Amerika, wir müssen reden!

Ingo Zamperoni ist mit der US-Amerikanerin Jiffer Bourguignon verheiratet. Der Moderator der tagesthemen und die US-Journalistin haben Familie und viele Freunde in den Staaten, die sich ideologisch immer mehr voneinander entfernen. Das Rekord-Tempo und die weitreichenden Umbrüche, mit denen US-Präsident Donald Trump gerade die amerikanische Demokratie auf den Kopf stellt, betreffen die beiden daher persönlich. Ingo und Jiffer beobachten und analysieren die aktuellen Entwicklungen in der US-Politik und welche Auswirkungen sie auch auf uns in Deutschland und Europa haben. Der Podcast erscheint jede Woche neu.

  1. Hello and Goodbye

    22H AGO

    Hello and Goodbye

    Mit dem Ende von Stephen Colberts "Late Show" verlieren die Zuschauer einen sehr beliebten Satirike-Sendung. Egal ob Obama, Biden oder Trump - alle wurden bislang durch den Kakao gezogen. Der amtierende US-Präsident versteht aber offenbar keinen Spaß und macht in einem KI-generierten Video einen Freudentanz, nachdem er zuvor den Moderator am Kragen gepackt und in einer Mülltonne entsorgt hatte. Stargast Paul McCartney zieht auf seine Weise Bilanz in der letzten Show:"Amerika war immer das Land der Freiheit und der größten Demokratie - hoffentlich ist es das immer noch." Der Sender CBS beendet die Zusammenarbeit mit Steven Colbert offiziell aus wirtschaftlichen Gründen. Neben den 2,5 Millionen Zuschauern wird ihn auch Jiffer Bourguignon vermissen, weil in den Late-Night-Shows der Wahnsinn der vergangenen Jahre immer gut eingeordnet wurde. "Das erleben wir ja auch in Deutschland mit extra 3 oder der heute-show, dass man da noch ein bisschen satirisch zuspitzen kann, wie wir es im Nachrichtenfernsehen nicht können", bedauert Ingo Zamperoni das Aus der TV-Sendung. "Wir können uns glücklich schätzen, dass wir elf Jahre hier sein durften", sagte Colbert dem enttäuschten Publikum und spart sich Kritik am Sender oder der Regierung.Dabei erinnert ausgerechnet Trumps neu aufgelegter Entschädigungsfonds Ingo und Jiffer an Selbstbereicherung in autokraten Staaten. In einem Vergleich mit dem Justizministerium hatte Trump nach seiner Klage gegen den Staat auf zehn Milliarden Dollar Schmerzensgeld verzichtet und könnte im Gegenzug ausgerechnet seine Anhänger mit Steuergeldern entschädigen, die nach dem Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 strafrechtlich verurteilt worden waren. Warum auch Republikaner die Idee für eine "Riesendummheit" halten, erklären die beiden Hosts ausführlich in dieser Folge des Podcasts.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt gerne Lob oder Kritik an podcast@ndr.de So lief die letzte Sendung von Steven Colberthttps://www.tagesschau.de/kultur/colbert-letzte-show-100.htmlUS-Senat kritisiert Entschädigungsfondshttps://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-senat-trump-streit-100.htmlAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.htmlPodcast-Tipp: Die OpenAI-Storyhttps://www.deutschlandfunk.de/die-peter-thiel-story-100.html

    37 min
  2. Tauziehen um Taiwan

    MAY 18

    Tauziehen um Taiwan

    „Alles, was ich sagen kann, ist, dass es ein großer Erfolg war“, ruft der US-Präsident den wartenden Reportern zu. Die Reise nach Peking habe gute Ergebnisse gebracht, mehr als 200 Boeing-Flugzeuge wollen die Chinesen kaufen, dazu mehr Lebensmittel importieren. Im Gegenzug dürfen chinesische Firmen High-Tech-Computerchips in den USA kaufen. Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni kann die präsidiale Euphorie nicht teilen, auch weil nur „die amerikanische Seite das verkündet hat und die Chinesen sich bedeckt gehalten haben“. Trump war auf dem Gipfel der beiden mächtigsten Männer der Welt sichtlich beeindruckt von Gastgeber Xi Jinping. „Er hat die Faszination für große, starke Männer der Geschichte, von Alexander dem Großen bis Xi, Putin und so weiter, und er sieht sich als Teil dieses exklusiven Clubs“, schätzt die deutsch-amerikanische Journalistin Jiffer Bourguignon die Gefühlswelt des US-Präsidenten ein. Und so hat Trump es auch hingenommen, als der chinesische Präsident die Ansprüche auf Taiwan ungewöhnlich deutlich reklamierte und sich amerikanische Einmischung verbat. „Taiwan ist der Elefant im Raum, darüber zu sprechen ist immer unangenehm, es ist der Punkt, wo die Seiten 'agree to disagree'“, so beschreibt Jiffer den jahrzehntelang geübten Umgang zwischen den USA und China. Dass Trump nach dem Besuch die militärische Unterstützung für Taiwan zur Verhandlungsmasse mit Peking erklärt hat, besorgt Jiffer und Ingo. Weil China schon jetzt ein Quasi-Monopol für die wichtigen seltenen Erden habe und auch noch die Produktion von High-Tech-Computerchips kontrollieren würde, wenn Taiwan an die Volksrepublik fallen würde. Damit lägen zwei entscheidende Schlüsseltechnologien der Weltwirtschaft in den Händen Chinas. „Dass Taiwan überhaupt auf die Agenda gesetzt wurde, kam nicht von den Amerikanern, das hat Xi so gesetzt“, erläutert Ingo. Alles in allem sei der Gipfel kein erfolgreiches Treffen gewesen, da ist sich das Ehepaar einig. Zumal auch keine gemeinsamen Pläne für die Lösung im Iran-Krieg entwickelt werden konnten. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt uns an podcast@ndr.de! Treffen von Trump und Xi - Kooperation statt Konfrontation?https://www.tagesschau.de/ausland/asien/china-treffen-trump-xi-100.htmlAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Hier findet ihr das Video "Stabile Zeitenlage" im YouTube-Kanal der tagesschau:https://1.ard.de/US-Superwaffe_STABILEZEITENLAGE?p=awmr

    40 min
  3. Trumps schärfster Kritiker

    MAY 11

    Trumps schärfster Kritiker

    Der ehemalige Fox News Moderator und MAGA-Hardliner Tucker Carlson hat öffentlich mit Trump gebrochen – wegen des Iran-Kriegs. Er wirft dem US-Präsidenten vor, sich zur Geisel des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu gemacht zu haben. Dabei war der ultrakonservative Tucker Carlson jahrelang ein leidenschaftlicher Fürsprecher von Trump. Noch im Wahlkampf 2024 hat er für ihn die Werbetrommel gerührt. Carlson und Trump hatten jahrelang eine „On-Off-Beziehung“ sagt Sarah Schmidt, Korrespondentin im ARD-Studio Washington im Gespräch mit Claudia Sarre, ebenfalls langjährige US-Korrespondentin. Die beiden stellen sich die Frage, ob nun mehr und mehr prominente Mitglieder des MAGA-Universums Tucker Carlsons Beispiel folgen und sich von Trump abwenden werden. Bröckelt der Rückhalt für Trump – vielleicht sogar an der republikanischen Basis? Außerdem thematisieren sie die stagnierenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran und den Zickzack-Kurs des US-Präsidenten. „Im November stehen die Zwischenwahlen an, Donald Trump hat Druck zu liefern“, resümiert Sarah Schmidt.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.htmlWie der Iran-Krieg Trumps MAGA-Lager spaltethttps://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-trump-anhaenger-streit-israel-100.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/Podcast-Tipp: Kampf der Geheimhaltung – Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheithttps://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:7082323e515e82ae/

    33 min
  4. Zwei Könige und jede Menge Beef

    MAY 4

    Zwei Könige und jede Menge Beef

    Donald Trump droht wieder - und dieses Mal will es der US-Präsident nicht nur beim Drohen belassen. US-Soldaten sollen Deutschland verlassen, offenbar als Bestrafung für kritische Äusserungen des Bundeskanzlers über Trumps Iran-Strategie. Für TT-Moderator Ingo Zamperoni dennoch keine Kurzschluß-Reaktion aus dem Weissen Haus: "Die Pläne lagen schon in der Schublade". Seine Frau, die deutsch-amerikanische Journalistin Jiffer Bourguignon, vermutet, dass der US-Präsident wieder Stärke zeigen will, nach dem gescheiterten Iran-Krieg: "Trump verliert nicht nur zuhause in den USA Unterstützung und kriegt viel ab“, schätzt Jiffer ein, „sondern auch in Europa". Der Besuch des britischen Königspaares in der vergangenen Woche in den USA hat viele Wellen geschlagen. Kein Land könne die großen Herausforderungen der heutigen Zeit "alleine bewältigen" hatte der britische Monarch dem US-Präsidenten in einer Rede vor dem US-Kongress mit auf den Weg gegeben. Die Rede von König Charles III. hat für viel positives Feedback gesorgt. Es sei eine Lehrstunde in Diplomatie gewesen, so die Einschätzung von Jiffer: "Kritik auf eleganteste Art und Weise", fasst sie die Rede zusammen. Die eigenen britischen Interessen zu formulieren ohne Donald Trump plump vor den Kopf zu stossen, das sei dem britischen König gelungen. Eine wichtige juristische Entscheidung ist durch den royalen Besuch aber fast untergegangen: Die Entscheidung des Obersten Gerichts, dass Wahlkreise nicht so zugeschnitten werden dürfen, um dort lebenden Minderheiten mehr Einfluß zu geben. Bisher hatte ein Gesetz von 1965 diese Möglichkeit geboten. Vor allem die schwarzen Bevölkerungsgruppen in den USA sollten damit besser repräsentiert werden. Die Folgen dieser Supreme-Court-Entscheidung könnten sich schon bei den anstehenden Midterm-Wahlen im Herbst zeigen, sind sich Jiffer und Ingo einig.  Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt an podcast@ndr.deBundeskanzler Merz im Interview bei "Caren Miosga"https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/merz-koalition-usa-100.htmlPodcast-Tipp: This ist America: Free Luigihttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:7940b69a453d2110/Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html

    55 min
  5. Trump im Visier

    APR 27

    Trump im Visier

    Im Podcast "Amerika, wir müssen reden!" geht es um die Schüsse beim Korrespondentendinner am Samstagabend in der US-Hauptstadt Washington. Der mutmaßliche Täter - ein 31-jähriger Lehrer aus Kalifornien - hatte es bewaffnet durch die Sicherheitsschleuse des Hilton Hotels geschafft und mehrere Schüsse abgegeben. Der Secret Service konnte den Mann überwältigen, der Saal wurde geräumt. Offenbar hatte der Angreifer es auf Mitglieder der US-Regierung abgesehen. Vor der Tat soll er seinen Familienangehörigen ein "Anti-Trump Manifest" geschickt haben. Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon diskutieren in dieser Folge über die zunehmende politische Gewalt in den USA. "Mass Shootings und Attentate seien für viele fast Alltag geworden", sagt Jiffer. Die beiden Hosts stellen fest, dass sich Trump nach dem Vorfall - ähnlich wie im Juli 2024 nach dem versuchten Attentat auf ihn in Pennsylvania - zunächst ungewöhnlich versöhnlich gezeigt hat. Gleichzeitig - so der Tagesthemen-Moderator - schaffe Trump es, Vorfälle wie diese für seine Zwecke zu instrumentalisieren. Zumindest lenkt das Ganze von den Schlagzeilen um Iran-Krieg und Epstein-Files ab. Und noch am selben Abend habe der US-Präsident die Gelegenheit genutzt, klarzumachen, wie wichtig es sei, den sicheren großen Ballsaal im Weißen Haus (fertig) zu bauen.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!US-Reaktionen auf Trump-Angriff bei Gala Dinnerhttps://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-reaktionen-angriff-gala-trump-100.htmlPodcast-Tipps: 11KM: der tagesschau-Podcast über Trump und Kubahttps://1.ard.de/11KM_Kuba_TrumpHat die Realität eine Chance gegen KI-Müll?https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ae25155c64dc4ecf/Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/

    47 min
  6. God Bless America

    APR 20

    God Bless America

    Es gibt Neuigkeiten aus dem Hause Bourguignon Zamperoni: Jiffer hat die die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Damit ist sie glückliche Doppelstaatsbürgerin. „Ich lebe in Deutschland seit ein paar Jahren, unsere Kinder sind hier geboren, ich arbeite hier und darf jetzt auch wählen“, freut sich die jetzt deutsch-amerikanische Journalistin. TT-Moderator Ingo hat die Einbürgerungs-Zeremonie mit reichlich Respekt erlebt: „Es war sehr bewegend“, erzählt er. Die Situation um den Iran-Krieg beschäftigt das Ehepaar weiterhin in ihren Gesprächen. Um einen Regime-Change gehe es Donald Trump schon lange nicht mehr, nachdem Irans oberste Führer getötet wurde, ist sich Jiffer sicher: „Er versucht es so zu verkaufen, wir haben jetzt ein neues Regime, mit dem kann man reden“. Die Realität sähe anders aus, sind sich Jiffer und Ingo einig. Vielleicht ist die politische Ungewissheit der Lage auch der Grund für die seltsame Auseinandersetzung mit Papst Leo. Damit gefährdet der US-Präsident seinen Rückhalt bei wichtigen Wählergruppen: „Es ist ein Risiko, weil er damit Millionen katholischer Wählerinnen und Wähler brüskieren könnte“, findet Ingo vor allem wegen der KI-generierten Bilder, die Trump in Jesus-Pose zeigen. Dass diese Ausfälle und der Streit zwischen US-Präsident und Papst die Machtbasis Trumps bei seinen Stammwählern tiefer erschüttern könnte angreifen könnten, glauben der TT-Moderator und seine Ehefrau zwar nicht. Allerdings zeigen sich erste Risse im Fundament der MAGA-Bewegung.  Papst Leo über Deabtte mit Trump:https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/papst-leo-trump-streit-100.htmlFaktencheck des ZDF zum Bibelzitat von Pete Hegseth:https://www.zdfheute.de/politik/ausland/usa-hegseth-bibel-pulp-fiction-100.htmlAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Podcast-Tipp: Being The Beatles - eine Pop-Revolutionhttps://1.ard.de/being-the-beatles?cpIhr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Nachricht:podcast@ndr.de!

    45 min
  7. Verhandlungen zwischen Erzfeinden

    APR 13

    Verhandlungen zwischen Erzfeinden

    Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon melden sich vom SWR Podcastfestival in Mannheim. Diesmal diskutieren sie live vor Publikum über die neuesten Entwicklungen im Iran-Krieg - etwa über die gescheiterten Vermittlungsgespräche zwischen der amerikanischen und der iranischen Delegation in Pakistan. Der Tagesthemen-Moderator fragt sich, ob vielleicht die Erwartungen an diese Friedensverhandlungen zu hoch waren, schließlich seien beide Seiten mit Maximalforderungen in die Gespräche gegangen. Möglicherweise sei dies sogar bewusstes „Verhandlungsverhalten“ gewesen, sagt Ingo und nur der Auftakt für weitere Verhandlungsrunden. Was steckt hinter der Blockade der Straßen von Hormus, die US-Präsident Trump nun angekündigt hat? Ingo und Jiffer fragen sich auch, wie lange die Waffenruhe, die eigentlich bis zum 21. April gilt, noch halten wird, wenn sich nun US-Kriegsschiffe der Meerenge nähern. Und sie erörtern die Frage, wer eigentlich von dem militärischen Konflikt bislang profitiert hat? Trump bezeichnet sich selbst zwar jetzt schon als „Gewinner“, Jiffer sieht allerdings den Iran klar im Vorteil. Zwar sei das iranische Militär geschwächt, aber die Iraner kontrollierten nun die Straße von Hormus und damit könnten sie die Weltwirtschaft in die Knie zwingen. Dies sei – so resümieren Ingo und Jiffer - mehr Macht, als der Welt immer wieder mit der Atombombe zu drohen.Am Ende beantworten die beiden Hosts Fragen aus dem Publikum. Dabei ging es u.a. um die Abhängigkeit der Europäer von den USA, die Gefahr der Epstein Files für Trump und um die Frage, welche Chancen Kamala Harris als erneute Präsidentschaftskandidatin hat.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Was steckt hinter Trumps Seeblockade?https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/us-blockade-hormus-102.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:  https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/

    1h 26m
  8. Zwischen Steinzeit und Mondmission

    APR 7

    Zwischen Steinzeit und Mondmission

    Zumindest der Auftritt des amerikanischen Papstes zu Ostern sorgt bei US-Redakteurin Jiffer Bourguignon für etwas Zuversicht in Zeiten voller Gewalt: „Wir haben in jeder Folge in den letzten fünf Wochen über den Iran-Krieg gesprochen und der Papst hat ein paar Worte dazu gesagt: dass wir uns jetzt an Gewalt gewöhnen – das können wir nicht tun, das dürfen wir nicht“, für Jiffer sind die Sätze zentral in der Oster-Botschaft von Leo XIV. Dass die Trump-Regierung die christliche Religion für ihre politischen Ziele zu instrumentalisieren scheint, stößt nicht nur dem Pontifex auf - einer der Eindrücke, den Ingo Zamperoni auf seiner aktuellen Drehreise in den USA gesammelt hat. Ein anderer: der TT-Moderator hat viele Ressentiments gegen alte Verbündete der USA gespürt. Denn zumindest die Trump-Erzählung, dass Europa die USA im Iran-Krieg im Stich lasse, glauben viele im Trump-Lager. „In der Regierung und bei vielen MAGA-Fans ist die Haltung, dass man sich aus der NATO verabschieden sollte“, fasst Ingo zusammen. Das Ehepaar ist sich einig in der Einschätzung, dass US-Präsident Trump nicht weiß, wie er den Konflikt beenden soll. Dass er sich zunehmend schriller äußert, besorgt die beiden. Auch die jüngste Drohung Trumps, mit den angekündigten US-Militärschlägen „werde eine ganze Zivilisation untergehen“, sei in diesem Zusammenhang zu verstehen. Emotional berührt hat Jiffer der Flug der Mondmission, die am vergangenen Mittwoch vom Kennedy Space Center gestartet ist. Und das nicht nur, weil die US-Redakteurin als Kind gerne Astronautin geworden wäre: „Die Artemis 2 Mission steht für all das, was Trump hasst: enge Kooperation mit Verbündeten, hier zwischen Kanada, den USA und Europa, dazu Vielfalt in einer internationale Crew, mit einer Frau und einem Afro-Amerikaner" , schwärmt sie und findet so zusammen mit Ingo doch noch einen positiven Aspekt der vergangenen Woche.Hier gibt es noch wenige Tickets für das SWR-Podcastfestival in Mannheim mit Jiffer und Ingo am 12.4.26https://links.190a.de/l/swr-podcastfestivalNach der Podcast-Aufzeichnung haben sich die USA und der Iran auf eine Waffenruhe für zwei Wochen geeinigt. Die Entwicklung hört ihr im Podcast "Machtfragen - das sicherheitspolitische Update":https://1.ard.de/MachtfragenUSA und Iran kündigen zweiwöchige Feuerpause anhttps://www.tagesschau.de/eilmeldung/iran-trump-feuerpause-100.htmlErfolgreiche Raumfahrtmission "Artemis 2" zum Mondhttps://www.tagesschau.de/ausland/amerika/nasa-artemis-mondmission-mondphase-100.htmlAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnierenhttps://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: Streitkräfte und Strategien über Trumps Drohungenhttps://1.ard.de/Streitkraefte_und_Strategien

    49 min
4.5
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Ingo Zamperoni ist mit der US-Amerikanerin Jiffer Bourguignon verheiratet. Der Moderator der tagesthemen und die US-Journalistin haben Familie und viele Freunde in den Staaten, die sich ideologisch immer mehr voneinander entfernen. Das Rekord-Tempo und die weitreichenden Umbrüche, mit denen US-Präsident Donald Trump gerade die amerikanische Demokratie auf den Kopf stellt, betreffen die beiden daher persönlich. Ingo und Jiffer beobachten und analysieren die aktuellen Entwicklungen in der US-Politik und welche Auswirkungen sie auch auf uns in Deutschland und Europa haben. Der Podcast erscheint jede Woche neu.

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