Hasse mit Liebe

Kerstin Hasse

Klug, feministisch und mit Haltung.

  1. VOR 13 STD.

    Bad Bunny und Dating mit einer Behinderung (oder: Wie wir 2026 lieben können)

    In dieser Valentinstagsfolge spricht Kerstin über Bad Bunny's kraftvolle Superbowl Halftime Show, die zum Statement gegen Trumps Politik wurde. "The only thing more powerful than hate is love" war die Botschaft des puerto-ricanischen Stars, der bewusst auf US-Konzerte verzichtet, um sein Publikum vor ICE-Razzien zu schützen. Trump bezeichnete die Performance als "absolutely terrible" und nannte die Tanzeinlagen "disgusting, especially for young children". Kerstin kontert mit einem Faktencheck: Über 41 Millionen Menschen sprechen in den USA Spanisch, fast 20% der Bevölkerung sind hispanisch. Ausserdem berichtet Kerstin über die dramatischen Entlassungen bei der Washington Post, wo Jeff Bezos ein Drittel der Belegschaft abgebaut hat, darunter über 300 Journalistinnen und Journalisten. Die Nähe zwischen Bezos und Trump zeigt sich nicht zuletzt in der millionenschweren Melania-Biografie für Amazon Prime. Im Hauptteil begrüsst Kerstin die Journalistin und angehende Stylistin Sonya Jamil im Studio. Sonya, die mit Cerebralparese lebt, spricht offen über ihre Erfahrungen beim Dating. Sie erzählt, warum sie das Thema mittlerweile gar nicht mehr so lustig findet, wie ihre Behinderung die Partnersuche beeinflusst und was Apps wie Tinder für Menschen mit sichtbaren Einschränkungen bedeuten. Die beiden sprechen über Berührungsängste, Oberflächlichkeit in der Dating-Welt und den Druck zur Selbstoptimierung. Sonya erklärt, warum sie ihre Behinderung erst vor dem ersten Treffen erwähnt und welche Reaktionen sie dabei erlebt hat. Tipps: Serie «Tell Me Lies» https://www.youtube.com/watch?v=caxBKilXoRg Serie «Special» https://www.youtube.com/watch?v=b8S9Gxrp-uI *** Abonniere meinen Newsletter für noch mehr Inspiration, Haltung und Liebe: https://www.hassemitliebe.com

    1 Std. 3 Min.
  2. 28. JAN.

    Eskapismus in Zeiten des Faschismus (oder: Warum ich trotzdem Bridgerton schaue)

    Diese Woche wusste Kerstin nicht, ob sie über schöne Menschen in schönen Kleidern oder über Faschismus sprechen soll. Also spricht sie über beides. Diese Woche startet die neue Staffel von Bridgerton und Kerstin freut sich auf den üppigen Pomp in der Serie von Shonda Rhimes. Gleichzeitig erreichen sie Bilder aus Minneapolis – ICE-Razzien, Menschen, die erschossen werden, Kinder, die als Lockmittel benutzt werden. Ihr Bekannter aus Minneapolis schreibt ihr: «Bitte teile weiterhin Bilder und Artikel. Wir alle müssen darüber reden.» Kerstin spricht über das, was gerade in den USA passiert und warum der Journalist Jonathan Rauch sagt, wir können es jetzt beim Namen nennen: Faschismus. Und sie fragt sich: Darf ich in dieser Welt noch Eskapismus? Wann wird Flucht zur Verdrängung – und wann ist sie überlebenswichtig? Es geht um die Balance zwischen Hinschauen und Selbstschutz. Und um die Erkenntnis, dass es vielleicht kein Entweder-Oder gibt. Ausserdem: Das Beckham-Drama, Heated Rivalry und die echte Lady Whistledown – Eliza Haywood und ihr subversiver Papagei aus dem 18. Jahrhundert. Tipps: «Am I okay?» und «His & Hers» auf Netflix Hier der Artikel von Jonathan Rauch: https://www.theatlantic.com/ideas/2026/01/america-fascism-trump-maga-ice/685751/ Wie hat euch die Folge gefallen? Und was denkt ihr über die TGV-Zug-Debatte? Stimmt bei Spotify ab oder schreibt Kerstin eine Mail an hallo@hassemitliebe.ch

    52 Min.
  3. 21.12.2025

    Unapologetic ins 2026 (oder: Was ich mir für das nächste Jahr wünsche)

    Die letzte Folge des Jahres. Kerstin Hasse hasst Silvester, aber ausweichen kann man dem Wechsel der Jahre nicht. Deshalb denkt sie darüber nach. Über ein Jahr, das manchmal wild war, manchmal wunderschön und manchmal unerträglich. Ein Jahr wie ein funky, überraschend guter Orange-Wein. 2025 war das Jahr, in dem Katy Perry ins All flog und Menschen für Labubus Schlange standen. Das Jahr, in dem Elon Musk den Hitlergruss machte und Hollywood brannte. Das Jahr von performative Male, Louvre-Diamanten, von gefühlt 500 Millionen Wicked-Interviews und Sydney Sweeneys Blue Jeans. In dieser Folge schaut Kerstin aber nicht nur zurück, sie teilt auch fünf Lektionen, die sie ins neue Jahr mitnehmen will. Sie spricht darüber, warum sie aufhören will, sich für ihre Arbeit zu rechtfertigen und darüber, dass Communities das Wertvollste sind, was wir als Gesellschaft haben. Sie erzählt, warum sie 2026 lernen will, kleine Erfolge zu feiern statt ständig schon beim nächsten Projekt zu sein. Warum wir wachsam bleiben müssen, wenn sich konservative Werte elegant einschleichen und Dinge beim Namen nennen sollten – ohne Relativierung. Und warum sie sich mehr Liebe wünscht für die Welt. Eine ehrliche Folge zwischen Popkultur-Absurditäten und politischen Abgründen. Und eine Einladung, euch selbst zu fragen: Was wollt ihr im Jahr 2025 lassen – und was nehmt ihr mit? Ihr wollt Kerstins Tipps für die Zeit zwischen den Jahren? Ihr könnt ihren Newsletter auf hassemitliebe.com abonnieren.

    49 Min.
  4. 26.11.2025

    Go Doxx Yourself (oder: Wenn Sichtbarkeit zur Gefahr wird)

    Kopenhagen ist stylish, Love is Blind Italy startet bald und Ronaldo schlendert durch das Weisse Haus. So viel zu den Internet-News der Woche. In dieser Episode spricht Kerstin Hasse aber vor allem über ein Thema, das sie nicht loslässt: Online-Belästigung und Doxxing. Nachdem sei nämlich Thomas Gottschalk kritisiert hat, wurde sie vor ein paar Tagen mit Beleidigungen auf Social Media konfrontiert. In Kopenhagen traf Kerstin dann an einer Konferenz Dr. Rebecca Whittington, Online Safety Editor bei Reach Media. Sie hat den ersten Job dieser Art in Grossbritannien – und schützt Journalist:innen vor Online-Gewalt. Die Zahlen sind erschreckend: Sechs von zehn Medienschaffenden in der Schweiz wurden 2024 beleidigt. Besonders betroffen sind Frauen. Fast drei von vier Journalistinnen weltweit haben Online-Gewalt erlebt. Die Folge: Selbstzensur, Rückzug, Angst. Das ist das Paradox der Creator Economy: Creator Journalistinnen müssen sichtbar sein, um zu überleben. Aber genau diese Sichtbarkeit macht sie angreifbar. Kerstin teilt in dieser Folge Hasse mit Liebe nicht nur, wie sie selbst mit Beleidigungen im Netz umgeht, sondern auch wertvolle Tipps von Rebecca, wie man sich als Journalist:in besser schützt. Tipps der Woche: Rebeccas Podcast heisst Go Doxx Yourself! https://open.spotify.com/show/6EV9KHQYHf9tip9ghdL4iJ Mein Geld im Griff von Corin Ballhaus und Angela Mygind https://shop.beobachter.ch/buecher/vorsorge-und-finanzen/mein-geld-im-griff *** Hilf uns, besser zu werden und gewinne 1 von 14 Laflor Schoggi-Küssen. Nimm dir 5 Minuten Zeit und fülle unsere Umfrage aus. Wenn du uns am Schluss der Umfrage deine Adresse angibst (wird nachher gelöscht), nimmst du automatisch an der Verlosung teil: https://forms.gle/11BqwxwLYuPpW1Mq5 ***

    1 Std. 1 Min.
4.5
von 5
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Klug, feministisch und mit Haltung.

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