Jazz Collection

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Wir stellen die Grossen des Jazz und verwandter Musiksparten in exemplarischen Aufnahmen vor – im Gespräch mit Gästen, die sich bestens auskennen im weiten Feld von Blues bis World. Analysen haben hier ebenso Platz wie Anekdoten.

  1. 2d ago

    50 Jahre Muppet Show - Special mit Markus Schönholzer

    Wer kennt sie nicht? Kermit, Miss Piggy, Gonzo und Co. – die Muppets! In der Muppet Show, von der zwischen 1976 und 1982 insgesamt 120 Episoden produziert wurden, geht es nicht nur um Humor, Chaos und prominente Gastauftritte, sondern auch um Musik. Die Songs spielen sogar eine zentrale Rolle, sagt der Komiker und Liedermacher Markus Schönholzer. Er kennt die Muppets und ihre jeweiligen Charaktere bestens und zeigt mit viel Gespür auf, welche Verbindungen zwischen den Figuren und ihren Songs bestehen und weshalb diese ihnen zusätzliche Tiefe und Persönlichkeit verleihen. Markus Schönholzer ist zu Gast bei Roman Hošek in diesem Jazz Collection Special zum 50. Jubiläum der Muppet Show. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - The Muppet Show Cast: The Muppet Show Theme (Serienvorspann / DVD Walt Disney) - Mahna Mahna And The Two Snouts: Mah Na Mah Na (Episode 101 - Juliet Prowse / DVD Walt Disney) - Kermit: Rainbow Connection (The Muppet Movie / DVD Walt Disney) - Kermit: Lydia, the Tattoed Lady (Episode 102 - Connie Stevens / DVD Walt Disney) - Miss Piggy: Never on Sunday (Episode 309 - Liberace / DVD Walt Disney) - Miss Piggy & Kaye Ballard: One Note Samba (Episode 123 - Kaye Ballard / DVD Walt Disney) - Miss Piggy & Rowlf: The Boy in the Gallery (Episode 204 - Rich Little / DVD Walt Disney) - Rowlf: Cottleston Pie (Episode 107 - Florence Henderson / DVD Walt Disney) - Rowlf: You And I And George (Episode 101 - Juliet Prowse / DVD Walt Disney) - Rowlf: Tit-Willow (Episode 120 - Valerie Harper / DVD Walt Disney) - Rita Moreno & Animal: Fever (Episode 105 / DVD Walt Disney) - Lou Rawls (mit The Electric Mayhem): You're the One (Episode 215 - Lou / DVD Walt Disney) - Gonzo & Rowlf: Nobody (Episode 114 - Sandy Duncan / DVD Walt Disney) - The Chemist: Time in a Bottle (Episode 207 - Edgar Bergen / DVD Walt Disney)

  2. Sep 15

    Bassist Christian McBride - Schlüsselfigur des Jazz

    Mit seinem erdigen Sound, unerschütterlichem Groove und grosser stilistischen Offenheit hat Christian McBride den Jazz unserer Zeit geprägt. Seit den 1990er-Jahren gehört er zu den gefragtesten Bassisten überhaupt, hat auf mehr als 400 Alben mitgewirkt und für sein Werk bis dato 11 Grammys erhalten. Als Sideman ist er gefragt wie kaum ein anderer, aber es kommt noch besser. Christian McBride hat über die Jahre auch ein spektakuläres Schaffen als Bandleader, Komponist und Arrangeur Von Duoformationen über Pianotrio bis zu orchestralen Grossprojekten mit Big Band und Gospelchor zeigt der US-Amerikaner eine bemerkenswerte Breite. Trotz aller Vielseitigkeit wirkt McBrides Werk aber nicht beliebig, denn es bleibt stets tief verankert in der US-Jazztradition. Für sein Geschichtsbewusstsein ist der 54-jährige bei der jungen Musikergeneration bekannt; als eine Art Gedächtnis der US-Jazzcommunity beschreiben ihn seine Mentees. Was Christian McBride als Bassisten, als Komponisten und Bandleader auszeichnet und wie er mit seinem Geschichtsbewusstsein zur Schlüsselfigur der US-amerikanischen Jazzcommunity wurde: darüber diskutiert Annina Salis mit dem Schweizer Bassisten, Label-Koleiter und Festivalkurator Luca Sisera. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label): - Christian McBride: EGAD (Number Two Express / Verve) - Joe Henderson: Isfahan (Lush Life: The Music of Billy Strayhorn / Verve) - Super Bass: Brown Funk (Super Bass. Recorded Live at Sculler's / Telarc) - Christian McBride&Sting: Consider Me Gone (Conversations with Christian / Mack Avenue Records) - Christian McBride Big Band: Sahara (Bringin' It / Mack Avenue Records) - Christian McBride: A View from the Mountain Top (The Movement Revisited. A Musical Portrait of Four Icons / Mack Avenue Records) - Christian McBride: Sister Rosa (The Movement Revisited. A Musical Portrait of Four Icons / Mack Avenue Records) - Christian McBride's New Jawn: The Lurkers (Prime / Mack Avenue Music Group) - Christian McBride & Ursa Major: More Is (More Is (Single) / Mack Avenue Records)

  3. Aug 4

    Louis Armstrong: Die Seele in jeder Note

    «Jedesmal, wenn dieser Mann die Trompete an die Lippen setzt - und sei es, um nur drei Töne zu üben - tut er das mit seiner ganzen Seele». Der berühmte Dirigent Leonard Bernstein ist es, der diese zentrale Zutat im Zaubertrank von Louis Armstrong benannt hat, ans Publikum gewandt, im Sommer 1956. Armstrong hatte soeben ein Konzert gegeben zusammen mit den New York Philharmonic. Dass dem zu Beginn mausarmen Jungen aus New Orleans dieser Weg gelingt, ist schon einmalig genug. Dass er ein paar Jahre später mit «Hello, Dolly!» sogar die Beatles vom ersten Platz in den Charts verdrängt, macht ihn endgültig zum Superstar. Was das allerdings hiess für ihn, die Seele in jede Note zu legen, warum es dafür viel mehr braucht als ein breites Grinsen, und inwiefern Louis Armstrong auch Zähne zeigen konnte: das diskutiert, zum 125. Geburtstag von Louis Armstrong, der Berner Trompeter Lukas Thoeni in der Jazz Collection mit Jodok Hess. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Louis Armstrong: Hello, Dolly! (Louis Armstrong: The Definitive. Ken Burns Jazz / Columbia) - Louis Armstrong: Dippermouth Blues (The complete King Oliver's Creole Jazz Band 1923 / MM) - Louis Armstrong: Hotter Than That (Louis Armstrong: Great Original Performances 1923-1931 / BBC) - Louis Armstrong: West Ende Blues (Louis Armstrong: 1928-1931 / Hermes) - Louis Armstrong: Skokiaan (Louis Armstrong and the All-Stars: I Love Jazz / Verve) - Louis Armstrong: St. Louis Blues (Louis Armstrong: Satchmo The Great / Sony) - Louis Armstrong & Ella Fitzgerald: Can't We Be Friends? (Ella Fitzgerald and Louis Armstrong: Ella and Louis / Verve) - Louis Armstrong & Duke Ellington: It Don't Mean a Thing (Louis Armstrong & Duke Ellington: The Great Summit / Roulette) - Louis Armstrong: What a Wonderful World (Louis Armstrong: The Definitive. Ken Burns Jazz / Columbia)

  4. Jun 23

    Tom Harrell – der eigenwillige Lyriker

    Als Trompeter technisch top, wählt der 80jährige Tom Harrell als Komponist und Solist einen lyrischen Weg. Elegante Melodielinien sind sein Markenzeichen in harmonisch durchdachten Stücken. Diese zeichnen sich durch grosse Vielseitigkeit aus. Harrell hat einen Hang zu Brasil. Freude an abstrakten Stücken. Und ganz besonders wichtig sind ihm melancholisch zarte Balladen. Gerade die Fähigkeit zu überraschen ist die Konstante in seinem Schaffen, in dem er als Instrumentalist über Jahrzehnte hinweg überzeugt. Und das, obwohl Harrell mit gesundheitlichen Herausforderungen zu kämpfen hat. Er ist aufgrund seiner bereits in der Jugendzeit diagnostizierten Schizophrenie dauerhaft auf Medikamente angewiesen, mit deren Nebenwirkungen er sich stets von Neuem arrangieren muss. Zu seinem achtzigsten Geburtstag feiern wir ihn mit dem Schweizer Trompeter Daniel Schenker. Der Tom Harrells Schaffen besonders gut kennt und auch vor zwanzig Jahren schon unser Experte war. Auf dem Spätwerk liegt der Fokus diesmal - in der Jazz Collection mit Annina Salis. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Horace Silver Quintet: Adjustment (Live at the Umbria Jazz Festival 1976 / Youtube) - Tom Harrell: Maharaja (Prana Dance / HighNote Records) - Tom Harrell: State (Colors of a Dream / Hight Note Records) - Tom Harrell: Travelin' (Something Gold, Something Blue / HighNote Records) - Tom Harrell: Apple House (Moving Picture / HighNote Records) - Tom Harrell, Mark Turner: Duet (Infinity / HighNote Records) - Tom Harrell: Heliotrope (Alternate Summer / HighNote Records)

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