50 episodes

Themenvertiefung und Hintergrundinformationen zu menschlichen Grunderfahrungen, über Glaube, Zweifel, Glück.

Anregungen zum Nachdenken und Orientierungshilfen in unserer pluralistischen Welt. 

Leitung: Judith Wipfler
Team: Léa Burger, Nicole Freudiger, Kathrin Ueltschi, Dorothee Adrian
Sekretariat: Mirella Candreia

Kontakt: sekretariat.religion@srf.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Perspektiven Schweizer Radio und Fernsehen

    • Religion & Spirituality

Themenvertiefung und Hintergrundinformationen zu menschlichen Grunderfahrungen, über Glaube, Zweifel, Glück.

Anregungen zum Nachdenken und Orientierungshilfen in unserer pluralistischen Welt. 

Leitung: Judith Wipfler
Team: Léa Burger, Nicole Freudiger, Kathrin Ueltschi, Dorothee Adrian
Sekretariat: Mirella Candreia

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    Ethische Fragen und Spitalseelsorge in Corona-Zeiten

    Ethische Fragen und Spitalseelsorge in Corona-Zeiten

    Seit mehr als einem Jahr herrscht Ausnahmezustand in Schweizer Spitälern. Statt der erhofften Entspannung nehmen die Spitaleinweisungen wegen Covid-19 jüngst wieder zu.

    Dass es häufig Ungeimpfte sind, löst bei manchen Pflegenden Unmut aus. «Wir behandeln aber alle gleich. Alles andere wäre ethisch nicht richtig», betont Sabine Hiller. Sie und ihr Kollege Lukas Weibel leiteten während der ersten Welle die Corona-Intensivstation des Universitätsspitals Basel. Die römisch-katholische Seelsorgerin Valeria Hengartner hat sie in dieser Zeit eng begleitet. Sie berichtet, wie sich ihr Alltag im Ausnahmezustand verändert hat und mit welchen Fragen sie konfrontiert wird. Für Perspektiven ordnen wir die ethischen Themen zudem mit Tanja Krones ein. Sie ist Mitglied der nationalen Ethikkommission und leitende Ärztin Klinische Ethik am Universitätsspital Zürich.

    • 30 min
    Hat die «Heilige Schrift» noch Zukunft?

    Hat die «Heilige Schrift» noch Zukunft?

    250 Jahre Bibelwissenschaft haben unser Wissen über biblische Texte enorm erweitert. Sie sorgte aber auch für eine Entzauberung der «Heiligen Schrift». Welche Chance haben Heilige Schriften noch im Säkularen? Das fragt ein internationaler Kongress an der Universität Zürich.

    «Heilige Schriften in der Kritik», so titelt der Europäische Kongress für Theologie 2021 in Zürich. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interessiert die Frage, wie die Bibel weltweit gelesen wird. Einerseits ist heute so viel historisch-kritisches Wissen wie noch nie vorhanden und online global greifbar. Aber da, wo die Heiligen Schriften besonders wirksam sind, wird Wissenschaft oft abgelehnt. Bleibt die akademische Forschung also aussen vor, wenn es ums tatsächliche Leben und Glauben nach der Bibel geht? Das fragen wir in Perspektiven den Gastgeber des Kongresses: den Alttestamentler Konrad Schmid von der Uni Zürich.

    Der Kongress online: https://www.theologiekongress.uzh.ch/de/Programm.html

    Podium des St. Anna Forums Zürich: https://www.youtube.com/watch?v=UBIe2HpFEfs 

    • 28 min
    Salafismus, Islamismus, politischer Islam – wer blickt da durch?

    Salafismus, Islamismus, politischer Islam – wer blickt da durch?

    20 Jahre ist es her seit den Terroranschlägen von 9/11 in den USA. Seither wird weltweit diskutiert über Islamismus, Dschihadismus, Salafismus; und der Ausdruck «politischer Islam» ist zum Kampfbegriff geworden. Wir räumen auf im Begriffschaos und schauen auf den politischen Islam in der Schweiz.

    Ihre buchstabengetreue Auslegung des Korans und die damit verbunden äusserst konservativen Werte: Das haben der Dschihadismus, der Islamismus, der Salafismus und der Wahabismus gemeinsam: Schnell dreht sich deshalb die Diskussion bei diesen Ideologien um die Frage, ob sie mit der westlich-demokratischen Ordnung vereinbar sind. In der Sendung «Perspektiven» erklären wir, was hinter den Begriffen steht, wie sie entstanden sind und wieviel Einfluss Islamismus und politischer Islam in der Schweiz haben.

    • 29 min
    Christlich grün - Porträt der christlichen Ökologiebewegung

    Christlich grün - Porträt der christlichen Ökologiebewegung

    Im September starten Umweltaktionen der Kirchen mit einer weiteren ökumenischen «Schöpfungszeit». Die Bewahrung der Schöpfung ist Ziel einer breiten christlichen Ökologiebewegung. Ein Portrait.

    Die «Schöpfungszeit» im Monat September hat sich bereits etabliert. Seit Jahren schon klären kirchliche Hilfswerke über Raubbau an Natur und Mensch weltweit auf, vom Amazonas bis zu den Palmölplantagen Borneos, Malaysias und Indonesiens. Kirchgemeinden rüsten umwelttechnisch um und erhalten fürs Strom- und Heizung-Sparen den «Grünen Güggel». Seit dem Frühjahr sensibilisiert das freikirchliche Aktionsbündnis StopArmut für das Thema Wasser, um unseren verschwenderischen Umgang mit Wasser einzudämmen. In dieser Ausgabe von Perspektiven portraitieren wir eine Pfarrei, die das konkret vormacht: Wir besuchen die römisch-katholische Kirche St. Johannes in Romanshorn und Theologin Gaby Zimmermann.

    • 25 min
    Vom Gerichtshof auf die Kanzel – Marie-Ursula Kind im Portrait

    Vom Gerichtshof auf die Kanzel – Marie-Ursula Kind im Portrait

    Marie-Ursula Kind ist als Juristin durch ganz Europa gereist. Meist ging es um Kriegsverbrechen in Ex-Jugoslawien. Doch dann entschied sie sich für eine zweite Berufskarriere: das Pfarramt.

    Als Anwältin spezialisierte sich Marie-Ursula Kind auf Völkerrecht. Sie arbeitete am Internationalen Strafgericht für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag, wirkte in Sarajewo, Pristina und Genf. Kriegsverbrechen und -traumata waren ihre Themen. Dann beschloss sie, noch einmal zu studieren: Theologie. Marie-Ursula Kind geht nun, mit Mitte 50, ins Vikariat und beginnt, in ihrem "Jugendtraum-Beruf" zu arbeiten. Was hat sie veranlasst, diesen Quereinstieg zu wagen? Was fasziniert sie an Theologie? Wie liest sie die Kriegsgeschichten der Bibel? Wie bringt sie ihre Berufs- und Lebenserfahrung in der Kirchgemeinde ein? Ein Gespräch.

    • 25 min
    Das Kopftuch durchgeboxt: Zeina Nassars Kampf (W)

    Das Kopftuch durchgeboxt: Zeina Nassars Kampf (W)

    Als Mädchen träumte Zeina Nassar davon, Boxerin zu werden. Unterdessen ist sie Deutsche Meisterin im Federgewicht. Doch der Weg dahin war steinig, denn Zeina Nassar wollte mit Kopftuch boxen. Und ihr Kampf ist noch nicht vorbei.

    Zeina Nassar liebt Herausforderungen. Mit dem Boxen begann sie, weil sie die starken Frauen in einem YouTube-Video faszinierten. Mit 14 Jahren nahm sie an ihrem ersten Turnier teil. Seither kämpft sie nicht nur im Ring, sondern auch ausserhalb. Dafür, dass sie mit Kopftuch, langen Hosen und langärmeligem Shirt boxen darf. Was es dafür alles braucht, beschreibt Zeina Nassar in ihrem Buch: «Dream Big», heisst es. Für die Sendung Perspektiven sprechen wir mit Zeina Nassar über ihr Buch und über ihren Weg.

    • 28 min

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