ZENTRALHALTESTELLE CHEMNITZ

René Kästner

Der Zentralhaltestelle Podcast ist ein Interview-Format über Kommunikation, Medien und Kultur in der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz. Seit 2020 spreche ich in diesem Podcast mit Menschen, die mich interessieren – meist aus der Chemnitzer Kultur- und Kreativwirtschaft – auf ihrem Weg aus der Corona-Pandemie und immer mit Blick auf die Chancen und Herausforderungen der Europäischen Kulturhauptstadt 2025. In der zweiten Staffel (ab März 2026) möchte ich an diese Gespräche anschließen und zurückschauen, ohne den Blick in die Zukunft zu verlieren – im Jahr eins nach Chemnitz 2025.

  1. ST02.EP35 - Mitten im Wandel: Dr. Daniel Daum (Freie Presse Mediengruppe)

    1. APR.

    ST02.EP35 - Mitten im Wandel: Dr. Daniel Daum (Freie Presse Mediengruppe)

    Für die zweite Episode der zweiten Staffel habe ich Dr. Daniel Daum in den ZENTRALHALTESTELLE Podcast eingeladen. Seit November 2023 ist er Geschäftsführer der „Freie Presse Mediengruppe“ und dabei, Chemnitz Schritt für Schritt kennenzulernen, zu entdecken und sich hier zu vernetzen. Zuvor war er bei der „Rheinische Post Mediengruppe“ in Düsseldorf für die digitale Transformation verantwortlich. Genau darin liegt auch sein Fokus in Chemnitz: die „Freie Presse Mediengruppe“ zu einem der modernsten regionalen Medienhäuser Deutschlands weiterzuentwickeln – mit digitalen Know-how, relevanten Inhalten und natürlich einem starken Team. Daniel pendelt momentan noch zwischen Chemnitz und Paris und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brücken zwischen Frankreich und Sachsen zu bauen – egal ob wirtschaftlich, kulturell oder sportlich. Perfektes Timing: Er ist mitten in die spannende Phase rund um die Europäische Kulturhauptstadt 2025 geraten. Mit über 20 Jahren Erfahrung in Führungspositionen in der Medienbranche – in Deutschland und Frankreich – bringt er jede Menge Perspektive mit. Unter anderem war er bei Prisma Media in Paris tätig und hat internationale Medienhäuser bei ihrer digitalen Transformation begleitet. Ein spannender Werdegang, von dem Chemnitz und die Region heute profitieren können. Wir sprechen über Herausforderungen, Chancen und Perspektiven für die Stadt – und darüber, was sie in Zukunft bewegen könnte. Moderation: René Kästner – Kurator, Filmproduzent und Regisseur (RED TOWER GmbH) Musik: Alva Noto + Opiate, "Opto file 2", 2001, Raster-Noton CDR 040 Shownotes: freiepresse.de WE - Freie Presse am Wochenende zentralhaltestelle.de

    1 Std. 10 Min.
  2. ST02.EP34 - Mitmachen als Leitprinzip - Im Gespräch mit Josephine Hage (Makers, Business & Arts, Chemnitz 2025)

    25. MÄRZ

    ST02.EP34 - Mitmachen als Leitprinzip - Im Gespräch mit Josephine Hage (Makers, Business & Arts, Chemnitz 2025)

    Willkommen zurück im ZENTRALHALTESTELLE Chemnitz Podcast. Hier geht es um Menschen, die Kultur nicht nur mögen, sondern machen: in der Kreativwirtschaft und überall dort, wo Ideen entstehen. Die erste Staffel begann 2020 – in einer Zeit, in der vieles stillstand, außer Gedanken. Der Blick ging nach vorn: auf Chemnitz als Europäische Kulturhauptstadt 2025, auf Visionen, Zweifel und ziemlich große Pläne. Staffel zwei macht das Gegenteil.Wir schauen zurück – auf das, was wirklich passiert ist. Und auf die Menschen, die es möglich gemacht, begleitet oder einfach mittendrin erlebt haben.In der ersten Episode spreche ich mit Josephine Hage, einer zentralen Projektverantwortlichen der Europäischen Kulturhauptstadt 2025. Im Rahmen des Flagship-Projekts „Makers, Business & Arts“ gilt sie als eine der treibenden Kräfte dafür, Kultur, Kreativwirtschaft und Tourismus in Chemnitz zu verknüpfen – mit dem Ziel, Kultur erlebbar, partizipativ und nachhaltig in der Region zu verankern. Josephine initiierte und begleitet den Aufbau von neun Makerhubs – Orten, an denen Kunsthandwerk, Design, traditionelles Handwerk, neue Technologien und kreatives Unternehmertum zusammenkommen. Unter ihrer Leitung wurden Konzepte und Initiativen entwickelt, die Kultur erlebbar machen – z. B. Workshops, Mitmachangebote und touristische Formate. Mitmachen als Leitprinzip: In dieser Episode sprechen wir über Chancen, Herausforderungen und den langfristigen Einfluss ihrer Arbeit auf die Stadt. Moderation: René Kästner – Kurator, Filmproduzent und Regisseur (RED TOWER GmbH) Musik: Alva Noto + Opiate, "Opto file 2", 2001, Raster-Noton CDR 040 Shownotes: https://makerregion.de https://chemnitz2025.de/makeradvent2025/ https://www.stadtwirtschaft.org https://stadtfabrikanten.org/fablabchemnitz https://www.zentralhaltestelle.de https//www.hallenkunst.de

    1 Std. 1 Min.
  3. ST01.EP33 - Rückkehr nach Chemnitz - Der Berliner Maler Lars Teichmann

    26.10.2024

    ST01.EP33 - Rückkehr nach Chemnitz - Der Berliner Maler Lars Teichmann

    In dieser ZENTRALHALTESTELLE Podcast Episode spricht René mit Lars Teichmann, ein in Berlin lebender bildnender Künstler und Maler. Seine kreative Karriere begann allerdings bereits in der Subkultur der Neunziger Jahre in Chemnitz und Umgebung. Lars entwickelte sich in dieser Zeit zu einem progressiven Graffitikünstler, der sich ästhetisch und stilistisch schon früh abheben wollte. Dann aber verlässt er Chemnitz um Inspiration in Berlin zu finden. Von 2002 bis 2008 studierte er Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin bei Wolfgang Petrick und Daniel Richter. 2006 war er Meisterschüler von Valérie Favre an der Universität der Künste Berlin. Heute stellt Lars in seinen großformatigen Werken historische Malerei und zeitgenössische Haltung nebeneinander. Ausgangspunkt seiner Kreationen sind oft Motive aus vergangenen Epochen wie Klassik oder Barock. Diese opulenten Darstellungen unterzieht er einer radikalen und expressiven Bearbeitung. Teichmann abstrahiert die Figuren auf ihre Umrisse, entzieht den Bildern ihre Farbigkeit, fügt Farbstriche und -spritzer hinzu und verdeckt fast immer die Gesichter mit weißer Farbe. Dabei öffnet er völlig neue Perspektiven auf bestehende Werke und ganze Themen und hinterfragt unsere traditionellen Sehgewohnheiten. Für eine Künstlerresidenz in den Chemnitzer CAMMANN Studios kehrt Lars nun zurück in seine alte Heimat und arbeitet an Neuinterpretationen verschiedener Kunstwerke aus dem Bestand der Kunstsammlungen Chemnitz. Diese Werkserie wird im Oktober 2025 in der Markthalle Chemnitz bei der HALLENKUNST ausgestellt. In der Episode sprechen wir über Lars` Vergangenheit in Chemnitz und seine künstlerische Biografie mit Höhen und Tiefen, seine Rückkehr in die Heimat und eine Monografie mit dem Titel "Die zehn Kapitel der Malerei" welche kürzlich erschienen ist.

    1 Std. 4 Min.
  4. ST01.EP32 - Das neue Mural am Johannisplatz - Im Gespräch mit der Street Art Künstlerin Claudia 'MadC' Walde

    21.10.2024

    ST01.EP32 - Das neue Mural am Johannisplatz - Im Gespräch mit der Street Art Künstlerin Claudia 'MadC' Walde

    Claudia 'MadC' Walde aus Dresden läutet mit einer Fassadengestaltung am Johannisplatz in Chemnitz das HALLENKUNST Public Mural Art Programm im Rahmen der Europäischen Kuöturhauptstadt Chemnitz 2025 ein. Dem Mural werden noch weitere großformatige Gestaltungen im Stadtgebiet folgen, doch vorher wollen wir Claudia hier im ZENTRALHALTESTELLE Podcast vorstellen und ein wenig über ihre künstlerische Biografie und die Herleitung des abtrakten Artworks sprechen. "Claudia Walde, besser bekannt unter dem Pseudonym MadC, studierte an der Burg Giebichenstein in Halle, sowie am Central Saint Martins College in London. Im Jahr 1998 begann sie mit Sprühdose erst die Wände in ihrer Heimat und später dann Wände weltweit in mehr als 35 Ländern mit ihrer abstrakten Kunst zu gestalten. Sie zählt aktuell zu denweltweit bekanntesten Graffitikünstlerinnen. Ihre Arbeiten befinden sich unter anderem in Deutschland, Spanien, Südafrika, Mexiko, Hongkong, Tschechien, Schweden, USA, Großbri- tannien, Irland, Niederlande, Polen, Frankreich und Griechenland. Ihre Leinwände werden in Einzel- und Gruppenausstellungen etwa im Kunst- und Mu- seumszentrum Sinkka im finnischen Kerava, der Dulwich Picture Gallery in London und im Rahmen des Mural Arts Programs in Philadelphia in den USA gezeigt. Das Thema Schrift zieht sich in Abstraktion durch die gesamte Arbeit der in Dresden lebenden Künstlerin. Dabei strebt sie stets danach, energievolle Verbindungen und Ver- netzungen zu schaffen. Transparenzen und leuchtende Farben dominieren Claudia Waldes Bilder. Mit Sprühfarbe, Aquarell und Acryl schafft die Künstlerin immer wieder neue Span-nungsfelder zwischen Schrift und Abstraktion." (HALLENKUNST.DE) Die Idee und das Motiv zur Gestaltung der Fassade entstand im Zusammenhang mit ihrer Artist Residency in den Chemnitzer CAMMANN Studios im August 2024, das Teil des Rahmenprogramms des Ausstellungsprojekts HALLENKUNST ist und zu der die Künstlerin MadC im Frühjahr 2024 durch den Kurator René Kästner eingeladen wurde. In die Gestal- tung des Artworks mit dem Titel „TGIF“ einbezogen werden sowohl die Wandflächen des Gebäudes, dabei sollen der Blick vom Roten Turm und der Straße der Nationen mit abs- trakten Bildkompositionen gestaltet werden, deren Linien perspektivisch jeweils in einem Punkt zusammenlaufen. Basis des Artworks ist eine Leinwandserie, welche im Oktober 2025 in der Markthalle Chemnitz zur HALLENKUNST 2025 ausgestellt wird. In dieser ZENTRALHALTESTELLE Episode spricht René (der auch Co-Kurator des HALLENKUNST Projekts ist) mit Claudia über ihre künstlerische Karriere und Wurzeln in der internationalen Graffitiszene und natürlich das Mural am Johannisplatz 01 in der Chemnitzer Innenstadt. Mehr Fotos und ein Video könnt ihr euch hier auf Instagram oder hier auf der HALLENKUNST Website ansehen.

    32 Min.
  5. ST01.EP31 - "Chemnitz - auch eine Zukunft für junge Menschen?" – ein POCHEN Zwiegespräch mit Dagmar Ruscheinsky (Bürgermeisterin) und Katharina von Storch (Vorsitzende des Zieten e.V)

    12.11.2023

    ST01.EP31 - "Chemnitz - auch eine Zukunft für junge Menschen?" – ein POCHEN Zwiegespräch mit Dagmar Ruscheinsky (Bürgermeisterin) und Katharina von Storch (Vorsitzende des Zieten e.V)

    Für diese ZENTRALHALTESTELLE Episode haben wir unsere Mikrofone am Sonntag, dem 08.10.2023 um 13:00 Uhr im Chemnitzer Wirkbau aufgestellt, um ein spannendes Zwiegespräch mit dem Titel "Chemnitz - auch eine Zukunft für junge Menschen?" aufzunehmen. Das Gespräch war Programmteil des diesjährigen POCHEN Symposiums (05.-08.10.2023) - künstlerisch geleitet von Benjamin Gruner (Podcast EP:06) - der die beiden Teilnehmerinnen Dagmar Ruscheinsky (Bürgermeisterin) und Katharina von Storch (Vorsitzende des Zieten e.V., Mitbegründerin des Späti und Rabazz Magazins) anmoderiert: "Chemnitz und die Region hat eine der ältesten Bevölkerungen Europas. Ursprung dieser Entwicklungen ist der „Geburtenknick“ und der Wegzug zahlreicher junger Menschen Anfang der 1990er Jahre. Nicht nur dadurch, aber auch deswegen wirkt Chemnitz wie ein Brennglas, unter dem regelmäßig die großen Herausforderungen unserer Zeit sichtbar werden. Im Zwiegespräch diskutieren Bürgermeisterin Dagmar Ruscheinsky, die in der Stadt für Soziales, Jugend, Gesundheit, Kultur und Sport zuständig ist, und Katharina von Storch, Vorsitzende des Zieten e.V., Mitbegründerin des Späti und Rabazz Magazins, darüber, was Chemnitz jungen Menschen zu bieten hat. Welche Angebote kann eine Politik jungen Menschen machen in einer Stadt, in der die Themen aufgrund der Altersstruktur vor allem von älteren Bevölkerungsteilen gesetzt werden? Welche Freiräume gibt eine Politik und eine Verwaltung Menschen, die sich einbringen wollen? Und wie kann sie ältere Bürger:innen davon überzeugen, nicht nur für sich, sondern auch für die Jungen in der Stadt zu handeln und Veränderungen voranzutreiben?

    58 Min.
  6. ST01.EP30 - EPR Status Quo #02: Im Friedensfahrt Museum mit Horst Schäfer

    08.06.2023

    ST01.EP30 - EPR Status Quo #02: Im Friedensfahrt Museum mit Horst Schäfer

    Das Radsportmuseum Course de la Paix (Friedensfahrt-Museum) in Kleinmühlingen ist der Erinnerung an die Internationale Friedensfahrt gewidmet, die 2006 zum bisher letzten Mal ausgetragen wurde und in Chemnitz seit einigen Jahren in abgeänderter Form als EUROPEAN PEACE RIDE neu aufgelegt wird. Das Museum basiert auf der Sammlung des Kleinmühlingers Horst Schäfer, der diese seit 2002 in einem kleinen Museum – zunächst in einer Garage, dann auf einem Stallboden – zeigte. Viele Arbeiten erfolgten in Eigenleistung, und der Radsportler Täve Schur bat Freunde, ihm keine Geburtstagsgeschenke zu machen, sondern für das Museum zu spenden. Das Museum zeigt auf 230 Quadratmetern über 10.000 Exponate, darunter Pokale, Fahrräder und Trikots, Autogramme, Fotos, Plakate, Radsportliteratur, Briefmarken und Ersttagsbriefe sowie Exponate des regionalen Radsports. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich das Friedensfahrt-Siegestrikot von Schur aus dem Jahre 1955, ein Diamant-Rad aus dem Jahr 1937, auf dem Edgar Schatz aus Halle an der Saale 1950 erster DDR-Straßenmeister wurde, eine Zeitfahrmaschine von Olaf Ludwig aus dem Jahre 1980, zwei Ergometer, auf denen Jan Ullrich als 16-Jähriger in Rostock trainierte, sowie ein Akkordeon, das Detlef Zabel 1955 nach der Friedensfahrt erhielt. EPR Mitbegründer Kai Winkler ist ins Bördeland gefahren und hat sich für unseren Podcast mit dem Museumsleiter Horst Schäfter über die Geschichte der Friedensfahrt unterhalten. Radsportmuseum “Course de la Paix” OT Kleinmühlingen Grabenstraße 20 D-39221 Bördeland

    47 Min.

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Der Zentralhaltestelle Podcast ist ein Interview-Format über Kommunikation, Medien und Kultur in der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz. Seit 2020 spreche ich in diesem Podcast mit Menschen, die mich interessieren – meist aus der Chemnitzer Kultur- und Kreativwirtschaft – auf ihrem Weg aus der Corona-Pandemie und immer mit Blick auf die Chancen und Herausforderungen der Europäischen Kulturhauptstadt 2025. In der zweiten Staffel (ab März 2026) möchte ich an diese Gespräche anschließen und zurückschauen, ohne den Blick in die Zukunft zu verlieren – im Jahr eins nach Chemnitz 2025.

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