The Holy Club

Sarah Staub, Damian Carruthers, Moritz Mosebach

🎙 ein Metho am Montag gefällig? Hier kommt der Holy Club, der Podcast von, mit und über Methodist*innen – und alle, die's noch werden wollen! Tauche ein in die Welt des Methodismus und lerne die Menschen kennen, die sich Methodist*innen nennen. Sarah, Damian und Moritz bringen dir spannende Gespräche, tiefgründige Einblicke und inspirierende Geschichten aus der weltweiten methodistischen Gemeinschaft. Bist du bereit, deinen Montag zu bereichern? Dann schließe dich unserer Bande an! ➡️ Abonniere jetzt und hinterlasse eine Bewertung! Folge uns auch auf Instagram: @holyclubpodcast Credits: Hosts: Damian Carruthiers, Sarah Staub und Moritz Mosebach Design und Grafik: Lukas Springer Intro: Produktion, Keys, Programming: Manuel Steinhoff Stimme Intro: Leah Weigand Mix und Master Intro: Christian Fey Orgel Intro: Erika Stallcup

  1. Recap: Wem dient die Kirche eigentlich?

    vor 6 Tagen

    Recap: Wem dient die Kirche eigentlich?

    Moritz und Damian blicken auf drei Gespräche zurück – und landen immer wieder bei der gleichen Frage: Wem dient das eigentlich? Den Menschen? Den Strukturen? Sich selbst? Ein ehrlicher Recap mit Konferenzluft, Kirchenkritik und einem Postboten, der mitten ins Gespräch platzt. In dieser Folge: Trenton Hazelbaker: Am Tag seiner Taufe ins Studio – aus der Nähe. Wie ein junger Mann aus dem Working-Class-Milieu in Nordamerika seinen Weg in den Glauben und in die Gemeinde gefunden hat. Was das mit Baseball zu tun hat. Und warum die Frage „Was darf man mit 21?" in Deutschland und den USA sehr unterschiedlich beantwortet wird. Taufe im Pferdebecken: Damian erzählt die ganze Geschichte hinter Trentons Taufe – Last-Minute-Umdisposition, Stresswoche und alles. Und warum es wieder mal kein Hallenbad, sondern eine kreative Lösung brauchte. Reto Nägelin nochmal: Das Gespräch, das nachwirkt. Moritz und Damian reflektieren Retos Satz, dass das, was dir in der Welt Bestätigung gibt, nicht unbedingt deiner Berufung entspricht. Und wo diese individualistische Perspektive hilfreich ist – und wo sie kippen kann. Die Struktur dient dem Menschen: Retos Wesley-Zitat – der Sabbat dient dem Menschen, nicht der Mensch dem Sabbat – landet direkt in der Realität beider Hosts. Moritz bei seiner frisch fusionierten sieben-Gemeinden-Region. Damian beim Konferenzhaushalt, der mal eben um eine halbe Million erhöht wurde. Beide fragen sich: Wann wird die Institution zum Selbstzweck? Barry Sloan – der irische Pilgrim aus Chemnitz: Barrys Herkunft als Troublemaker in Belfast, ein Brett mit aufgemalten Gitarrensaiten und die Frage, ob Inspire überhaupt Kirche ist. Was Pionierarbeit einsam macht – und warum die Kirche Freaks braucht, die nicht reinpassen. Turnaround oder Neugründung? Die große Frage zum Schluss: Was ist schwieriger – eine bestehende Gemeinde zu verändern oder neu zu gründen? Damians Antwort ist differenziert. Und mündet in ein Plädoyer für Gnade – auch mit denen, die scheitern. Außerdem: Jährliche Konferenzen bei Moritz und Damian stehen an – und der Holy Club macht nach drei weiteren Folgen Sommerpause. Wiederhören im Herbst! Barry Sloans Buch: „Pilgern auf Irisch" für 5 Euro – Kontakt: barry.sloan@emk.de mit dem Stichwort „Holy Club" Der Holy Club erscheint jeden Montag auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo's Podcasts gibt. Instagram: @holyclubpodcast

    1 Std. 1 Min.
  2. Reto Nägelin - Himmlische Unruhe

    18. Mai

    Reto Nägelin - Himmlische Unruhe

    Reto Nägelin ist Schweizer, Nomade, Coach, Community Builder – und irgendwie Methodist, obwohl er nie einer werden wollte. Ein Gespräch über Berufung, Freiheit, Kirchenkritik und die Frage, ob das, was wir Sicherheit nennen, vielleicht das Gegenteil von dem ist, was wir eigentlich brauchen. In dieser Folge: Ein ungewöhnlicher Weg in den Methodismus: Reto kam nicht über Familie oder Jugendgruppe, sondern als Erwachsener – eingeladen, weil er etwas konnte, was die Methodisten brauchten. Und wurde dann erst Jahre später Mitglied, nachdem ein Pastor sagte: Ich nehme dich so auf, wie du bist. John Wesley auf dem Pferdesattel: Warum der reisende Prediger Reto bis heute mehr fasziniert als die Institution, die aus seiner Bewegung wurde – und was die Bandenregeln von Wesley mit moderner Community-Arbeit zu tun haben. Berufung ist kein Beruf: Was bedeutet es, gerufen zu sein – und warum beginnt die Antwort nicht mit der Frage „Was soll ich tun?", sondern mit „Wer bin ich?" Reto über seinen Ansatz, Menschen an ihr eigenes Herz zu führen. Freiheit oder Sicherheit: Die ehrlichste Stelle der Folge. Reto erzählt, wie es sich anfühlt, mit einem Team und Familie in der Schweiz von Gottvertrauen zu leben – und wie die Antwort, die er immer bekommt, lautet: Du brauchst keine Sicherheit. Du brauchst Vertrauen. Kirchenkritik aus Liebe: Wer die Kirche nicht mögen würde, würde sie einfach ignorieren. Reto tut das Gegenteil. Sein Vorwurf: Zu viele Gemeinden dienen sich selbst, statt den Menschen. Seine Hoffnung: Eine Kirche, die wieder fragt – was kann ich für dich tun? Individuelle Solidarität: Retos eigener Begriff für das methodistische Sowohl-als-auch. Einzeln beim Namen gerufen und doch füreinander da. Martin Bubers „Am Du werde ich zum Ich" trifft auf John Wesley. Campfire-Church und neue Formen: Reto baut gerade eine neue Community-Form auf – kein Frontalformat, kein Pastor der etwas macht, während andere zuhören, sondern echtes Teilen. Ein Lagerfeuer für Leute, die sich nicht erklären müssen. Moritz' Selbstreflexion: Warum er das Gefühl kennt, nie ganz anzukommen – und ob das vielleicht kein Fehler, sondern ein Ruf ist. Links: Soul-Koffee – Online-Gespräch mit Reto buchen: https://retonaegelin.ch/soulcoffee/ Himmelnochmal: https://retonaegelin.ch/himmelnochmal/ Der Holy Club erscheint jeden Montag auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo's Podcasts gibt. Instagram: @holyclubpodcast

    56 Min.
  3. Recap: Wie ein Fisch im Wasser - oder was ist Berufung?

    11. Mai

    Recap: Wie ein Fisch im Wasser - oder was ist Berufung?

    Moritz und Damian sind wieder zu zweit – und nehmen sich Zeit für ein Gespräch, das in alle Richtungen geht: von Kasualien und Lebenswenden über Dekonstruktion und John Wesley bis hin zu einem 16-Jährigen, der Damian schon mal fragt, ob er sein Nachfolger werden kann. In dieser Folge: Moritz trifft Sarah: Nach anderthalb Jahren gemeinsamer Podcastarbeit hat Moritz die wunderbare Sarah Staub endlich leibhaftig kennengelernt – bei ihrer Lesung in Zürich. Was digitale Freundschaften können und was sie nicht ersetzen. Kasualien: Was ist das eigentlich – und warum werden sie wieder interessant? Moritz berichtet von einer viertägigen Fortbildung an der Theologischen Hochschule Reutlingen, bei der es um Taufe, Hochzeit und Beerdigung ging – aber vor allem um die Frage, was Kirche an den Knotenpunkten des Lebens zu sagen hat. Und: Welche neuen Kasualien könnten dazukommen? Calgary und die Frage dahinter: Welche Kirche wollen wir sein – nicht heute, sondern morgen? Moritz und Damian reflektieren nochmal das Vorbereitungsmeeting, den US-Zentrismus der Umfrage und was ein afrikanischer Bischof in einer Breakout Session gesagt hat, das alle aufhorchen ließ. Glauben durchschütteln – Dekonstruktion: Michelle, Damians Schweizer Gästin, war wohl die erste im Holy Club, die offen von ihrer Dekonstruktionserfahrung erzählt hat. Was bedeutet das eigentlich – und was hat John Wesley damit zu tun? Moritz und Damian spannen den Bogen von der Herrnhuter Bibelstunde bis zur Aldersgate-Erfahrung. Berufung: Wie fühlt sich das an, gerufen zu sein? Damian beschreibt es als Fisch, der endlich wieder im Wasser ist. Moritz ist da etwas lutherischer geprägt. Und was ist mit Michelle, die vielleicht Pastorin wird? Mason, 16, bald Theologe: Damians jüngster Interviewgast ist frisch getauft, sitzt im Gemeindeverstand und möchte irgendwann Pastor werden. Was er über Glaube, Football und die Frage weiß, wie man sich die ideale Ehefrau vorstellt – und warum Damian und zwei Kollegen im September eine eigene Jugendgruppe gründen. Der Holy Club erscheint jeden Montag auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo's Podcasts gibt. Instagram: @holyclubpodcast

    59 Min.
  4. Zwischen Küchenschrank und Calgary

    27. Apr.

    Zwischen Küchenschrank und Calgary

    Moritz ist diese Woche allein im Studio – und das hat einen Grund, der mit einem versteckten Laptop, einem Fußballspiel und einem Nachnamen-Malheur zu tun hat. Wer durchhält, wird belohnt: Im zweiten Teil nimmt Moritz die Hörerinnen und Hörer mit in seine Vorbereitung auf das UMC Leadership Gathering in Calgary – und fragt, welche Kirche wir eigentlich sein wollen. In dieser Folge: Der verlorene Laptop: Warum ein Bayern-München-Abend, ein Küchenschrank über dem Kühlschrank und der Mädchenname von Moritz' Frau diese Folge fast verhindert hätten. Die UMC weltweit: Ein kurzer Überblick, wie die United Methodist Church strukturiert ist – von der Generalkonferenz bis zur Ortsgemeinde – und warum die Debatten der letzten Jahre so viel Energie gekostet haben. Nach der Spaltung: Was bedeutet es, dass die UMC sich zur inklusiven Kirche bekannt hat – und welchen Raum das für inhaltliche Arbeit öffnet? Das Leadership Gathering in Calgary: Keine Strukturdebatte, keine Anträge. Stattdessen die Frage: Welche Art von Kirche wollen wir sein? Moritz berichtet aus drei Vorbereitungs-Webinaren mit 200 Teilnehmenden aus aller Welt – und was ein afrikanischer Bischof am Ende einer Breakout Session gesagt hat, das alle aufhorchen ließ. Die Vision der UMC – drei Schritte: Love boldly. Serve joyfully. Lead courageously. Moritz übersetzt, erklärt – und fragt kritisch nach. Wessen Stimmen zählen? 87 Prozent der Calgary-Umfrage wurden von US-Amerikanerinnen ausgefüllt. Wie international kann eine globale Kirche wirklich sein? Junge Menschen – Hoffnung oder Erzählung? Die Umfrage sagt, junge Erwachsene sind die Hauptzielgruppe. Moritz fragt, ob die Kirche so agiert, als ob sie das wirklich meint. Mitmachen: Was denkst du: Was ist Kirche in Zukunft? Was ist Methodismus in Zukunft? Schick dein Feedback und deine Impulse an den Holy Club – Moritz freut sich auf eure Perspektiven. Außerdem: Sarah liest! Am 7. Mai in Zürich (RefLab) – Moritz ist auch da. Alle Infos und Tickets in den Shownotes verlinkt: https://www.reflab.ch/events/auf-hoffnung-hoffen-poesie-klavier/ Link zum leadership gathering: https://www.resourceumc.org/en/churchwide/council-of-bishops-leadership-gathering

    31 Min.
4,3
von 5
23 Bewertungen

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