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hr2-kultur | Der Tag - Kenntnisreich, ironisch, witzig, pointiert.

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    • Gesellschaft und Kultur
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hr2-kultur | Der Tag - Kenntnisreich, ironisch, witzig, pointiert.

    Voll verpixelt – der Kunstmarkt in der Krise

    Voll verpixelt – der Kunstmarkt in der Krise

    Durch Ausstellungen schlendern, Galerien besuchen, vielleicht sogar das ein oder andere Kunstwerk kaufen - so waren Interessierte vor Corona unterwegs. Der globale Kunsthandel trieb sich auf Messen herum, persönlicher Kontakt erwünscht. Jetzt sind sowohl Kunstinteressierte als auch der Handel auf digitale Alternativen angewiesen. Und Kunstschaffende ziehen gleich mit. In noch nie dagewesener Weise sind Digitalkunstwerke Teil des neuen Marktes. Die Rekordsumme von über 69 Millionen Dollar ging im März für eine Digitalcollage beim Auktionshaus Christie´s über den digitalen Tisch. Erstmals zahlte ein Käufer in Kryptowährung. Dabei lässt sich das Werk des Digitalkünstlers auch kostenlos im Internet anschauen. Wie verändert sich der Kunsthandel in der Krise? Erfasst die digitale Revolution nicht nur den Kunstmarkt, sondern auch die Produktion? Und ist Digitalkunst in der Krise vielleicht eine rettende Chance, auch für die Künstler?

    Nicht alles anders, aber vieles besser? Hoffnung auf eine neue Zeit

    Nicht alles anders, aber vieles besser? Hoffnung auf eine neue Zeit

    Es fällt schwer, die Corona-Pandemie als Chance zu begreifen. Was wir im Moment stattdessen erleben, ist in vielen Bereichen ein permanenter Ausnahmezustand. Der Kampf gegen das Virus erfordert, dass wir auf Abstand zueinander gehen, das Büro ins Wohnzimmer verlegen, Hobbys ruhen lassen und so manche Träume begraben. Manche bringt das an den Rand ihrer wirtschaftlichen Existenz und seelischen Belastbarkeit. Wir sehnen die Zeit "nach Corona" herbei, in der alles wieder "normal" werden soll. Dabei prophezeien Fachleute, dass wir auch in Zukunft mit vergleichbaren Pandemien leben müssen. Wie schaffen wir es also, den wertvollen Kern unseres alten Lebens wieder zu gewinnen und gleichzeitig mit dieser neuen Realität umzugehen? Geben uns die Lehren aus Corona gerade dafür das richtige Rüstzeug mit für eine andere, bessere Welt, in der wir die Fehler der Vergangenheit mit neuen Ideen korrigieren können? Es ist an der Zeit für neue Visionen.

    Ziemlich beste Kontrahenten: Schwarz-Grün auf dem Weg ins Kanzleramt?

    Ziemlich beste Kontrahenten: Schwarz-Grün auf dem Weg ins Kanzleramt?

    Zwei potentielle Kandidaten ringen öffentlich miteinander, wer die Partei als Spitzenkandidat in den Bundestagswahlkampf führen soll. Gräben tun sich auf an der Basis. Realität in CDU/CSU. Einträchtig und ruhig einigen sich Kandidat und Kandidatin, wer sich fürs Kanzleramt bewerben soll: Annalena Baerbock. Realität bei Bündnis 90/Die Grünen. Verkehrte Welt? Früher galten doch die grünen Parteimitglieder als streitsüchtig, von Uneinigkeiten in den Unionsparteien drang selten etwas an die Öffentlichkeit. Hitzig diskutiert wurde in der Union höchstens darüber, ob mit diesen neuen grünen Politikern überhaupt eine Regierung machbar ist. Mittlerweile sind schwarz-grüne Bündnisse längst Realität, z.B. in Hessen. Und auf kommunaler Ebene schicken grüne Politiker die CDU nach fast 30 Jahren erstmals auf die Oppositionsbank - so geschehen mit den Frankfurter Grünen als stärkste Fraktion im Stadtparlament. Neue Verhältnisse bringen neue Optionen. Auch für den Bund? Könnte Deutschland bald von einer Grün-Schwarzen Koalition unter Kanzlerin Annalena Baerbock regiert werden?

    Auf Holz gebaut – Die Zukunft eines Rohstoffs

    Auf Holz gebaut – Die Zukunft eines Rohstoffs

    Die Holzpreise steigen, und wer nun vermutet, dass das nur Schreinereien und Forsthäuser interessiert, könnte auf dem Holzweg sein. Holz ist nicht nur ein Material, das die Menschheitsgeschichte begleitet und oft geprägt hat. Es ist auch der Stoff, aus dem die ökologischen Träume sind: Holzhäuser werden wieder modern, rund um die Welt ist Holz begehrt - und teilweise knapp. Die Wälder sterben vielleicht nicht. Aber sie sind beschädigt, durch Trockenheitsperioden geschwächt und infolgedessen durch Schädlingsbefall dezimiert. Holz ist zwar ein nachwachsender Rohstoff, aber er braucht Zeit dafür. Hier bei uns in Deutschland planen wir immerhin eine klimagerechte und vielfältige Aufforstung. In den Tropen aber wird weiter Wald vernichtet, auch um unser Bedürfnis nach billigem Palmöl und Rindfleisch zu befriedigen. Dabei brauchen wir Holz. Es ist vielseitig einsetzbar, ökologisch wertvoll, es riecht gut, es lässt sich künstlerisch formen. Und wir brauchen den Ort, an dem es in der Regel wächst: den Wald. Beide sind noch da, aber gefährdet. Und das ist nur ein Grund, warum der Holzpreis steigt.

    Echt jetzt? Realität nach Drehbuch

    Echt jetzt? Realität nach Drehbuch

    Wie bildet man die Wirklichkeit so ab, dass das Bild das entsteht auch den Tatsachen entspricht? Ist es noch ein Dokumentarfilm, wenn Schauspieler eingesetzt werden? Wie viel Inszenierung verträgt eine authentische Darstellung? Das sind Fragen, die gerade ins Rampenlicht geraten sind, weil der Dokumentarfilm „Lovemobil“ über Prostituierte, die in Wohnmobilen arbeiten, mit Darstellern nachgestellte Szenen enthalten hat, ohne das kenntlich zu machen. Der Film hatte sogar den deutschen Dokumentarfilmpreis gewonnen und war für den Grimme Preis nominiert. Es geht um die Wahrhaftigkeit der Darstellung in Film, Kunst und Medien. Wird das Authentische der vermeintlich besseren Story geopfert? Bringt das gut gemachte Fake mehr Quote als die Wahrheit?

    "Bundesnotbremse“ – Dürfen die das?

    "Bundesnotbremse“ – Dürfen die das?

    "Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“. Mitten durch eine Pandemie, die wir nach wie vor nur defensiv bekämpfen können. Indem wir das Virus durch Schutzmaßnahmen von möglichst vielen Menschen fernhalten. Der Zug fährt und fährt, und auf der Lok ringt das Führungspersonal um jede einzelne Maßnahme. Noch mehr Abteile sperren als bisher? Oder wieder mehr Fenster öffnen? Jeder Lenker, jede Lenkerin sendet eigene Signale, und manche von ihnen würden ihre Waggons am liebsten abkoppeln. "Nicht mit mir!“, hat nun die Kanzlerin gerufen, und sie hechtet - ihr Kabinett im Gefolge - eiligen Schrittes auf die "Bundesnotbremse“ zu. Brückenlockdown und Ausgangssperre fest im Blick, aber Grundgesetz und Föderalismus immer mehr aus den Augen verlierend. "Es fährt ein Zug nach Nirgendwo, und niemand stellt von grün auf rot das Licht“? Vielleicht doch. Denn Bundestag und Bundesrat sind noch am Zuge, und bevor es uns aus der Kurve trägt, sollten wir nach dem gesundheitlichen Nutzen ebenso Ausschau halten wie nach dem freiheitlichen Schaden.

Kundenrezensionen

4.6 von 5
366 Bewertungen

366 Bewertungen

Ostfrei ,

Großartiges Format

Insbesondere auf „Der Tag auf Weltreise“ in den Sommerferien freue ich mich schon monatelang im Voraus!!

frbrbvdrb ,

For the rest the day I have to go home and get my car

I have to get the girls and then go home to get them to

hxxhucucug ,

How are the kids going home today and then

He is the only person to get a good nights rest and I don’t think I will get him a job or anything but he is a little

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