Was jetzt?

Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

  1. VOR 10 STD.

    Welche Jobs die KI wirklich bedroht

    Künstliche Intelligenz verändert unsere Arbeitswelt und unterscheidet sich dabei grundlegend von früheren technologischen Entwicklungen. Ein Team der ZEIT hat deshalb Daten zu mehr als 400 Berufen ausgewertet. Dana Hajek ist Datenjournalistin und Teil des Rechercheteams. Sie erklärt in dieser Folge von »Was jetzt?«, warum eine Automatisierung von Aufgaben durch KI nicht zwangsläufig bedeutet, dass Jobs wegfallen. Vor vier Jahren eroberten russische Truppen die ukrainische Hafenstadt Mariupol nach wochenlanger Belagerung. Maxim Kireev aus dem Auslandsressort der ZEIT hat sich damit beschäftigt, was seitdem aus Mariupol geworden ist. Er hat Satellitenbilder ausgewertet, russische Dokumente analysiert und mit Menschen gesprochen, die bis heute in der Stadt leben. Im Podcast erzählt er, wie die Bewohner unter russischer Besatzung ihren Alltag bestreiten und wie sich Mariupol seit 2022 verändert hat. Und sonst so? Ein Jahr im Hotel wohnen, ohne zu bezahlen   Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Automatisierungsrisiko: Wie ersetzbar ist Ihr Job durch KI? Berufseinstieg mit KI: »Die KI ist auf dem Arbeitsmarkt noch gar nicht wirklich angekommen« KI im Beruf: »Es ist unglaublich, wie KI unsere Arbeit erleichtert« Krieg in der Ukraine: »Ich wusste nie, dass ich Mariupol so liebe« Ukrainekrieg: Deutsche Unternehmen an russischen Bauprojekten in Mariupol beteiligt Mariupol: Was geschieht in Mariupol? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    12 Min.
  2. VOR 23 STD.

    Koalition im Krisenmodus – hilft der Besuch vom Kanzler? (Update)

    Zum ersten Mal seit seiner Wahl zum Bundeskanzler hat Friedrich Merz (CDU) die SPD-Fraktion besucht. Sein Besuch fällt in eine Phase wachsender Spannungen zwischen Union und SPD. Merz hat der SPD zuletzt mehrfach öffentlich mangelnde Kompromissbereitschaft und Blockaden bei zentralen Reformprojekten vorgeworfen. Diskussionen über den zukünftigen Kurs gibt es aber auch innerhalb der SPD, vor allem mit Blick auf die beiden Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas. Warum besucht Friedrich Merz die SPD-Fraktion gerade jetzt? Reicht ein solcher Besuch aus, um das angespannte Verhältnis zwischen den Koalitionspartnern zu beruhigen? Und wie ist die Stimmung in der SPD angesichts der Streitigkeiten mit dem Koalitionspartner? Das erklärt Michael Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT. Die neue Förderung der Bundesregierung für E-Autos kann ab sofort beantragt werden. Das entsprechende Portal für das rein digitale Antragsverfahren ist freigeschaltet – möglich ist eine staatliche Zuwendung von bis zu 6.000 Euro. Insgesamt stehen drei Milliarden Euro zur Verfügung, die nach Angaben des Bundesumweltministeriums für rund 800.000 neue Fahrzeuge bis zum Jahr 2029 reichen. Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, ordnet im Podcast ein, ob die neue Prämie den Umstieg auf Elektroautos tatsächlich beschleunigen kann oder ob der Markt das auch ohne staatliche Förderung geregelt hätte. Außerdem im Update: - Die Ermittlungen gegen die CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler sind vorerst gestoppt worden, nachdem das Europäische Parlament die Aufhebung ihrer Immunität abgelehnt hat. Die Europäische Staatsanwaltschaft wirft Niebler den Missbrauch von EU-Geldern bei Reisen und dem Einsatz von Assistenten vor. Die CSU-Politikerin weist die Vorwürfe zurück. - Manuel Neuer soll bei der Fußball-WM der Männer im Sommer als Nummer eins im deutschen Tor stehen. Medienberichten zufolge hat sich Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits auf den inzwischen 40-jährigen Weltmeister von 2014 festgelegt, Oliver Baumann wäre demnach Ersatzkeeper. Der offizielle WM-Kader wird erst am Donnerstag bekannt gegeben. Fabian Scheler, Sportredakteur der ZEIT, erklärt im Podcast, ob das die richtige Entscheidung für das DFB-Team ist. Und sonst so? Köttbullar jetzt auch als Lolli   Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Imre Balzer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.  Weitere Links zur Folge: Affordability: Das neue Lieblingswort der SPD Elektromobilität: Portal für neue E-Auto-Förderung ist freigeschaltet CSU-Politikerin: EU-Parlament blockiert Betrugsermittlungen gegen Angelika Niebler Liveblog: Fußballweltmeisterschaft 2026 Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    11 Min.
  3. VOR 1 TAG

    Putin in China: Wie eng ist das Bündnis gegen den Westen?

    Wladimir Putin reist auf Einladung des chinesischen Staatschefs Xi Jinping am Dienstag nach China. Der Besuch findet nur wenige Tage nach einem Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump in Peking statt. Bei dem zweitägigen Besuch soll es um die Beziehungen Russlands und Chinas sowie internationale und regionale Probleme gehen, gab der Kreml an. Was die demonstrative Nähe zwischen China und Russland für Europa bedeutet und welche Rolle die USA spielen, erklärt der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann. Deutschland wird seine wichtigsten Klimaziele bis zum Jahr 2030 verfehlen, warnt der Expertenrat für Klimafragen nach Prüfung des jährlichen Emissionsberichts. In seinem Prüfbericht widerspricht das unabhängige Gremium aus fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern damit in einem zentralen Punkt dem Umweltbundesamt (UBA). Die Behörde hielt das sogenannte Klimabudget bis 2030 noch für knapp einhaltbar, der Expertenrat widerspricht. Welche Konsequenzen sollte die Bundesregierung ziehen? Ihre Einschätzung teilt die ZEIT-Wissenschaftsredakteurin Viola Kiel. Und sonst so? Das eigene Krebsrisiko senken.   Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Donald Trump in Peking: Trump in China – was vom Gipfel der Weltmächte bleibt Donald Trump und Xi Jinping: Unheimliche Harmonie am Himmelstempel Donald Trump in China: Strenger Xi, bedürftiger Trump Klimawandel: Prädikat Ungenügend Klimawandel: Expertenrat bewertet Klimaschutzprogramm der Regierung als ungenügend Klimapolitik vor Gericht: »Man kann nicht sagen, dass sich die Regierung an das Recht hält« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    12 Min.
  4. VOR 1 TAG

    Deutschland rüstet den Zivilschutz auf (Update)

    Deutschland ist auf Krisen, Krieg oder Katastrophen nur unzureichend vorbereitet. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will den Zivilschutz deshalb ausbauen; noch in dieser Woche soll ein »Pakt für den Bevölkerungsschutz« im Kabinett beschlossen werden. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt, was geplant ist – und ob das reicht. Gordon Schnieder ist neuer Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Der CDU-Politiker erhielt im Landtag 63 Stimmen und führt künftig die erste schwarz-rote Landesregierung in der Geschichte des Bundeslandes. Seine Regierung will unter anderem Kommunen stärker unterstützen, Sprachtests im Kita-Alter einführen und mehr für die innere Sicherheit tun.   Außerdem im Update:  - Deutschland wird seine wichtigsten Klimaziele bis 2030 nach Einschätzung des Expertenrats für Klimafragen verfehlen. Das unabhängige Gremium widerspricht damit dem Umweltbundesamt, das das Klimabudget bis 2030 noch für knapp einhaltbar hält. - Weltweit wurden im vergangenen Jahr so viele Menschen hingerichtet wie seit mehr als 40 Jahren nicht mehr. Amnesty International zählt mindestens 2.700 Hinrichtungen in 17 Ländern. ZEIT-Volontär und Iranexperte Omid Rezaee ordnet ein, warum die Zahl im Iran besonders stark gestiegen ist. Und sonst so? Freier Eintritt fürs Müllsammeln am Strandbad.   Moderation und Produktion: Rita Lauter, Moses Fendel Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.  Weitere Links zur Folge: Zivilschutz in Deutschland: Milliarden versprochen, aber noch herrscht Mangel Rheinland-Pfalz: Gordon Schnieder ist neuer Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz Klimawandel: Expertenrat bewertet Klimaschutzprogramm der Regierung als ungenügend Menschenrechte: Weltweit so viele Hinrichtungen wie seit 44 Jahren nicht mehr Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    9 Min.
  5. VOR 2 TAGEN

    Droht eine neue Ebola-Epidemie?

    Wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Wochenende einen »internationalen Gesundheitsnotstand« ausgerufen. Ob der aktuelle Ausbruch im Kongo mit der Epidemie vergleichbar ist, die zwischen 2014 und 2016 mindestens 11.000 Menschen getötet hat, erklärt die Wissenschaftsredakteurin der ZEIT, Elena Erdmann. Mehrere Landesinnenminister warnen angesichts hoher Umfragewerte der AfD in Sachsen-Anhalt vor den Auswirkungen einer AfD-Regierung. Besonders radikale Änderungen könnte die AfD in Bildung und Wissenschaft vornehmen, wo eine Landesregierung weitgehend autonom entscheiden kann. Wie sich Schulen und Hochschulen in Sachsen-Anhalt dann verändern könnten, hat der stellvertretende Bildungsressortleiter der ZEIT, Anant Agarwala, recherchiert. Und sonst so? Die erste deutsche Meisterschaft im Baum-Umarmen Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Ebola: Wie gefährlich ist der Ebola-Ausbruch im Kongo? Bundibugyo-Virusstamm: WHO ruft wegen Ebola »internationalen Gesundheitsnotstand« aus Ebola-Überlebende: Infiziert, erkrankt, genesen, gemieden AfD in Sachsen-Anhalt: Warum man eine AfD-Regierung an den Unis sofort spüren würde Landtagswahl 2026: Mehrere Innenminister warnen vor AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt AfD Sachsen-Anhalt: Zerstörung von innen heraus Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    12 Min.
  6. VOR 3 TAGEN

    Wird Schwarz-Grün wieder attraktiv?

    Im vergangenen Bundestagswahlkampf waren die Grünen für CDU und CSU noch Ideologen, mit denen man lieber nicht regieren wollte. Nach etwas über einem Jahr Regierungsarbeit mit der SPD wächst innerhalb der Union jedoch der Frust über die Sozialdemokraten – und die Grünen kommen der Union auf einmal wieder als die bessere Alternative vor. Wo die beiden Parteien zusammenfinden könnten und wieso die mögliche Koalition trotzdem nicht ganz reibungsfrei wäre, berichtet ZEIT-Autorin Jana Hensel. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu möchte die New York Times wegen Verleumdung anklagen. Hintergrund ist ein Meinungsartikel des Mediums, in dem der Autor Nicholas Kristof schreibt: »Palästinenser haben mir von einem Muster verbreiteter israelischer sexueller Gewalt gegen Männer, Frauen und sogar Kinder berichtet.« Kritiker zweifeln jedoch an den Quellen des Autors. Die Redaktion der New York Times stellt sich aber hinter den Autor. Wie belastbar sind die Beweise des Artikels? Und könnte eine Klage Israels in den USA Erfolg haben? Diese und weitere Fragen beantwortet ZEIT-Politikredakteur Jan Roß, der aus Israel berichtet. Und sonst so? So viel kostet ein Hund über sein ganzes Leben sein Herrchen. Moderation und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Schwarz-grüne Koalition: Die Grünen suchen nach einer CDU, die es nicht mehr gibt Kritik an der CDU: Die Wut der SPD Sexualisierte Gewalt gegen Palästinenser: Warum Netanjahu die »New York Times« verklagen will Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    13 Min.
  7. Lieferdienste in Berlin: Bestellt, geliefert, ausgebeutet (Spezial)

    VOR 4 TAGEN

    Lieferdienste in Berlin: Bestellt, geliefert, ausgebeutet (Spezial)

    Tausende junge Menschen aus Indien kommen mit großen Hoffnungen nach Deutschland. Sie wollen hier studieren und sich ein Leben aufbauen. So geht es auch Ravi, der eigentlich anders heißt. Ravi lebt seit zwei Jahren in Deutschland, offiziell ist er bei einer privaten Hochschule in Berlin eingeschrieben. Doch wie so viele junge indische Studierende gerät auch er in einen Teufelskreis. Private Hochschulen verlangen oft hohe Studiengebühren, viele Studierende finanzieren sie mit Krediten. In Deutschland angekommen, müssen sie schnell Geld verdienen. Weil ihnen oft die Sprachkenntnisse fehlen, landen viele bei Lieferdiensten – häufig bei dubiosen Subunternehmen. Dort arbeiten manche schwarz, erhalten keinen Mindestlohn und werden nur pro Lieferung bezahlt. Wer sich beschwert, riskiert den Job. Auch beim Wohnen werden viele ausgebeutet. Oft teilen sich Menschen wie Ravi winzige, heruntergekommene Zimmer, zahlen Hunderte Euro für ein Bett und leben ohne Privatsphäre. Die Lebensumstände sind hart, und doch wollen viele nicht zurück nach Indien: Mit indischen Gehältern ließen sich die Schulden nie tilgen. Sie sitzen in der Falle, gefangen zwischen Scham, Verzweiflung und der Hoffnung, es doch noch zu schaffen. Wie dieses System funktioniert, wer daran verdient und was die Politik dazu sagt, darum geht es in diesem »Was-jetzt?«-Spezial mit Hannah Grünewald und Anant Agarwala. In diesem »Was-jetzt?«-Spezial sprechen Hannah Grünewald und Anant Agarwala über das Ausbeutungssystem hinter den Berliner Kurierfahrern.   Recherche: Jana Gioa Baurmann und Anant Agarwala Produktion: Markus Gläser Redaktion: Elise Landschek Skript und Moderation: Hannah Grünewald   Weitere Links zur Folge:  Ausbeutung bei Lieferdiensten: »Ich sage allen: Macht nicht den Fehler, nach Deutschland zu kommen« IU Hochschule: Das soll mein Studium sein? Online-Lieferdienste: »Die Essenslieferbranche ist ein Labor für Arbeit ohne Rechte« Kurierfahrer von Lieferdiensten: Komm nach Deutschland zum Studieren, haben sie gesagt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    45 Min.
  8. VOR 4 TAGEN

    Trump in China: Was vom Gipfel der Weltmächte bleibt

    Donald Trump und Xi Jinping haben sich bei ihrem Treffen in Peking demonstrativ freundlich gezeigt. Das Treffen fand vor dem Hintergrund angespannter Beziehungen zwischen den USA und China statt. Bei den Gesprächen ging es um wirtschaftliche Kooperation, darunter den Ausbau von Handelsbeziehungen, chinesische Investitionen in den USA sowie einen besseren Zugang amerikanischer Unternehmen zum chinesischen Markt. Beim Treffen warnte Xi Jinping außerdem vor einer weiteren Zuspitzung im Streit um Taiwan. Welchen Einfluss das auf die Beziehungen zwischen USA und China haben könnte, ordnet Matthias Naß, Internationaler Korrespondent der ZEIT ein.  Vor dem diesjährigen Eurovision Song Contest 2026 gibt es anhaltende Debatten über die Teilnahme Israels. Mehrere Künstlerinitiativen, Musiker und Rundfunkanstalten protestieren gegen den Auftritt des israelischen Kandidaten Noam Bettan. Hintergrund ist der Nahostkonflikt und das Vorgehen Israels im Gazakrieg. Fernsehsender aus Spanien, Irland, Slowenien, Island und den Niederlanden kündigten an, keine eigenen Teilnehmer zum ESC zu schicken. Wie stark politische Debatten den ESC prägen, analysiert ZEIT-Autor Jens Balzer.    Und sonst so? Bakterien und Schimmelpilze auf der Matratze   Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    14 Min.

Sendungen mit Abo-Vorteilen

Hören Sie alle Podcastfolgen im Abo

4,3
von 5
3.002 Bewertungen

Info

Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

Mehr von DIE ZEIT

Das gefällt dir vielleicht auch