Alles klar, Amerika?

Die Tamedia-Korrespondenten berichten über Politik und Alltag in Amerika. Während und abseits der Präsidentschaftswahlen.

  1. 4d ago

    Die Parteien buhlen um junge Wähler: Wo steht Amerikas Jugend?

    Fast 50 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner sind weniger als 30 Jahre alt und bei den Zwischenwahlen am 3. November stimmberechtigt. Für Demokraten wie Republikaner sind sie Hoffnung und Risiko zugleich. Denn in den erwartet knappen Rennen vor allem für den Senat könnten ein paar Tausend junge Stimmen den Ausschlag geben.  Das Potenzial der jungen Wählerinnen und Wähler ist ausserdem gross, weil sie traditionell zu den trägsten Wählergruppen gehören und den Urnen gerne fernbleiben. An den Midterm-Wahlen 2022 hat sich nicht einmal ein Drittel der Wahlberechtigten unter 30 Jahren beteiligt. Dagegen lag die Wahlbeteiligung der Senioren bei fast 70 Prozent.  Was beschäftigt die jungen Wähler? Ist die aktuelle junge Generation politischer als frühere Generationen? Was machen die Demokraten respektive die Republikaner, um die jungen Wählerinnen und Wähler für sich zu gewinnen? Und zu wem tendieren die Jungen eher?  Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter in Birmingham, Alabama, in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Für Die Folge hat Tina Kempin Reuter auch mit 12 ihrer Studentinnen und Studenten gesprochen. Produktion: Jacky Wechsler Mehr zu den Midterms: Aus der erwarteten blauen Welle könnte ein blaues Wunder für die Demokraten werdenDemokraten werfen Trump sexuelle Übergriffe vor – der Präsident will Millionen gegen Wahlbetrug verteilen«Unsere Geduld geht langsam zu Ende»: Die Farmer in Iowa hadern mit Trump*** In eigener Sache: Liveaufzeichnung von «Alles klar, Amerika?»: Wie weiter mit Donald Trump nach den Midterms? Am 17. November 2026 im Kaufleuten in Zürich. Infos und Tickets gibt es hier. Unter allen Podcast-Hörerinnen und -Hörern verlosen wir 3x2 Tickets für den Live-Podcast am 17. November 2026. Um an der Verlosung teilzunehmen, schreibt Ihr eine E-Mail an podcasts@tamedia.ch. Teilnahmeschluss ist der 3. November. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  2. Oct 21

    Trump hat die Handschuhe ausgezogen: der Wahlkampf wird ruppiger

    Donald Trump ist unterwegs. Er reist in all die US-Bundesstaaten, in denen das Rennen um einen Sitz im US-Senat besonders umkämpft ist. Das sind mindestens neun Staaten. Darunter sind auch solche, die eigentlich traditionell republikanisch wählen, sogar Alaska, wo der Demokratin Mary Peltola Wahlchancen eingeräumt werden. Deshalb reiste der Präsident sogar an den Polarkreis.  Trump hat die Handschuhe ausgezogen, was seine Wahlkampfrhetorik betrifft. Im überraschend spannenden Rennen in Texas nannte er den demokratischen Kandidaten James Talarico bei einem Auftritt in Dallas nur «Talafreako» und machte sich über dessen Aussehen lustig, weil Talarico  etwas bubenhaft wirkt. Dieser Midterm-Wahlkampf ist der teuerste der Geschichte. Trump hat seit September mehr als 244 Millionen Dollar in die Wahlkampagnen der Republikaner gesteckt, wie aus den am Dienstag veröffentlichten Unterlagen zur Wahlkampffinanzierung hervorgeht. Das schreibt der «Economist». In einem Beitrag in den sozialen Medien versprach der US-Präsident, bis zum Wahltag insgesamt mehr als 400 Millionen Dollar auszugeben. Auch die Demokraten investieren viel Geld, mit Trump mithalten können sie aber nicht. Die «New York Times» berichtete, dass Michael Bloomberg, ehemaliger Bürgermeister von New York City, den Demokraten 80 Millionen Dollar spenden würde. Wie stehen die Chancen für die Demokraten, dass sie die Mehrheit im Senat tatsächlich holen? Wie sieht es für das Repräsentantenhaus aus? Mit welchen Schwierigkeiten hat in Michigan der demokratische Kandidat Abdul El-Sayed zu kämpfen? Und würde Charlotte Walser, Washington D.C., auf einen Sieg der Demokraten wetten, oder doch lieber nicht? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit der USA-Korrespondentin in einer neuen Folge von “Alles klar, Amerika”. Produzent: Noah Fend *** Liveaufzeichnung von «Alles klar, Amerika?»: Wie weiter mit Donald Trump nach den Midterms? Am 17. November 2026 im Kaufleuten in Zürich. Infos und Tickets gibt es hier. Unter allen Podcast-Hörerinnen und -Hörern verlosen wir 3x2 Tickets für den Live-Podcast am 17. November 2026. Um an der Verlosung teilzunehmen, schreibt Ihr eine E-Mail an podcasts@tamedia.ch. Teilnahmeschluss ist der 3. November. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  3. Oct 13

    Warum Wählen in den USA ein gewollter Hindernislauf ist

    Live-Aufzeichnung von «Alles klar, Amerika?»: Wie weiter mit Donald Trump nach den Midterms? Am 17. November 2026 im Kaufleuten in Zürich. Infos und Tickets gibt es hier. *** Für Donald Trump war die Briefwahl bis vor kurzem ein Synonym für Wahlbetrug. Mit verschiedenen Mitteln versuchte er, die Stimmabgabe per Post abzuschaffen oder wenigstens einzuschränken. Das Motiv hinter seinen Bemühungen ist erkennbar: Es waren zuletzt vor allem die Wählerinnen und Wähler der Demokraten, die brieflich abgestimmt haben. Vor wenigen Tagen forderte Trump seine Anhänger nun auf, bei den Midterms unbedingt zu wählen – auch brieflich. Denn: Seine Republikaner liegen in den Umfragen zurück, die Mehrheit im Repräsentantenhaus könnten sie verlieren, jene im Senat steht auf der Kippe, sie brauchen deshalb jede Stimme, auch jene, die per Post kommen.  Allerdings ist die Briefwahl in den USA nicht vergleichbar mit jener in der Schweiz. Im amerikanischen Bundesstaat Alabama etwa ist die Briefwahl nicht für alle frei verfügbar. Man muss einen gesetzlich anerkannten Grund angeben, beispielsweise einen Aufenthalt ausserhalb des eigenen Wahlbezirks, oder auf bestimmte berufliche oder persönliche Umstände verweisen können. Generell wird einem das Wählen in den USA nicht so leicht gemacht wie in der Schweiz.  Weshalb muss man sich in den USA, bevor man überhaupt wählen kann, registrieren lassen? Werden Afroamerikaner systematisch benachteiligt, oder ist das Wahlkampfpropaganda der Demokraten? Weshalb will Donald Trump am 3. November keine OSZE-Wahlbeobachter im Land haben? Und wie kann man sein demokratisches Wahlrecht trotz allem wahrnehmen? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter in Birmingham, Alabama. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zu Trump und den Midterms: Trump leistet Wahlkampfhilfe, die eher schadet als nütztDonald Trump importiert Diesel aus Russland – und brüskiert die UkraineTrumps «persönliche Kriegskasse» für die Midterms  Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  4. Oct 7

    Wie radikal ist Trumps Migrationspolitik?

    Live-Aufzeichnung von «Alles klar, Amerika?»: Wie weiter mit Donald Trump nach den Midterms? Am 17. November 2026 im Kaufleuten in Zürich. Infos und Tickets gibt es hier. *** Donald Trump ist wieder auf Wahlkampftour. Vor den anstehenden Zwischenwahlen im November tingelt er durchs Land und tritt auf Rallyes auf. Er schimpft gegen die Demokraten, redet den Krieg im Iran klein, verspricht einfache Lösungen für die steigenden Benzin- und Dieselpreise. Fast immer sind auch die Migrantinnen und Migranten Thema seiner Wahlkampfreden. Unter seiner Präsidentschaft seien die Grenzen sicherer, die kriminellen Ausländer weniger geworden. Seine Migrationspolitik sei deshalb ein voller Erfolg. Erst kürzlich hat die Regierung einen Bericht veröffentlicht, den sie selbst als «Remigrationsreport» bezeichnet. Darin steht, die USA hätten in Trumps zweiter Amtszeit 94 Prozent der Asylgesuche abgelehnt. Über 3,3 Millionen Menschen hätten die USA freiwillig oder unfreiwillig verlassen. Gegen 39 Länder gebe es Einreiseverbote – und 250’000 Visa seien entzogen worden. Was hat Donald Trump in der Migrationspolitik erreicht? Ist das tatsächlich ein Erfolg? Und was bedeutet diese Politik für die Menschen in den USA? USA-Korrespondentin Charlotte Walser hat kürzlich die Geschichte der Deportation von Yagiz Doruk Hallac nachgezeichnet. In einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?» erzählt sie, was die Geschichte dieser Deportation über die Migrationspolitik von Donald Trump aussagt.  Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  5. Sep 30

    Wird Trump für die Republikaner zur Bürde?

    Live-Aufzeichnung von «Alles klar, Amerika?»: Wie weiter mit Donald Trump nach den Midterms? Am 17. November 2026 im Kaufleuten in Zürich. Infos und Tickets gibt es hier. *** Die Zwischenwahlen in den USA liegen nur noch einen guten Monat entfernt. Und für Präsident Donald Trump und seine Partei sieht es nicht gut aus. Betrachtet man den Durchschnitt verschiedener Umfragen, sind derzeit nur 37 Prozent mit ihm zufrieden. Die Chancen, dass die Demokraten im Repräsentantenhaus eine Mehrheit erobern können, stehen gut. Möglicherweise liegt auch der Senat in Reichweite. Donald Trump reagiert darauf, indem er seine Anhängerinnen und Anhänger auf sich einschwört. Mehrfach forderte er seine Wählerinnen und Wähler in den letzten Tagen dazu auf, so zu tun, als stünde sein eigener Name auf dem Stimmzettel. Das halten aber längst nicht alle Republikanerinnen und Republikaner für eine gute Idee, wie nun deutlich wird. Immer mehr republikanische Kandidierende distanzieren sich von Trump. Sie kritisieren seine Migrationspolitik, seine Zollpolitik oder die deutlich spürbaren Folgen des noch immer andauernden Iran-Kriegs. Wer sind die Republikanerinnen und Republikaner, die sich nun offen von Präsident Trump abgrenzen? Ist das purer Opportunismus vor den Wahlen oder regt sich in der Partei tatsächlich Widerstand? Und was machen eigentlich die Demokraten mit all dem? In einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?» erklärt USA-Korrespondentin Charlotte Walser, was in der Republikanischen Partei kurz vor den Zwischenwahlen gerade passiert – und welche Folgen das über den 3. November hinaus haben könnte. Hier den Artikel von Charlotte Walser lesen: «Die letzte Schlacht»: Wird Donald Trump zur Bürde für die Republikaner? Produktion: Jacky Wechsler Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  6. Sep 23

    Trump im Wahlkampfmodus: Kann er das Steuer herumreissen?

    Donald Trump braucht positive Schlagzeilen: In knapp sechs Wochen finden die Midterms statt, bei denen die Republikaner ihre hauchdünnen Mehrheiten im Kongress verteidigen wollen. In den Umfragen liegen sie jedoch zurück. Der anhaltende Iran-Krieg und die steigenden Benzinpreise erschweren die Ausgangslage zusätzlich. Trump hat den Urnengang deshalb stark mit seiner eigenen Präsidentschaft verknüpft. Anders als viele US-Präsidenten vor ihm hält sich Trump im Midterm-Wahlkampf nicht zurück. Er macht die Wahlen zum persönlichen Referendum und mobilisiert seine Anhänger mit allen Mitteln. Gleichzeitig fliessen enorme Summen von Tech- und Krypto-Milliardären in den Wahlkampf der Republikaner. Und es gibt Befürchtungen, dass der politische Druck auf Wählerinnen und Wähler bis hin zu möglichen Behinderungen des Urnengangs zunehmen könnte. Kann Trump das Steuer noch herumreissen? Hilft ihm der pompöse Staatsbesuch von Xi Jinping diese Woche? Oder sorgt eine überraschende politische Entwicklung im Oktober für die Wende? Darüber sprechen Christof Münger, Leiter des Ressorts International, und der langjährige USA-Korrespondent Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produktion: Jacky Wechsler Trumps Wahlkampfoffensive: Elon Musk öffnet wieder den Geldhahn für Trumps Re­publikanerTrump verspricht jedem US-Bürger 5000 Dollar – die Kosten wären astronomisch«Soll ich sie zur Hölle schicken?»: Trump droht vor der UNO mit der Vernichtung IransMit dieser Rede bereitet Trump einen Angriff auf Wahlen in den USA vor Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  7. Sep 16

    KI erreicht die US-Politik: Wie viel Regulierung braucht es?

    «Die KI-Industrie hat viel zu lange gelogen», räumt KI-Boss Dario Amodei ein. Amodei ist der CEO von Anthropic, dem Unternehmen hinter der Sprachmodellreihe Claude. Der KI-Forscher und Unternehmer hatte am Wochenende angeregt, bei der Entwicklung der Technologie das Tempo zu drosseln, um zu verhindern, dass sie binnen Monaten in der Lage sei, die Kontrolle über das Internet zu übernehmen und grosse Schäden anzurichten. Amodeis Aufruf, ausführlich dargelegt in einem Essay, hat weltweit für Aufsehen gesorgt. Vor allem in den USA selbst, die in der KI-Entwicklung führend sind. Andere Branchenvertreter pflichteten Amodei bei und forderten eine stärkere staatliche Aufsicht der KI, darunter Sam Altman, Chef des Chat-GPT-Entwicklers Open AI, sowie Techmilliardär Elon Musk.  Dagegen verwahrt sich der US-Präsident, die KI-Industrie zu regulieren. Davon würde nur China profitieren, der globale Rivale der USA und in der KI-Forschung die Nummer zwei der Welt, sagte Donald Trump: «Wer bei der KI gewinnt, gewinnt überhaupt.» Auf seinem Social-Media-Kanal schrieb er, es gebe eine «kranke Verschwörung» gegen KI und Datenzentren und Anthropic-Chef Amodei inszeniere sich als «perfekter kleiner Engel». Was genau fordert Anthropic-CEO Amodei in seinem Essay? Was spricht für eine Regulierung der künstlichen Intelligenz und was dagegen? Was passiert, wenn sich die KI selbstständig macht, wie befürchtet wird? Wird die KI nun noch zum Wahlkampfthema? Und wie regelt das eigentlich die Schweiz? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter, Politikwissenschaftlerin in Birmingham, Alabama, in der neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Produzent: Noah Fend Mehr zum Thema: Warum die KI-Bosse plötzlich so eindringlich vor ihrer eigenen Erfindung warnenPodcast «Apropos»: «KI könnte Menschheit auslöschen», warnt Entwickler – unser Digital-Experte ordnet ein Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

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