Alles klar, Amerika?

Die Tamedia-Korrespondenten berichten über Politik und Alltag in Amerika. Während und abseits der Präsidentschaftswahlen.

  1. VOR 2 TAGEN

    Ist Trump noch ganz bei Trost?

    Erst drohte er dem Iran mit der Vernichtung seiner Zivilisation, dann veröffentlichte er ein Bild, das ihn als Jesus Christus zeigt, und ausserdem legte er sich mit dem amerikanischen Papst an. Donald Trumps Kommunikation wird immer radikaler und vor allem seltsamer. Der stockende Verlauf des Irankriegs wie auch die Wahlniederlage seines politischen Freundes Viktor Orbán in Ungarn scheinen diese Tendenz noch zu verstärken. Inzwischen wenden sich in den USA auch treue Anhängerinnen und Anhänger, die ihm vor eineinhalb Jahren noch geholfen haben, die Präsidentschaftswahlen zu gewinnen, von Trump ab. Unterdessen kursiert die Idee, den 25. Zusatz zur amerikanischen Verfassung, anzuwenden. Eine 17-köpfige Kommission soll den Gesundheitszustand und die geistige Leistungsfähigkeit des Präsidenten untersuchen.  Wie hat das Weisse Haus auf den Vorwurf reagiert, der Präsident sei nicht mehr vollständig zurechnungsfähig? Kontrolliert eigentlich niemand, was Donald Trump veröffentlicht? Und steht seine Präsidentschaft allenfalls an einem Wendepunkt?  Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

    34 Min.
  2. 8. APR.

    Was taugt die Waffenruhe im Iran?

    Fünfeinhalb Wochen dauert der Krieg im Iran nun an. Die Folgen dieses Kriegs betreffen längst nicht mehr nur den Iran, Israel und die USA: Zuletzt wurde das Öl knapper, das Benzin teurer – und der Ton immer schärfer. In der Nacht auf Mittwoch lief ein von den USA gesetztes Ultimatum ab: Mache der Iran nicht bis um 2 Uhr nachts (Schweizer Zeit) die Strasse von Hormuz frei, werde er das Land dem Erdboden gleichmachen, kündigte Trump an. «Eine ganze Zivilisation wird untergehen.» Kurz vor Ablauf der Frist kam es doch noch zum Deal: Für zwei Wochen sollen gegenseitig die Waffen ruhen, und die Strasse von Hormuz soll geöffnet werden. Wie stabil ist dieser Waffenstillstand? Wie kam er zustande? Und ist das ein Schritt in Richtung eines Kriegsendes? USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die aktuellen Entwicklungen im Iran ein und erklärt in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?», wer von dieser Waffenruhe profitiert und welche Fragen noch offen sind. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema Charlotte Walser's Kommentar: «Nichts passiert? Die Drohung war schlimm genug!» Ein Tag wie eine tickende Zeitbombe Die Strasse von Hormuz soll nur gegen Millionen­zahlungen geöffnet werden Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

    30 Min.
  3. 1. APR.

    CPAC-Konferenz: die Magas versuchen, die Reihen zu schliessen

    Es ist keine Erfindung von Donald Trump, obwohl es den Anschein macht: Die Conservative Political Action Conference (CPAC) wurde 1974 von Anhängern des späteren US-Präsidenten Ronald Reagan gegründet. Es ist die jährliche Konferenz, bei der sich konservative Exponenten der USA und ihre Anhängerinnen und Anhänger treffen. Heute ist das vor allem die «Make America Great Again»-Bewegung, kurz Maga. Dieses Jahr traf sich Trumps Basis, die Magas, im Städtchen Grapevine bei Dallas, Texas. Unsere USA-Korrespondentin Charlotte Walser war da und beobachtete, wie praktisch alle Redner auf der Konferenzbühne die Einheit der Maga-Bewegung beschworen. Tatsächlich sind Risse sichtbar geworden angesichts der steigenden Preise in den Supermärkten und an den Tankstellen. Auch Trumps Krieg gegen den Iran findet nicht nur Zustimmung, selbst bei seinen treuesten Fans nicht. Was haben die Trump-Anhänger zum Krieg gesagt? Gelang es den zahlreichen Rednern wie Steve Bannon, die Reihen in der Maga-Bewegung zu schliessen? Was für Verschwörungstheorien – neben den bekannten zu Covid etc. – wurden herumgeboten? Und wie konnte man als Vertreterin eines sogenannten Mainstreammediums aus Europa auf der CPAC-Konferenz arbeiten? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Charlotte Walser, die inzwischen aus Grapevine, Texas, nach Washington D.C. zurückgekehrt ist. Produzent dieser Folge ist Noah Fend. Die Reportage von Charlotte Walser zum Nachlesen. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

    40 Min.
  4. 25. MÄRZ

    Angebliche Verhandlungen: Ist das der Anfang vom Ende des Irankriegs?

    Wenn die USA Krieg führen, schlägt auch die Stunde der Ex-Generäle. James Mattis, hochdekorierter US-Marine und Verteidigungsminister in der ersten Regierung Trump, fragt sich, was für ein Ziel der Präsident verfolge. Alles sei undurchsichtig, ausserdem rechne er nicht damit, dass das Regime im Iran einfach verschwinde, sagt Mattis. Allerdings sei der Kriegsverlauf unvorhersehbar, das liege in der Natur eines Kriegs. Um ihn zu beenden, brauche Donald Trump jedoch früher oder später die Alliierten, ist General Mattis überzeugt. Keith Kellog dagegen, ehemaliger General der US-Army und kommissarischer Nationaler Sicherheitsberater des US-Präsidenten während dessen erster Amtszeit, rühmt Trump für seine Entscheidung, den Iran anzugreifen. Nun müssten die Bodentruppen die Sache zu Ende bringen. Kellog denkt vor allem an den Einsatz von Marines und der 82. Luftlandedivision, die er einst selbst kommandierte. Er empfiehlt, die Insel Kharg mit dem grössten Ölterminal des Iran sowie die Strasse von Hormuz zu besetzen. Damit würden die weltwirtschaftlichen Turbulenzen beendet und die iranische Wirtschaft abgewürgt. Wie geht es weiter im Iran, wird nun verhandelt oder nicht? Wie wirken sich der Irankrieg und der steigende Ölpreis auf die US-Innenpolitik aus? Und was hat es auf sich mit den mutmasslichen Insidergeschäften angesichts der Turbulenzen an der Börse? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzent: Noah Fend Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

    41 Min.
  5. 18. MÄRZ

    Nächster Halt Kuba?

    Seit der Revolution unter Fidel Castros Führung 1959 sind die Beziehungen zwischen den USA und Kuba angespannt. Ein US-Handelsembargo gegen Kuba ist seit mehr als sechzig Jahren in Kraft und hat zu einer permanenten Wirtschaftskrise geführt. Insbesondere seit Beginn von Präsident Trumps zweiter Amtszeit vor gut einem Jahr haben sich die Spannungen nochmals verschärft. Donald Trump hat am Montag eine mögliche «Übernahme» Kubas angesprochen. Er werde wohl die «Ehre haben, Kuba zu übernehmen», sagte Trump. Er bezeichnete das Land, das unter massiven Stromausfällen leidet, als «sehr geschwächte Nation». «Ich glaube, ich könnte damit machen, was ich will», sagte der Präsident weiter. Nach den Angriffen auf Venezuela und den Iran scheint Trump nun also Kuba ins Visier zu nehmen. Offenbar finden Gespräche zwischen US-Aussenminister Marco Rubio, Sohn von Exil-Kubanern, und dem Regime in Havanna statt. Eine «freundliche» oder sonst halt eine «unfreundliche Übernahme» Kubas sei möglich, das hänge von der Führung in Havanna ab, sagte der US-Präsident. Der kubanische Präsident reagierte mit einer Warnung Richtung Washington: «Jeder externe Angreifer wird auf unüberwindlichen Widerstand stossen», schrieb Miguel Díaz-Canel, wie Agenturen berichten. Ist Kuba eine leichte Beute für Trump? Welche Rolle spielt US-Aussenminister Marco Rubio? Und wie war das damals, als die Karibikinsel 150 Kilometer vor Florida zum Erzfeind der Regierung Kennedy wurde? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Politikwissenschaftlerin Kempin Reuter lebt, lehrt und forscht in Birmingham, Alabama. Produzent: Noah Fend Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

    27 Min.
  6. 11. MÄRZ

    Der Krieg im Iran: Schickt Trump jetzt Bodentruppen?

    Bislang haben die USA im Krieg gegen den Iran wenige Verluste zu beklagen, weil sie den Krieg aus der Luft führen. Das könnte sich ändern, wenn sie die nach wie vor variierenden Kriegsziele erreichen möchten. Dies betonte der demokratische Senator Richard Blumenthal nach einem geschlossenen Briefing im Kongress gegenüber US-Medien. «Am meisten beunruhigt mich die Gefahr für das Leben amerikanischer Soldaten, die durch einen möglichen Einsatz unserer Söhne und Töchter im Iran entstehen könnte», sagte Blumenthal, der den Bundesstaat Connecticut vertritt. Angeblich sollen allenfalls Spezialkräfte das hochangereicherte iranische Uran sicherstellen sowie die Insel Kharg erobern, über die der Iran den Ölexport abwickelt. Welches Risiko ginge Donald Trump ein, wenn er Bodentruppen entsenden würde? Wie stellen eigentlich die amerikanischen Medien diesen Krieg dar? Und was meint Trump, wenn er sagt, der Krieg gehe «sehr bald» zu Ende? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzentin: Jacky Wechsler Hier geht's zum dazugehörigen Artikel und dem Bild von Trump mit Mütze Mehr zum Thema Strasse von Hormuz wird zum entscheidenden Kampfplatz Krieg in Nahost, der Ölpreis steigt – und schon klingelt Putins Telefon Am Persischen Golf droht die nächste Eskalations­stufe – der Krieg ums Wasser Keine Tanker, kein Öl: So kollabierte der Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus   Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

    39 Min.
  7. 4. MÄRZ

    Wie und wo soll Trumps Iran-Krieg enden?

    Der Krieg gegen den Iran ist bald eine Woche in Gang und hat sich auf die Region ausgeweitet. Ein Abwehrsystem der Nato fing am Mittwochnachmittag ein Geschoss ab, das im Iran abgefeuert worden war. Dies teilte das Verteidigungsministerium des türkischen Nato-Partners mit. Zuvor hatte der Iran mit Gegenangriffen auf die Golfstaaten reagiert, eine iranische Drohne erreichte angeblich Zypern. Diese Eskalation scheint die Regierung Trump nicht sonderlich zu beeindrucken. Der Krieg könnte vier bis fünf Wochen dauern, sagte der US-Präsident, bei Bedarf sei man aber in der Lage, ihn länger zu führen. Dafür müssten allerdings Waffen und Munition vom Fernen in den Nahen Osten verlegt werden. Unklar ist, welche Ziele die US-Regierung erreichen möchte, zumal sie sich in Widersprüche verstrickt. Der Eindruck verdichtet sich, dass die USA keine kohärente Kriegsstrategie verfolgen. Stimmt das? Oder ist gerade dieses Durcheinander die Strategie? Erreicht die transatlantische Krise einen neuen Höhepunkt, weil die europäischen Nato-Partner zögern, die Amerikaner zu unterstützen? Und wie könnte sich der Ausgang des Kriegs auf die Zwischenwahlen in acht Monaten auswirken?  Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzent: Noah Fend Mehr zum Krieg im Iran: Die aktuellen Entwicklungen in unserem Newsticker Europa und der Irankrieg: Sánchez sperrt die Basen, Macron winkt ab und Starmer wird brüskiert Analyse: Ein Sturz der Ayatollahs liegt in Europas Interesse Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

    39 Min.
  8. 25. FEB.

    Eigenlob und Schreiduell: Trumps Rede zur Nation

    Donald Trump stellte mit seiner Rede zur Lage der Nation einen Rekord auf – er sprach mehr als eine Stunde und 45 Minuten. Diese Rede ist in der Regel die am besten vorbereitete und ausgefeilteste Ansprache eines Präsidenten. Tatsächlich wich Trump ungewohnt selten vom Skript ab. Ganz gezügelt hat er seine Neigung zu Abschweifungen allerdings nicht: Mit den demokratischen Abgeordneten im Saal, die sich weigerten, dem Präsidenten zu applaudieren, lieferte er sich einen Shouting-Match, wie die Amerikaner sagen, ein Schreiduell. Wie üblich rühmte sich Trump vor allem selbst. Die Wirtschaft laufe wie nie, er habe acht Kriege beendet, und eine neue Weltordnung sei etabliert. «Dies ist das Goldene Zeitalter Amerikas.» Daran ändere auch der schlechte Entscheid des Obersten Gerichts nichts, das seine bisherige Zollpolitik für illegal erklärt hatte. Was sagte Trump zu seiner Zollpolitik, und was heisst das für die Schweiz? Wie reagierte er auf die Kritik an den steigenden Lebenshaltungskosten, die sogenannte Affordability Crisis? Und was sagte Trump in Richtung Teheran angesichts des militärischen Aufmarschs im Nahen Osten?  Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Politikwissenschaftlerin Kempin Reuter wohnt, lehrt und forscht in Birmingham, Alabama. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema Trumps Rede zeigt, wie stark er geschwächt ist Wer und was hinter dem «Black People Aren’t Apes!»-Schild steht Trump wütet, die Republikaner skandieren «U-S-A!» – und ein Demokrat wird abgeführt «Er hat gelogen»: Die Ex-CIA-Agentin, die gegen Donald Trump anredete Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

    29 Min.
4.6
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