29 episodes

Sophie Passmann und Matthias Kalle unterhalten sich über das Fernsehen. Darüber, welche Netflix-Serien ihr Herz berührt haben, wann ihnen ein Comedy-Special die Welt erklären konnte und wieso das "Literarische Quartett" für alle Beteiligten anstrengend ist. Sie zählen die Gags bei ZDF-"aspekte" (null) und die guten Folgen vom Münsteraner "Tatort" (null).

Sie streiten sich über Dialoge und Plotholes, sind sich aber auch erschreckend oft sehr einig, zum Beispiel darüber, dass es "ironisch fernsehen“ nicht gibt. Und niemals, wirklich niemals, werden sie die letzte Folge "hart aber fair" nacherzählen. Versprochen.

Sophie Passmann ist Autorin, Kolumnistin beim ZEITmagazin, Radiomoderatorin bei 1LIVE und gehört zum Ensemble des "Neo Magazin Royale". Es ist also damit zu rechnen, dass sie niemals über Jan Böhmermann herziehen wird.

Matthias Kalle hatte seine Karriere als Fernsehkritiker eigentlich wegen Bore-out vor Jahren beendet. Heute ist er stellvertretender Chefredakteur des ZEITmagazins und streicht dort unter anderem alle Gags aus den Kolumnen von Sophie Passmann.

Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.

Die Schaulustigen ZEIT ONLINE

    • TV & Film

Sophie Passmann und Matthias Kalle unterhalten sich über das Fernsehen. Darüber, welche Netflix-Serien ihr Herz berührt haben, wann ihnen ein Comedy-Special die Welt erklären konnte und wieso das "Literarische Quartett" für alle Beteiligten anstrengend ist. Sie zählen die Gags bei ZDF-"aspekte" (null) und die guten Folgen vom Münsteraner "Tatort" (null).

Sie streiten sich über Dialoge und Plotholes, sind sich aber auch erschreckend oft sehr einig, zum Beispiel darüber, dass es "ironisch fernsehen“ nicht gibt. Und niemals, wirklich niemals, werden sie die letzte Folge "hart aber fair" nacherzählen. Versprochen.

Sophie Passmann ist Autorin, Kolumnistin beim ZEITmagazin, Radiomoderatorin bei 1LIVE und gehört zum Ensemble des "Neo Magazin Royale". Es ist also damit zu rechnen, dass sie niemals über Jan Böhmermann herziehen wird.

Matthias Kalle hatte seine Karriere als Fernsehkritiker eigentlich wegen Bore-out vor Jahren beendet. Heute ist er stellvertretender Chefredakteur des ZEITmagazins und streicht dort unter anderem alle Gags aus den Kolumnen von Sophie Passmann.

Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.

    Die beste Episode. Bisher?

    Die beste Episode. Bisher?

    Warum zeichnen die Schaulustigen Episode 29 nicht wie sonst im Studio auf? Wieso gibt es Nüsschen? Warum interessiert sich Sophie Passmann auf einmal dafür, wie Matthias Kalle Fernsehen schaut? Und läuft eigentlich noch "Germanys Next Topmodel"?

    Viele Fragen, noch mehr Antworten, denn diese Episode des Fernsehpodcasts "Die Schaulustigen" wird die letzte sein. Harald Schmidt nannte es einmal "Kreativpause", Passmann und Kalle sprechen von einer "Podcast-Pause". Vorher klären sich noch einmal alle offenen Fragen (mag Kalle Conan O'Brien wirklich nicht?). Vor allem aber sprechen beide über die Highlights des vergangenen Schaulustigen-Jahres und geben Empfehlungen für die Wochen, die die Menschen jetzt vor allem zu Hause verbringen müssen.

    Es geht also um "Brooklyn 99", "Fleabag", "Broadchurch", "The Kominsky Method", "Pose", "13 Reasons Why" - aber auch um Klassiker, die noch nie besprochen wurden wie "Dr. House" und "24". Und am Ende sagen die Tschaulustigen zum Abschied leise "Servus".

    • 55 min
    Gejagte Nazis, tanzende Promis und "Wetten, dass...?"

    Gejagte Nazis, tanzende Promis und "Wetten, dass...?"

    Es gibt Sendungen, von denen dachte man nicht, dass sie doch noch mal wiederkommen. "Wetten, dass…?" zum Beispiel. Die Schaulustigen besprechen die Vorfreude auf die Jubiläumsshow im November und haben zufälligerweise auch schon gegenseitig Wetten für den anderen eingereicht, die sie im Podcast besprechen. Außerdem war Berlinale. Und während die Schaulustigen aus Tradition und Überzeugung keine Filme auf dem Filmfestival anschauen, waren sie dennoch bei Sektempfängen und Preisverleihungen. Und Kalle, der sonst nicht im Verdacht steht, Lebensfreude zu empfinden, ist ausnahmsweise euphorisch. Die neue Staffel "Let’s dance" ist gestartet. Juhu.

    Auf Netflix gibt es jetzt die Teenie-Serie "I am not okay with this"; bisschen sperriger Titel, dafür eingängiges Drehbuch. Obwohl alles dabei ist, was Kalle und Passmann an solchen Serien in den letzten Monaten begeistert hat (pubertierende Jungs, altmodische Autos, Plattenspieler), kann die Serie nicht mehr als seicht unterhalten. Und in der neuen Prime-Serie "Hunters" werden Nazis gejagt, was den Schaulustigen grundsätzlich mehr als gut gefällt. Die Serie sieht leider dennoch eher aus wie eine traurige Mischung aus alten Filmschnipseln von Wes Anderson und Quentin Tarantino. Und ein, zwei moralische Fragen haben Passmann und Kalle dann auch noch an die Macher.

    • 56 min
    "Bad Banks" und gute Comedy

    "Bad Banks" und gute Comedy

    In dieser Episode beschäftigen sich die Schaulustigen mehr als sonst mit Fernsehen aus Deutschland. Passmann und Kalle diskutieren die Entscheidung des ZDF, Thea Dorn zur alleinigen Gastgeberin des "Literarischen Quartetts" zu ernennen, und weinen ein wenig den guten, schlechten Zeiten von Uwe Weidermann hinterher.

    Tränen des Abschiedsschmerzes gibt es auch bei der Besprechung der zehnten und finalen Staffel der Comedy-Serie "Pastewka", die die Schaulustigen insgesamt nur loben können – wenn auch die zehnte Staffel zumindest Kalle nicht vollends überzeugt hat, allerdings ist das Jammern auf hohem Niveau. Nicht ganz so hoch sahen Passmann und Kalle das Niveau der Netflix-Dokumentation "Miss Americana" – eine Art in die Länge gezogene Instagram-Story über die Musikerin Taylor Swift.

    Vollkommen durcheinander brachte die Schaulustigen allerdings die zweite Staffel von "Bad Banks". Das lag zum einen daran, dass die beiden nie so ganz verstanden haben, worum es eigentlich geht (irgendwas mit Geld), zum anderen aber leider auch daran, dass die Figurenentwicklung anders als in der ersten Staffel sehr lieblos gearbeitet wurde. Apropos lieblos: "Germany's Next Topmodel" läuft immer noch …

    • 59 min
    Sex, das deutsche "Queer Eye" und keine Heidi Klum

    Sex, das deutsche "Queer Eye" und keine Heidi Klum

    Die Schaulustigen ziehen sich die Hosen aus für diese Folge, denn es geht um Sex. Gleich zwei Netflix-Produktionen besprechen sie, die beide auf sehr unterschiedliche Weise von Sex handeln. In "Sex Education" geht es um Teenager, Penisse und den Versuch, so lang wie möglich geheim zu halten, dass die Serie im 21. Jahrhundert spielt. Es geht Passmann und Kalle außerdem um die Frage, ob das Leben von Teenagern durch diese Serie einfacher oder schwerer wird.

    In "Sex, Explained" soll, man ahnt es, Sex erklärt werden. Die Macher und Macherinnen erklären stattdessen aber das, was sie gern für Sex halten würden, mit Menschen, mit denen sie wohl gern Sex hätten. Fühlt sich an wie eine nicht jugendfreie Folge "Galileo Big Pictures". Ohne die großen Bilder.

    Und der rbb hat den ambitionierten Versuch gestartet, die Erfolgsserie "Queer Eye" in Deutschland zu adaptieren. Statt dem mittleren Westen wird bei "queer 4 you" in Berlin-Pankow gedreht, statt fünf warmherziger schwuler Männer, die sich und diese Aufgabe ganz offensichtlich lieben, stylen vier eher gleichgültige schwule Männer vorwurfsvoll das Leben von Menschen um, mit denen sie nichts zu tun haben wollen.

    • 56 min
    James Bond, "Messiah" und "Don’t f**k with cats"

    James Bond, "Messiah" und "Don’t f**k with cats"

    In der neuen Episoden hüpfen in die Schaulustigen in ein Wechselbad der Gefühle und planschen darin eine Stunde vergnügt herum. Kalle verrät Passmann etwas über Benedikt Cumberbatch, was sie noch nicht wusste, Passmann erklärt Kalle, wie sie sich die Zukunft von James Bond vorstellt.

    Dann sprechen die beiden über die ZDF-Dokumentation "Heroes", in der junge Comedians ihre Vorbilder treffen. Schlechte Idee gut gemacht – oder gute Idee schlecht gemacht? Mit dem Urteil tun sich die Schaulustigen schwer. Deutlicher werden Passmann und Kalle, wenn sie über die Netflix-Produktion "Messiah" reden, die das Potential besitzt, als schlechteste Serie aller Zeiten des Streaminganbieters für immer im Gedächtnis zu bleiben. Die Schaulustigen allerdings würden am liebsten sofort vergessen, was sie da gesehen haben.

    Konflikte bahnen sich bei der Besprechung der True-Crime-Mini-Serie "Don’t f**k with cats" an, in der es um die Jagd einer Internet-Community nach einem Typen geht, der zunächst Katzen umbringt. Und versöhnlich wird es, als die beiden endlich wieder eine "Serie für Kevin" besprechen – diesmal die amerikanische Version von "The Office". Und natürlich kennen die Schaulustigen das Original – liebe Grüße an Christoph Maria Herbst!

    • 1 hr
    "The Witcher" und Frauenhass

    "The Witcher" und Frauenhass

    Die Schaulustigen starten in das neue Jahr mit Stalking und Waldlichtungen. In der zweiten Staffel der Netflix-Serie "You" geht es nämlich immer noch um einen frauenhassenden Psychopathen, der durch die Gegend läuft und den Machern der Show dabei hilft, Stalking zu verromantisieren. Und obwohl Passmann und Kalle sich über jede Serie freuen, die endlich mal nicht in New York City spielt, macht der Schauplatz der neuen Staffel – Los Angeles – alles irgendwie noch viel schlimmer.

    Wichtige Frage außerdem: Wieso hat Netflix für die Produktion der Serie "The Witcher" nicht mehr Geld locker gemacht? Offenbar reichte das Budget nur aus für ein einziges Waldstück und einen Holzverschlag, vor dem die Schauspieler die, nun ja, "Dialoge" aufsagen müssen. Passmann hat "The Witcher" nicht begriffen, Kalle spricht sich für einen angstfreien Raum im Internet aus, in dem man solchen Trash einfach mal unironisch gut finden darf.

    Apropos Trash: Die neue Staffel der Grimmepreis-Show "Catch" auf Sat1 lief an. Passmann hat die leider verpasst (wichtige Termine und keine Lust), Kalle nutzt die Chance aber, um im Podcast endlich mal von seinen eigenen zahlreichen Erfolgen im Fangen zu sprechen.

    • 52 min

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