89 Folgen

Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse.

Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive.

Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!

Die Filmanalyse Wolfgang M. Schmitt

    • TV und Film
    • 4,6 • 192 Bewertungen

Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse.

Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive.

Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!

    Ep. 89: Damien Chazelles Egomanie: BABYLON – Kritik & Analyse

    Ep. 89: Damien Chazelles Egomanie: BABYLON – Kritik & Analyse

    Damien Chazelle schwingt sich nicht nur in Interviews zum Retter des Kinos auf, aus jedem Bild spricht der Hang zur Mission. So ist es auch in seinem neuen Film, der bei den Oscars wahrscheinlich mit einigen Trophäen bedacht wird. Wir Zuschauer sollen überwältigt werden, soll uns berauschen lassen. Die Ekstase in „Babylon“, der mit Margot Robbie und Brad Pitt hochkarätig besetzt ist, ist dennoch letztlich eine nüchterne und in erster Linie bald nervige Angelegenheit. Wenig subtil, dafür aber unendlich redundant ist, was der Film über die Übergangsphase vom Stumm- zum Tonfilm erzählt. Der Film ist labyrinthisch angelegt, die Kamera rast durch Gänge, taumelt auf dem Tanzparkett, verweilt kurz im Separee, um dann ins Freie zu stürzen und zur nächsten Figur zu hasten.  Die babylonische Sprachverwirrung ist vor allem dadurch verursacht, dass wir uns am Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm befinden. Und diese technische Revolution verläuft nicht friedlich, denn sie kostet Opfer, die alle einem höheren Zweck dienen. „Babylon“ enthält gleich mehrere „Whiplash“-Variationen, immerhin also bleibt Chazelle sich treu. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!

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    • 20 Min.
    Ep. 88: Warum sind wir da? THE BANSHEES OF INISHERIN – Kritik & Analyse

    Ep. 88: Warum sind wir da? THE BANSHEES OF INISHERIN – Kritik & Analyse

    Martin McDonagh ist zurück und bringt ein seltsames Paar wieder zusammen auf die Leinwand: Colin Farrell und Brendan Gleeson spielen zwei gute Freunde, die sich plötzlich entzweit haben. Colm (Gleeson) will plötzlich nichts mehr mit Pádraic (Farrell) zu tun haben, obwohl nichts vorgefallen ist, vielmehr rührt diese Entscheidung ganz aus Colm selbst heraus. Er möchte die Lebenszeit, die ihm bleibt, nicht mehr mit sinnlosen Kneipengesprächen vertun, sondern etwas Bleibendes schaffen, um einmal zusammen mit Mozart und Beethoven genannt zu werden. Colm widmet fortan sein Leben seiner Geige und dem Komponieren, während Pádraic nicht wahrhaben will, dass diese große Freundschaft so jäh enden soll. Immer brutaler geraten die Maßnahmen, mit denen sich Colm von Pádraic absetzt und zugleich werden Pádraics Versuche, die Freundschaft irgendwie fortzusetzen, immer verzweifelter. „The Banshees of Inisherin“ ist eine schwarze Komödie und eine existentialistische Tragödie nicht nur über Freundschaft, sondern über das, was im Leben zählt und was den Menschen zu einem von sich selbst wissenden Subjekt macht. Wir betreten mit diesem wunderbaren Film das Reich der Philosophie. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse.
     
    Literatur:
    Dieter Henrich: Denken und Selbstsein. Vorlesungen über Subjektivität. Suhrkamp.
     
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    • 23 Min.
    Ep. 87: Warum nur? GLASS ONION - A KNIVES OUT MYSTERY - Kritik & Analyse

    Ep. 87: Warum nur? GLASS ONION - A KNIVES OUT MYSTERY - Kritik & Analyse

    Die Feiertage fanden für viele Menschen vor Netflix statt: Der Streaming-Anbieter hat es nach “Don’t Look up” erneut geschafft, einen Film zu Weihnachten zu veröffentlichen, über den alle sprechen. Rian Johnsons “Glass Onion: A Knives Out Mystery” ist der dritterfolgreichste Netflix-Film aller Zeiten. Der zweite Teil des Krimis “Knives Out” hat mit dem ersten wenig gemein: Bis auf den Detektiv Blanc (erneut gespielt von Daniel Craig) sind alle anderen Figuren neu, auch ist der Ort der Handlung nun nicht mehr ein stattliches Landhaus, sondern die Privatinsel eines exzentrischen Milliardärs (Edward Norton), der Freunde und Weggefährten eingeladen hat, um ein vertracktes Rätsel zu lösen. Die Whodunnit-Dramaturgie ist bisweilen äußerst enervierend, aber worum geht es in diesem Film eigentlich? Warum ist “Glass Onion” ein solches Phänomen? Mehr dazu in der Filmanalyse von Wolfgang M. Schmitt!

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    • 26 Min.
    Ep. 86: FLOP 10: Die schlechtesten Filme des Jahres 2022

    Ep. 86: FLOP 10: Die schlechtesten Filme des Jahres 2022

    Wenn es um schlechte Film geht, ist sowohl auf den deutschen Film als auch auf die Streaming-Dienste Verlass. Ein anderer zuverlässiger Produzent von Schund ist natürlich Disney. Besonders traurig ist, wie viel Aufmerksamkeit diese entsetzlich lieblosen Werke binden. In seiner Flop 10 blickt Wolfgang M. Schmitt auf die schlimmsten Filme des Jahres 2022.

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    • 23 Min.
    Ep. 85: TOP 10: Die besten Filme des Jahres 2022

    Ep. 85: TOP 10: Die besten Filme des Jahres 2022

    Kinos haben es derzeit nicht gerade leicht, und viele bedeutende Filme erhalten zu wenig Aufmerksamkeit – dabei gab es auch in diesem Jahr einige bedeutsame Werke, die das Medium Film weiterführten, die uns mir radikalen Bildern und Erfahrungen konfrontierten. Wolfgang M. Schmitt stellt in seiner Top 10 die besten Filme des Jahres 2022 vor – vom großen Blockbuster bis hin zu experimentellen Formen zeigt sich das Filmjahr in all seiner Vielfalt.
     
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    • 21 Min.
    Ep. 84: Das ist DER Film: AVATAR 2 The Way of Water – Kritik & Analyse

    Ep. 84: Das ist DER Film: AVATAR 2 The Way of Water – Kritik & Analyse

    James Cameron präsentiert nach 13 Jahren endlich „Avatar: The Way of Water“. Das Erscheinungsdatum des zweiten Teils wurde immer wieder verschoben, nicht zuletzt, weil die technischen Ansprüche enorm waren – und diesen wird Cameron auch tatsächlich gerecht. Noch nie war es so angenehm, eine 3-D-Brille zu tragen. Aber gute Technik macht bekanntermaßen noch keinen guten Film. Vielmehr können wir an diesem Blockbuster genau ablesen, wo wir uns derzeit ideologisch befinden. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse.
     
    Literatur:
    Jean Améry: Cinema. Klett-Cotta.
    Robert Spaemann: Personen: Versuche über den Unterschied zwischen »etwas« und »jemand«. Klett-Cotta.
     
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    • 21 Min.

Kundenrezensionen

4,6 von 5
192 Bewertungen

192 Bewertungen

itterati ,

really something…

Thank you so much. Help a girl out and do NYMPH()MANIAC sometime?

Bastusia1996 ,

Großartig

Im ersten Blick könnte man sich denken: „Was redet der da für einen Käse?“, dennoch sind die Analysen sehr interessant und erleuchtend über die Ideologien, die in Filmen stecken. Außerdem ist es eine sehr sachliche und intellektuelle Auseinandersetzung mit Filmen. Ich schätze es sehr, dass Wolfgang sein Ding durchzieht und diese Analysen so macht, wie er es gut findet, es ist auf jeden Fall einzigartig. Vielen Dank!

Max R. U. ,

Der wichtigste deutsche Film-Podcast

Nicht selten habe ich einen Film gesehen und gedacht, hier schmeckt mir etwas nicht und es ist nicht die Dramaturgie oder visuelle Ästhetik. Wolfgang M. Schmitt zog häufig des Pudels Kern dieser Filme ans Licht. Seine Ideologiekritik ist pointiert und schärft unseren Blick auf das Medium Film.

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