Veränderungsstabil

Holger Heinze

"Veränderungsstabil" ist ein Podcast für Führungskräfte, Organisations- und Personalentwickler*innen sowie Unternehmer*innen, die in einer volatilen, unsicheren und komplexen Welt erfolgreich und gesund bleiben wollen. Holger bringt komplexe Zusammenhänge unterhaltsam und umsetzbar auf den Punkt. Ob mit Gästen oder in Soloepisoden, ich höre mir einfach gerne die endlosen Beispiele aus dem echten Leben an, die mir zeigen: Ich bin nicht allein, andere haben die selben Herausforderungen und es gibt Hoffnung - jenseits von Systemtheorie und naivem Trendgehopse." - Petra Mustermann Neue Folgen erscheinen wöchentlich auf Plattformen wie Apple Podcasts, Spotify und Amazon. Weitere Infos unter: https://www.odonovan.de/veraenderungsstabil

  1. Ep. 130: Das Problem ist nicht fehlende Empathie Teil 2 (Talk mit Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann)

    VOR 14 STD.

    Ep. 130: Das Problem ist nicht fehlende Empathie Teil 2 (Talk mit Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann)

    Sichere dir deinen Platz für die Buchpremiere von „Der Customer-Code“ am 26. Mai in Frankfurt -> https://www.odonovan.de/buchpremiere --------------------------------------------------------- In dieser Folge spreche ich wieder mit Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann. Und wir zoomen raus. Es geht um größere Zusammenhänge. Gesellschaft, Gesundheit, Konsum und die Frage, ob unser aktuelles Betriebssystem überhaupt noch passt. Wir starten mit Entscheidungsmüdigkeit. Entscheidungen kosten Energie. Und je mehr wir treffen, desto schlechter werden sie. Daraus entsteht Inkonsequenz. Kleine Abweichungen, die sich summieren und Organisationen ausbremsen. Eine mögliche Antwort darauf ist radikal. Weniger Entscheidungen. Oder bessere. Zum Beispiel mit Unterstützung von KI. Und genau da wird es spannend. Denn wenn Entscheidungen wegfallen, gerät ein zentrales Selbstverständnis von Management ins Wanken. Wir schauen auch auf die Gesellschaft. Auf ein System, das viel in Reparatur investiert, aber wenig in die Ursachen. Und auf eine Realität, in der wir wissen, was uns schadet und trotzdem nichts ändern. Das führt uns zum Thema Konsum. Warum er unser System antreibt. Und warum wir Dinge kaufen, die wir nicht brauchen, um Bedürfnisse zu bedienen, die wir nicht verstehen. Für mich bleibt eine klare Erkenntnis: Wir lernen langsam. Und meistens erst, wenn wir es selbst erleben. Deshalb beginnt Veränderung nicht im System. Sondern bei uns selbst. Viel spaß beim hören. --------------------------------------------------------- So erreicht Ihr Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/prof-dr-dr-oliver-hoffmann/ Homepage: https://thetaeos.com/ Bücher: https://thetaeos.com/b%C3%BCcher --------------------------------------------------------- Und so erreicht Ihr mich: Homepage: https://www.odonovan.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/ Buch: https://shop.haufe.de/prod/dramafreie-arbeitswelt

    31 Min.
  2. Ep. 129: Das Problem ist nicht fehlende Empathie Teil 1 (Talk mit Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann)

    11. MAI

    Ep. 129: Das Problem ist nicht fehlende Empathie Teil 1 (Talk mit Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann)

    Sichere dir deinen Platz für die Buchpremiere von „Der Customer-Code“ am 26. Mai in Frankfurt -> https://www.odonovan.de/buchpremiere --------------------------------------------------------- In dieser Folge spreche ich mit Oliver Hoffmann über ein Missverständnis, das ich in vielen Organisationen gerade sehe. Wir reden viel über Empathie, psychologische Sicherheit und positives Denken. Und verlieren dabei oft aus dem Blick, worum es eigentlich geht: Wertschöpfung. Oliver bringt eine klare These mit. Zu viel Empathie kann schaden. Sie verlängert Diskussionen, verwässert Entscheidungen und lenkt vom Ergebnis ab. Was es stattdessen braucht, ist eine zweite Fähigkeit: Ekpathie. Also die Fähigkeit, bewusst Distanz zu halten und nicht alles zu übernehmen. Ein zentraler Teil unseres Gesprächs dreht sich um das, was Oliver „negative Psychologie“ nennt. Ein bewusst provokativer Begriff. Es geht darum, Emotionen wie Angst, Wut oder Aggression nicht als Störung zu sehen, sondern als Signal. Als Hinweis darauf, dass etwas wichtig ist oder schiefläuft. Genau diese Emotionen werden in vielen Organisationen unterdrückt. Sie gelten als unprofessionell. Und genau das wird zum Problem. Denn ungelöste Konflikte verschwinden nicht. Sie werden teurer. Wir sprechen darüber, warum Unternehmen nicht nur kognitive Leistung einkaufen, sondern auch emotionale. Und warum es ein Fehler ist, diesen Teil auszublenden. Zum Schluss geht es um KI. Und auch hier zeigt sich: Die Herausforderung ist nicht die Technologie. Sondern unsere Fähigkeit, mit ihr umzugehen. Für mich bleibt eine klare Erkenntnis: Emotionen sind keine Störung. Sie sind Teil der Wertschöpfung. Viel spaß beim hören. --------------------------------------------------------- So erreicht Ihr Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/prof-dr-dr-oliver-hoffmann/ Homepage: https://thetaeos.com/ Bücher: https://thetaeos.com/b%C3%BCcher --------------------------------------------------------- Und so erreicht Ihr mich: Homepage: https://www.odonovan.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/ Buch: https://shop.haufe.de/prod/dramafreie-arbeitswelt

    44 Min.
  3. Ep. 128: Endlich geklärt: Holschuld oder Bringschuld?

    4. MAI

    Ep. 128: Endlich geklärt: Holschuld oder Bringschuld?

    Sichere dir deinen Platz für die Buchpremiere von „Der Customer-Code“ am 26. Mai in Frankfurt -> https://www.odonovan.de/buchpremiere --------------------------------------------------------- In dieser Frag-Holgi-Folge geht es um eine Frage, die ich ständig höre. Im Coaching, in Teams, in Mails: Ist das eigentlich eine Holschuld oder eine Bringschuld? Und ich sage direkt vorweg: Die Frage führt fast immer in die falsche Richtung. Denn so sachlich sie klingt, steckt dahinter oft etwas ganz anderes. Eine Schuldfrage. Wer ist verantwortlich, dass etwas nicht funktioniert hat? Wer hätte liefern müssen? Wer hätte nachfragen müssen? Und genau da verlassen wir die Sachebene. Wir sprechen dann nicht mehr über das Ergebnis. Sondern über Positionen, Zuständigkeiten und Selbstentlastung. Ich will nachweisen, dass ich es nicht war. Das Problem: Das bringt uns keinen Schritt weiter. Ich teile in der Folge eine andere Perspektive. Weg von Schuld. Hin zu Wirksamkeit. Was ist nötig, damit wir unser Ziel erreichen? Und plötzlich wird es ganz praktisch. Dann geht es nicht mehr darum, wer etwas hätte tun müssen. Sondern darum, was jetzt getan werden kann. Ich bringe Beispiele aus dem Alltag. Von der berühmten „Wurst auf dem Einkaufszettel“ bis hin zu schlechten Briefings im Job. Und es wird schnell klar: Kommunikation scheitert selten an Holschuld oder Bringschuld. Sie scheitert daran, dass niemand wirklich sicherstellt, dass das, was gemeint war, auch verstanden wurde. Ein Gedanke, der für mich zentral ist: Verantwortung heißt nicht Zuständigkeit. Verantwortung heißt, eine Antwort geben zu können. Und das bedeutet manchmal, Dinge doppelt zu erklären. Nachzufragen. Dinge zu tun, die formal nicht „mein Job“ sind. Ich weiß, das triggert sofort die Frage: Soll ich jetzt alles machen? Nein. Aber wenn dein Ziel ist, ein Ergebnis zu erreichen, dann hilft es nicht, auf Zuständigkeiten zu warten, die offensichtlich nicht greifen. Am Ende bleibt für mich eine einfache Entscheidung: Will ich recht haben? Oder will ich wirksam sein? Beides gleichzeitig geht selten. Und genau deshalb lohnt es sich, beim nächsten Mal innezuhalten, wenn du dich fragst: Holschuld oder Bringschuld? Vielleicht ist das gar nicht die Frage, die dich wirklich weiterbringt. Viel spaß beim hören. --------------------------------------------------------- Und so erreicht Ihr mich: Homepage: https://www.odonovan.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/ Buch: https://shop.haufe.de/prod/dramafreie-arbeitswelt

    21 Min.
  4. Ep. 127: Narrative für eine bessere Zukunft (Talk mit Anne M. Schüller)

    27. APR.

    Ep. 127: Narrative für eine bessere Zukunft (Talk mit Anne M. Schüller)

    Sichere dir deinen Platz für die Buchpremiere von „Der Customer-Code“ am 26. Mai in Frankfurt -> https://www.odonovan.de/buchpremiere --------------------------------------------------------- In dieser Folge spreche ich mit Anne M. Schüller über Narrative. Also die Geschichten, die wir uns über Arbeit, Unternehmen und Zukunft erzählen. Und schnell wird klar: Genau da liegt ein großes Problem. Wir bewegen uns in einer Welt voller negativer Geschichten. Meckern bekommt Aufmerksamkeit. Und Algorithmen verstärken genau das. Das wirkt. Auf unser Denken. Auf unser Handeln. Und am Ende auf das, was wirklich entsteht. Wir sprechen darüber, warum Narrative mehr sind als Storytelling. Sie prägen Kultur. Entscheidungen. Und Veränderung. Ein zentraler Punkt ist für mich die Unterscheidung zwischen Vorderbühne und Hinterbühne. Offiziell wird oft eine schöne Geschichte erzählt. Aber auf der Hinterbühne zeigt sich, was wirklich los ist. Und genau dort entscheidet sich, ob Veränderung gelingt. Wir schauen darauf, warum viele Organisationen in negativen Schleifen festhängen. Und was es braucht, um da rauszukommen. Mehr echtes Zuhören. Mehr ehrliche Geschichten. Und Führung, die Zukunft nicht nur plant, sondern verständlich und greifbar macht. Denn am Ende gilt: Menschen folgen nicht Zahlen. Sie folgen Geschichten. Und genau diese Geschichten entscheiden darüber, wie unsere Zukunft aussieht. Viel spaß beim hören. --------------------------------------------------------- So erreicht Ihr Anne M. Schüller: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/anne-schueller/ Homepage: https://www.anneschueller.de/ Bücher: https://www.anneschueller.de/meine-buecher.html --------------------------------------------------------- Und so erreicht Ihr mich: Homepage: https://www.odonovan.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/ Buch: https://shop.haufe.de/prod/dramafreie-arbeitswelt

    59 Min.
  5. Ep. 126: Achtsam geht die Welt zugrunde (Talk mit Kathrin Fischer)

    20. APR.

    Ep. 126: Achtsam geht die Welt zugrunde (Talk mit Kathrin Fischer)

    Sichere dir deinen Platz für die Buchpremiere von „Der Customer-Code“ am 26. Mai in Frankfurt -> https://www.odonovan.de/buchpremiere --------------------------------------------------------- In dieser Folge spreche ich mit Kathrin Fischer über ein Thema, das auf den ersten Blick harmlos wirkt. Und auf den zweiten ziemlich unbequem wird. Achtsamkeit. Oder genauer gesagt: die Ideologie der Achtsamkeit. Kathrin hat ein Buch geschrieben mit dem Titel „Achtsam geht die Welt zugrunde“. Und wir steigen direkt ein in die Frage, warum ausgerechnet etwas, das so positiv besetzt ist, zum Problem werden kann. Wir sprechen darüber, warum Achtsamkeit oft nicht dort ansetzt, wo die eigentlichen Ursachen liegen. Sondern beim Individuum. Beim Einzelnen. Bei dir. Du hast Stress? Dann meditiere. Du bist erschöpft? Dann arbeite an dir. Du kommst mit deinem Job nicht klar? Dann brauchst du mehr Resilienz. Und genau da wird es kritisch. Denn viele Probleme, über die wir reden, sind keine persönlichen Probleme. Es sind systemische. Schlechte Führung. Kaputte Strukturen. Überlastete Systeme. Und trotzdem wird die Verantwortung immer wieder zurück ins Individuum geschoben. Wir sprechen darüber, warum das nicht nur unfair ist, sondern auch gefährlich. Weil es uns den Zugang zu etwas nimmt, das wir eigentlich dringend brauchen: unsere Gefühle. Wut. Frustration. Ärger. All das sind keine Störungen. Das sind Signale. Und oft auch der Anfang von Veränderung. Wenn wir lernen, diese Gefühle wegzuatmen, statt sie ernst zu nehmen, dann passiert etwas Entscheidendes: Wir hören auf, das System zu hinterfragen. Und fangen an, uns selbst zu optimieren. Ein zentraler Gedanke aus dem Gespräch ist für mich: Wir schauen fast nur noch auf uns selbst. Und kaum noch auf die Welt. Wir fragen: Was stimmt mit mir nicht? Statt zu fragen: Was stimmt hier eigentlich nicht? Und genau das macht Achtsamkeit, in ihrer heutigen Form, zu einer Ideologie. Zu einer Antwort auf alles. Egal ob sie passt oder nicht. Wir sprechen auch darüber, warum das so gut funktioniert. Warum Achtsamkeit anschlussfähig ist für Coaching, Führung und LinkedIn. Und warum sie gleichzeitig Kritik leiser macht. Am Ende bleibt für mich keine einfache Lösung. Aber ein Perspektivwechsel: Vielleicht bin ich nicht das Problem. Vielleicht ist meine Reaktion sogar ziemlich gesund. Und vielleicht beginnt Veränderung genau da, wo ich aufhöre, alles bei mir selbst zu suchen und anfange, die Welt wieder mit in den Blick zu nehmen. Viel spaß beim hören. --------------------------------------------------------- So erreicht Ihr Kathrin Fischer: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kathrin-fischer-05825286/ Homepage: https://kathrinwandafischer.de/ Bücher: https://kathrinwandafischer.de/buecher Podcast: https://kathrinwandafischer.de/podcast --------------------------------------------------------- Und so erreicht Ihr mich: Homepage: https://www.odonovan.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/ Buch: https://shop.haufe.de/prod/dramafreie-arbeitswelt

    1 Std. 1 Min.
  6. Säulen #8: Edgar Schein: Eure Werte sind nur Fassade

    13. APR.

    Säulen #8: Edgar Schein: Eure Werte sind nur Fassade

    Sichere dir deinen Platz für die Buchpremiere von „Der Customer-Code“ am 26. Mai in Frankfurt -> https://www.odonovan.de/buchpremiere --------------------------------------------------------- In dieser Folge geht es um die achte Säule der Veränderungsstabilität: Edgar Schein und die Frage, was Kultur in Organisationen wirklich ist. Und ich mache direkt einen harten Cut zu dem, was viele unter Kultur verstehen. Es geht hier nicht um Werteposter, nicht um Offsites und auch nicht um die nächste Initiative, die ein bisschen Stimmung machen soll. Schein würde sagen: Das ist alles Oberfläche. Kultur entsteht tiefer. Viel tiefer. Ich spreche darüber, warum Organisationen nicht auf Prozessen laufen, sondern auf geteilten Grundannahmen. Auf dem, was Menschen in einem System für wahr halten. Wer zählt hier? Was funktioniert? Wofür werde ich belohnt und wofür bestraft? Genau daraus entsteht Verhalten. Und genau deshalb scheitern so viele Veränderungsinitiativen. Weil sie am Sichtbaren ansetzen, an Meetings, Tools, Strukturen, ohne die Annahmen darunter zu verändern. Ich erkläre Scheins Drei-Ebenen-Modell: Artefakte, Werte und Grundannahmen. Und warum es nicht reicht, oben etwas auszutauschen. Wenn die zugrunde liegenden Annahmen gleich bleiben, wird sich auch das Verhalten nicht wirklich verändern. Dann sehen die Meetings vielleicht anders aus, aber gespielt wird immer noch das gleiche Spiel. Ein zentraler Gedanke für mich ist: Kultur ist kein Vibe. Kultur ist gelerntes Überlebenswissen. Menschen verteidigen ihre Kultur nicht, weil sie bockig sind. Sondern weil das, was sie tun, irgendwann einmal funktioniert hat. Sicherheit gegeben hat. Orientierung geschaffen hat. Wir sprechen auch über Führung. Denn Führung und Kultur sind zwei Seiten derselben Medaille. Führung prägt Kultur durch das, was sie belohnt, toleriert und sanktioniert. Und irgendwann dreht sich das Spiel. Dann bestimmt die Kultur, welche Führung überhaupt noch möglich ist. Ein weiterer wichtiger Punkt sind Subkulturen. Vertrieb, Technik, Management – alle haben ihre eigene Logik, ihre eigenen Annahmen. Und vieles, was wir als Konflikt oder Politik labeln, ist in Wahrheit einfach das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen. Am Ende geht es für mich um eine sehr klare Erkenntnis: Wenn du Kultur verändern willst, musst du aufhören, an der Oberfläche zu arbeiten. Und anfangen, die eigentlichen Fragen zu stellen. Welche Annahmen treiben unser Verhalten? Und welche davon helfen uns heute noch – und welche stehen uns im Weg? Denn genau dort entscheidet sich, ob Veränderung wirklich möglich wird oder nur gut aussieht. Viel Spaß beim Zuhören! --------------------------------------------------------- Und so erreicht Ihr mich: Homepage: https://www.odonovan.de/veraenderungsstabil LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/ Buch: https://shop.haufe.de/prod/dramafreie-arbeitswelt

    32 Min.
  7. Ep. 125: Die große Weiterbildungslüge in Unternehmen (Talk mit Prof. Dr. Axel Koch)

    6. APR.

    Ep. 125: Die große Weiterbildungslüge in Unternehmen (Talk mit Prof. Dr. Axel Koch)

    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Axel Koch, Psychologe und Professor, der sich seit über 30 Jahren mit einer Frage beschäftigt: Warum scheitern so viele Veränderungen, obwohl eigentlich alle guten Willens sind? Wir gehen direkt an einen unbequemen Punkt. Menschen gehen in Trainings, sind motiviert, nehmen sich viel vor. Und im Alltag passiert danach oft wenig. Axel nennt das die Weiterbildungslüge. Was mir besonders hängen geblieben ist: Es liegt selten am Wollen. Motivation ist meist da. Viel öfter fehlt die Fähigkeit, Veränderung wirklich umzusetzen und dranzubleiben, bis neue Gewohnheiten entstehen. Genau dafür steht sein Konzept der Transferstärke. Wir sprechen darüber, warum Veränderung kein Event ist, sondern ein Prozess. Warum Rückschläge normal sind. Und warum viele Veränderungen nicht daran scheitern, dass Menschen nicht wollen, sondern daran, dass sie nie gelernt haben, wie Veränderung überhaupt funktioniert. Auch Führung spielt eine zentrale Rolle. Denn statt vorschnell zu sagen „Die wollen nicht“, lohnt sich ein genauerer Blick: Wo klemmt es wirklich? Und was brauchen Menschen konkret, um ins Handeln zu kommen? Für mich bleibt am Ende eine klare Erkenntnis: Wir verlassen uns zu oft darauf, dass Veränderung schon irgendwie passieren wird. Aber das ist am Ende Glücksspiel. Wenn wir wollen, dass Veränderung funktioniert, müssen wir anfangen, sie bewusst zu gestalten. Und Menschen genau dabei unterstützen, besser darin zu werden. Viel spaß beim hören. --------------------------------------------------------- So erreicht Ihr Prof. Dr. Axel Koch: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/prof-dr-axel-koch/ Webseite: https://transferstaerke.com/ Bücher: https://transferstaerke.com/buecher/ --------------------------------------------------------- Und so erreicht Ihr mich: Homepage: https://www.odonovan.de/veraenderungsstabil LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/ Buch: https://shop.haufe.de/prod/dramafreie-arbeitswelt

    52 Min.
  8. Ep. 124: Warum werden toxische Kollegen so oft toleriert?

    30. MÄRZ

    Ep. 124: Warum werden toxische Kollegen so oft toleriert?

    In dieser Folge beantworte ich wieder eine Frage aus der Praxis. Eine Frage, die erstaunlich oft in Coachings, Mails oder Direktnachrichten bei mir landet. Die Nachricht lautet sinngemäß: „Wir haben hier einen Kollegen, der nur auf seinen eigenen Vorteil achtet und das Team sabotiert. Alle sehen es. Aber es passiert nichts. Was sollen wir tun?“ Das ist eine heikle Situation. Und vor allem eine, bei der man sehr genau hinschauen muss. Denn zuerst müssen wir klären, worüber wir eigentlich reden. Handelt es sich wirklich um Sabotage? Also jemanden, der bewusst Schaden anrichtet? Oder haben wir es eher mit jemandem zu tun, der einfach stark auf den eigenen Vorteil achtet und dabei den Schaden fürs Team in Kauf nimmt? Das sind zwei komplett unterschiedliche Fälle. Wenn jemand absichtlich das System sabotiert, dann gibt es aus meiner Sicht keine Diskussion. Dann muss die Führungskraft handeln und das Team schützen. In der Praxis ist es aber oft komplizierter. Viele Konflikte entstehen nicht aus Bosheit, sondern aus unterschiedlichen Interessen, persönlichen Geschichten oder schlicht aus Egoismus. In dieser Episode spreche ich darüber, - warum Führungskräfte keine Therapeuten sind - warum Wegsehen die schlechteste Option ist - warum toxisches Verhalten selten ein Charakterproblem, aber oft ein Führungsproblem ist - und welche drei Optionen Führungskräfte tatsächlich haben, wenn jemand das Teamklima vergiftet. Am Ende geht es um eine einfache, aber unbequeme Wahrheit: Als Führungskraft habe ich die Verantwortung, mein Team, seine Kultur und seine Lieferfähigkeit zu schützen. Wenn ich das nicht tue, zahlen irgendwann die Engagierten im Team den Preis. Viel Spaß beim Zuhören! --------------------------------------------------------- Und so erreicht Ihr mich: Homepage: https://www.odonovan.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/ Buch: https://shop.haufe.de/prod/dramafreie-arbeitswelt

    12 Min.
5
von 5
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"Veränderungsstabil" ist ein Podcast für Führungskräfte, Organisations- und Personalentwickler*innen sowie Unternehmer*innen, die in einer volatilen, unsicheren und komplexen Welt erfolgreich und gesund bleiben wollen. Holger bringt komplexe Zusammenhänge unterhaltsam und umsetzbar auf den Punkt. Ob mit Gästen oder in Soloepisoden, ich höre mir einfach gerne die endlosen Beispiele aus dem echten Leben an, die mir zeigen: Ich bin nicht allein, andere haben die selben Herausforderungen und es gibt Hoffnung - jenseits von Systemtheorie und naivem Trendgehopse." - Petra Mustermann Neue Folgen erscheinen wöchentlich auf Plattformen wie Apple Podcasts, Spotify und Amazon. Weitere Infos unter: https://www.odonovan.de/veraenderungsstabil

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