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Das kontroverse Interview mit dem Gast der Woche. Oder die Sendung, die BundesrätInnen und ManagerInnen, Kulturschaffenden und PolitikerInnen die Gelegenheit gibt, ihre Position in mehr als einem kurzen Statement darzulegen.

 

Samstagsrundschau Schweizer Radio und Fernsehen

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Das kontroverse Interview mit dem Gast der Woche. Oder die Sendung, die BundesrätInnen und ManagerInnen, Kulturschaffenden und PolitikerInnen die Gelegenheit gibt, ihre Position in mehr als einem kurzen Statement darzulegen.

 

    Bundespräsident Guy Parmelin zum Corona-Shutdown

    Bundespräsident Guy Parmelin zum Corona-Shutdown

    Der Bundesrat hat dem Land einen zweiten Shutdown verordnet. Er schliesst Restaurants und Läden, die Menschen müssen wenn immer möglich von zu Hause aus arbeiten und privat dürfen sich noch maximal fünf Personen treffen. Zudem baut der Bundesrat die Härtefallhilfe für notleidende Firmen aus.  Diese Woche musste zum ersten Mal Guy Parmelin als neuer Bundespräsident die Entscheide des Bundesrates den Medien und der Öffentlichkeit präsentieren. Die lauteste Kritik musste der Bundesrat dabei ausgerechnet von Parmelins eigener Partei einstecken. Die SVP wirft dem Bundesrat vor, den Bezug zur Realität verloren zu haben.

    Was sagt Guy Parmelin dazu? Und was bedeutet dieser neue Shutdown? Bis anhin verfolgte der Bundesrat eine liberale Politik mit wenig Einschränkungen, der Bundesrat setzte stark auf die Eigenverantwortung der Menschen. Damit ist es nun vorbei. Ist das auch das Eingeständnis, dass die bisherige Politik gescheitert ist? Oder will sich der Bundesrat einfach nicht dem Vorwurf ausgesetzt sehen, dass er Entwicklungen verpasst und viele Todesfälle in Kauf nimmt? Auch zu den ergriffenen Massnahmen stellen sich viele Fragen. Diese müssen nachvollziehbar sein, doch scheinen die einzelnen Verbote oftmals widersprüchlich und sie greifen auch massiv in die persönliche Freiheit jedes einzelnen ein.

    Parallel dazu hat der Bundesrat auch die Härtefallhilfe für notleidende Unternehmen erleichtert. Die Hilfe soll nun endlich bei den Firmen ankommen. Dass das bis jetzt nicht überall funktioniert hat ist denn auch der grosse Kritikpunkt und wirft die Frage auf, wie konzeptlos die Politik hier unterwegs ist.

    Neben dem grossen Thema Corona wird Bundespräsident auch noch zum einen oder anderen Thema Stellung nehmen. Er ist Gast in der «Samstagsrundschau» bei Oliver Washington.

    • 30 Min.
    BAG-Chefin Anne Lévy kontert Kritik

    BAG-Chefin Anne Lévy kontert Kritik

    Der Start mit den Corona-Impfungen in der Schweiz verläuft holprig: Der Run der Risikogruppe auf die erst spärlich vorhandenen Impfdosen liess Anmeldesysteme und Hotlines kollabieren. Dafür erntet BAG-Direktorin Anne Lévy mächtig Kritik. Anne Lévy hat ihr Amt als Direktorin des Bundesamtes für Gesundheit BAG Anfang Oktober angetreten – just als das Corona-Virus in der Schweiz wieder um sich griff. Kaum Fuss gefasst, sieht sie sich mit heftiger Kritik konfrontiert: Bei den Impf-Dosen harzt es, und bei der IT klemmt es.

    Hätte das BAG früher und mehr Impfdosen bestellen sollen? Gerade jetzt, wo eine aggressivere Variante des Corona-Virus sich ausbreitet – auch in der Schweiz – wäre es umso wichtiger, die Risikogruppen möglichst rasch möglichst flächendeckend impfen zu können. Doch davon ist die Schweiz meilenweit entfernt – anders als etwa das ähnlich grosse Israel.

    Und wie steht es um das Vertrauen der Bevölkerung in die Behörden? Angaben zur Ausbreitung der Pandemie in der Schweiz sind widersprüchlich. Kommt hinzu, dass es angesichts der laufend ändernden Massnahmen (mal lockern, mal verschärfen) schwierig geworden ist, den Überblick über das Geltende zu behalten.

    Die Direktorin des BAG nimmt live Stellung in der «Samstagsrundschau» bei Eveline Kobler.

    • 28 Min.
    Roche-Chef Severin Schwan im Corona-Sturm

    Roche-Chef Severin Schwan im Corona-Sturm

    Roche versorgt die Welt mit verschiedenen Corona-Tests. Das brachte dem Basler Pharmakonzern gar öffentliches Lob von US-Präsident Trump ein. Bei der Suche nach einem Medikament für Covid-Patientinnen und Patienten lässt der Durchbruch aber auf sich warten. Roche-Chef Severin Schwan nimmt Stellung. Im Frühling während der ersten Welle war Roche-Chef Severin Schwan omnipräsent in den Medien. Dies, weil sein Konzern praktisch seit Beginn der Pandemie die Welt mit verschiedenen Corona-Tests versorgt und so den Kampf gegen die Pandemie massgeblich unterstützt.

    Inzwischen ist es ruhiger geworden: Roche gibt in Sachen Tests noch immer international den Takt vor. Doch die ebenfalls seit Beginn der Pandemie laufende Suche nach Covid-Medikamenten erweist sich als schwierig. Der Durchbruch lässt auf sich warten. Studienergebnisse zu verschiedenen Medikamentenkandidaten lassen mal Hoffnung aufkeimen, um kurz darauf wieder zu enttäuschen.

    Welche Rolle spielt der Basler Pharma-Gigant im weltweiten Kampf gegen die Pandemie? Severin Schwan, der seit 2008 die Geschicke des Konzerns leitet, nimmt Stellung in der «Samstagsrundschau» bei Eveline Kobler.

    • 29 Min.
    Swiss-Chef Thomas Klühr ringt um Geld und Passagiere

    Swiss-Chef Thomas Klühr ringt um Geld und Passagiere

    Thomas Klühr steuert die Swiss durch die grösste Krise der Luftfahrtsgeschichte. Flieger bleiben am Boden, Passagiere gibts kaum. Können Schnelltests Passagiere ins Flugzeug zurücklocken? Oder dürfen bald nur noch Geimpfte an Bord? Und reichen 1,5 Milliarden Franken Staatshilfe wirklich aus? Die Swiss verliert jeden Tag rund 1,5 Millionen Franken, weil der Flugbetrieb wegen der Corona-Pandemie eingebrochen ist. Reisebeschränkungen, Quarantäneregeln und die Angst, sich in den engen Sitzreihen im Flieger mit Corona anzustecken, lassen die Passagiere vor Flugreisen zurückschrecken.

    Die Swiss – seit fünf Jahren unter der Führung des Deutschen Thomas Klühr – prüft derzeit verschiedene Auswege; etwa Schnelltests an Flughäfen, um möglichst «Corona-freie» Flüge anbieten zu können. Gehört zu den Szenarien, die die Swiss wälzt, auch eine Impfpflicht für Passagiere?

    Thomas Klühr hat bis jetzt betont, die Staatshilfe von 1,5 Milliarden Franken werde ausreichen, um über die Runden zu kommen. Aber war beim Aushandeln dieses Hilfskredits wirklich die volle Wucht der aktuellen zweiten Pandemiewelle einkalkuliert, oder geht der Swiss nun doch schneller als geplant das Geld aus?

    Um weitere Staatshilfe ersuchen müsste dann sein Nachfolger, denn Thomas Klühr tritt mitten im grössten Sturm als Kapitän von der Swiss-Spitze ab. Vorher nimmt er noch einmal Stellung in der «Samstagsrundschau» bei Eveline Kobler.

    • 29 Min.
    mit CVP-Fraktionschefin Andrea Gmür

    mit CVP-Fraktionschefin Andrea Gmür

    Der Bundesrat entscheidet am Freitag über Restriktionen in den Skigebieten während den Festtagen. Die Entwicklung der Pandemie zwingt wohl zu zusätzlichen Massnahmen. Die bürgerlichen Parteien CVP, FDP und SVP haben sich deshalb schon im Vorfeld gegen zusätzliche Einschränkungen gewehrt. Die CVP sowie die FDP und die SVP befürchten einen grossen Schaden für die Wirtschaft, weshalb sie sich gegen weitere Restriktionen in den Skigebieten wehren. Gleichzeitig sind die bürgerlichen Parteien empört, dass das nächste WEF wohl nicht in der Schweiz stattfinden wird. WEF-Gründer Klaus Schwab begründet dies mit den hohen Fallzahlen in der Schweiz und weil niemand garantieren könne, dass sich das in den nächsten Monaten ändere. Die Schweiz ist ein Corona-Hotspot und das rächt sich nun. Prompt müssen die Bürgerlichen beissende Kritik für deren Haltung bei den Skigebieten und beim WEF einstecken; das SP-Spitzenduo kritisiert diese in einem offenen Brief als «so absurd wie heuchlerisch».

    Zeit für einige kritische Fragen, vor allem an die CVP. Denn diese hat diese Woche auch im Parlament für Schlagzeilen gesorgt. Sie hat bei der Mietfrage ihre Meinung geändert, weshalb die Mietunterstützung für Unternehmen, die während des Lockdowns im Frühling schliessen mussten, scheiterte. Und bei der «Ehe für alle» machte die CVP verfassungsrechtliche Grundsatzbedenken geltend.

    Die Fraktionschefin der CVP, Ständerätin Andrea Gmür, ist Gast bei Oliver Washington in der «Samstagsrundschau».

    • 29 Min.
    Wintersport um welchen Preis?

    Wintersport um welchen Preis?

    Deutschland, Frankreich, Italien wollen ihre Wintersportorte bis ins neue Jahr geschlossen halten. Die Schweiz und Österreich finden skifahren über die Festtage vertretbar – so auch Hans Wicki, der Präsident von Seilbahnen Schweiz. Riskiert die Schweiz damit zum Superspreader in Europa zu werden? Die Corona-Infektionszahlen sinken derzeit in den meisten Kantonen. Trotzdem hat der Bundesrat am Freitag die Bergkantone aufgefordert, ihre Schutzkonzepte für den Wintertourismus nochmals zu überarbeiten. Es müsse klar sein, was passiert, wenn die Schutzkonzepte nicht funktionieren, betonte Gesundheitsminister Berset. Für die Bergbahnen, die sich seit Monaten auf die Wintersaison vorbereiten, eine ungemütliche Lage. Was können sie tun? Und wie verhindern sie eine dritte Welle mitten in der Wintersaison?

    Der Nidwaldner FDP-Mann Hans Wicki hat im Herbst zudem gefordert, auch in Krisenzeiten müssten die Massnahmen des Bundesrates breiter reflektiert werden. Das Covid-19 Gesetz stehe auf wackligen Beinen. Was treibt ihn an, und wo genau hat der Bundesrat Fehler gemacht?

    Hans Wicki, der auch schon für den Bundesrat kandidiert hat, nimmt Stellung in der «Samstagsrundschau».

    • 27 Min.

Kundenrezensionen

4.1 von 5
46 Bewertungen

46 Bewertungen

Michael Kern ,

Eine der Besten

Jeden Samstag empfängt die Samstagsrundschau profilierte Akteure aus der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Moderation ist angenehm, die Fragen relevant, aber die Gäste werden nicht zur Antwort gedrängt, was gelegentlich zu unbeantworteten Fragen führt.
Die Samstagsrundschau ist jedenfalls eine der besten Talksendungen der Schweiz.

NJM BEWERTET ,

Uptade!!

Uptade!!!!!!

rrtú ,

Update

Bitteee Update!!!!!

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