliche Websitewww.sigridstagl.orgSigrid Stagl auf LinkedInwww.linkedin.com/in/sigrid-stagl-795bb719Sigrid Stagl – Wikipedia (de)https://de.wikipedia.org/wiki/Sigrid_StaglWU (Wirtschaftsuniversität Wien) auf Instagramwww.instagram.com/wuviennaWU (Wirtschaftsuniversität Wien) auf Facebookwww.facebook.com/wu.wirtschaftsuniversitaet.wienWU (Wirtschaftsuniversität Wien) auf LinkedInwww.linkedin.com/school/wu-wirtschaftsuniversitaet-wienWU Institute for Ecological Economics auf LinkedInwww.linkedin.com/company/wu-ecolecon 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople!  Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach.  B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen.  Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeople Musik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle  Und Jetzt? 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    2h 41m
  4. B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Lebensmittel retten als Geschäftsmodell - Andreas Diesenreiter

    APR 12

    B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Lebensmittel retten als Geschäftsmodell - Andreas Diesenreiter

    Lebensmittel retten als Geschäftsmodell – wie das funktioniert, wo es hakt und warum gerettete Produkte manchmal teurer sind als konventionelle, darüber habe ich mit Andreas Diesenreiter gesprochen.Andreas hat zusammen mit seiner Schwester Cornelia 2016 das Unternehmen Unverschwendet gegründet. Was als kleiner Verein begann, bei dem die beiden noch selbst in Wiener Schrebergärten Marillen geerntet und am Schwendermarkt Marmelade verkauft haben, ist heute ein Unternehmen mit rund 20 Mitarbeitenden, einer eigenen Feinkostmarke und einer Plattform namens Kostbar Markt, die im Auftrag des Ministeriums Lebensmittelüberschüsse an soziale Einrichtungen vermittelt.Diese Folge ist ein Ackerdemics-Spezialformat, aufgenommen als Live-Podcast an der Wirtschaftsuniversität Wien vor 30 Studierenden. Ihre Fragen haben das Gespräch um ehrliche Einblicke ins Unternehmertum bereichert: Wie trifft man Entscheidungen, wenn alles gleichzeitig dringend ist? Wie streitet man produktiv mit der eigenen Schwester? Und wie hält man die Balance zwischen Idealismus und wirtschaftlicher Realität?Andreas erzählt offen, wie frustrierend es sein kann, trotz hunderter Medienauftritte kaum fünf Prozent der Bevölkerung zu erreichen. Wie ernüchternd die Erkenntnis war, dass Bewusstseinsbildung allein das Problem nicht löst. Und warum er trotzdem genau das Gleiche nochmal machen würde. In Österreich fallen jährlich rund 288.000 Tonnen Lebensmittelüberschüsse in der vorgelagerten Kette an. Unverschwendet kann davon bisher nur einen Bruchteil retten. Die Frage, ob das ein Tropfen auf dem heissen Stein ist oder der Anfang von etwas Größerem, zieht sich durch das ganze Gespräch.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsLive-Podcast an der WU Wien mit Studierenden zum Thema Lebensmittelrettung00:02:18 Vom Comic-Zeichner zum GründerAndreas' Kindheit in Steyr, frühe Kreativität und der Weg zum Design-Studium00:09:26 Wie Unverschwendet entstandCornelias Restmüllanalyse in England und die Anfänge als Verein00:15:29 Geschwister-Dynamik und RisikoWarum eine Riesenkarotte am Naschmarkt 10.000 Euro kostet00:20:06 Lebensmittelüberschüsse in Zahlen288.000 Tonnen in der vorgelagerten Kette, eine Million Tonnen gesamt00:29:49 Der Wendepunkt bei 2 Minuten 2 MillionenKein Investment, aber Rewe im Hinterzimmer und der Weg zur Professionalisierung00:38:15 Was lässt sich retten und was nichtKetchup vs. Bruschetta: Warum nicht jeder Überschuss zum Produkt wird00:49:11 Tierische Produkte und Schoko-CornflakesNeue Überschusskategorien und die Geschichte der zu kleinen Cornflakes00:56:01 Gerettet als StandardWarum es ein Prüfsystem wie bei Bio braucht und die EU-Richtlinie gegen Greenwashing01:03:15 Sinn, Geld und albanische CEOsWas Social Business bedeutet und warum Reichwerden nicht das Ziel ist01:14:44 Tropfen auf dem heißen Stein?Über 1.400 Tonnen gerettet, aber eine Million Tonnen Abfall pro Jahr01:27:21 Nochmal machen? Ja. Aber schneller.Rückblick auf zehn Jahre, Kill Your Darlings und Zukunftspläne01:39:02 Kostbar Markt und AusblickNeue Plattform für soziale Einrichtungen im Auftrag des MinisteriumsKurz-Bio Gast:Andreas Diesenreiter ist Mitgründer und Geschäftsführer von Unverschwendet, einem österreichischen Unternehmen, das überschüssige Lebensmittel aus Landwirtschaft und Produktion zu Feinkostprodukten verarbeitet. Gemeinsam mit seiner Schwester Cornelia gründete der Multimedia-Art-Absolvent das Unternehmen 2016 in Wien. Neben der Eigenmarke Unverschwendet Feinkost verantwortet er die Plattform Kostbar Markt zur Lebensmittelweitergabe an soziale Einrichtungen.INFOS ZUR FOLGEUnverschwendet Websitewww.unverschwendet.atKostbar Markt – Plattform für Lebensmittelweitergabewww.kostbarmarkt.atUnverschwendet auf Instagramwww.instagram.com/unverschwendetUnverschwendet auf Facebookwww.facebook.com/unverschwendetUnverschwendet auf YouTubewww.youtube.com/@unverschwendet1107Unverschwendet auf Linkedinwww.linkedin.com/company/unverschwendet 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople!  Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach.  B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen.  Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeople Musik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle  Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

    1h 44m
  5. Tiroler Schnitzkunst in Brasilien

    APR 5

    Tiroler Schnitzkunst in Brasilien

    Holzschnitzen und Bildhauerei in Brasilien – und was das mit Tirol zu tun hat: Ich treffe Werner Thaler in Dreizehnlinden, einem Ort, den österreichische Einwanderer 1933 mitten in den brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina gepflanzt haben.Werner ist Bildhauer. Aufgewachsen in der Werkstatt seines Großvaters, ausgebildet an der Schnitzschule Elbigenalp im Tiroler Lechtal, heute einer der bekanntesten Holzschnitzer und Bildhauer seiner Region. Und ich bin ganz zufällig auf meiner 'glokalen Perspektiven-Tour' durch Brasilien bei ihm gelandet.Das Gespräch geht tiefer, als ich erwartet hatte. Werner erklärt mir, wann Handwerk zur Kunst wird – nämlich dann, wenn eine Skulptur etwas anderes transportiert als das, was man direkt sieht. Eine Hand ist eine Hand. Aber wenn diese Hand Zärtlichkeit bedeutet oder Gewalt andeutet, dann entsteht Kommunikation. Und ohne Kommunikation, sagt er, gibt es keine Kunst. Wer sein Publikum nicht erreicht, trägt dafür selbst die Verantwortung.Wir reden über Auftragskunst und den Eiertanz zwischen Kundenwunsch und eigenem Anspruch. Über den Unterschied zwischen Zirbenholz und Fichtenholz, über warum man ein Modell in Plastilin macht, bevor man ans Holz geht, und warum er ein nasses Holz lieber grob bearbeitet. Über Bienenwachs als Finish. Über Motorsägen mit dünneren Schwertern. Und über die Frage, was bleibt, wenn Maschinen tausend identische Figuren fräsen können.Am Ende sagt Werner: 'Jeder Künstler ist ein bisschen von seinem Zeitalter ein Zeuge.' Das finde ich schön.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsEinleitung: Willy trifft Werner Thaler in Dreizehnlinden, Brasilien.00:02:08 Familie, Herkunft, WerkstattWerners Familie brachte die Schnitzkunst aus Tirol nach Brasilien.00:07:35 Ausbildung in ElbigenalpEin Jahr an der Schnitzschule im Tiroler Lechtal – was das gebracht hat.00:10:18 Talent oder Handwerk?Was man braucht, um Bildhauer zu werden – und was man nicht lernen kann.00:17:01 Was ist Bildhauerei, was ist Kunst?Werner erklärt, wo Handwerk aufhört und Kunst beginnt.00:26:21 Auftrag und künstlerische FreiheitWie man zwischen Kundenwunsch und eigenem Anspruch navigiert.00:32:51 Der ArbeitsprozessVon der Skizze über das Tonmodell bis zum fertigen Holzwerk.00:53:29 Das richtige HolzWelche Holzarten sich zum Schnitzen eignen – in Brasilien und in Österreich.00:58:16 Werkzeuge und TechnikSchnitzeisen, Motorsäge, Schlägel: die Werkzeuge des Bildhauers.01:04:01 Feuchtigkeit, Trocknung, OberflächeNass schnitzen, langsam trocknen, mit Bienenwachs finishen.01:15:35 Kunst als ZeitzeugnisJeder Künstler ist Zeuge seines Zeitalters – Werners Credo.01:21:07 KI, Roboter und die ZukunftWas bleibt vom Handwerk, wenn Maschinen tausend Kopien fräsen können?01:26:00 Rat an junge SchnitzerWas Werner jemandem mitgibt, der überlegt, das Handwerk zu lernen.Kurz-Bio Gast:Werner Thaler ist Bildhauer und Holzschnitzer aus Treze Tílias (Dreizehnlinden) im brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina, einem 1933 von Tiroler Einwanderern gegründeten Ort. Er entstammt einer Schnitzerfamilie mit österreichischen Wurzeln und hat seine Ausbildung unter anderem an der Schnitzschule Elbigenalp im Tiroler Lechtal vertieft. Sein Werk umfasst Kirchenfiguren, öffentliche Skulpturen und Denkmäler in ganz Brasilien sowie internationale Aufträge.INFOS ZUR FOLGEWerners Websitewww.wernerthaler.com.brWerner Thaler auf Instagramwww.instagram.com/wernerthaler_escultorWerner Thaler auf Facebookwww.facebook.com/werner.thaler.5Dreizehnlinden – Die brasilianischen Tirolerwww.bauertothepeople.at/podcast/269Website Treze Tillaswww.trezetilias.com.br/deutschSecretaria Municipal de Turismo auf Instagramwww.instagram.com/trezetilias_turismoPrefeitura de Treze Tilias auf Instagramwww.instagram.com/prefeituradetrezetiliasTreze Tílias auf Instagramwww.instagram.com/trezetilias_Karina Pattis Reiter auf Instagramwww.instagram.com/karina.p.reiterTreze Tílias auf Facebookwww.facebook.com/trezetilias1Rádio Tropical FM 99,1 auf Facebookwww.facebook.com/radiotropicalfm99 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople!  Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach.  B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen.  Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeople Musik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle  Und Jetzt? 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    1h 30m
  6. Fische düngen Gemüse – Aquaponik aus Südtirol

    MAR 29

    Fische düngen Gemüse – Aquaponik aus Südtirol

    Diese Folge ist eine entgeltliche Kooperation mit Südtirol. Die Auswahl der Gesprächspartner erfolgt gemeinsam mit dem Kooperationspartner. Die redaktionelle Freiheit bleibt uneingeschränkt bei Bauer to the People.Aquaponik ist ein Prinzip, das mindestens 1000 Jahre alt ist. Und trotzdem scheitert es an einer 50 Jahre alten Norm. Das hat mich an diesem Gespräch von Anfang an nicht losgelassen.Ich sitze mit Alexander Springeth in einem 250 Jahre alten Bauernhaus mitten in Bozen. Draußen Weinreben, Apfelbäume, Dolomiten. Drinnen erklärt mir jemand, wie afrikanische Raubwelse Salat düngen, wie dieser Salat die Fische am Leben hält – und warum dieses geschlossene System laut EU-Bio-Verordnung (noch) gar nicht existieren dürfte.Alexander ist Tüftler. Aufgewachsen auf einem Bio-Obst- und Weinbaubetrieb, hat er sich früh für Wasser und alles, was darin lebt, interessiert. Sein erster Goldfisch hieß Idefix und hat Selbstmord begangen. Der Weg von dort zum Afrikanischen Raubwels in einer Kreislaufanlage ist kürzer, als man denkt. Gemeinsam mit Roman Rottensteiner betreibt er heute unter dem Namen Almiro eine Aquaponik-Anlage – gegründet als eigenständiger Betrieb auf gepachteter Fläche, weil der Bio-Verband die Zertifizierung des Gesamtbetriebs sonst gefährdet hätte. Ein bürokratischer Umweg, der gleichzeitig eine Lektion darüber ist, was passiert, wenn Innovation auf Normen trifft, die nicht für Innovation geschrieben wurden.Ich wollte verstehen, wie so ein System funktioniert – und Alexander hat sich alle Mühe gegeben, das einem technischen Laien zu erklären. Von Ammonium über Nitrit bis Nitrat, von Biofiltern und Styrodurplatten bis zum Suprabranchialorgan des Wels, mit dem er Luft atmen kann. Was ich besonders interessant fand: Der Fisch ist das sensible Messinstrument der ganzen Anlage. Wenn die Welse oben schwimmen und fressen, passt alles. Wenn sie am Boden liegen, stimmt was nicht.Wir reden auch darüber, warum der Wels im deutschsprachigen Raum ein Renner ist, bei der italienischsprachigen Bevölkerung Südtirols aber kaum ankommt. Und darüber, was es bedeutet, wenn Tüftler auf Systeme treffen, die für das, was sie tun, einfach keine Kategorie haben.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsEinleitung, Kooperationshinweis Südtirol, Vorstellung Alexander Springeth00:04:14 Der elterliche Hof in BozenBio-Obstbau, Weinbau, Schwefelkalkbrühe und Pflanzenschutz im Überblick00:11:13 Südtiroler Wein und ÄpfelVom Massenprodukt zur Qualität: Lagrein, Spindelbäume und Genossenschaft00:17:00 Wie Almiro entstandZweites Standbein, die Bioland-Hürde und die bürokratische Lösung00:26:11 Tüftler mit WasseraffinitätKindheit am Teich, Koi-Leidenschaft und der Weg zur Aquaponik-Anlage00:36:19 Was ist Aquaponik?Definition, Prinzip, Vor- und Nachteile von Aquakultur und Hydroponik00:44:03 Wie der Kreislauf funktioniertAmmonium, Nitrit, Nitrat: der biologische Filter und die Pflanzenbecken01:00:23 Der Afrikanische RaubwelsWachstum, Futter, Besatzdichte, Luftatmung und Tierverhalten01:21:00 Anlage, Energie und WirtschaftlichkeitStromverbrauch, Baukosten, Wasserverbrauch und Skalierbarkeit01:45:09 Ernte, Schlachtung und VermarktungEiswassermethode, Kiemenschnitt, Hauslieferung und Gastrokunden02:09:00 Tierwohl beim FischIntelligenz, Erkennen von Personen, Besatzdichte als Wohlfahrtsfrage02:17:09 Zukunft der LandwirtschaftVision, Brain Drain, Bürokratie und was sich am Lebensmittelsystem ändern müsste02:33:52 Kühlschrank, Spruch und AbschlussWas steckt im Kühlschrank, Abschlussquotes und DankKurz-Bio Gast:Alexander Springeth ist Landwirt und Tüftler aus Bozen, Südtirol, und Mitgründer von Almiro – einem Aquaponik-Betrieb, der Fischzucht und Gemüseanbau in einem geschlossenen Wasserkreislauf kombiniert. Gemeinsam mit Roman Rottensteiner produziert er auf 240 Quadratmetern Afrikanische Raubwelse und eine breite Palette an Kräutern und Gemüse. Er befindet sich in Ausbildung zum Facharbeiter und Meister in Aquakultur am Bundesamt für Wasserwirtschaft in Scharfling.INFOS ZUR FOLGEALMIRO – Der Garten Eden (Alexander Springeth & Roman Rottensteiner)www.almiro-aquaponics.comSüdtirol Tourismuswww.suedtirol.infoBundesamt für Wasserwirtschaft Scharfling – Ausbildung Aquakulturwww.baw.at/aus-und-weiterbildung.htmlALMIRO auf Instagramwww.instagram.com/almiro_aquaponicsALMIRO auf Facebookwww.facebook.com/profile.php?id=61555273226661Südtirol auf Instagramwww.instagram.com/suedtirol.officialSüdtirol auf Facebookwww.facebook.com/suedtirol.officialSüdtirol auf Linkedinwww.linkedin.com/showcase/suedtirol-officialSüdtirol auf YouTubewww.youtube.com/@suedtirol.official 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople!  Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach.  B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen.  Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeople Musik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle  Und Jetzt? 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    2h 38m
  7. KI am Schlachtband - Was Schweinewohl wirklich kostet

    MAR 22

    KI am Schlachtband - Was Schweinewohl wirklich kostet

    KI am Schlachtband, Kameras, die Schweineschwänze vermessen — und ein Tierarzt, der seit über 35 Jahren versteht, was Schweine brauchen und was wir ihnen verweigern.Johannes Baumgartner von der Vetmeduni Wien forscht im EU-Projekt aWISH daran, das Tierwohl von Millionen Mastschweinen mit digitalen Mitteln sichtbar zu machen. Der Schweineschwanz spielt dabei die Hauptrolle. Nicht weil er spektakulär ist, sondern weil er als sogenannter Eisbergindikator das gesamte Leben eines Tieres in einem einzigen Merkmal zusammenfasst: Ist er intakt, ist vieles gut. Ist er es nicht, steckt ein Problem dahinter — auch wenn man von außen nicht sieht, welches.Ich wollte verstehen, wie man Tierwohl mit einer Kamera misst. Was ich bekommen habe, ist mehr: ein nüchternes Bild davon, wie weit Wissenschaft, Technologie und Praxis noch voneinander entfernt sind. Beim Schweineschwanz funktioniert die Messung schon erstaunlich gut — 99 Prozent Übereinstimmung mit den manuellen Referenzwerten. Bei Hautläsionen oder Lungengesundheit ist man noch weit davon entfernt, weil selbst Experten dieselben Bilder unterschiedlich beurteilen. Was als Ground Truth gilt, ist oft nur ein gut begründeter Schätzwert.Was mich an dem Gespräch beschäftigt hat: Johannes hat nach 35 Jahren eine klare Haltung, aber keine Vereinfachungen. Er sagt, ein gutes Schweineleben ist im Rahmen eines Haltungssystems möglich — aber dann erklärt er auch, dass ein Mastschwein mit 110 Kilogramm im gesetzlichen Mindeststandard 0,75 Quadratmeter Fläche hat. Und dass mehr als 90 Prozent aller österreichischen Mastschweine schwanzkupiert sind, obwohl das seit 1991 EU-weit routinemäßig verboten ist. Das sind keine Anklagen, das sind Fakten — und sie machen den Abstand zwischen Anspruch und Realität sehr greifbar.Am Ende bleibt die Frage, wer eigentlich zahlt. Nicht nur im wörtlichen Sinn.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsIntro und Vorstellung: KI, Kameras und der Schweineschwanz als Tierwohl-Messer.00:03:34 Warum Tierarzt?Von der TV-Serie Daktari zur Empathie für Nutztiere — Johannes' Weg.00:08:27 35 Jahre SchweinWas ihn antreibt: die Lücke zwischen Wissenschaft und Haltungsrealität.00:11:25 Das EU-Projekt aWISH28 Partner, 11 Länder, 6 Pilotschlachthöfe — was das Projekt will und kann.00:17:54 Der EisbergindikatorWarum der Schweineschwanz so viel über das gesamte Tierleben verrät.00:25:10 Schwanzbeißen & IntensivierungWie die Industrialisierung der Tierhaltung zu Verhaltensstörungen führt.00:36:43 Was ist Tierwohl?Ein Kontinuum aus Gesundheit, Emotion und Natürlichkeit — keine Ja/Nein-Frage.00:46:54 Wie funktioniert die Messung?Kameras, 3D-Bildgebung und Ground Truth: das technische System im Detail.00:58:10 Grenzen des SystemsHautläsionen, variable Schlachthöfe, fehlende Referenzwerte — wo KI scheitert.01:06:08 Wer profitiert — und wer zahlt?Geschäftsmodelle, Förderlogik und die Frage, was Schweinefleisch kosten darf.01:20:11 Datenschutz & KontrolleRisikobasierte Betriebskontrollen und die Datenfrage in der Praxis.01:26:04 Das blinde Fleck: FalltiereTiere, die nie in die Lebensmittelkette gelangen — ein übersehenes Tierschutzthema.Kurz-Bio Gast:Johannes Baumgartner ist Assistenzprofessor an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, wo er das Fachgebiet Schwein und Precision Livestock Farming leitet. Er ist Diplomate des European College of Animal Welfare and Behavioural Medicine und forscht seit über 35 Jahren zu Verhalten, Haltung und Tierschutz beim Schwein sowie zur Digitalisierung in der Nutztierhaltung. Im EU-Horizon-Projekt aWISH arbeitet er mit internationalen Partnern daran, Tierwohl-Indikatoren am Schlachtband automatisiert und KI-gestützt zu erfassen.INFOS ZUR FOLGEJohannes Baumgartner — Vetmeduni Wien (Profil)www.vetmeduni.ac.at/tierschutzwissenschaften/ueber-uns/mitarbeiterinnen/baumgartner-johannesVetmeduni Wien — Fachbereich Tierschutzwissenschaften und Tierhaltungwww.vetmeduni.ac.at/tierschutzwissenschaftenEU-Projekt aWISH (Animal Welfare Indicators at the Slaughterhouse)www.awish-project.euaWISH auf CORDIS (EU-Projektdatenbank)www.cordis.europa.eu/project/id/101060818/reportingCLK GmbH — PigInspector (Kamerasystem für Schlachtschweine)www.clkgmbh.de/en/food/piginspectorPrecision Livestock Farming — Wikipedia (deutsch)https://de.wikipedia.org/wiki/Precision_Livestock_FarmingAMA-Marketing — Masterplan Schwein / Tierwohl-Schweinehaltungwww.ama.atVIER PFOTEN — FAQ Schweinehaltung Österreichwww.vier-pfoten.at/ueber-uns/faq/faq-schweinehaltung 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople!  Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach.  B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen.  Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeople Musik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle  Und Jetzt? 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    1h 30m
  8. Permakultur als Philosophie – mit Josef Holzer

    MAR 8

    Permakultur als Philosophie – mit Josef Holzer

    Permakultur ist keine Anbautechnik – sondern eine Philosophie. Das war meine wichtigste Erkenntnis aus diesem Gespräch.Ich habe Josef Holzer zum Gespräch in mein Wiener Studio eingeladen. Josef ist Landwirt, Förster und Ökologe – und er bewirtschaftet gemeinsam mit seinem Vater Sepp den Krameterhof im Salzburger Lungau, einen Bergbauernbetrieb, der seit Jahrzehnten als Referenz für Permakultur gilt. Ich muss ehrlich sagen: Ich bin mit ziemlich vielen Klischees im Gepäck in dieses Gespräch gegangen. Hochbeete, Kräuterspriralen, Urban Gardening – irgendwas in der Richtung hatte ich im Kopf.Was Josef mir dann erklärt hat, hat mein Bild ziemlich gründlich verrückt. Permakultur bedeutet nicht, dass alle Betriebe gleich aussehen müssen. Im Gegenteil: Wenn zwei Permakulturbetriebe identisch aussehen, hat einer von beiden wahrscheinlich ein Problem. Es geht um eine Haltung – sich mit der Natur auseinanderzusetzen, Komplexität zuzulassen, Kreisläufe zu schließen und regelmäßig zu reflektieren, ob das eigene Handeln noch vertretbar ist.Wir reden auch darüber, wo Permakultur herkommt – und das ist älter als die meisten denken. Wir sprechen über Josefs Kindheit am Krameterhof, über seinen Vater Sepp als starke Persönlichkeit und frühen Rebellen gegen die Spezialisierung der Nachkriegslandwirtschaft, über den Lungau als unterschätzten Lebensraum und über die Forstwirtschaft in der Klimakrise. Josefs These dazu ist klar: Der Wald hat kein Problem. Die Forstwirtschaft schon.Am Ende reden wir über Bildung als die vielleicht wichtigste Stellschraube im Lebensmittelsystem – und über einen Satz von Heinz von Foerster, den Josef als persönlichen Kompass beschreibt.Es ist ein langes Gespräch geworden. Aber wie bei einer guten Tafel Schokolade: Man kann sie auf einmal essen, aber sie schmeckt auch häppchenweise.Viel Freude beim Reinhören!Mehr zur Folge und alle Links auf bauertothepeoople.atINFOS ZUR FOLGEKrameterhofwww.krameterhof.atHolzer Permaculturewww.holzerpermaculture.com(00:00:00) Los geht'sWilly stellt Josef Holzer und das Thema Permakultur vor.(00:03:00) Aufgewachsen am KrameterhofJosef erzählt von seiner Kindheit im Salzburger Lungau.(00:10:00) Verantwortung von KindesbeinenWie Neugier und frühe Eigenverantwortung Josefs Prägung formten.(00:21:00) Der Lungau und der KrameterhofGeografische Lage, Geschichte des Hofes und die Subsistenzwirtschaft früher.(00:43:00) Sepp Holzer und sein WegWarum Josefs Vater die Spezialisierung ablehnte und seinen eigenen Weg ging.(01:08:00) Was ist Permakultur?Josef erklärt die Herkunft und Philosophie hinter dem Begriff.(01:36:00) Drei Säulen der PermakulturNatur verstehen, Kreisläufe schließen, regelmäßig reflektieren.(02:02:00) Vielfalt statt RezepteWarum es keine universellen Permakultur-Lösungen geben kann.(02:12:00) Boden, Klimakrise und VerantwortungWas Bodenerosion mit der Klimakrise zu tun hat – und was nicht.(02:23:00) Wald braucht keine PflanzungWarum Bäume setzen oft der falsche Ansatz in der Forstwirtschaft ist.(02:39:00) Eigentum, Demokratie, GesellschaftBrauchen wir einen neuen Eigentumsbegriff für landwirtschaftlichen Boden?(02:46:00) Abschluss & Ethischer ImperativJosefs persönliche Leitsätze und ein Zitat von Heinz von Foerster. 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople!  Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach.  B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen.  Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeople Musik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle  Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

    3h 1m

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