Wissen schafft Babyschlaf

Bianca Niermann

Dein Wissen schafft Babyschlaf-Podcast Willkommen bei deinem Podcast für entspannte Tage und ruhige Nächte. Mein Name ist Bianca. Ich schaffe für dich eine ganzheitliche Perspektive auf das Thema Babyschlaf und verbinde neueste wissenschaftliche Erkenntnisse mit tiefem Verständnis für die emotionalen Herausforderungen, die damit verbunden sein können. Wissen schafft Babyschlaf ist Deine Begleitung auf einer Reise, die Geduld, Liebe und Wissen vereint. Denn gut schlafen heißt gut leben–für Dein Baby und für Dich. Abonniere jetzt und starte mit mir in entspannte Nächte und happy days 🌙✨

  1. 12h ago

    Sommer Special, Folge 3: Warum wird mein Kind um 5 Uhr morgens wach?

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf!" Eine Zuhörerin hat uns gefragt: „Warum ist mein Kind mit 9, 10, 11 Monaten immer wieder um 5 oder 5:30 Uhr wach?" Eine Frage, die uns sehr häufig erreicht. In dieser Folge erklären wir, warum der frühe Morgen biologisch ein besonders anfälliger Zeitpunkt zum Aufwachen ist: Schlafdruck, innere Uhr, Leichtschlafphasen und individuelle Unterschiede spielen hier zusammen. Wir zeigen an einem konkreten Fall, warum frühes Aufwachen fast nie ein eigenständiges Problem ist, sondern meist ein Symptom einer insgesamt unruhigen Nacht. Wir sprechen darüber, warum nächtliches Aufwachen an sich völlig normal ist, warum kleine Milchmengen nachts oft nicht mit Hunger zu tun haben, warum „Rebellieren" der falsche Begriff für das Verhalten von Babys in diesem Alter ist und warum sowohl Stillen als auch Tragen und Bewegung zu Mustern werden können, die eine ruhige Nacht eher erschweren als erleichtern. Am Ende gibt es eine kompakte Checkliste für euch: Was kann unruhige Nächte überhaupt verursachen, von der Schlafumgebung bis zur Tagesstruktur. Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören! Ich freue mich über weitere Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.de niermann@schlafcoaching-niermann.de Besuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/ https://niermann-kids.de/ https://instagram.com/bianca.niermann/ Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren.

  2. 4d ago

    Staffel 2, Folge 26: 2-jähriger schläft auf der Mutter und nuckelt die ganze Nacht

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"! In dieser Folge geht es um einen zweijährigen Jungen, der nachts und tagsüber nur auf seiner Mutter und mit der Brust im Mund schlafen konnte. Für die Mutter war diese Situation extrem belastend. Sie konnte nicht aufstehen, sich nicht umdrehen und ging sogar so weit, ab dem Nachmittag kaum noch zu trinken, damit sie nachts nicht zur Toilette musste. Der Junge weinte jedes Mal, wenn sie sich lösen wollte. Die Mutter wurde dadurch sehr unsicher und bekam Angst, ihn im Stich zu lassen. Also stillte sie ihn schnell wieder, damit das Weinen aufhörte. Doch der entscheidende Punkt in diesem Fall war nicht nur das Schlafverhalten des Kindes. Es ging auch um das Gefühl der Mutter und um die Frage, wie sie das Weinen ihres Kindes einordnet. Was in dieser Folge wichtig ist: Emotionen können sehr schnell bei uns ankommen. Wir lassen uns vom Weinen unseres Kindes berühren und reagieren manchmal, bevor wir überhaupt genau wissen, was in uns passiert. Die Mutter wurde traurig und bekam Angst, eine schlechte Mutter zu sein oder ihren Sohn im Stich zu lassen. Aus diesem Gefühl heraus handelte sie sofort. Gemeinsam haben wir sortiert: ●      Das Kind weint. ●      Die Mutter wird davon berührt. ●      Sie wird traurig und bekommt Angst. ●      Aus diesem Gefühl „ Ich lasse mein Kind im Stich“ heraus stillt sie sofort. Diese Unterscheidung hat ihr geholfen, wieder klarer zu sehen. Das Kind äußerte in dieser Situation nicht einfach einen Wunsch, den die Mutter erfüllen oder ablehnen musste. Das Saugen war seine vertraute Möglichkeit, Müdigkeit zu regulieren, Sicherheit zu bekommen und Orientierung zu finden. Die Mutter musste deshalb nicht sagen: „Du sollst jetzt ohne Brust schlafen.“ Sie durfte bei sich bleiben und sagen: „Ich möchte jetzt auf die Toilette gehen.“ Oder: „Ich möchte mich jetzt umdrehen.“ Wenn ihr Sohn daraufhin weinte, durfte er irritiert, traurig oder verunsichert sein. Die Mutter konnte ihn begleiten und sagen: „Ich verstehe, dass dich das gerade irritiert. Du darfst weinen. Ich komme gleich wieder.“ Feinfühligkeit bedeutet nicht, die Reaktion des Kindes sofort zu beenden. Feinfühligkeit bedeutet, das eigene Bedürfnis wahrzunehmen, es mitzuteilen und dem Kind dabei zu helfen, mit seiner Reaktion zurechtzukommen. Das nächtliche Dauernuckeln hatte auch Folgen für den Tag. Der Junge hatte morgens wenig Appetit, weil er nachts sehr viel getrunken hatte. Dadurch ging er ohne Frühstück in die Kita. Dort war er so erschöpft, dass er sich am Vormittag noch einmal hinlegte. Zur Mittagszeit wurde er von seiner Mutter abgeholt und konnte deshalb nicht in der Kita mitessen. Zu Hause war er müde und hungrig und schlief direkt wieder ein. So entstand ein Kreislauf aus nächtlichem Trinken, fehlendem Appetit, starker Müdigkeit, ausgelassenen Mahlzeiten und erneutem Stillen zum Schlafen. Was die Lösung für dieses Problem war, erfährst du in dieser Folge. Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann lass uns gern eine Bewertung da, abonniere den Podcast und teile ihn mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören! Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.de niermann@schlafcoaching-niermann.de Besuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/ https://niermann-kids.de/ https://instagram.com/bianca.niermann/ Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die gegebenen Ratschläge entstehen können.

  3. Aug 18

    Sommer Special, Folge 2: Schlafen unter 4 Monaten

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"! Wie schlafen Babys unter 4 Monaten wirklich? Wenn dein Baby in den ersten Lebensmonaten häufig aufwacht, tagsüber und nachts in vielen kleinen Etappen schläft oder abends besonders unruhig ist, fragst du dich vielleicht: Ist das noch normal, oder mache ich etwas falsch? In dieser Folge schauen wir uns an, wie Babys unter vier Monaten biologisch schlafen und warum ihr Schlaf noch nicht mit dem von älteren Kindern oder Erwachsenen vergleichbar ist. Die wichtigste Entlastung gleich vorweg: Häufiges Aufwachen und ein unregelmäßiger Schlaf sind bei jungen Babys zunächst erwartbar. Dein Baby muss Tag und Nacht erst kennenlernen. Auch der Schlafdruck, der uns später müde werden lässt, funktioniert in den ersten Lebensmonaten noch nicht wie bei Erwachsenen. Das erfährst du in dieser Folge: ●      warum Babys unter vier Monaten häufig in vielen kurzen Etappen schlafen ●      wie sich die innere Tag-Nacht-Uhr in den ersten Lebensmonaten erst entwickelt ●      warum Babys abends oft unruhig werden oder viel weinen ●      weshalb längeres Wachhalten den Schlaf meist nicht verbessert ●      wie du einen passenden Tagesrhythmus behutsam unterstützen kannst ●      welche Müdigkeitszeichen dir im Alltag helfen ●      warum Ruhe, Reizreduktion und wiederkehrende Abläufe so wertvoll sind ●      wie du deinem Baby Nähe gibst und gleichzeitig kleine Momente eigener Beruhigung schaffen kannst ●      wann zusätzliche Unterstützung sinnvoll ist Dein Baby muss unter vier Monaten nicht „richtig“ durchschlafen. Es darf erst einmal reifen, sich entwickeln und mit deiner Hilfe Orientierung finden. Quellen und weiterführende Informationen: ●      Frühkindliche psychische Störungen: Exzessives Schreien, Schlaf- und Fütterstörungen sowie Interventionen am Beispiel des „Münchner Modells“ ●      Was hilft bei Schlafproblemen? – Pädiatrie ●      Papoušek: Intuitive elterliche Kompetenzen und Prävention von Regulationsstörungen ●      Regulationsstörungen der frühen Kindheit: Ein- und Durchschlafstörungen aus bindungstheoretischer Perspektive ●      Schreiambulanzen in der Nähe finden – Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH): Über die Postleitzahl- oder Ortssuche findest du Beratungsstellen und Schreiambulanzen in deiner Nähe. Die Datenbank vermittelt kostenfreie Angebote freier Träger und öffentlicher Einrichtungen. ●      GAIMH – Angebote und Adressen in Deutschland: Die GAIMH steht für „Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit“. Auf ihrer Website gibt es eine deutschlandweite Adressliste mit Angeboten rund um frühe Regulations- und Entwicklungsfragen. ●      Schatten & Licht e. V.: Der Verein informiert und unterstützt bei psychischen Erkrankungen und Krisen rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. ●      Selbsthilfegruppen- und Berater*innenliste von Schatten & Licht e. V.: Hier findest du ehrenamtliche und kostenfreie Beratung sowie regionale und digitale Selbsthilfegruppen für betroffene Eltern und Angehörige. Wenn du dich in einer akuten seelischen Krise befindest, hole dir bitte zeitnah Unterstützung. Die TelefonSeelsorge ist anonym und kostenlos rund um die Uhr unter 116 123, 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 erreichbar. In einem medizinischen Notfall oder wenn sofort Hilfe nötig ist, wähle 112. Hinweis: Diese Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische oder entwicklungspsychologische Beratung. Wenn du dir Sorgen um die Gesundheit oder Entwicklung deines Babys machst, wende dich bitte an deine Kinderärztin, deinen Kinderarzt, deine Hebamme oder eine passende Beratungsstelle. Wie erlebt ihr den Schlaf eures Babys in den ersten vier Monaten? Schreib uns gerne deine Erfahrungen oder schick uns deine Frage über Spotify. Wenn dir die Folge geholfen hat, abonniere den Podcast, hinterlasse eine Bewertung und teile die Folge mit einer Familie, die gerade mitten in den ersten Monaten steckt. Viel Spaß beim Hören!

  4. Aug 14

    Staffel 2, Folge 25: Fall aus der Community: Baby 6,5 Monate

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"! Ein Baby, das früher gut geschlafen hat und jetzt plötzlich unruhiger ist. Ist das ein Rückschritt? Macht die Mutter etwas falsch? In dieser Folge nehme ich euch mit in eine echte Fallanalyse aus unserer Community: Baby, 6,5 Monate alt, mitten in einer aktiven Bewegungsphase. Die Mutter macht dabei schon sehr, sehr vieles richtig, trotzdem kommt die Familie nachts kaum zur Ruhe. Ich zeige euch, wie ich mit der NIERMANN K.I.D.S. Stay & Care-Haltung an einen Fall herangehe: Stärken zuerst, bevor ich überhaupt über die eigentliche Belastung spreche. Ihr hört unter anderem: - Warum Drehen-Üben beim Einschlafen kein Rückschritt, sondern Entwicklung ist - Warum Mitschlafen im Elternbett und Händchenhalten echte Bindungsregulationen sind, keine "schlechten Angewohnheiten" - Warum eine frühere Schreibaby-Zeit dazu führen kann, dass Eltern normales Quengeln später als Alarmsignal erleben und wie ein Protokoll dabei hilft, wieder Klarheit zu gewinnen - Was Social Media mit unserer elterlichen Selbstwirksamkeit macht, und warum ständiges Vergleichen oft mehr Verunsicherung schafft als Antworten liefert - Warum "Dableiben, bis das Kind einschläft" gerade Vertrauensaufbau ist und wann der richtige Zeitpunkt kommt, behutsam mehr Abstand einzubauen. Diese Folge endet bewusst offen: weil echte Begleitung kein Fragebogen-Output ist, sondern ein Prozess. Die Auflösung zu diesem Fall hört ihr am Freitag, vorher geht es aber am Dienstag weiter mit unserem Sommerspecial zur Community-Frage: Was sollte man bei vier Monate alten Babys grundsätzlich über Schlaf wissen? Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören! Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.de niermann@schlafcoaching-niermann.de Besuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/ https://niermann-kids.de/ https://instagram.com/bianca.niermann/ Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren.

  5. Aug 11

    Sommer Special, Folge 1: Wecken, aber wie?

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"! In dieser kleinen Serie beantworte ich diesen Sommer einige Fragen, die mich in den Kommentaren erreicht haben. Was tun, wenn das Kind morgens lange schläft, die Familie aber früher in den Tag starten möchte? Tina hat genau diese Frage gestellt: Ihre Tochter schläft häufig bis 8:30 Uhr, ist beim Wecken um 7:30 Uhr jedoch sehr müde und quengelig. In dieser Folge schauen wir genauer hin: Ist der Schlafrhythmus tatsächlich nach hinten verschoben, oder holt das Kind morgens einfach Schlaf nach? Denn je nachdem, was dahintersteckt, braucht es eine ganz unterschiedliche Lösung. Darum geht es in dieser Folge ●      Warum die Aufwachzeit nicht isoliert betrachtet werden sollte ●      Welche zwei unterschiedlichen Szenarien hinter langem Schlafen am Morgen stecken können ●      Wie ein Schlafprotokoll dabei hilft, die Ursache besser einzuschätzen ●      Wann früheres Wecken sinnvoll sein kann und wann dadurch zusätzlicher Schlafmangel entstehen kann ●      Warum eine schrittweise Anpassung in 15-Minuten-Schritten ein sinnvoller, biologisch plausibler Ansatz sein kann ●      Wie sich neben der Aufwachzeit auch Bettzeit, Mahlzeiten, Nickerchen und Tageslicht mitverschieben lassen ●      Warum sanftes Wecken und morgendliches Licht den Übergang erleichtern können ●      Wie lange eine Anpassungsphase ungefähr dauern kann ●      Was es mit kleinen „Eulen“ und „Lerchen“ im Kleinkindalter auf sich hat Die wichtigsten Gedanken zum Mitnehmen Bevor du die Aufwachzeit deines Kindes veränderst, kläre zunächst, warum es morgens so lange schläft. Ein Schlafprotokoll über ein bis zwei Wochen kann helfen, den durchschnittlichen Rhythmus, die gesamte Schlafmenge und die Schlafqualität besser einzuschätzen. Wenn dein Kind insgesamt ausreichend schläft und der Rhythmus lediglich etwas später liegt, kann eine behutsame Verschiebung nach vorne sinnvoll sein. Kleine Schritte von etwa 15 Minuten sind dabei eine mögliche Orientierung. Wichtig ist, flexibel zu bleiben und nicht nur die Aufwachzeit zu verändern, sondern den gesamten Tagesrhythmus mitzudenken. Bleibt dein Kind trotz der längeren Schlafenszeit dauerhaft müde, gereizt oder unausgeschlafen, sollte nicht einfach weiter früher geweckt werden. Dann lohnt sich ein genauerer Blick auf die Schlafqualität, nächtliche Unterbrechungen, das Einschlafen und den tatsächlichen Schlafbedarf. Für Babys unter sechs Monaten sollte die Aufwachzeit nicht eigenständig aus Gründen der Tagesplanung verschoben werden. Wenn ein Wecken aus medizinischen Gründen notwendig ist, sollte dies individuell mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt besprochen werden. Hat dir diese Folge geholfen? Schreib mir gerne, wie ihr mit der Aufwachzeit eures Kindes umgeht und ob euch die Fallbearbeitungen aus der Community gefallen. Deine Frage kannst du mir über Instagram, per E-Mail oder in den Spotify-Kommentaren schicken – vielleicht wird sie zum nächsten Sommerspecial. Schreib an: office@niermann-kids.de Oder besuche uns auf: https://instagram.com/bianca.niermann/ Wenn dir die Folge geholfen hat, teile sie gerne mit einer Familie, die gerade vor derselben Frage steht. Viel Freude beim Hören! Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren.

  6. Aug 7

    Staffel 2, Folge 24: Emil, Schlafproblem gelöst: 10 Monate, Dauerstillen, erschöpfte Nächte und wie es besser wurde

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"! Emil ist zehn Monate alt, als seine Familie zu mir kommt. Die Nächte sind erschöpfend: alle Stunde bis zwei Stunden wach, Stillen als einzige Lösung, für Einschlafen, Aufwachen, Trost, Übergänge. Tagsüber bis zu 24 Mal an der Brust. Kein echter Hunger-Sättigungs-Rhythmus mehr. Und Eltern, die nicht mehr wissen, wie sie ihren Alltag bewältigen sollen. In dieser Folge erzähle ich euch Emils Geschichte, mit Erlaubnis der Familie. Es ist eine Vorher-Nachher-Geschichte. Keine Wunderlösung, kein Trick. Sondern: Verstehen, Beziehung und ganz viel Mut. Was euch in dieser Folge erwartet: ●      Wie Emils Nächte wirklich aussahen und warum die Brust nicht das Problem war, sondern die Lösung ●      Was hinter dem Verhalten steckte: Regulation, Nähe, Sicherheit, Entspannung ●      Warum Papa die Nächte übernahm und was das über Bindung verrät ●      Wie ein stabiler Tagesrhythmus und ein neuer Hunger-Sättigungs-Rhythmus die Nächte verändert haben ●      Warum Ich-Botschaften und innere Haltung manchmal mehr bewirken als jede Einschlafzeitpunkte ●      Das Update zum letzten Fall: Was sich wirklich verändert hat und was noch kommt Was ich euch mitgeben möchte: Wenn ein Kind immer nur kurz andockt und nuckelt, wird es möglicherweise nie richtig satt und schläft dann auch nur in kurzen Abschnitten. Bevor an Einschlafverhalten gearbeitet werden kann, braucht es zuerst einen stabilen Rhythmus am Tag. Und: Eltern müssen sich selbst die Erlaubnis geben, etwas zu verändern, bevor das Kind es spüren kann. Wir folgen keinem Trend, wir folgen dem Kind 💛 Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören! Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.de niermann@schlafcoaching-niermann.de Besuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/ https://niermann-kids.de/ https://instagram.com/bianca.niermann/ Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren.

  7. Jul 31

    Staffel 2, Folge 23: 10 Monate kein Tiefschlaf für die Mutter

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"! Ein Mädchen von vierzehneinhalb Monaten. Nächte, in denen es so gut wie nie länger als zwei Stunden am Stück schläft. Eine Mutter, die schreibt, dass sie Angst vor der Nacht hat. In dieser Folge werte ich einen echten Fall aus. Die Mama hat mir fünf Tage lückenlos protokolliert, Tag und Nacht, Essen und Schlafen, während sie selbst nachts stündlich wach war. Ich lese ihre Mail im Original vor und sortiere dann fachlich. Der Kern der Folge sind zwei Funktionen, die oft vermischt werden. Saugen ist Beziehung, das Andocken an die Mama. Bewegung dagegen ist Regulation von Müdigkeit. Wer beides in einen Topf wirft, landet schnell bei Ratschlägen wie Brust weg oder Schuckeln weg. So einfach ist es hier nicht. Wir schauen uns an, warum eine kurze Einschlafdauer bei einem erschöpften Kleinkind keine sichere Ressource ist. Warum die Unruhe in allen fünf Nächten an derselben Stelle sitzt und was das über die reifende Schlafbiologie sagt. Warum der Fütterrhythmus zum Schlafthema gehört, ohne dass daraus eine Kalorienrechnung wird. Und warum der Weg in den Schlaf bei diesem Kind bisher nur eine einzige Variante kennt. Außerdem erkläre ich, wie ich arbeite: Ich suche nicht den einen Punkt. Ich sammle alle Punkte, die sich verändern lassen, und räume auf. In diesem Fall sind es fünfzig. Am Ende der Folge kommt die Rubrik Kann es weg? Diesmal geht es um eine Aussage aus den sozialen Medien, nach der Eltern ihr Baby hundert-, zwei-, dreihundertmal ablegen sollen, damit es lernt, dass es nicht vergessen wird. Ich ordne fachlich ein, warum das keine Feinfühligkeit ist. Wir folgen keinem Trend. Wir folgen dem Kind. Quellen und Hinweise ●      Daniel Stern: Vitalitätsformen als Bezugsrahmen für das Wie einer Bewegung, also Tempo, Kraft, Raum, Zeit und Richtung. ●      Hoyniak et al. 2021: Presleep Arousal and Sleep in Early Childhood. ●      NIGMS: Circadian Rhythms. ●      Netzwerk Gesund ins Leben: Kleinkinder nehmen an Familienmahlzeiten teil, abwechslungsreiche Familienkost, Wasser, sparsame Snackprodukte. ●      DGKJ-Elterninformation: Fünf Mahlzeiten am Tag als hilfreiche Struktur; ständiges Zwischendurchessen kann den Appetit auf Hauptmahlzeiten verderben. ●      CDC-Meilensteine 15 und 18 Monate sowie ZERO TO THREE zur sozial-emotionalen Entwicklung 12 bis 24 Monate. Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören! Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.de niermann@schlafcoaching-niermann.de Besuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/ https://niermann-kids.de/ https://instagram.com/bianca.niermann/ Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren.

  8. Jul 24

    Staffel 2, Folge 22: Warum dieses Baby nicht wegen des Schlafs wach wird, sondern wegen einer nächtlichen Stillroutine

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"! In der letzten Folge habe ich euch diesen Fall vorgestellt. Inzwischen habe ich die Schlaf- und Stillprotokolle ausgewertet und ausführlich mit der Mutter gesprochen. Das Ergebnis hat mich selbst noch einmal zum Nachdenken gebracht. Auf den ersten Blick wirkt alles wie ein klassisches Schlafproblem: Ein knapp sechs Monate altes Baby wacht sechs- bis achtmal pro Nacht auf, die Mutter ist völlig erschöpft und versucht jedes Mal zu stillen, damit ihr Sohn endlich länger schläft. Doch die Protokolle erzählen eine andere Geschichte. ✔️ stabiler Tagesrhythmus✔️ gute Einschlafkompetenz im eigenen Bett✔️ lange Tagschläfchen✔️ inzwischen regelmäßiger Stillrhythmus am Tag Die eigentliche Herausforderung liegt nicht im Schlaf – sondern in einer unbewusst entstandenen nächtlichen Interaktion. Wir sprechen darüber, warum häufigeres Stillen nicht automatisch zu längerem Schlaf führt,weshalb nächtliches Wachwerden zur normalen Schlaforganisation gehört,wie Sorge um ausreichende Ernährung das Verhalten von Eltern beeinflussen kann,warum dieser Fall keine klassische „Schlafassoziation“ ist,und wie Nähe, Bindung und Schlaf gemeinsam gedacht werden können. Wie immer gilt:Jedes Kind ist individuell. Diese Podcastfolge ersetzt keine individuelle Beratung oder medizinische Abklärung. Besonders bei Fragen zu Gewicht, Stillen oder Ernährung sollte immer die Kinderärztin, der Kinderarzt oder eine qualifizierte Stillberatung einbezogen werden. Habt ihr selbst einen Fall, den ich anonym analysieren soll? Dann schreibt mir gerne an: 📧 office@niermann-kids.de📧 niermann@schlafcoaching-niermann.de Vielleicht hören wir euren Fall schon in einer der nächsten Podcastfolgen. Viel Spaß beim Hören! Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Besuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca.niermann.de/ https://niermann-kids.de/ https://instagram.com/bianca.niermann/ Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren.

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