cogitamus

André Masannek

Wir hinterfragen vielerlei Themen oder Filme in philosophischer Hinsicht. Neben wirtschaftlichen Fakten werden Theorien bekannter Philosoph:innen aus deren Büchern und Hauptwerken erörtert. Ob Sozialpolitik, Neoliberalismus, Kapitalismus, Gender, Rassismus, Thermodynamik, Ethik, Klimagerechtigkeit, Existenz- und Sprachphilosophie oder Erkenntnistheorie - kein Bereich wird ausgespart. Um das Knäuel der komplexen modernen Welt zu entwirren, wollen wir im Regelfall alle 2-3 Wochen intuitiv pragmatisch, logisch, analytisch und humorvoll Argumente offenlegen. Bei inhaltlichem oder formellem Feedback, für Themenvorschläge oder - auch explizit von uns gewünscht - um mit uns argumentativ in Kontakt zu treten, könnt ihr uns über cogitamus@posteo.de schreiben. (Logo: https://pixabay.com) Finanziell unterstützen könnt ihr uns über PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/cogitamus. Jetzt auch bei Instagram: https://www.instagram.com/cogitamus.podcast/ Wir sind auch bei YouTube zu finden: https://www.youtube.com/@cogitamus. Bitte hinterlasst ein Abo. Schaut auch mal bei UNCUT vorbei. Auf uncut.at bin ich als Filmkritiker tätig.

  1. #116 – Für und gegen Krieg: Die wichtigsten Argumente aus Philosophie und Politik

    1. FEB.

    #116 – Für und gegen Krieg: Die wichtigsten Argumente aus Philosophie und Politik

    Wenn das Leben bedroht ist: Wann wird das Recht zu verteidigen zur Pflicht — und wann bleibt es ein falscher Trost? ♥️ Falls euch cogitamus gefällt, lasst bitte ein Abo da und/oder empfehlt uns weiter. 🔗 YouTube: https://www.youtube.com/@cogitamus_podcast 🔗 Instagram: https://www.instagram.com/cogitamus.podcast/ 🔗 Schaut auch mal auf UNCUT vorbei: https://www.uncut.at/. 💸 Finanziell unterstützen könnt ihr uns ebenfalls: paypal.me/cogitamus oder cogitamus@posteo.de. In dieser Folge loten wir das scharfe Meer zwischen Wehrhaftigkeit und Pazifismus aus. Wir fragen: Gibt es Umstände, in denen Krieg moralisch geboten ist — aus Pflicht, aus Solidarität, zum Schutz von Freiheit und Menschenwürde — oder zerreißt Gewalt die Grundlagen, die sie zu verteidigen vorgibt? Ich nehme euch mit auf eine Reise durch klassische und moderne Argumente: Von der moralischen Pflicht, Leid zu lindern (wie sie Peter Singer formuliert), über Kants Appell an die Abschaffung stehender Heere bis hin zum berühmten Austausch zwischen Einstein und Freud über die Wurzeln von Gewalt. Wir behandeln zentrale Fragen: • Macht Aufrüstung freie Gesellschaften wirklich sicher — oder nährt sie nur neue Gefahren? • Wann ist Helfen mehr als moralische Symbolik, wann aber eine Überforderung politischer Verantwortung? • Welche Rolle spielen Nationalismus, Kapitalinteressen und generationelle Politik bei der Entscheidung für Krieg? • Ist die persönliche Pflicht, Familie und Mitmenschen zu schützen, ein legitimer Grund zur Waffe — und wie passt das zur universellen Menschenwürde? 📅Kapitel 00:00    Intro 04:14    Für Militär und Krieg 13:43    Gegen Militär und Krieg 29:33    Fazit 📜 Tags / Keywords Krieg, Pazifismus, Wehrhaftigkeit, Kriegsethik, politische Philosophie, Aufrüstung, Selbstverteidigung, Freiheitlich-demokratische Grundordnung, Moralische Pflicht, Solidarität, Nationalismus, Friedensethik, Peter Singer, Immanuel Kant, Einstein Freud, Böckenförde-Paradox, Gemeinwohl, Demokratie und Krieg, Klimakosten des Krieges, Philosophie Podcast, Ole Nymoen 📖 Literatur/Links/Quellen Bilder: Pixabay.com Ole Nymoen: Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde Sachbuch Politische Philosophie Publikation Jenseits des Krieges (https://www.rosalux.de/publikation/id/51788/jenseits-des-krieges) Einstein/Freud: Warum Krieg? Kant: Zum ewigen Frieden

  2. #115 – Cineastischer Jahreswechsel: Kinomomente 2025 & Vorschau 2026

    13. JAN.

    #115 – Cineastischer Jahreswechsel: Kinomomente 2025 & Vorschau 2026

    Kinojahr 2025 — Horrorboom, Körperkino & die Kreativitätskrise: Rückblick, Empfehlungen & Ausblick 2026 ♥️ Falls euch cogitamus gefällt, lasst bitte ein Abo da und/oder empfehlt uns weiter. 🔗 YouTube: https://www.youtube.com/@cogitamus_podcast 🔗 Instagram: https://www.instagram.com/cogitamus.podcast/ 🔗 Schaut auch mal auf UNCUT vorbei: https://www.uncut.at/. 💸 Finanziell unterstützen könnt ihr uns ebenfalls: paypal.me/cogitamus oder cogitamus@posteo.de. 2025 war kein Jahr der Meisterwerke — und gerade deshalb ein hochspannendes Kinojahr. In diesem cineastischen Jahresrückblick verweigern wir uns den generischen Bestenlisten, folgen stattdessen den verborgenen Storylines: einer leicht abgenommenen Kreativitätskrise im Blockbusterkino, dem explosionsartigen Horrorboom, der Rückkehr des Superheldenfilms und einer neuen Körperlichkeit auf der Leinwand. Wir sprechen über Filme, die viel gekostet und wenig gewagt haben, über Requels, Nostalgieschleifen und Franchise-Müdigkeit — aber auch über jene Werke, in denen Kino wieder zur Kunst wurde: politisch, sinnlich, unbequem. Von Sinners über Superman, von Avatar: Fire and Ash bis zur stillen Perle To Close Your Eyes and See Fire. Der Blick führt weiter zur Viennale, zu Weltkino, starken Frauenfiguren, Mutterschaft, Erotik und Körperkino als philosophischem Gegengewicht zur technisierten Gegenwart. Wir erinnern an jene Filmschaffenden, die uns 2025 verlassen haben, und wagen einen Ausblick auf 2026: KI im Kino, Nolan, Villeneuve, Spielberg — und ein Jahr, das das Zeug hat, filmhistorisch zu werden. Ein Rückblick ohne Nostalgie-Zuckerguss, ohne Rankings — aber mit klaren Empfehlungen, scharfer Kritik und der Überzeugung: Kino ist mehr als Content. Es ist ein kultureller Seismograf. 📅Kapitel 00:00    Intro 03:52    Teures Mittelmaß 21:53    Schlechtes & Erfolgreiches & Österreichisches 28:57    Genretrends 38:01    Viennale & Narrative & Bestes Kino 50:42    Anmerkungen zu 2025 52:26    In Memoriam 54:39    Ausblick 2026 1:08:04  Fazit 📜 Tags / Keywords Kino 2025, Jahresrückblick, Filmkritik, Viennale, Horror, Superhelden, Körperkino, Politisches Kino, Kreativitätskrise, Blockbuster, Arthouse, Empfehlungen, Dune, Avatar, Superman, Sinners, Weapons, To Close Your Eyes and See Fire, Filmfestival, Award-Season, Jahresvorschau 2026, Podcast, Filmphilosophie 📖 Literatur/Links/Quellen Uncut-Filmkritiken: https://www.uncut.at/community/user_liste.php?user_id=10141&sort=1&asc=0

    1 Std. 11 Min.
  3. #114 – AVATAR: FIRE AND ASH: Diplomatie & Aufrüstung auf Pandora | Philosophische Kritik

    16.12.2025

    #114 – AVATAR: FIRE AND ASH: Diplomatie & Aufrüstung auf Pandora | Philosophische Kritik

    “Avatar: Fire and Ash” — Eine Analyse von Militarismus, Diplomatie und Bündnissen auf Pandora. Wir besprechen die neuen Völker, Quaritchs Wandel, Jakes Familie und wie James Cameron Krieg und Verhandlung inszeniert. ♥️ Falls euch cogitamus gefällt, lasst bitte ein Abo da und/oder empfehlt uns weiter. 🔗 YouTube: https://www.youtube.com/@cogitamus_podcast 🔗 Instagram: https://www.instagram.com/cogitamus.podcast/ 🔗 Schaut auch mal auf UNCUT vorbei: https://www.uncut.at/. 💸 Finanziell unterstützen könnt ihr uns ebenfalls: paypal.me/cogitamus oder cogitamus@posteo.de. In dieser Folge vom cogitamus podcast dreht sich alles um Avatar: Fire and Ash (James Cameron). Wir analysieren die Bildgewalt Pandoras, die verfeinerten Allianzen, Spider als Integrationsfigur und die ambivalente Figur des Quaritch. Außerdem betrachten wir: Das Ash-Volk und seine religiösen Konflikte; die neuen Völker, ihre Handels- und Kriegssysteme Diplomatie versus Aufrüstung Die Verschiebung des Konflikts von einem Rohstoffkrieg zu einem Machtspiel Warum Pandora und Erde nicht gleichgesetzt werden dürfen: Auf Pandora heißt Kapitulation oft Auslöschung; auf der Erde ist Krieg eine politische Entscheidung — mit Alternativen. Welche Rolle Aufrüstung, Militärästhetik und Diplomatie im Film spielen — und wie Zuschauer diese Bilder falsch verstehen könnten. Ob du den Film gesehen hast oder nicht, diese Folge gibt tiefe Einblicke in die Handlung, Figuren und politischen Parallelen von Pandora. 📜 Tags / Keywords Avatar, Avatar Fire and Ash, Avatar 3, James Cameron, Filmkritik, Filmphilosophie, Krieg im Film, Aufrüstung, Diplomatie, Pandora, Film-Analyse, Podcast, Uncut Kritik, Quaritch, Cinema Analysis, Kriegsethik 📅Kapitel 00:00    Intro 01:21    Einordnung & Handlung 05:31    Positives: Feuer & Allianzen 09:55    Schwächen & Ästhetisierung des Militärischen 15:08    Analysen zum Krieg 20:55    Gute Ideen & schmerzende Augen 22:51    Fazit 📖 Literatur/Links/Quellen https://images.hdqwalls.com/download/avatar-fire-and-ash-4k-poster-a4-1920x1080.jpg

    25 Min.
  4. #113 – ONE BATTLE AFTER ANOTHER: Widerstand, Familie und das Kino des Jetzt | Philosophische Filmanalyse

    30.09.2025

    #113 – ONE BATTLE AFTER ANOTHER: Widerstand, Familie und das Kino des Jetzt | Philosophische Filmanalyse

    ♥️ Falls euch cogitamus gefällt, lasst bitte ein Abo da und/oder empfehlt uns weiter. 🔗 YouTube: https://www.youtube.com/@cogitamus_podcast 🔗 Instagram: https://www.instagram.com/cogitamus.podcast/ 🔗 Schaut auch mal auf UNCUT vorbei: https://www.uncut.at/. 💸 Finanziell unterstützen könnt ihr uns ebenfalls: paypal.me/cogitamus oder cogitamus@posteo.de. Paul Thomas Andersons „One Battle After Another“ ist ein Schlag ins Jetzt: ein wütendes, bildgewaltiges Porträt von Widerstand, Familie und politischer Verrohung. In dieser Folge zerlegen wir das Mammutwerk — von Leonardo DiCaprios alterndem Revoluzzer bis zu Sean Penns autoritärem Colonel Lockjaw — und fragen: Ist das die Anti-Utopie unseres Jahres? Wir sprechen über die Inszenierung (lange Plansequenzen, atonale Musik), ikonische Bilder (ein Maschinengewehr vor dem Babybauch, der motorisierte Mexican Standoff) und die brillanten Frauenfiguren, die dem Film sein Herz geben. Außerdem: Wie politisch ist dieses Werk wirklich? Welche Strukturkategorien — Rassismus, Extremismus, familiäre Bindungen — verdichtet Anderson hier? Und ja: wir diskutieren auch die Oscar-Chancen. Für mich war der Film eine fast körperliche Erfahrung — Hektik, Nähe und Symbiose drücken sich in den Brustkorb. Wenn du Filmkunst liebst, politisches Kino suchst oder einfach wissen willst, warum dieses Werk so polarisiert: diese Folge ist für dich. 📅Kapitel 00:00    Intro 01:38    Filmbesprechung 14:15    Politisch philosophische Analyse 23:57    Fazit 📖 Literatur/Links/Quellen Agamben, Giorgio: Ausnahmezustand

    25 Min.
  5. #112 – Zeit-Philosophie: Von der Antike zum modernen Paradox am Beispiel ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT

    26.08.2025

    #112 – Zeit-Philosophie: Von der Antike zum modernen Paradox am Beispiel ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT

    ♥️ Falls euch cogitamus gefällt, lasst bitte ein Abo da und/oder empfehlt uns weiter. 🔗 YouTube: https://www.youtube.com/@cogitamus_podcast 🔗 Instagram: https://www.instagram.com/cogitamus.podcast/ 🔗 Schaut auch mal auf UNCUT vorbei: https://www.uncut.at/. 💸 Finanziell unterstützen könnt ihr uns ebenfalls: paypal.me/cogitamus oder cogitamus@posteo.de. Zurück in die Zukunft wird 40 – Zeitreisen, Fluxkompensator und philosophische Fragen inklusive! In dieser Folge tauchen wir ein in die Philosophie der Zeit, diskutieren Zeitreisen in Film und Realität und beleuchten, warum der 80er-Kultfilm bis heute fasziniert. Wir fragen: Was ist Zeit? Eine lineare Abfolge von Ereignissen, eine Illusion oder ein Blockuniversum? Können wir die Vergangenheit wirklich ändern? Und welche philosophischen Paradoxien entstehen beim Reisen durch die Zeit? Zwischen Marty McFly, Doc Brown und Zeitreise-Theorien verbinden wir Popkultur mit Philosophie und zeigen, wie Zurück in die Zukunft mehr ist als ein Kultfilm – ein spannendes Gedankenexperiment, das bis heute zum Nachdenken anregt. In dieser Folge besprechen wir die großen Fragen der Zeitreise, die Philosophie dahinter und die unvergesslichen Momente eines Films, der Generationen geprägt hat. 📅Kapitel 00:00    Intro, Inhalte & Hinweise 03:34    Inhalt & Kurzkritik zum Film 07:25    Zeit in der Physik 15:08    Zeit in antiker Philosophie 21:50    Philosophische Relativität 29:30    Ontologie der Zeit & Großvater-Paradox 42:54    Moralische Verantwortung 49:09    Fazit & Schluss 📖 Literatur/Links/Quellen Bildnachweise: pixabay.com Jean-Paul Sartre: Das Sein und das Nichts, Hamburg: Rowohlt, 1991 Zeitschrift Hohe Luft David Lewis: „The Paradoxes of Time Travel“ (1976) Igor Novikov, „Principle of Self-Consistency“ Stanford Encyclopedia of Philosophy (Artikel „Time“ und „Time Travel“) Der Standard: Lösung für Großvater-Paradoxon bei Zeitreisen gefunden Wittgenstein: Tractatus Logico-Philosophicus, Zitat in: 6.4311. Augustinus: Confessiones

    53 Min.
  6. #111 – Jean-Paul Sartre: Leinwand der Existenz und der Blick des Anderen

    18.07.2025

    #111 – Jean-Paul Sartre: Leinwand der Existenz und der Blick des Anderen

    Falls euch cogitamus gefällt, lasst bitte ein Abo da und/oder empfehlt uns weiter. YouTube: https://www.youtube.com/@cogitamus_podcast Instagram: https://www.instagram.com/cogitamus.podcast/ Finanziell unterstützen könnt ihr uns ebenfalls: paypal.me/cogitamus oder cogitamus@posteo.de. Schaut auch mal auf UNCUT vorbei: https://www.uncut.at/. Jean-Paul Sartre (1905–1980): Theater, Lebensgefühl und der Blick der Anderen - Was bleibt von einem Philosophen, wenn die komplizierten Begriffe verblassen? Was bleibt von Sartre – dem politischen Denker, dem Schriftsteller, dem Theaterautor? In dieser dritten und letzten Folge unserer Kurzreihe zu Jean-Paul Sartre schauen wir auf seine Theaterstücke, vor allem auf das berühmte Drama „Geschlossene Gesellschaft“. Was sagt uns der Satz „Die Hölle, das sind die anderen“ wirklich? Und was hat es mit Sartres Theorie des Blicks auf sich? Wie lassen sich Verknüpfungen zur Filmtheorie und seiner Theorie der Liebe finden? Wir sprechen außerdem über Sartres Lebensstil, seinen Einfluss auf die Nachkriegsgeneration, auf Kunst, Kino und Popkultur – und über das intellektuelle Paris, das er zusammen mit Simone de Beauvoir prägte. 📌 Themen dieser Folge: · Sartres Theater als Philosophie auf der Bühne · „Geschlossene Gesellschaft“ und das Drama der Selbstverleugnung · Der Blick des Anderen: Subjekt, Objekt, Konflikt · Sartres Wirkung in Kultur und Politik · Existenzialismus als Lebenshaltung Kapitel 00:00    Intro, Einführung & Rückblick 04:49    Sartre und das Kino 09:12    Theorie des Blicks 20:51    Theorie der Liebe 24:56    Sartres Theaterbühne 31:17    Wirkung, Filme & Popularität 38:28    Schluss Literatur/Links/Quellen Bildnachweise: https://pondus-hpg.s3.eu-central-1.amazonaws.com/rowohlt/public/9783644018822.jpg; https://akm-img-a-in.tosshub.com/sites/dailyo/fb_feed_images/story_image/201806/satre-fb_062118052116.jpg; https://cdn.unitycms.io/images/2MO0HTkO4O09EXBCB2l4pQ.jpg?op=ocroped&val=2001,2000,1000,1000,0,0&sum=bYphbM3sy1c Jean-Paul Sartre: Das Sein und das Nichts, Hamburg: Rowohlt, 1991 Susanne Möbuß - Sartre Vincent von Wroblewsky (Hrsg.): Sartre-Handbuch, Stuttgart: Metzler, 2005 Thomas R. Flynn: Sartre. Ein philosophisches Porträt, München: C.H. Beck, 2008

    42 Min.
  7. #110 – Jean-Paul Sartre: Sinn des Daseins und Last der radikalen Freiheit

    04.07.2025

    #110 – Jean-Paul Sartre: Sinn des Daseins und Last der radikalen Freiheit

    Falls euch cogitamus gefällt, lasst bitte ein Abo da und/oder empfehlt uns weiter. YouTube: https://www.youtube.com/@cogitamus_podcast Instagram: https://www.instagram.com/cogitamus.podcast/ Finanziell unterstützen könnt ihr uns ebenfalls: paypal.me/cogitamus oder cogitamus@posteo.de. Schaut auch mal auf UNCUT vorbei: https://www.uncut.at/. In dieser Folge tauchen wir tief ein in die Philosophie von Jean-Paul Sartre (1905-1980), diesem bedeutenden Vertreter des Existentialismus, und stellen uns existenzielle Fragen, die auch heute noch von enormer Relevanz sind: · Wer bin ich? Bin ich das, was ich selbst aus mir mache, oder das, was andere und die Umstände aus mir machen? · Wie definiert Sartre seine wichtigsten Begriffe: Negierung, Entwurf, Freiheit, Nicht-Sein, Angst, Tod? · Wie können wir aus der Sinnkrise und dem Nihilismus entkommen? · Und vor allem: Wie finden wir Freiheit in einer Welt, die uns mit Verantwortung konfrontiert? Sartre liefert uns nicht nur eine philosophische Analyse, sondern auch eine Antwort: Freiheit – sie ist sowohl beängstigend als auch befreiend. Wir sind „zur Freiheit verdammt“ und müssen lernen, diese Verantwortung zu übernehmen. Kapitel 00:00    Intro, Inhalte & Hinweise 02:31    Rückblick 05:31    Philosophie der Freiheit 18:51    Philosophie der Angst & Sartre-Kritik 28:02    Der Sinn des Lebens 32:36    Fazit Literatur/Links/Quellen Bildnachweise: https://pondus-hpg.s3.eu-central-1.amazonaws.com/rowohlt/public/9783644018822.jpg; https://akm-img-a-in.tosshub.com/sites/dailyo/fb_feed_images/story_image/201806/satre-fb_062118052116.jpg; https://cdn.unitycms.io/images/2MO0HTkO4O09EXBCB2l4pQ.jpg?op=ocroped&val=2001,2000,1000,1000,0,0&sum=bYphbM3sy1c Jean-Paul Sartre: Der Existentialismus ist ein Humanismus, Hamburg: Rowohlt, 1990 Jean-Paul Sartre: Das Sein und das Nichts, Hamburg: Rowohlt, 1991 Vincent von Wroblewsky (Hrsg.): Sartre-Handbuch, Stuttgart: Metzler, 2005 Thomas R. Flynn: Sartre. Ein philosophisches Porträt, München: C.H. Beck, 2008 Susanne Möbuß - Sartre

    37 Min.
  8. #109 – Jean-Paul Sartre: Politische Ambivalenz und existentielle Sinnfrage

    20.06.2025

    #109 – Jean-Paul Sartre: Politische Ambivalenz und existentielle Sinnfrage

    Falls euch cogitamus gefällt, lasst bitte ein Abo da und/oder empfehlt uns weiter. YouTube: https://www.youtube.com/@cogitamus_podcast Instagram: https://www.instagram.com/cogitamus.podcast/ Finanziell unterstützen könnt ihr uns ebenfalls: paypal.me/cogitamus oder cogitamus@posteo.de. Schaut auch mal auf UNCUT vorbei: https://www.uncut.at/. In diesem Auftakt unserer dreiteiligen Kurzreihe zu Sartre widmen wir uns dem Leben und Denken von Jean-Paul Sartre (1905-1980) – dem bedeutendsten Vertreter des Existenzialismus. Wir blicken auf seine Biografie, seine Beziehung zu Simone de Beauvoir, seine zentralen Werke wie Das Sein und das Nichts oder Der Ekel und vor allem auf den Ausgangspunkt seiner Philosophie: Wieso ist alles grundlos? Was ist das „An-sich“? Was ist das „Für-sich“? Wie Sartre die Vorstellung eines festen „Wesens“ des Menschen ablehnt Kapitel 00:00    Intro & Aufbau 03:25    Biographie & Politik 20:56    Grundlosigkeit des Daseins 28:50    Fazit Literatur/Links/Quellen Bildnachweise: https://pondus-hpg.s3.eu-central-1.amazonaws.com/rowohlt/public/9783644018822.jpg; https://akm-img-a-in.tosshub.com/sites/dailyo/fb_feed_images/story_image/201806/satre-fb_062118052116.jpg; https://cdn.unitycms.io/images/2MO0HTkO4O09EXBCB2l4pQ.jpg?op=ocroped&val=2001,2000,1000,1000,0,0&sum=bYphbM3sy1c Jean-Paul Sartre: Das Sein und das Nichts, Hamburg: Rowohlt, 1991 Jean-Paul Sartre: Der Ekel Vincent von Wroblewsky (Hrsg.): Sartre-Handbuch, Stuttgart: Metzler, 2005 Thomas R. Flynn: Sartre. Ein philosophisches Porträt, München: C.H. Beck, 2008

    33 Min.
5
von 5
4 Bewertungen

Info

Wir hinterfragen vielerlei Themen oder Filme in philosophischer Hinsicht. Neben wirtschaftlichen Fakten werden Theorien bekannter Philosoph:innen aus deren Büchern und Hauptwerken erörtert. Ob Sozialpolitik, Neoliberalismus, Kapitalismus, Gender, Rassismus, Thermodynamik, Ethik, Klimagerechtigkeit, Existenz- und Sprachphilosophie oder Erkenntnistheorie - kein Bereich wird ausgespart. Um das Knäuel der komplexen modernen Welt zu entwirren, wollen wir im Regelfall alle 2-3 Wochen intuitiv pragmatisch, logisch, analytisch und humorvoll Argumente offenlegen. Bei inhaltlichem oder formellem Feedback, für Themenvorschläge oder - auch explizit von uns gewünscht - um mit uns argumentativ in Kontakt zu treten, könnt ihr uns über cogitamus@posteo.de schreiben. (Logo: https://pixabay.com) Finanziell unterstützen könnt ihr uns über PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/cogitamus. Jetzt auch bei Instagram: https://www.instagram.com/cogitamus.podcast/ Wir sind auch bei YouTube zu finden: https://www.youtube.com/@cogitamus. Bitte hinterlasst ein Abo. Schaut auch mal bei UNCUT vorbei. Auf uncut.at bin ich als Filmkritiker tätig.