Grundsätzlich finde ich es wichtig, sich auch solche Podcasts anzuhören (und die taz zu lesen), auch wenn ich als freiheitlich gesinnter Mensch die Dinge ganz anders sehe. Aber man lernt dabei ein wenig, wie die Leute in der Redaktion ticken.
Nur leider ticken sie meistens alle sehr ähnlich, und wenn mal eine oder einer versucht, als Advokatus Diaboli eine Meinung von außerhalb deren Blase darzustellen, zeigt sich: sie können es nicht. Wenn sie nicht so sehr in ihrem Weltbild verfangen wären, dass sie anderen Ansichten nur Bosheit oder Dummheit unterstellen können, könnte das ein richtig wertvoller Beitrag sein. Aber mit dieser ideologischen Einmauerung verstärken sie die Spaltung leider nur.