Amerika, wir müssen reden!

Ingo Zamperoni ist mit der US-Amerikanerin Jiffer Bourguignon verheiratet. Der Moderator der tagesthemen und die US-Journalistin haben Familie und viele Freunde in den Staaten, die sich ideologisch immer mehr voneinander entfernen. Das Rekord-Tempo und die weitreichenden Umbrüche, mit denen US-Präsident Donald Trump gerade die amerikanische Demokratie auf den Kopf stellt, betreffen die beiden daher persönlich. Ingo und Jiffer beobachten und analysieren die aktuellen Entwicklungen in der US-Politik und welche Auswirkungen sie auch auf uns in Deutschland und Europa haben. Der Podcast erscheint jede Woche neu.

  1. 4d ago

    Der Tag, der die Welt veränderte - 25 Jahre 9/11

    Wohl jeder weiß heute noch, wo er sich am 11. September 2001 aufgehalten hat. Dem Tag, als Al-Kaida Selbstmordattentäter zwei Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers in Manhattan gesteuert und zum Einsturz gebracht haben. Als ein drittes Flugzeug ins Pentagon geflogen und ein viertes bei Shanksville, Pennsylvania abgestürzt ist. Ein Tag, der die Welt veränderte. Und enorme Konsequenzen auch für uns in Deutschland hatte. Nicht nur, weil einige der Attentäter sich in Hamburg-Harburg zusammengefunden hatten.Auch Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon wissen noch genau, wie sie vor 25 Jahren die islamistischen Terroranschläge erlebt haben. Gemeinsam mit dem damaligen New York-Korrespondenten Carsten Vick und NDR Info Podcast-Host Konstanze Nastarowitz erinnern sie sich an den Moment, als die USA angegriffen wurden, und fast 3000 Menschen starben. Wenn die Erinnerungen zu den Jahrestagen wieder hochgeholt werden, "macht das was mit einem und dann fällt es schwer", erzählt Carsten Vick sichtlich bewegt von seinem damaligen Einsatz als Radioreporter in Manhattan.Eigentlich haben die USA mit den Ozeanen zu beiden Seiten immer als "unangreifbar" gegolten, analysiert Ingo. Es sei ein tiefer Schock für die Gesellschaft gewesen, sich plötzlich auf diese Weise verwundbar zu fühlen.Konstanze Nastarowitz war damals erst sieben Jahre alt. Sie hat nur noch eine vage Erinnerung an den 11. September 2001. Ihr Podcast "Pearl Harburg: Deutschland nach 9/11" will erklären, was dieser Tag heute noch bedeutet – gerade auch für die jüngere Generation. Konstanze hat dafür mit Menschen gesprochen, die dieser Tag bis heute prägt: Menschen mit Einwanderungsgeschichte zum Beispiel, denen man bis heute misstraue und die wegen ihres Aussehens als gefährlich wahrgenommen würden.Alle vier sind sich einig: 9/11 hat die Welt verändert und nachhaltig beeinflusst – bis zum heutigen Tag.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!Podcast-Tipps:Pearl Harburg - Deutschland nach 9/11https://1.ard.de/Pearl_Harburg?cp=awmrDark Matters - Staatsgeheimnis 9/11https://1.ard.de/podcast-tipp-staatsgeheimnisTV-Doku: Das Erbe von 9/11 – Deutschland nach den Anschlägenhttps://1.ard.de/9_11_Erbe?cp=awmrAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/

    Der Tag, der die Welt veränderte - 25 Jahre 9/11
  2. Aug 31

    Rest in Peace, Dolly Parton

    In dieser Folge von "Amerika, wir müssen reden" sprechen Jiffer Bourguignon und Ingo Zamperoni über gleich vier große Themen, die die USA und die Welt bewegen. Zunächst geht es um den eskalierten Handelsstreit zwischen den USA und Kanada: nach neuen US-Zöllen hatte der kanadische Premierminister Mark Carney Gegenzölle bis zu 50% angekündigt. Woraufhin US-Präsident Donald Trump per Executive Order den "Lake Ontario" in "Lake America" umbenannt hat - ein symbolischer Akt in einem Konflikt, der längst handfeste wirtschaftliche Folgen hat. Wie dieser Konflikt ausgeht, könnte richtungsweisend für den Rest der Welt sein - und zeigen, ob Konfrontation oder Beschwichtigung die bessere Strategie gegenüber Trumps Zollpolitik ist, prognostiziert Ingo.Nach der Absetzung von Präsident Nicolas Maduro kontrollieren die USA nun einen erheblichen Teil der venezolanischen Ölreserven. Trump verkündete jetzt einen großen Öl-Deal zwischen den USA und Venezuela - doch wie sieht dieser Deal genau aus? Es bleiben Fragezeichen, die USA seien kein verlässlicher Partner mehr, analysiert Jiffer.Gespannt hat Ingo die Klage fast aller US-Bundesstaaten gegen den Instagram- und Facebook-Mutterkonzern Meta beobachtet. Dabei ging es um den Vorwurf, Meta hätte bewusst die Suchtgefahren seiner Social-Media-Produkte für Kinder und Jugendliche verharmlost und Abhängigkeiten verursacht. Nun hat Meta sich auf einen teuren Vergleich mit den Klägern geeinigt und muss neben einer Milliarden-Zahlung auch erhebliche Änderungen zum Jugendschutz einführen. Da habe die Justiz Zähne gezeigt, schätzt Ingo diesen wegweisenden Vergleich ein und vermutet, dass jetzt weltweit neue Regeln zum Schutz von Jugendlichen kommen werden.Und schließlich erinnern die beiden Hosts an Dolly Parton. Die Country-Legende ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Ihr Tod vereinte ein gespaltenes Amerika wie kaum etwas sonst.Feedback an Jiffer und Ingo - podcast@ndr.deTrump nennt Ontario-See jetzt "Lake America"https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-kanada-streit-ontario-100.htmlWas steckt hinter dem Öl-Abkommen mit Venezuela?https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/venezuela-oel-faq-100.htmlMeta-Vergleich als Vorlage für alle sozialen Medien?https://www.tagesschau.de/wirtschaft/digitales/usa-meta-vergleich-jugendschutz-100.htmlNachruf zum Tod von Dolly Partonhttps://www.tagesschau.de/kultur/dolly-parton-nachruf-100.htmlPodcast-Tipp: Hateland - "Die Schill Show"https://1.ard.de/hateland2_tipp

    Rest in Peace, Dolly Parton
  3. Aug 24

    BBQ im Wilden Westen

    Jiffer und Ingo melden sich zurück aus der Sommerpause. Sie waren in den USA unterwegs und berichten im Podcast "Amerika, wir müssen reden!", was sie in Montana auf dem Wochenmarkt, Wisconsin am See und New Jersey am Atlantik alles erlebt haben. Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni schwärmt noch immer von dem wunderschönen, großartigen Reiseland USA, trotz aller politischen Verwerfungen. Auf Familientreffen bleiben politische Diskussionen aber nicht aus. Die Journalistin Jiffer Bourguignon erzählt, wie sie zwischen Coleslaw und Salatbeilagen beim BBQ mit ihrem Onkel Stan über die Politik der Republikaner diskutiert. Vieles erinnert sie dabei an den politischen Streit mit ihrem verstorbenen Vater Paul, der Trump als Mensch zwar furchtbar gefunden hat und auch die Selbstbereicherung der Familie Trump angeprangert hat. Was die Steuerpolitik angeht, ist der Onkel aber genauso überzeugt vom US-Präsidenten wie von seinem Angriff auf den Iran, um einen dortigen Bau einer Atombombe zu verhindern. Ingo beobachtet zunehmend, wie in den Medien sich die anstehenden Wahlen im Herbst, die „Midterms“ auf die Berichterstattung auswirken. In der aufgeheizten Debatte entdeckt er den Kampfbegriff „DSA - Democratic Socialists of America“. Es geht dabei um den Richtungsstreit, mit welcher Ausrichtung die Demokraten in den Wahlkampf ziehen wollen. Während die jungen Wähler den progressiven Flügel unterstützen, machen sich die Konservativen Sorgen, wie „sozialdemokratisch“ das Parteiprogramm wird und was das für die Umverteilung im Land bedeutet. In Wisconsin beobachten beide auch, wie sehr die Bevölkerung gespalten ist über den Ausbau von KI-Rechenzentren. Für manche Bürger seien sie so unwillkommen wie Atommüll. Außerdem hört ihr in der neuen Folge auch, warum ihr in den USA nicht den Begriff "Sundowner" verwenden solltet, wenn ihr einen Absacker trinken wollt.Feedback an Jiffer und Ingo - podcast@ndr.deKI-Boom sorgt für Rekord-Stromverbrauch in den USAhttps://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/ki-stromverbrauch-rechenzentren-100.htmlAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/Podcast-Tipp: Springerstiefel – Alpha oder Opfer?https://1.ard.de/springerstiefel_s3?amerika

    BBQ im Wilden Westen
  4. Aug 17

    Erst zum Mond, dann zum Mars!

    Vor 57 Jahren hat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betreten. Jetzt wollen die Amerikaner zurück, womöglich schon 2028 - Hauptsache schneller als China. Ist dieses Ziel realistisch oder greift der Präsident wieder nach den Sternen?In dieser Folge sprechen die ehemaligen US-Korrespondentinnen Claudia Sarre und Kerstin Klein über die Zukunft der US-Raumfahrt. Kerstin war mehrfach am Kennedy Space Center in Florida und erzählt, wie es ist, live dabei zu sein, wenn eine Rakete zum Mond starten soll. Sie meint, dass die Mission für Donald Trump eine reine Prestigefrage ist. Diesmal soll nicht nur eine Flagge gehisst werden – das Ziel sei, "permanent auf dem Mond zu bleiben und den Mond nie wieder aufzugeben". Ein Grund dafür: vermutete Rohstoffe wie Seltene Erden. Und so will Trump auf jeden Fall vor China einen Fuß auf den Mond setzen.Außerdem sprechen die beiden über den boomenden, aber umstrittenen Raumfahrttourismus. "Das Ganze ist auch wahnsinnig schlecht für die Umwelt", sagt Kerstin Klein - aufhalten lasse sich der Trend trotzdem kaum: "Es wird wahrscheinlich immer genug superreiche Menschen geben, die nicht wissen, wohin sonst mit ihrem Geld."Wie fühlt es sich an, auf einem anderen Planeten unterwegs zu sein? ARD-Korrespondentin Sarah Schmidt aus dem Studio Washington hat es ausprobiert. Sie reiste in den Westen des Landes zu einer simulierten Mars Station. In der Wüste Utahs ist das Klima tatsächlich ähnlich wie auf dem Mars – heiße Tage und kalte Nächte. Hier betreibt die Mars Society eine kleine "Raumstation", in der eine Gruppe Studierender eine Woche lang unter den Bedingungen einer echten Mission lebt. Sarah war einen Tag lang dabei – im schweren Raumanzug, mit Helm.Warum der ganze Aufwand? Für Tech-Milliardär Elon Musk ist der Mars mehr als ein Forschungsobjekt: "Er glaubt irgendwann wird es einen Doomsday geben. Indem man andere Planeten besiedelt, minimiert man das Risiko, dass wir auf einen Schlag ausgerottet werden", erklärt Sarah.Nach diesem Ausflug ins All geht's zurück auf die Erde: Nächste Woche melden sich Jiffer Bourguignon und Ingo Zamperoni aus ihrer Sommerpause mit einer neuen Folge.Ihr habt Fragen? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!Weltspiegel-Reportage von Sarah Schmidt: USA - Leben wie auf dem Marshttps://www.ardmediathek.de/video/weltspiegel/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8zOWQ0ODhkOS1lNDMyLTRjNzctOWYzZC0wNmIxMThiMTk4MzQMini-Labore im Weltall: Forscher untersuchen Zellen in der Schwerelosigkeithttps://www.tagesschau.de/swr-mini-labore-im-weltall-forscher-untersuchen-zellen-in-der-schwerelosigkeit-und-koennen-krankheiten-so-besser-erforschen-100.htmlAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.htmlPodcast-Tipp: REICH - Das Ende der Welt ist ein gutes Geschäfthttps://1.ard.de/REICH?pc=awrHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/

    Erst zum Mond, dann zum Mars!
  5. Aug 10

    Erfolgreich und radikal - Mamdanis linke Politik

    Er ist 34, er ist Muslim, und er ist radikal links. Völlig überraschend ist Zohran Mamdani im vergangenen November zum Bürgermeister von New York gewählt worden.Was ist sein Erfolgsgeheimnis? Darüber spricht Claudia Sarre, ehemalige US-Korrespondentin, mit Martin Ganslmeier aus dem ARD-Studio New York. Mamdani habe das, was den Demokraten nach dem Wahlsieg von Trump fehlte, erklärt Martin: "Optimismus, Angriffslust und Charisma", und er sei "ein meisterhafter Kommunikator", der sich wie kaum ein anderer Demokrat die sozialen Medien zunutze mache. Seine politischen Ziele kämen vor allem bei den jungen New Yorkern gut an: zum Beispiel bezahlbarer Wohnraum, kostenlose Kitas, staatliche Supermärkte - finanziert durch höhere Steuern für Reiche und Unternehmen. Mamdani wolle, dass auch normale New Yorker sich das Leben in der sündhaft teuren Mega-Metropole noch leisten können.Und Zohran Mamdani hat Erfolg! Seine Zustimmungswerte seien mit knapp 60 Prozent sehr gut, erzählt Martin. Nachdem nun auch noch in Michigan ein radikal linker, israel-kritischer Demokrat die Vorwahlen gewonnen habe, zeichne sich nun fast schon ein Trend ab bei den Demokraten – resümieren Claudia und Martin. Der New York-Korrespondent fragt sich, ob dies vielleicht gerade der Moment ist, in dem die Demokratische Partei zu einer linkspopulistisch-radikaleren Partei wird. "Weil die Menschen sagen: der ewige Mittelkurs, das ewige Suchen nach Kompromissen, das hat uns gar nicht weitergebracht. Das hat nur dazu geführt, dass Trump wiedergewählt wurde".Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!Amtsantritt Mamdani - eine neue Ära für New York?https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/mamdani-new-york-amtsantritt-100.htmlAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/Podcast-Tipp: 0630 - der News Podcasthttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:6ee1f347f4e3de26/

    Erfolgreich und radikal - Mamdanis linke Politik
  6. Aug 3

    Route 66 – was vom amerikanischen Traum noch übrig ist

    Touristisches Highlight, Kulturgut und Sehnsuchtsort: Die legendäre Route 66 wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Die Straße von Chicago nach Los Angeles führt durch acht Bundesstaaten. Einst war sie der Inbegriff von Freiheit und Abenteuer. Und ein Symbol für die Hoffnung auf ein besseres Leben, den Aufbruch nach Westen, den amerikanischen Traum.Die ehemalige US-Korrespondentin Claudia Sarre versucht im Gespräch mit Samuel Jackisch und Torben Börgers aus dem ARD-Studio Washington herauszufinden, was im Trump-Amerika noch von diesem amerikanischen Traum übrig ist.Die beiden ARD-Korrespondenten erzählen von ihren Begegnungen auf der Route 66, der sogenannten "Mutter aller Straßen". Torben sagt, auf der Fahrt bekomme man vor allem ein Gefühl für das amerikanische Durchhaltevermögen, den "American Spirit", für das Gefühl des Nie-Aufgebens und des "sich-am-eigenen-Schopfe-aus-dem-Sumpf-Ziehens, wenn es mal nicht so läuft". Die Route 66 sei "America on a Single Road", meint Samuel, das habe er auf seiner Reise sehr oft gehört. Einerseits die tolle Natur, die aufgeschlossenen, gastfreundlichen Menschen und andererseits der Niedergang, die Frustration, die Enttäuschung und häufig auch eine gewisse Melancholie und Sehnsucht nach der guten alten Zeit. Sein Resümee: auf diesem Highway bekommst du alles zu sehen: das Gute, das Schöne, das Problematische - eben das echte Amerika.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!Podcast-Tipp: Wild Wild Web - Inside Palantirhttps://1.ard.de/wildwildweb_palantir?cp=AWMRAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/

    Route 66 – was vom amerikanischen Traum noch übrig ist
  7. Jul 27

    Bye-bye Kalifornien!

    Kalifornien gehört zu den Sehnsuchtsorten eines jeden US-Korrespondenten. Nils Dampz hat vier Jahre als ARD-Korrespondent in San Francisco gearbeitet und kehrt nun wieder nach Deutschland zurück. Claudia Sarre, NDR Info Redakteurin und ehemalige US-Korrespondentin in Washington und New York, spricht mit Nils über seine Zeit in den USA: über die Welt der Tech-Giganten im Silicon Valley, das Hollywood-Business in LA und natürlich die politischen Entwicklungen in den USA.Seitdem Donald Trump im Amt ist, hat sich auch im Silicon Valley vieles verändert, erzählt Nils. „Die Tech-Bosse haben verstanden, dass es von Vorteil ist, wenn man sich nicht mit Trump anlegt, sondern ihn hofiert, um möglichst ungestört Geschäfte machen zu können.“ Claudia und Nils sprechen auch über die derzeitige Stimmung in den USA. Nils erzählt, dass die Kalifornier nach der Trump-Wahl in eine Schockstarre gefallen sind: „Es herrscht eine große Ohnmacht“. Viele Menschen hofften, dass spätestens 2028 das Pendel wieder in die andere Richtung schwinge, so Nils. Ob Gavin Newsom, der kalifornische Gouverneur, bei den nächsten Präsidentschaftswahlen Chancen hätte, gewählt zu werden, will Claudia von Nils wissen. „Es kann sein, dass Newsom manchen zu ‚woke‘ ist. Und er kommt ein bisschen überheblich rüber mit seinem Sunny-Boy-Lächeln“, resümiert Nils.So schwer ihm der Abschied aus den USA auch fällt, Nils Dampz freut sich zuhause - in Baden-Baden – vor allem auf drei Dinge: Familie, Brezeln und Maultaschen.Ihr habt Fragen? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!Für die ARD aus Los Angeles / San Francisco:https://www.tagesschau.de/korrespondenten/nils-dampz-103.htmlAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/Podcast-Tipp: Zwischen Hamburg und Haiti:https://www.ardsounds.de/sendung/zwischen-hamburg-und-haiti/urn:ard:show:9d4c11d743094a7e/

    Bye-bye Kalifornien!
  8. Jul 20

    Wohin führt der KI-Boom?

    Die KI-Revolution ist in vollem Gange - und keiner weiß, wohin sie führen wird. Über dieses "größte Experiment in der Menschheitsgeschichte" diskutieren Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon mit dem KI-Podcaster Fritz Espenlaub. Sein sechsteiliger Podcast "Die OpenAI Story" erzählt die Entstehungsgeschichte von KI, künstlicher Intelligenz: Alles beginnt in einem kleinen Forschungslabor im Silicon Valley, das sich rasend schnell in ein milliardenschweres Tech-Imperium entwickelt. Unter OpenAI Gründer Sam Altman entsteht eine Technologie, von der niemand weiß, ob der Mensch sie auf Dauer kontrollieren kann.Jiffer und Ingo diskutieren mit Fritz nicht nur Chancen und Risiken der KI, sondern auch ihre Auswirkungen auf Wirtschaft, Politik, Umwelt und Gesellschaft. Über allem schwebe die "Urangst des Menschen, dass er etwas erschafft und dann die Kontrolle darüber verliert", sagt Ingo - ähnlich wie bei Goethes Zauberlehrling: "Die ich rief, die Geister, werd' ich nun nicht los." Fritz Espenlaub merkt an, dass man schon jetzt die Kontrolle verloren habe. "Wir entwickeln aus Versehen eine Maschine, die nicht nur ein bisschen besser ist als wir, sondern die unglaublich viel besser ist als wir." Im Silicon Valley nenne man das "God in the box", Gott in einer Kiste. Jiffer und Ingo fragen sich, was das für die Zukunft ihrer Kinder bedeutet.Der KI-Podcaster bleibt trotz allem optimistisch: Immer schon sei von neuen Technologien Gefahr ausgegangen, die Lebensbedingungen der Menschen hätten sich dennoch stetig verbessert.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!Podcast-Tipp: Die OpenAI Storyhttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:8862c28ddc06b3b7/Podcast-Tipp: Organisiertes Verbrechen - Recherchen im Verborgenenhttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:cf4582eaf823db0a/Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/

    Wohin führt der KI-Boom?
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Ingo Zamperoni ist mit der US-Amerikanerin Jiffer Bourguignon verheiratet. Der Moderator der tagesthemen und die US-Journalistin haben Familie und viele Freunde in den Staaten, die sich ideologisch immer mehr voneinander entfernen. Das Rekord-Tempo und die weitreichenden Umbrüche, mit denen US-Präsident Donald Trump gerade die amerikanische Demokratie auf den Kopf stellt, betreffen die beiden daher persönlich. Ingo und Jiffer beobachten und analysieren die aktuellen Entwicklungen in der US-Politik und welche Auswirkungen sie auch auf uns in Deutschland und Europa haben. Der Podcast erscheint jede Woche neu.

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