Transrapid. Ein Unfall und seine Folgen

Fliegen auf Höhe Null, energiesparend, sicher, geräuscharm: Der Transrapid gilt als "Wunderwerk deutscher Ingenieurskunst". Seit den 1980er-Jahren dreht die Magnetschwebebahn auf der Teststrecke im Emsland ihre Runden. Sie soll fit gemacht werden für die Praxis. Die Vision: Der Transrapid soll eine schnelle Alternative zu Bahn und Flugzeug sein. Für das Emsland ist die Teststrecke ein Glücksfall. Der Transrapid lockt Besucher aus ganz Deutschland an, die einmal den Geschwindigkeitsrausch erleben wollen. Doch der Traum vom geräuschlosen, erschütterungsfreien Schweben platzt. Am 22. September 2006 rast ein TR 08 bei einer Testfahrt mit fast 170 km/h auf einen Werkstattwagen. 23 Menschen sterben. Nach dem Unfall ist nichts mehr wie vorher. Aber ist der Unfall wirklich schuld daran, dass der Transrapid in Deutschland nie Fuß fassen konnte? Und welche Folgen hat das Unglück für das Emsland?

  1. Sep 17

    Transrapid. Ein Unfall und seine Folgen: Der Aufschwung (1/3)

    Dirk Dinnus liebt alles, was schnell ist: Züge, Flugzeuge - und den Transrapid. Während seines Maschinenbaustudiums bewirbt er sich um ein Praktikum auf der Teststrecke im Emsland. Das Vorstellungsgespräch findet standesgemäß in einem fahrenden Transrapid statt. Dirk ist hin und weg. Die Geschwindigkeit fasziniert ihn. Der Transrapid wird sein weiteres Leben maßgeblich prägen.  Seit den 1980er-Jahren dreht der Transrapid auf der Teststrecke in Lathen seine Runden und lockt Besucher aus ganz Deutschland an. Ein Glücksfall für die Gemeinde und das Emsland. Zur Expo 2000 hält sogar der ICE dort. Doch es ziehen erste dunkle Wolken am Technologie-Himmel auf.  Der Transrapid gilt als "Wunderwerk deutscher Ingenieurskunst" - doch in Deutschland ist die Technologie nie zum Einsatz gekommen; in China dagegen schon. Am 22. September 2006 rast ein TR08 bei einer Testfahrt mit fast 170 km/h auf einen Werkstattwagen. 23 Menschen sterben. Aber ist der Unfall wirklich schuld daran, dass der Transrapid hier nie Fuß fassen konnte? Und welche Folgen hat das Unglück für das Emsland bis heute? Das wollen wir in diesem Podcast herausfinden. Alle Folgen gibt’s in ARD Sounds:https://1.ard.de/transrapidardsounds Habt ihr Feedback? Schreibt uns eine Nachricht an: info@ndr1niedersachsen.de Unser Podcast-Tipp: "11KM: der tagesschau-Podcast". Ein Podcast für alle, die sich für aktuelle Themen und tiefgründig und spannend erzählte News interessieren. Den Podcast findet ihr hier: https://1.ard.de/11KM_Podcast

  2. Sep 24

    Transrapid. Ein Unfall und seine Folgen: Der Unfall (2/3)

    Am 22. September 2006 verunglückt ein Transrapid bei einer Testfahrt im Emsland. Mit fast 170 km/h prallt er auf einen Werkstattwagen. 23 Menschen sterben. Auch Ingenieur Dirk Dinnus sitzt an diesem Tag im TR08. Er überlebt, verliert aber drei Kollegen. Danach ist auf der Teststrecke nichts mehr wie zuvor.  Der Transrapid gilt als "Wunderwerk deutscher Ingenieurskunst". Von 1984 bis 2011 wird die Magnetschwebebahn auf der Teststrecke im Emsland erprobt. Sie lockt Besucher aus ganz Deutschland an. Den Sprung in die Praxis hat der Transrapid in Deutschland aber nie geschafft.  Ist der Unfall wirklich schuld daran, dass die Technologie hier nie Fuß fassen konnte? Und welche Folgen hat das Unglück für das Emsland bis heute? Das wollen wir in diesem Podcast herausfinden. Alle Folgen gibt’s in ARD Sounds:https://1.ard.de/transrapidardsoundsHabt ihr Feedback? Schreibt uns eine Nachricht an: info@ndr1niedersachsen.de Unser Podcast-Tipp: "Pearl Harburg - Deutschland nach 9/11"Der 11. September 2001 ist 25 Jahre her. Im Podcast geht es darum, was dieser Tag heute noch bedeutet - auch für eine jüngere Generation. Welche Rolle spielt Hamburg bei 9/11? Außerdem kommen Menschen zu Wort, die dieser Tag bis heute prägt: trauernde Angehörige, Hamburger Fahnder und Menschen mit Einwanderungsgeschichte, die damals plötzlich ins Visier geraten, misstrauisch beäugt werden.Den Podcast findet ihr hier:https://1.ard.de/Pearl_Harburg

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Fliegen auf Höhe Null, energiesparend, sicher, geräuscharm: Der Transrapid gilt als "Wunderwerk deutscher Ingenieurskunst". Seit den 1980er-Jahren dreht die Magnetschwebebahn auf der Teststrecke im Emsland ihre Runden. Sie soll fit gemacht werden für die Praxis. Die Vision: Der Transrapid soll eine schnelle Alternative zu Bahn und Flugzeug sein. Für das Emsland ist die Teststrecke ein Glücksfall. Der Transrapid lockt Besucher aus ganz Deutschland an, die einmal den Geschwindigkeitsrausch erleben wollen. Doch der Traum vom geräuschlosen, erschütterungsfreien Schweben platzt. Am 22. September 2006 rast ein TR 08 bei einer Testfahrt mit fast 170 km/h auf einen Werkstattwagen. 23 Menschen sterben. Nach dem Unfall ist nichts mehr wie vorher. Aber ist der Unfall wirklich schuld daran, dass der Transrapid in Deutschland nie Fuß fassen konnte? Und welche Folgen hat das Unglück für das Emsland?

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