Apropos – der tägliche Podcast

Politisch, persönlich, nah: Der tägliche Podcast von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung beleuchtet aktuelle Themen und Geschichten, die zu reden geben. Von Montag bis Freitag – präsentiert von Alexandra Aregger und Philipp Loser.

  1. vor 21 Std.

    Wird es für Trump jetzt ungemütlich? Alles Wichtige zu den Midterms

    Am 3. November finden in den USA die Midterms statt: Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und rund ein Drittel der 100 Senatssitze werden neu besetzt. Mit Kosten von rund 11,6 Milliarden Dollar für Wahlwerbung dürften die diesjährigen Zwischenwahlen die teuersten in der US-Geschichte werden. Und der Ausgang der Wahlen könnte die Machtverhältnisse in Washington verschieben. Für die Demokraten ist das Repräsentantenhaus in Reichweite, im Senat bleiben mehrere Duelle offen. Donald Trump tourt derweil mit Rallies durch Swing-States – ist abr inzwischen so unbeliebt, dass sich selbst republikanische Kandidierende von ihm distanziert haben. Was steht auf dem Spiel? Was hiesse ein Machtwechsel im Kongress konkret für Donald Trump? Und wie würde der Präsident reagieren, wenn seine Partei die Wahlen (und die Mehrheiten) verliert? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» beantwortet USA-Korrespondentin Charlotte Walser die wichtigsten Fragen rund um die anstehenden Zwischenwahlen. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechlser Alles Wichtige zu den Midterms: Wird es für Trump jetzt ungemütlich? Was Sie über die Midterms wissen solltenTrumps «persönliche Kriegskasse» für die MidtermsWählen ist ein Hindernislauf – und das ist gewollt so«Die letzte Schlacht»: Wird Donald Trump zur Bürde für die Republikaner?  Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  2. vor 3 Tagen

    Vergewaltigungsvorwurf: Entfacht «Cornell 7» eine neue MeToo-Bewegung?

    «We are Jane Doe», «Jane Doe deserves justice», «Stop blaming victims, hold rapists accountable» steht auf den Protestschildern, die überall in den USA hochgehalten werden. Grund dafür ist die Zivilklage einer ehemaligen Studentin der Elite-Universität Cornell. Sie tritt unter dem Pseudonym «Jane Doe» auf und hat Klage gegen sieben Männer einer Studentenverbindung eingereicht. Sie wirft ihnen eine Gruppenvergewaltigung im Oktober 2024 vor. Die Beschuldigten bestreiten die Vorwürfe, es gilt die Unschuldsvermutung. Der Fall hat eine landesweite Solidarisierungswelle ausgelöst: Mahnwachen, ein siebenstündiger Sitzstreik, unzählige Posts – und eine Debatte darüber, wie Universitäten mit sexualisierter Gewalt umgehen. Was ist nach bisherigen Erkenntnissen im Oktober 2024 genau passiert? Warum mobilisiert der Fall so stark? Und was könnte sich an den Unis und in der Politik konkret ändern? Ann-Kathrin Nezik, New York-Korrespondentin für die «Süddeutsche Zeitung» und den «Tages-Anzeiger», war an den Protesten zum Fall Cornell 7. Was sie dort erlebt hat, erzählt sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Fall: «Gerechtigkeit für Jane Doe»: Studierende protestieren gegen Umgang mit VergewaltigungsfallAnrufe von Beschuldigten nach der Tat veröffentlicht – Wut auf Cornell University wächst«Wir sind alle Jane Doe»: Welle der Solidarität mit Cornell-StudentinAufsatz schreiben als Strafe nach einer mutmasslichen VergewaltigungZwei Jahre passierte nichts – jetzt rollt die US-Justiz einen Gruppen­vergewaltigungs­fall neu auf Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  3. vor 4 Tagen

    Doku aus Israel: die Kontroverse um den Film «Naza»

    Im Dokumentarfilm «Naza» interviewt das Regieduo Yuval Abraham und Rachel Szor 24 israelische Soldaten. Sie sprechen anonym über Israels militärisches Vorgehen in Gaza und schildern, dass dabei bewusst zivile Opfer in Kauf genommen werden. Der Film löst damit weltweite Diskussionen aus. Am Filmfestival von Venedig erhielten sie den Spezialpreis der Jury für «Naza» und eine 25-minütige Standing-Ovation. Gleichzeitig hat Benjamin Netanyahus Regierung die beiden Regisseure zu Staatsfeinden erklärt. Sie erhalten Todesdrohungen und können aktuell nicht in ihre Heimat zurück. Warum reagiert Israel so scharf? Haben die Filmemacherin und der Filmemacher mit diesen Reaktionen gerechnet? Ist das Lob für «Naza» berechtigt? Und kann dieser Film die Debatte über den Nahost-Konflikt verändern? Filmredaktor Pascal Blum hat «Naza» gesehen und mit dem Regieduo gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet er die Debatte um die brisante Doku aus Israel ein. Host: Philipp LoserProduktion: Noah Fend Mehr Informationen zum Thema:  «Naza»-Filmer im Interview: «Wenn so viele in Israel die Gewalt normalisieren, wird das Töten einfacher»Wer beim Gazakrieg mitreden will, muss «Naza» gesehen habenIsraels Kulturminister droht Regisseuren von Gaza-Doku mit AusbürgerungGoldener Löwe für May el-Toukhy, Gaza-Doku erhält Spezialpreis Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  4. vor 5 Tagen

    Lebensarbeitszeit: Ist das die Rettung für die AHV?

    Hochschulabgängerinnen und -abgänger sollen in der Schweiz in Zukunft länger arbeiten müssen als jene, die eine Lehre gemacht haben. So wollen es die Befürworter der Lebensarbeitszeit. Mit diesem Modell soll die AHV finanziell entlastet werden. Die bürgerlichen Parteien fordern vom Bundesrat einen Vorschlag für ein solches Lebensarbeitszeitmodell. Dabei wäre nicht das bisher geltende Pensionsalter von 65 Jahren massgebend, sondern etwa die Zahl der geleisteten Arbeitsjahre. Doch genau hier liegen die Hürden – und reichlich politischer Diskussionsstoff. Wie genau würde ein solches Modell aussehen? Ist es gerechter als das aktuelle System? Und wie gut stehen die Chancen im Parlament? Konrad Staehelin ist Bundeshauskorrespondent für die Wirtschaftsredaktion und hat sich mit der Debatte um die Lebensarbeitszeit auseinandergesetzt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt er, was dahintersteckt und ob diese Reform realisierbar wäre. Host: Philipp LoserProduktion: Sara Spreiter Mehr Informationen zum Thema: Höheres Renten­alter durch die Hinter­tür? Bürgerliche wollen Lebens­arbeits­zeit einführen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  5. vor 6 Tagen

    Braucht es den Grimseltunnel wirklich? Im Tal finden sie: «unbedingt!»

    Ein Tunnel soll das Berner Oberland mit dem Walliser Goms verbinden. Mit 22 Kilometern wäre der Grimseltunnel der drittlängste Eisenbahntunnel der Schweiz. Baukosten: rund 800 Millionen Franken. Das Projekt wird von Verkehrsminister Albert Rösti vorangetrieben, spaltet allerdings die Politik. Kritikerinnen und Kritiker finden, der Bau sei ein reines Tourismusprojekt, der Nutzen hingegen gering. Und die Eidgenössische Finanzkontrolle kommt zum Schluss: Die öffentlichen Mittel wären damit nicht effizient eingesetzt. Aber wie stehen die Einwohnerinnen und Einwohner im Berner Oberland und im Wallis zum Grimseltunnel? Um diese Frage zu beantworten, ist Reporter Christian Zürcher hingereist und hat mit den Menschen im Tal geredet. Und festgestellt: Sie wollen den Grimseltunnel unbedingt. In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Christian Zürcher von seiner Reise über den Grimsel und gibt die wichtigsten Eckdaten zum Tunnel-Projekt. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Die Reportage von Christian Zürcher: Wo ein Dorf nur noch acht Schulkinder hat und auf ein Loch im Berg hofft Mehr zum Grimseltunnel: «Den Grimseltunnel sollten wir nicht beschliessen – ausser wir erhalten von irgendwoher Dutzende Milliarden»«Die Probleme im Bahnausbau? Der gesamte Ausbauschritt ist eine Fehlkonstruktion» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  6. 12. Okt.

    Christa Pike überlebte ihre Hinrichtung – was das in den USA auslöst

    Christa Pike hätte Ende September in den USA hingerichtet werden sollen. Die 50-Jährige war 1996 in Tennessee wegen Mordes zum Tode verurteilt worden. Fast drei Jahrzehnte nach dem Urteil sollte es zur Vollstreckung kommen. Doch diese lief nicht nach Plan. Zwar injizierte man Pike zwei Dosen des tödlichen Medikaments, doch ihr Herz hörte nicht auf zu schlagen. Inzwischen ist sie wieder bei Bewusstsein. Die Folgen sind unmittelbar: Gouverneur Lee ordnete eine Untersuchung an und setzte weitere Hinrichtungen aus. Pikes Verteidigung fordert, die Strafe in eine lebenslange Freiheitsstrafe umzuwandeln. Ob es einen zweiten Hinrichtungsversuch geben wird, ist offen. Der Fall ereignet sich in einem Land, in dem die Zahl der Hinrichtungen zuletzt wieder zugenommen hat. Das Pentagon plant derzeit sogar, die Hinrichtung eines zum Tode verurteilten Attentäters live zu übertragen. Gleichzeitig sinkt die Zustimmung zur Todesstrafe in der Bevölkerung gemäss Umfragen, besonders bei jungen Menschen. Was könnte der Fall längerfristig für die USA bedeuten? Wird jetzt die Todesstrafe als solche infrage gestellt – oder «nur» die gescheiterte Giftspritze? Und wie geht es für Christa Pike weiter? USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die misslungene Hinrichtung von Christa Pike und ihre Folgen ein. Sie ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zu Christa Pike und der Todesstrafe in den USA: Militärhinrichtung soll per Livestream gezeigt werdenGescheiterte Hinrichtung: «Dies ist im Namen von uns allen geschehen»Pike ist wach, aber «sehr verwirrt» – wie geht es nun weiter?Wie kann es sein, dass eine Giftspritze nicht wirkt? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  7. 9. Okt.

    Die Schülerproteste in Frankreich: Warum die Jugend so wütend ist

    Seit zwei Wochen blockieren Schülerinnen und Schüler in ganz Frankreich Hunderte Schulen. Sie wehren sich gegen zu kleine Klassenzimmer, zu wenig Toiletten, fehlende Lehrpersonen. Am Dienstag dieser Woche sollen allein in Paris über 100’000 Menschen auf der Strasse gewesen sein. Doch die Proteste sind teilweise eskaliert. Es gab Verletzte auf beiden Seiten und mehr als tausend Festnahmen. Gleichzeitig rufen die Gewerkschaften die Bevölkerung dazu auf, sich den Protesten anzuschliessen. In einer Fernsehansprache versprach der französische Premierminister Sébastian Lecornu, die Jungen ernst zu nehmen – und ihnen zuzuhören. Was erhoffen sich die Schülerinnen und Schüler in Frankreich? Werden sich ihre Unterrichtsbedingungen verbessern? Und wer ist für die Eskalation verantwortlich? Das erklärt Alexandra Föderl-Schmid in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie ist Wirtschafts­korrespondentin in Frankreich für die Süddeutsche Zeitung und Tamedia und hat in Paris hat sie mit Demonstrantinnen und Demonstranten gesprochen. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Die Texte von Alexandra Föderl-Schmid zu den Protesten:  «Ich bin hier, um sie zu schützen», sagt eine Mutter. Vor Polizisten? «Natürlich»Über 400 lahmgelegte Schulen, 5000 Festnahmen und «unsägliche Gewalt»  Mehr zum Thema Diese Schülerproteste zeigen die finale Entfremdung von MacronPremierminister verspricht bessere Bedingungen, aber kein Geld extra Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  8. 8. Okt.

    Vorfall an Zürcher Kanti: Wie nahe darf ein Lehrer seiner Schülerin kommen?

    Über 3000 Whatsapp-Nachrichten, späte Anrufe und Treffen ausserhalb der Schulzeiten: Monatelang pflegte ein Zürcher Kantilehrer einen engen Kontakt zu Sina (Name geändert) – einer minderjährigen Schülerin. Als Sinas Eltern davon erfahren, melden sie den Fall umgehend der Schulleitung und erstatten Strafanzeige. Wochen später und auf Druck des Anwalts der Eltern wird der Lehrer inklusive Arealverbot vorläufig freigestellt. Inzwischen darf er das Schulareal wieder betreten. Für die Eltern ist klar: Die Schule hat viel zu zögerlich reagiert. Derzeit prüft eine Strafverfolgungsbehörde, ob ein Straftatbestand vorliegt. Es gilt die Unschuldsvermutung. Catherine Boss und Anielle Peterhans vom Tamedia-Recherchedesk haben den Fall aufgearbeitet. Ihnen lagen auch die 188 A4-Seiten mit Whatsapp-Verläufen vor. Explizite sexuelle Inhalte finden sich darin nicht. Trotzdem oder gerade deshalb stellen sich schwierige Fragen: Wann überschreitet ein Lehrer oder eine Lehrerin eine Grenze? Wie können Eltern oder die Schule darauf reagieren? Und welche Warnsignale beim eigenen Kind gilt es ernstzunehmen? In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» rollen Catherine Boss und Anielle Peterhans den ganzen Fall auf. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Die ganze Recherche zum Fall: «Echt süss»: Lehrer schreibt Schülerin Tausende Whatsapp-Nachrichten Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

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