63 Folgen

Die Agenturbranche erlebt einen radikalen Wandel. Die Zukunftsfähigkeit des Business-Modells von Agenturen ist zum Dauerthema geworden. Der Wettbewerb mit Unternehmens- und IT-Beratungen, Media-Agenturen und Start-ups zieht weiter an. Deshalb braucht die Branche einen intensiveren Austausch zu den Themen der Zukunft.

Mein Name ist Kim Alexandra Notz. Ich bin Managing Partnerin der Hamburger Kreativagenturgruppe KNSK GROUP und GWA Vorstandsmitglied für das Ressort „Zukunft der Agenturen“. Die Fragen nach zukunftsfähigen Agenturmodellen, Entwicklungen im Marketing und neuen Technologien treiben mich daher täglich um.

Im „What’s Next, Agencies?“-Podcast spreche ich alle zwei Wochen mit spannenden Gästen über die Zukunft der Agenturen, zeitgemäße Führungskultur, Employer Branding und veränderte Kundenanforderungen. Ob andere Agenturchefs, Marketingverantwortliche, Pitch- oder Personalberater. Sie alle haben ihre ganz eigene Perspektive zum Thema und teilen ihre Erfahrungen und Zukunftsprognosen mit mir und euch.

What's Next, Agencies‪?‬ Kim Alexandra Notz

    • Wirtschaft
    • 4,8 • 81 Bewertungen

Die Agenturbranche erlebt einen radikalen Wandel. Die Zukunftsfähigkeit des Business-Modells von Agenturen ist zum Dauerthema geworden. Der Wettbewerb mit Unternehmens- und IT-Beratungen, Media-Agenturen und Start-ups zieht weiter an. Deshalb braucht die Branche einen intensiveren Austausch zu den Themen der Zukunft.

Mein Name ist Kim Alexandra Notz. Ich bin Managing Partnerin der Hamburger Kreativagenturgruppe KNSK GROUP und GWA Vorstandsmitglied für das Ressort „Zukunft der Agenturen“. Die Fragen nach zukunftsfähigen Agenturmodellen, Entwicklungen im Marketing und neuen Technologien treiben mich daher täglich um.

Im „What’s Next, Agencies?“-Podcast spreche ich alle zwei Wochen mit spannenden Gästen über die Zukunft der Agenturen, zeitgemäße Führungskultur, Employer Branding und veränderte Kundenanforderungen. Ob andere Agenturchefs, Marketingverantwortliche, Pitch- oder Personalberater. Sie alle haben ihre ganz eigene Perspektive zum Thema und teilen ihre Erfahrungen und Zukunftsprognosen mit mir und euch.

    #62 mit Oliver Klein, CEO und Inhaber von cherrypicker

    #62 mit Oliver Klein, CEO und Inhaber von cherrypicker

    „Der Kunde wird eine viel wichtigere Rolle spielen als bisher – indem er nämlich aktiv mitarbeitet“ sagt Oliver Klein, CEO und Inhaber der Marketingberatung cherrypicker. Das Stichwort „Co-Creation“, derzeit in aller Munde, gewinnt zunehmend an Bedeutung, und zwar auch im Agenturauswahlprozess. Die rasant komplexer werdende digitale Welt erfordert in den Marketingabteilungen seiner Ansicht nach vor allem eines: Reduktion von Komplexität. Co-Creation kann da ein wirkungsvoller Hebel sein. Denn eine Idee, die Kunde und Agentur in einem gemeinschaftlichen Prozess entwickeln, ist am Ende oft tragfähiger, integrierter und effizienter.

    Außerdem werfen Oliver und Kim Alexandra Notz in der aktuellen Folge von #WhatsNextAgencies die Frage auf, warum sich das eigentlich unliebsame „Stunden gegen Geld“-Vergütungsmodell hartnäckig hält, obgleich es viele performanceorientierte Alternativen gibt. Und auch die bei der Agenturvergütung beobachtete Abwärtsspirale hält Oliver für fatal, denn „am Ende spart sich der Kunde kein Geld, sondern den Erfolg.“ Sinnvoll sei es vielmehr, vorne im Prozess, wo die Qualität entsteht, mehr Geld auszugeben, statt immer mehr in Media zu investieren – und so auch dem Fachkräftemangel etwas entgegenzusetzen. Gute Talente kosten eben gutes Geld, die Formel ist recht einfach.

    Apropos Agenturmodelle: Oliver war gerade eine Woche in New York City, um sich mit Agenturmanager*innen auszutauschen – „inspirierende Druckbetankung“ und ein Seismograf, wohin die Reise auch bei uns in der nächsten Zeit geht. Reinhören lohnt sich!

    • 1 Std. 7 Min.
    #61 mit Sebastian Galla und Johannes Ehrenwerth von Agentur Boomer

    #61 mit Sebastian Galla und Johannes Ehrenwerth von Agentur Boomer

    „Im Web3 möchten die Leute ein Teil der Marke sein – sie mit gestalten und erleben, in sie investieren und von ihr profitieren”, sagen Sebastian Galla und Johannes Ehrenwerth von Agentur Boomer. Entstanden aus dem gleichnamigen Meme-Channel auf Instagram begleitet die Unit der Kreativagentur brandneo ihre Kunden auf dem Weg in den sagenumwobenen Web3-Space. Web3, InternetCulture, NFT's, Discord-Server: Von diesen Buzzwords herrschen selbst in Marketingabteilungen oft noch ziemlich nebulöse Vorstellungen. Und es bedarf einigen Mutes und eines neuen Mindsets, die Kontrolle über die Marke in einer dezentralen Struktur wie dem Web3 ein Stück weit aus der Hand zu geben und gemeinsam mit der Community an einem Narrativ zu arbeiten. Dass es sich aber durchaus lohnt, und zwar nicht nur weil dort eine spannende Zielgruppe mit hoher Kaufkraft unterwegs ist, davon sind Sebastian und Johannes überzeugt.

    Außerdem in der aktuellen Folge von #WhatsNextAgencies mit Kim Alexandra Notz: Warum das Web3 kein bloßer Hype ist, wie auch durch und durch analoge Produkte ihren Weg dorthin finden, warum NFT’s mehr sind als lustige Äffchenbilder und was die Faszination des Metaverse ausmacht.

    Für alle Markenverantwortlichen mit Pioniergeist und FOMO-Geplagte, die beim Thema Internet Culture mitreden wollen – ein Deep-Dive in diese Folge lohnt sich!

    • 48 Min.
    #60 mit Robin Heintze, Geschäftsführer von morefire

    #60 mit Robin Heintze, Geschäftsführer von morefire

    „Die Akzeptanz von Automatisierung im Online Marketing ist dann relativ hoch, wenn sie nutzenstiftend ist. Aber: Es wird auch viel Mist damit gemacht”, sagt Robin Heintze. Robin ist Mit-Gründer und Geschäftsführer der 120-köpfigen Online-Marketing-Agentur morefire. Passend zum OMR-Start geht es in dieser Folge von #WhatsNextAgencies mit Kim Alexandra Notz darum, wie sich Unternehmen aus den Bereichen B2B und B2C im Online Marketing gut und sinnvoll aufstellen. Es dreht sich dort aktuell ja fast alles um Daten - woher Unternehmen sie bekommen, wie sie sie erschließen, was sie damit machen dürfen. Aber vor all dem sollte ein Unternehmen sich laut Robin die Frage stellen: Was genau möchte ich mit welcher Botschaft in der Zielgruppe erreichen? Denn nicht alles, was toolseitig geht, ist auch sinnvoll und zielführend. Es ist letztlich der Content, der zählt.

    Datengetriebene Kampagnen können aber noch viel mehr bewirken, wenn sie auf einer starken Marke aufsetzen, meint Robin, und so ist für ihn, der zwar aus der Performance-Ecke stammt, auch eine gute Balance zwischen Brand und Performance Marketing wichtig. Außerdem verrät er, warum B2B-Unternehmen im Bereich Online Marketing noch immer hinter den Entwicklungen des B2C-Marktes hinterherhinken (und sie dafür aber keineswegs belächelt werden müssen) und warum morefire selbst überproportional viel ins eigene Marketing investiert.

    Also liebe Agenturen & Online Marketer: Ohren auf und reinschalten.

    • 51 Min.
    #59 mit Dr. Fra* Fox Mega, CEO von Dr. Mega Consulting

    #59 mit Dr. Fra* Fox Mega, CEO von Dr. Mega Consulting

    „Ein entscheidender Faktor, ob Menschen in einem Unternehmen bleiben oder gehen, ist der „Sense of Belonging“, sagt Dr. Fra* Fox Mega, Founder und CEO der Beratung für DEIB (Diversity, Equity, Inclusion & Belonging) Dr. Mega Consulting (DMC). Fra*‘s Mission: eine gerechtere und gleichberechtigtere (Arbeits-)Welt für alle Menschen mitzugestalten. Und das ist für Agenturen in Zeiten des Fachkräftemangels nicht nur relevant, sondern unverzichtbar. Denn Millennials und Gen Z suchen sich heute ihre Arbeitsumfelder ganz anders aus als vorherige Generationen, sind werteorientierter und ethisch denkender als jemals zuvor. Der Faktor des „Belonging“ – Wertschätzung, das Gefühl, gehört zu werden, sich weiterentwickeln zu können und in Entscheidungen einbezogen zu werden – spielt für die junge Generation eine wesentliche Rolle und erweitert so den Dreiklang DEI um ein B.

    Aber Hand auf’s Herz: Wie viel von den in Agenturen initiierten DEI-Prozessen ist wahrhaftig und für alle in der täglichen Arbeitsrealität spürbar? Oft bleibt das Bemühen an der Oberfläche – zu wenig Zeit, zu wenig Ressourcen – und dann macht sich schnell eine sogenannte Diversity Fatigue bemerkbar. Was gehört also ganz praktisch zu einer gelebten DEIB-Strategie? Warum sind Podcasts für die Interne Kommunikation eine inklusive Idee? Und warum ist es hilfreich, im Videocall die Kamera auch einfach mal auslassen zu können? All das erörtern Fra* und Kim Alexandra Notz in der aktuellen Folge von #WhatsNextAgencies.

    • 1 Std. 1 Min.
    #58 mit Jennifer Rosenberg, CEO von JESTER

    #58 mit Jennifer Rosenberg, CEO von JESTER

    „Die nächste Evolutionsstufe der Agenturen ist nicht das Consulting.“ Davon ist Jennifer Rosenberg, CEO von Jester, der vor zwei Jahren von #McKinsey mit ins Leben gerufenen Creative Consultancy, überzeugt. Der Name ist übrigens Programm: Der „Jester“ (Narr) konnte früher bei Hofe unbequeme Wahrheiten ungestraft aussprechen und half so den Ministern, dem König schwierige Nachrichten zu übermitteln. Jester versteht sich als moderner Narr und kreativer Außenseiter unter den Consultants, der den Kunden befähigt, unbequeme Pfade auf dem Weg zu fundamental Neuem zu betreten.

    Im Zentrum der aktuellen Folge von #WhatsNextAgencies diskutieren Jennifer und Kim Alexandra Notz die Frage: Stehen sich Agenturen und Consultancies als Konkurrenten um die Gunst des Königs gegenüber? Nein, sagt Jennifer, die beide Welten kennt, denn deren Ziele und Prozesse unterscheiden sich fundamental: Wo Agenturen mit Fokus auf die Kampagne an einem kreativen Produkt arbeiten, sind Beratungen an einem agilen, transparenten und gemeinsamen Prozess interessiert, dessen Ziel oft der Weg an sich ist. Der Kunde selbst ist hier König, nicht die Kampagne. Und sie ergänzt: „Überraschungen braucht im Consulting niemand.“

    Warum Kreativität ein Schlüsselfaktor in der Arbeit von Jester ist, wie sie es schaffen, dieses „Tool“ im klassisch eher datengetriebenen Consulting zu etablieren, und wie Agenturen und Beratungen sogar voneinander lernen und profitieren können, all das beleuchten Jennifer und Kim in diesem Gespräch. Wer neugierig geworden ist – unbedingt reinhören.

    • 1 Std.
    #57 mit Ina Börner, Gründerin und CEO von NO DIRTY TALK

    #57 mit Ina Börner, Gründerin und CEO von NO DIRTY TALK

    „Kaltakquise wird von Agenturen unterschätzt und häufig auch falsch angegangen.“ Wem es beim Thema Kaltakquise die sprichwörtlichen Schauer über den Rücken jagt, sei dieser Podcast wärmstens ans Herz gelegt. Sales-Expertin Ina Börner, Gründerin und CEO von NO DIRTY TALK, nimmt dem Thema den Schrecken und spricht mit Kim Alexandra Notz über das große Potenzial ihres Spezialgebietes – auch für Agenturen.

    Mit ihrem vor zwei Jahren gegründeten Unternehmen unterstützt Ina Adtech-Firmen und Agenturen bei Sales-Prozessen und New Business und weiß, für die meisten Kommunikationsagenturen gilt: „Kaltakquise ist eine Awareness-Kampagne.“ Auch wenn dabei höchstwahrscheinlich nicht sofort der „Lucky Shot“ Etatgewinn herauskommt, so schafft ein guter erster Vertriebskontakt solide Chancen auf eine künftige Zusammenarbeit.

    Doch was ist das, ein „guter“ Vertriebskontakt? Ina verrät die besten Kniffe, No Gos und Learnings aus ihrer langen Sales-Praxis. Soviel vorab: Ein gut gespitzter Akquisepfeil kann sogar die/den CMO höchstpersönlich treffen. Es kommt nur auf das richtige Thema zur rechten Zeit am wohlgewählten Ort an. Und die gewisse „Trüffelschwein-Mentalität“.

    Außerdem geht es in der aktuellen Folge von #WhatsNextAgencies um gute CRM-Tools für den Sales-Prozess, warum Pitch Decks oft überbewertet sind und welche Themen sich gerade wie „geschnitten Brot“ verkaufen. Und Ina hat einen ultimativen Tipp für gutes Karma!

    • 49 Min.

Kundenrezensionen

4,8 von 5
81 Bewertungen

81 Bewertungen

Steve Because ,

Dankeschön!

Sehr gute Reflexion zum Wandel der Branche mit vielfältigen Expertinnen und Experten.

Nin Mar ,

Super Themen!

Es macht einfach Spaß zuzuhören, da unglaublich viele verschiedene Branchenexperten über die Zukunft der Agenturen sprechen und ihr ganz eigenes Bild teilen. Spannend, weiter so!

Gourmeggle ,

Super Input

Sehr gutes Format, spannend, unterhaltsam und hoch relevant für jeden, der in Werbung, Marketing, Medien, Agenturen arbeitet

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