NZZ Weekend

NZZ am Sonntag

NZZ Weekend ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Chefredaktor und Host Beat Balzli spricht mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur darüber, wie und warum sie wurden, wer sie heute sind. Es geht um ihre Herkunft, Weltbilder, Leidenschaften, Niederlagen, Erfolge und aktuelle Herausforderungen. Es geht um das Menschsein im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Mit dabei im Host-Team sind Autorin Nicole Althaus und Feuilletonchef Peer Teuwsen.

Folgen

  1. vor 1 Tag

    Kleckern statt Klotzen – ESA-Chef Josef Aschbacher über Elon Musks Billionen-Wette und Europas Rückstand im Weltraum

    Mit dem Börsengang von SpaceX wird Elon Musk zum ersten Billionär der Geschichte – und der Kampf um den Weltraum bekommt eine neue Dimension. Josef Aschbacher, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA, spricht mit Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli über Musks Wette auf Rechenzentren im Orbit, die Risse zwischen Europa und den USA und die Frage, ob der alte Kontinent das nächste grosse Rennen im All verschläft. Aschbacher erzählt, wie er als Bauernsohn in einem Tiroler Bergdorf vom Mond träumte, sich mit zwölf Jahren gegen den eigenen Vater durchsetzte, um nicht den Hof übernehmen zu müssen und warum seine Bewerbung als Astronaut für die Astro-Mir-Mission einst scheiterte. Es geht um den ersten KI-Chip im Weltraum, den die ESA 2017 für 70 Dollar kaufte, um Europas Antwort auf Starlink namens Iris², um die geplante dauerhafte Mondsiedlung ab 2032 und um die Frage, warum Europa im Gegensatz zu den Amerikanern oft "kleckert statt klotzt". Aschbacher spricht über die wichtiger werdende Rolle der ESA im Bereich Verteidigung, die Spannungen zwischen Frankreich und Deutschland im Weltraumgeschäft – und verrät seinen grössten Traum. Gast: Josef Aschbacher, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA Host: Beat Balzli Produktion: Simon Berginz, Ellie Media Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcast

    1 Std. 1 Min.
  2. 19. Juni

    Botox & Brustvergrösserung – Alexandra Lüönd, reichste Jungunternehmerin der Schweiz, übers Geschäft mit der Schönheit

    Sieben Schönheitschirurgen lehnten sie als Patientin ab – Alexandra Lüönd gründete daraufhin ihre eigene Klinik. Heute zählt Beauty2Go acht Standorte, 60'000 Patientinnen und gilt als eine der erfolgreichsten Unternehmensgeschichten der Schweizer Ästhetikbranche. Der nächste Expansionsschritt ist bereits geplant. Denn die Branche boomt, weltweit sorgt das Geschäft mit der Schönheit jährlich für einen dreistelligen Milliardenumsatz, Tendenz stark steigend. Im Gespräch mit Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli erzählt Lüönd, warum Botox und Filler für sie ein Akt der Emanzipation sind, Private Equity in der Medizin nichts verloren hat, viele Menschen so sorglos mit ihrem Körper umgehen und ob eine Schönheits-OP die eigene Identität stärkt - oder eben nicht. Zudem schildert Lüönd, wie sie und ihr Bruder in frühester Jugend den Vater verloren und ihre peruanische Mutter mit grossen Geldsorgen die beiden Kinder alleine grossziehen musste – eine einschneidende Erfahrung, die zum Treiber ihrer Karriere wurde. Und die Jungunternehmerin gesteht ihren schwersten Momente im Berufsleben: dem Tag, an dem sie das Büro zum letzten Mal als CEO verliess, am Bettrand weinte und sich als frischgebackene Verwaltungsratspräsidentin fragte, was sie jetzt mit der neu gewonnenen Freizeit anfangen soll. Gast: Alexandra Lüönd Host: Beat Balzli Produktion: Andreas Wullschleger, Ellie Media Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcast

    50 Min.
  3. 5. Juni

    Robo-Mobbing und Medienpanik: EPFL-Professor Marcel Salathé über die Frage, ob uns die KI dumm und arbeitslos macht

    In der Corona-Zeit war er das Gesicht der digitalen Pandemiebekämpfung, jetzt gilt er als der KI-Versteher der Schweiz: Professor Marcel Salathé ist Epidemiologe und Co-Leiter des AI Centers an der EPFL in Lausanne. Salathé wollte ursprünglich Rockstar werden: Er spielte Keyboard in der Band Phébus und war Vorgruppe von Lenny Kravitz, ehe er eine wissenschaftliche Karriere einschlug. In der Corona-Zeit wurde er als Mitentwickler der SwissCovidApp zum Gesicht der digitalen Pandemiebekämpfung – und als «aktivistische Diva» beschimpft, weil ihm alles zu langsam ging. Im Gespräch mit Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli geht es um Medienpanik bezüglich der Künstlichen Intelligenz und Horrorszenarien als Geschäftsmodell, um Robo-Mobbing als attraktives Narrativ oder auch um Geoffrey Hintons Fehlprognose über Radiologen, die in Zukunft angeblich nicht mehr gebraucht würden. Salathé spricht über die Schuldenbremse als «Version 1.0 einer Software», die Schweiz als drohende digitale Kolonie und weshalb er ihr als KI-Standort nur die Note 4,5 gibt. Ausserdem: Warum seine Frau und er den gemeinsamen Kindern Social Media erst ab 16 erlauben, wie seine Frau als Winzerin KI-Tools nutzt, weshalb er täglich mindestens eine Stunde Baby Grand spielt – und was sein grösster Traum ist, den er unbedingt noch verwirklichen will. Gast: Marcel Salathé, Epidemiologie-Professor, Co-Leiter AI-Center an der EPF in Lausanne Host: Beat Balzli Produktion: Simon Berginz, Ellie Media Lust auf mehr Inhalte von NZZ am Sonntag? Jetzt «NZZaS Print» im Jahresabo mit 30 % Rabatt sichern: http://go.nzz.ch/podcast

    1 Std. 3 Min.
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NZZ Weekend ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Chefredaktor und Host Beat Balzli spricht mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur darüber, wie und warum sie wurden, wer sie heute sind. Es geht um ihre Herkunft, Weltbilder, Leidenschaften, Niederlagen, Erfolge und aktuelle Herausforderungen. Es geht um das Menschsein im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Mit dabei im Host-Team sind Autorin Nicole Althaus und Feuilletonchef Peer Teuwsen.

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