Lesedusche. Klassiker erfrischend anders

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Ob aus Literatur, Kunst oder Philosophie: auf lesedusche.de verschaffen wir klassischen Texten Gehör! In unserem Podcast widmen wir (Ulrike und Dirk) uns mit Hilfe spannender Momentaufnahmen ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten und teilen mit euch Originaltexte, die wir als besonders anregend empfinden. 💛▶ Du möchtest uns unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 👍▶ Alle registrierten Lesedusche-Hörerrinnen und Hörer erhalten einmal monatlich KOSTENLOSE HÖRBÜCHER 👂 zu den neuesten Podcast-Episoden und Überraschungsgedichte per E-Mail zugeschickt – völlig kostenlos. Melde dich gleich hier dafür an: https://lesedusche.de/fe/registrieren oder folge uns hier: https://whatsapp.com/channel/0029VaDLPgmHFxP8Wo1t692E

  1. vor 6 Tagen

    So kamen die Brüder Grimm zu ihren "Kinder- und Hausmärchen"

    "Daß die Lotte keine Märchen mitgebracht, ist bloß ihre Schuld, sie ist nicht recht und vertraulich mit der Frau umgegangen", beschwerte sich Wilhelm Grimm (1786-1859) im Herbst 1809 in einem Brief an seinen Bruder Jacob (1785-1863) über ihre Schwester. Noch lag viel Arbeit vor ihnen, bis der erste Band ihrer "Kinder- und Hausmärchen" zu Weihnachten 1812 erscheinen konnte. Und es war keineswegs absehbar, dass sich ausgerechnet diese Märchensammlung zum erfolgreichsten deutschsprachigen Werk aller Zeiten entwickeln sollte. In dieser Episode interessierte uns ganz besonders, wie die Brüder Grimm überhaupt zu den Märchen kamen, wer sie zum Sammeln inspirierte und wie ihre konkrete Arbeitsweise aussah (und damit eng zusammenhängend: ob sie sich wirklich so gut verstanden wie immer behauptet wird). Und am Ende dieser Folge wartet ein ganz besonderes Bonbon auf euch: ein von Ulrike eigens für die Brüder Grimm verfasstes Loblied auf "Das große Sammeln". 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! 🔔▶ BUCHTIPP: Die neue Grimm-Biographie von Tilman Spreckelsen, erschienen bei Propyläen: https://www.ullstein.de/werke/fast-wie-im-maerchen/hardcover/9783549110119 ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=bIy-oS5EcKQ&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  2. 7. Okt.

    Sigmund Freud und Martha Bernays: Eine große Liebe in 1.500 Brautbriefen

    "Hat man einmal vier Jahre gewartet, so kommt es auch auf einige Monate mehr oder weniger nicht an..." diese Zeilen dürften Sigmund Freud (1856-1939) im Juni 1886 die Sprache verschlagen haben. Gerade hatte er seine erste Praxis eröffnet und durfte sich nun von seiner Fast-Schwiegermutter anhören, dass eine baldige Hochzeit eben deswegen ein "unverantwortlicher Leichtsinn" sei. Die letzten vier Jahre hatten ihm und seiner Verlobten, Martha Bernays (1861-1951), alle Kräfte abverlangt - und doch hielten sie zueinander. Anhand der rund 1.500 erhalten gebliebenen "Brautbriefe" sprechen wir über die entstehende Beziehung zwischen beiden und lernen dabei einen ganz anderen Sigmund Freud kennen. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! 🔔▶ BUCHTIPP Nr. 1: Die vollständige Ausgabe der "Brautbriefe", erschienen bei S. Fischer: https://www.fischerverlage.de/buch/reihe/sigmund-freud-brautbriefe 🔔▶ BUCHTIPP Nr. 2: Katja Behlings Biographie über die "Frau des Genies": https://link.amazon/B09CMp6TA ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=3p8CtmoTkzk&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B

  3. 10. Sept.

    Wilhelmine von Grävenitz: Heimliche Herrscherin von Württemberg

    "Sie hat würcklich offt [...] ihre geschwohrene Feinde von ihrem schädlichen Vorsatz abgebracht und sich dieselben zu Freunden gemacht." notierte der ehemalige Sekretär Heinrich August Krippendorff zähneknirschend über Wilhelmine von Grävenitz (1686-1744). Obwohl er von ihrem Aufstieg als Mätresse des württembergischen Herzogs Eberhard Ludwig (1676-1733) erheblich profitierte, ließ er in seinen 1740 verfassten "Memoiren" kein gutes Haar an dieser ungewöhnlichen Frau. Vielmehr bestätigte er das offizielle Bild der hemmungslosen "Landverderberin", der es nur um Macht und Geld ging. Das kam uns verdächtig vor! Immerhin schaffte sie es, sich fast 25 Jahre an der Spitze des Herzogtums zu halten und dabei sogar aktiv in die Politik einzugreifen. Wie gelang ihr das? Was machte sie anders als etwa die Gräfin Cosel und die berühmten französischen Mätressen? Darüber sprechen wir in dieser Episode unter Verwendung interessanter Quellen wie eines Reiseberichts von Baron Pöllnitz. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=BmiY1Aq8C8Y&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1

  4. 2. Juli

    Goethe in Italien: Frische Früchte, neue Kleider und andere Genüsse

    "Wie ist Ihre Gesondheit in diesser hize? Trinken Sie doch des Morgens anstatt gekochte cocolate gefrohrene." Mit diesem Tipp ermahnte der inzwischen in Neapel lebende Johann Wilhelm Tischbein (1751-1829) im Juli 1787 seinen ehemaligen "WG"-Mitbewohner Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), ja nicht von den liebgewonnenen Ritualen der gemeinsam in Rom verbrachten, ausgelassenen Wochen abzulassen. Diese Sorge war allerdings unbegründet: Goethe dachte gar nicht daran, die seit seiner völlig überraschenden Abreise aus Karlsbad (3. September 1786) in Italien errungene Freiheit irgendwie einzuschränken. Die geschickt erzwungene Beurlaubung vom Weimarer Hof bescherte dem "wie ein Künstlerbursche lebenden" (Herder) Minister den Kreativitätsschub, den er so sehr vermisst hatte. Wir begleiten ihn in dieser Episode auf seiner legendären "Italienischen Reise", versuchen sein Lebensgefühl einzufangen und widmen uns natürlich auch der Frage, was es mit der geheimnisvollen Faustina auf sich hatte... ❤️▶ Wir danken dem C.H. Beck Verlag für seine freundliche Unterstützung! 🔔▶ BUCHTIPP Nr. 1: Gustav Seibts wunderbare, oft überraschende Einblicke in Goethes Leben = https://www.chbeck.de/seibt-sommer-goethe/product/39976652 🔔▶ BUCHTIPP Nr. 2: Der "Hercule Poirot" unter den Goethe-Forschern löste manches Rätsel = https://www.chbeck.de/zapperi-inkognito/product/31571 (hier finden sich auch Tischbeins Zeichnungen über das lustige WG-Leben) ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=HulFiswf1pY&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

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