Was jetzt?

Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

  1. 2h ago

    Warum bei den Midterms auch Netanjahu verloren hat

    In Israel gestaltet sich die Regierungsbildung wie erwartet mühsam. Nachdem die Parlamentswahl in der vergangenen Woche keinen klaren Sieger hervorgebracht hat, ist es nun an Präsident Izchak Herzog, den aussichtsreichsten Kandidaten mit der Bildung einer Regierung zu betrauen. Die Likud-Partei von Amtsinhaber Benjamin Netanjahu ist zwar stärkste Kraft geworden, seine bisherige Koalition hat aber ihre Mehrheit verloren. Ein Bündnis mit den israelisch-arabischen Parteien, die bei der Wahl Rekordergebnisse erzielt haben, lehnt Netanjahu ab. Sein Herausforderer, Ex-Militärchef Gadi Eisenkot, schien zumindest am Donnerstag die besseren Karten zu haben. Was Amtsinhaber Netanjahu seit dieser Woche zusätzlich belastet, sind die Ergebnisse der US-Zwischenwahlen. Von einer »zweiten Niederlage für Netanjahu« spricht Jan Roß, Politikredakteur und früherer Israelkorrespondent der ZEIT. Mehr als fünfeinhalb Millionen Menschen sind in Deutschland pflegebedürftig, mindestens mit Pflegegrad 1. Diese Zahl wird durch den demografischen Wandel in den nächsten Jahren weiter stark wachsen. Laut dem Statistischen Bundesamt werden zukünftig Hunderttausende Fachkräfte fehlen, besonders stark betroffen ist demnach der ländliche Raum. Mit ihrer geplanten Pflegereform versucht die Bundesregierung zuerst einmal, die Beiträge zu stabilisieren und das System vor dem Kollaps zu bewahren. Was aber könnte helfen, um die Versorgung pflegebedürftiger Menschen langfristig sicherzustellen? Ein neuer Ansatz wird zurzeit im bayerischen Landkreis Landsberg am Lech erprobt: Das Konzept der Quartierpflege setzt auf Nachbarinnen und Nachbarn, die in ihrem Umfeld bei der Pflege unterstützen. Was macht dieses Konzept so besonders? Maike Rademaker hat es sich angeschaut und erklärt im Nachrichtenpodcast, ob sich der Ansatz auch auf andere Regionen ausweiten ließe. Und sonst so? Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Susanne Hehr, Emilia Portwich Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Israel: Netanjahu-Block verfehlt Mehrheit bei Wahl in Israel Israel nach der Parlamentswahl: Netanjahu will breite Koalitionsregierung unter seiner Führung bilden Gesundheitsreform: Die Sparpläne von Nina Warken Pflege auf dem Land: Bald pflegt der Nachbar Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  2. 14h ago

    Hubert Aiwanger: Seine Stärke war Nähe (Update)

    Nach dem plötzlichen Tod von Bayerns stellvertretendem Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger zeigen sich Politiker aus ganz Deutschland betroffen. Der 55-jährige Bundesvorsitzende der Freien Wähler wurde am frühen Mittwochabend tot in einem Hotelzimmer in Berlin-Mitte aufgefunden, Hinweise auf Fremdverschulden gibt es nicht. Er sei ein »starker Bayer«, ein guter Wirtschaftsminister und ein warmherziger Mensch gewesen, sagt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in einem Statement. Auch in den eigenen Reihen trauert man um »einen echten Freigeist«. Wie er mit seinem Auftritt als nahbarer Anti-Establishment-Politiker eine Marktlücke besetzt hat, erklärt Martin Machowecz, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT. Er blickt zurück auf Aiwangers politisches Erbe.  Wer in Deutschland einen Führerschein machen möchte, muss dafür viel Geld bezahlen – im Schnitt 3.500 Euro kostet die Fahrerlaubnis mittlerweile. Das will die Bundesregierung jetzt günstiger machen und plant dafür ein Reformpaket. Vonseiten der Fahrlehrerverbände kommt Kritik an den Reformplänen: Diese gingen zulasten der Verkehrssicherheit. Und es gibt Zweifel, ob der Führerschein dadurch tatsächlich weniger kostet. Der ADAC hingegen sieht die Reform als Chance – solange bestimmte Kriterien eingehalten werden. Wie realistisch es ist, dass der Führerschein günstiger wird, und wie es um die Sicherheit auf den Straßen steht, erklärt Zacharias Zacharakis aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Die moralischen Grenzen einer Fernsehshow. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Anneke Rietkerken Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.  Links zur Folge Hubert Aiwanger: Politiker reagieren schockiert auf den Tod von Hubert Aiwanger Hubert Aiwanger: Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger ist tot Zum Tod von Hubert Aiwanger: Hubert, der Freie Hubert Aiwanger: Freie Wähler wollen Bundesparteitag nach Tod Aiwangers verschieben Tod Hubert Aiwangers: Leichnam Aiwangers wird im Tagesverlauf obduziert Führerscheinreform: Fahrlehrer warnen vor Risiken durch Führerscheinreform Kosten für Führerschein: Führerschein für 1.800 Euro? In Frankreich normal Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  3. 1d ago

    Generalstreik in Frankreich: Liberté, Égalité, Protesté

    In Frankreich haben die Gewerkschaften zu landesweiten Streiks und Demonstrationen aufgerufen. Betroffen sein könnten der Bahn- und Flugverkehr sowie Schulen und Universitäten. Hintergrund sind steigende Lebenshaltungskosten, niedrige Löhne und schlechte Bedingungen an Schulen und Universitäten. Bereits am Wochenende kam es zu Ausschreitungen mit fast 800 Festnahmen, rund 500 Bränden und mehr als 150 verletzten Sicherheitskräften. Die Chefin der Gewerkschaft CGT, Sophie Binet, kritisiert Präsident Emmanuel Macron und wirft seiner Regierung vor, die Gewerkschaften zu schwächen und soziale Probleme zu verschärfen. Was sich die Demonstranten vom scheidenden Präsidenten Emmanuel Macron, der keine eigene Mehrheit hat, noch erhoffen können, ordnet Annika Joeres, Frankreich-Korrespondentin der ZEIT, ein. Bei den US-Zwischenwahlen 2026 haben die Demokraten die Mehrheit im Senat und im Repräsentantenhaus gewonnen. Damit können sie Gesetzesvorhaben der Trump-Regierung blockieren, die Besetzung wichtiger Ämter beeinflussen und die Arbeit der Regierung stärker kontrollieren. Aber können sie auch die Wirtschaftspolitik der Trump-Administration beeinflussen? Und wird der Mehrheitswechsel im Kongress etwas an den hohen Lebenshaltungskosten in den USA ändern? Das erklärt Heike Buchter, ZEIT-Korrespondentin in New York. Und sonst so? Wohnungs-Makeover mit Büchern   Moderation und Produktion: Rita Lauter und Constanze Kainz Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Proteste in Frankreich: »Diese Wut wird sich nicht so leicht wieder legen« Proteste in Frankreich: Die Wut schwelt schon so lange Proteste in Frankreich: Stürmt dieser Junge die Bastille? Ausschreitungen in Frankreich: Wer plünderte französische Geschäfte? Proteste in Frankreich: Frankreichs Regierung hält wegen Protesten an Ausgangssperren fest Schülerproteste in Frankreich: Hier brennen nicht nur Mülltonnen. Hier brennt ein System US-Kongresswahlen: Die Ergebnisse der Midterms 2026 – live Midterms in den USA: Blaue Begeisterung, rote Ratlosigkeit Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten: Schluss mit Daddy! Videokommentar: »Amerika ist größer als Trump« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  4. 1d ago

    Die US-Demokraten jubeln. Der Rest der Welt auch? (Update)

    Die Demokraten haben bei den Midterms die Mehrheit in beiden Kammern des US-Kongresses gewonnen. US-Medien sprechen von einem »blauen Tsunami«. Doch die Außenpolitik wird in den Händen von Donald Trump bleiben. »Amerika kommt zurück, diesen Fehler gab es schon einmal«, sagt Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Er erklärt, welche Folgen der Wahlsieg für Trumps Außenpolitik und das Verhältnis zu Europa hat. Die Renten sollen 2027 um gut vier Prozent steigen – das würde rund 15,6 Milliarden Euro kosten. Doch ist das gerecht gegenüber den jüngeren Generationen, die dafür aufkommen müssen? Das analysiert Tina Groll aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Außerdem im Update: Die Eishockey-WM in Deutschland steht auf der Kippe. Mehrere Länder drohen mit einem Boykott, sollte Russland teilnehmen. Der Deutsche Eishockey-Bund erwägt, das Turnier abzugeben.   Und sonst so? Der Schrifsteller und Illustrator Janosch ist verstorben.   Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.  Weitere Links zur Folge: US-Kongresswahlen: Die Ergebnisse der Midterms 2026 – live Liveblog: Midterms Midterm-Wahlen: Verluste quer durch alle Wählergruppen Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten: Schluss mit Daddy! Donald Trump: Ist das der Anfang vom Ende? Donald Trump und Benjamin Netanjahu: Zwei geschwächte Männer, die jetzt den Sieg brauchen Alterssicherung: Renten steigen 2027 voraussichtlich um vier Prozent Eishockey-WM 2027: Fünf Länder wollen bei Eishockey-WM Partien gegen Russland verweigern Schöpfer der »Tigerente«: Schriftsteller und Künstler Janosch ist tot Janosch: Herr Janosch, was machen Sie denn da? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  5. 1d ago

    Kommentar zu den Midterms: Das Ende des Trumpismus? (Wahlkreis-Spezial)

    Zwei Jahre nach Donald Trumps Wiederwahl haben die USA bei den Midterms am Dienstag vor allem über die Politik des Präsidenten abgestimmt. Die Niederlage der Republikaner ist eindeutig. Was bedeutet das für den Vibe-Shift, den der Historiker Niall Ferguson im Winter 2024 ausrief, als alles nach rechts zu rücken schien? Tech-Chefs wie Mark Zuckerberg machten plötzlich auf maskulin, Unternehmen strichen Diversitätsprogramme, Eltern überlegten sich zweimal, ob sie ihre Kinder auf linke Unis wie Harvard oder Yale schicken sollten. Trumps Wiederwahl galt als Beginn einer neuen Ära. Zwei Jahre später aber ist davon kaum etwas übrig. Im Zentrum stehen jetzt steigende Lebenshaltungskosten, der Krieg im Iran und die Epstein-Files – kaum einer glaubt mehr daran, dass Trump es mit »America First« wirklich ernst meint. Die Demokraten haben die Wahl gewonnen und können Trump deshalb künftig ausbremsen. Möglich ist, dass mit dieser Niederlage sein politisches Ende beginnt. Doch ein Nachruf ist dieser Kommentar nicht, denn Trump hat noch nie eine Niederlage akzeptiert. Moderation: Paul Middelhoff Redaktion: Constanze Kainz  Produktion: Markus Gläser Mitarbeit: Anneke Rietkerken Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    Kommentar zu den Midterms: Das Ende des Trumpismus? (Wahlkreis-Spezial)
  6. 2d ago

    US-Midterms: Die blaue Welle

    In den USA wird weiter ausgezählt, doch schon jetzt ist klar: Die Demokraten haben bei diesen Wahlen gewonnen. Noch mal zum Hintergrund: Bei den Zwischenwahlen wurden die Abgeordneten des Repräsentantenhauses und etwa ein Drittel des Senats gewählt. Beide zusammen bilden den Kongress. Neben dem Kongress wurden in 36 Bundesstaaten ebenfalls neue Gouverneure gewählt. Den Wahlkampf haben Themen wie die hohen Lebenshaltungs- und Energiekosten oder das Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE geprägt.   Umfragen prognostizierten den Demokraten vorab eine Mehrheit bei den Midterms im Repräsentantenhaus. Für den Senat zeigten die Umfragen vor der Wahl kein eindeutiges Ergebnis. Nun sind die Ergebnisse früher klar als gedacht. Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT in Washington, ordnet sie im Interview ein. Was der Sieg der Demokraten für Trumps Regierung bedeuten und welche Folgen er aus internationaler Sicht haben könnte, darüber sprechen wir mit Rieke Havertz, US-Korrespondentin und Co-Host des Podcasts »OK, America?«. Und sonst so? US-Amerikaner wetten fast zwei Milliarden Dollar auf Midterms. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emilia Portwich Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge:  Liveblog: Midterms live  Midterms in den USA: Kongresswahlen in den USA haben begonnen  Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  7. 2d ago

    Vor Gesprächen in Abu Dhabi – Selenskyj besucht Merz (Update)

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist von Bundeskanzler Friedrich Merz im Kanzleramt empfangen worden. Bei den Gesprächen standen vor allem die Unterstützung der ukrainischen Luftabwehr und der Schutz der Energieversorgung im Mittelpunkt. Dafür forderte Selenskyj mehr internationale Unterstützung. Hintergrund sind verstärkte Angriffe Russlands auf die ukrainische Energieinfrastruktur. Der Ukraine droht damit angesichts fehlender Abwehrsysteme ein besonders schwieriger Winter. Außerdem sprachen Merz und Selenskyj über die geplanten neuen Friedensverhandlungen. Am 10. und 11. November sollen Vertreter der USA, Russlands und der Ukraine nach US-Angaben in Abu Dhabi über eine mögliche Beendigung des Krieges beraten. Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, beschreibt die schwierige Lage von Selenskyj und Merz. In den USA haben die Zwischenwahlen, die sogenannten Midterms, begonnen. Dabei werden alle Sitze im Repräsentantenhaus und etwa ein Drittel der Sitze im Senat neu vergeben. Die Wahl gilt als wichtiger Stimmungstest für die Regierung. Die ersten Ergebnisse werden nach mitteleuropäischer Zeit in der Nacht zum Mittwoch erwartet. Constanze Kainz, Leiterin des ZEIT-Podcastressorts, berichtet über die Stimmung vor Ort. Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, dass er für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Frau vorschlagen möchte. Die Kandidatin soll aus der politischen Mitte kommen, einen Namen nannte er bisher nicht. CSU-Chef Markus Söder hat bereits die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner ins Gespräch gebracht, die auch Unterstützung aus SPD und Grünen erhält. Am kommenden Montag möchte Merz mit den Landesvorsitzenden der CDU sowie mit der CSU über eine gemeinsame Kandidatin beraten. Anschließend sollen auch Gespräche mit anderen Parteien folgen, um eine möglichst breite Unterstützung für den Vorschlag zu erreichen. Die Wahl des neuen Bundespräsidenten findet am 30. Januar statt. Es wäre das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass eine Frau das Amt des Staatsoberhaupts übernimmt. Und sonst so? Blutarmut beim DRK  Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.   Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz in Kyjiw: Merz betont deutsches Interesse an Ukrainehilfe Selenskyj in Berlin: Friedrich Merz begrüßt Wolodymyr Selenskyj im Kanzleramt Stromausfall in der Ukraine: Hunderttausende Ukrainer nach Angriffen ohne Strom Angriffe auf Kyjiw: Selenskyj verurteilt russische Angriffe nach Verhandlungen mit den USA Krieg in der Ukraine: Mindestens 26 Tote bei russischen Luftangriffen in Saporischschja Verhandlungen im Ukrainekrieg: Putin will von Trump maximal profitieren Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj trifft Friedrich Merz in Berlin Bundespräsident: Merz stolpert in die Bellevue-Falle Steinmeier-Nachfolge: Friedrich Merz will Frau als Staatsoberhaupt vorschlagen Nachfolge des Bundespräsidenten: Auf diese Kandidatin könnten sich alle einigen. Nur Merz schweigt Bundespräsidentin: Dafür ist die Lage dann doch zu ernst Grenze zu Kaliningrad: Polen reagiert mit Großeinsatz auf »Provokation« an russischer Grenze Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  8. 3d ago

    Warum dieses Mal alle auf die Midterms schauen

    Bei den Midterm-Wahlen in den USA werden das Repräsentantenhaus und ein Teil des Senats neu gewählt. Die Demokraten hoffen, die Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses zurückzugewinnen und damit die Macht von US-Präsident Donald Trump stärker kontrollieren zu können. Denn der Kongress spielt im politischen System der USA eine wichtige Rolle: Er soll die Macht des Präsidenten begrenzen. Wenn er das will. Noch regieren Republikaner in beiden Kammern des Kongresses, doch sie werden bei dieser Wahl wohl die politischen Folgen von Donald Trumps Regierung zu spüren bekommen. Im Wahlkampf standen vor allem der Irankrieg, hohe Benzinpreise und steigende Lebenshaltungskosten, aber auch Korruptionsvorwürfe und die Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE im Mittelpunkt. Warum die Midterms international dieses Mal von überragender Bedeutung sind und wie die Demokraten Trumps Macht nach der Wahl einschränken könnten, das erklärt Paul Middelhoff, US-Korrespondentin der ZEIT. In Polen hat sich am vergangenen Wochenende der Streit um das Verfassungsgericht weiter zugespitzt. Präsident Karol Nawrocki brach eine Auslandsreise ab und verschaffte sich mitten in der Nacht Zugang zum Gerichtsgebäude in Warschau. Dabei drängte er eine Richterin zur Seite und sprach ihr die Berechtigung ab, ihr Amt auszuüben. Ministerpräsident Donald Tusk warf Nawrocki daraufhin vor, die Demokratie und den Rechtsstaat zu gefährden. Hintergrund ist ein seit Jahren andauernder Streit über die Besetzung und Unabhängigkeit des Verfassungsgerichts. Tusks Regierung will die Justizreformen der früheren nationalkonservativen PiS-Regierung rückgängig machen. Nawrocki, der der PiS nahesteht, blockiert jedoch die Vereidigung neuer Richter. Worum es bei dem Machtkampf eigentlich geht und ob sich der Konflikt überhaupt lösen lässt, das erklärt Alice Bota, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Und sonst so? Ihre Worte für die KI-Scham Moderation und Produktion: Fabian Scheler, Constanze Kainz Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Midterm-Wahlen in den USA: Autokratendämmerung Zwischenwahlen in den USA: Was können die US-Demokraten schaffen? »OK, America?« / Midterms in den USA: Die USA vor den Midterms – Trumps Machtprobe Midterms in den USA: Es ist die Korruption, stupid! Kongresswahlen in den USA: Wird ICE vor den Wahllokalen stehen? US-Midterms: Leiten diese Wahlen Donald Trumps Ende ein? Machtkampf in Polen: Polens Präsident beschuldigt Donald Tusk der Übernahme der Justiz Der Ostcast / Karol Nawrocki: Vom Hooligan zum Präsidenten Verfassungsgericht in Polen: Tusk macht Nawrocki für Krise des Verfassungsgerichts verantwortlich Machtkampf in Polen: Polens Präsident beschuldigt Donald Tusk der Übernahme der Justiz Polen: Reform des Verfassungsgerichts spaltet Polen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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