40 Folgen

Über 760'000 Schweizerinnen und Schweizer haben ihren festen Wohnsitz im Ausland. Sie leben in über 65 Ländern.


In dieser Sendung geben sie Auskunft über ihren Alltag. Es sind Menschen aus Schweizer Familien, Vereinen, Firmenvertreter, Mitarbeiterinnen von Hilfswerken, Angehörige von Botschaften und Konsulaten.

Die fünfte Schweiz Schweizer Radio und Fernsehen

    • Reisen und Orte

Über 760'000 Schweizerinnen und Schweizer haben ihren festen Wohnsitz im Ausland. Sie leben in über 65 Ländern.


In dieser Sendung geben sie Auskunft über ihren Alltag. Es sind Menschen aus Schweizer Familien, Vereinen, Firmenvertreter, Mitarbeiterinnen von Hilfswerken, Angehörige von Botschaften und Konsulaten.

    Claudia Sabitzer: Schauspielerin am Wiener Volkstheater

    Claudia Sabitzer: Schauspielerin am Wiener Volkstheater

    Die Schauspielerin aus Zürich lebt und arbeitet seit 15 Jahren in Wien. Auch wenn sie längst den «Ösi-Pass» hat, ihre Schweizer Wurzeln hat Claudia Sabitzer ganz und gar nicht vergessen. Am Wiener Volkstheater spielt Claudia Sabitzer aktuell in einem Stück, das sich mit der drohenden Klimakatastrophe beschäftigt. Sie schlüpft in die Rolle von Gudrun: «Eine Frau, die auf einem Hof wohnt und Dinge produziert, die es im Unterland nicht mehr gibt», sagt Claudia Sabitzer. Die 48-jährige Schauspielerin war früher Zahnarztgehilfin. Sie fühlte sich aber schon von klein auf zum Theater hingezogen: «Mit acht Jahren schlich ich mich hinter die Bühne eines Kleintheaters und schaute zu. Ich sagte mir dann: 'Das kann ich besser'.»

    • 14 Min.
    Candida und Martin Lafayette leben auf Kap Verde

    Candida und Martin Lafayette leben auf Kap Verde

    Die Inselgruppe Kap Verde liegt vor der Nordwestküste Afrikas. Candida und Martin Lafayette sind vor 8 Monaten auf die Insel «Ilha do Sal» ausgewandert. In der Hauptstadt Espargos baut das Paar eine kleine Ferienanlage. Auszuwandern, fiel den beiden anfänglich schwer. Candida und Martin Lafayette fühlen sich eigentlich sehr wohl in der Schweiz. Doch das Schweizer Klima machte den beiden immer mehr zu schaffen. Auslöser für die Auswanderung waren die ständigen Rheumabeschwerden, sagt Martin Lafayette: «In Kap Verde geht es uns gesundheitlich viel besser» Die Familie hinter sich zu lassen, war nicht einfach, sagt Candida: «Dank der heutigen Technik, bleiben wir jederzeit und ohne Probleme in Kontakt mit ihnen.» Auf Kap Verde sind Candida und Martin mittlerweile angekommen und fühlen sich zu Hause. 

    • 14 Min.
    Melanie Müller bringt Hundebesitzern die Hundesprache bei

    Melanie Müller bringt Hundebesitzern die Hundesprache bei

    Melanie Müller lebt in der französischen Gemeinde Sansa-Veinazès, in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie trainiert dort verhaltensauffällige Hunde. Nicht die Vierbeiner sind das Problem, sagt die 42-Jährige: «Viele Halter wissen nicht, wie man Hunde artgerecht hält und vermenschlichen sie.» Melanie Müller wohnt in einer alten Steinmühle aus dem 18. Jahrhundert. Das Haus ist umgeben von märchenhaften Wiesenlandschaften. Auf ihrem Grundstück tummeln sich nicht nur Hunde, sondern auch peruanische Alpakas. Melanie Müller hat eine besondere Beziehung zu den Tieren: «Ich habe selber peruanische Wurzeln und bin fasziniert von ihnen.» Künftig wird die Hundetrainerin auch Kopfkissen und Bettdecken aus Alpakawolle herstellen: «Seit Beginn dieses Jahres bin ich offiziell eine Landwirtin.»

    • 11 Min.
    Hans und Heidi Tribolet: Den Buschbränden in Australien entkommen

    Hans und Heidi Tribolet: Den Buschbränden in Australien entkommen

    Seit Monaten wüten schlimme Buschbrände im Südosten von Australien. Hans und Heidi Tribolet sind seit 38 Jahren Farmer im Bundesstaat New South Wales. Ihr Haus konnten sie in letzter Minute vor den Flammen retten. Einige ihrer Tiere nicht. Die Farm umgeben 380 Hektaren Land. Grosse Flächen seien von den Buschbränden zerstört, sagt Hans Tribolet: «Es ist alles rabenschwarz um uns herum. Ganze Waldstücke und die Eukalyptusplantage sind abgebrannt.» Das Feuer kam bedrohlich nahe ans Haus, erinnert sich der 70-Jährige: «Es war so heiss, dass sogar die Fliegengitter an den Fenstern geschmolzen sind.»


    «Wir fangen bei Null an»

    Eigentlich wollten Hans und Heidi Tribolet in Zukunft kürzer treten auf der Farm. Nun fangen sie von vorne an: «Heulen bringt nichts. Dann bauen wir halt alles wieder auf», sagt Hans Tribolet. Unterstützung kriegen sie von freiwilligen Helfern: «Wir sind diesen Menschen sehr dankbar!»

    • 16 Min.
    Miriam Kühni – Hilfsprojekt als Berufung

    Miriam Kühni – Hilfsprojekt als Berufung

    Seit 6 Jahren lebt Miriam Kühni mit ihrem Mann in Lima. Dort hat sie ein Hilfsprojekt ins Leben gerufen. Auch wenn es andere, schönere Orte zum Leben gäbe, fühlt sie sich zu Lima hingezogen. «Es ist, als würde ich hierher gehören», sagt sie. Die Slums von Ventanía etwas ausserhalb der peruanischen Hauptstadt Lima seien geprägt von Gewalt, Drogen und Armut, erzählt Miriam Kühni. «Hier lebt kein einziger anderer Tourist, wir sind in der roten Zone.» Dort hat sie ein Hilfsprojekt gegründet, für das sie täglich viele Arbeitsstunden investiert. Damit will sie besonders Kindern andere Wege aufzeigen.


    Grosse Pläne umsetzen, allen Widrigkeiten zum Trotz

    Zuletzt haben sie und ihr Mann ein Grundstück gekauft, auf dem sie eine Schule bauen wollen: «Das läuft anders als in der Schweiz. Man baut mal ein kleines Gebäude und erweitert es dann fortlaufend», sagt sie. «Die Endvision steht, aber manchmal überfordert mich das Ganze.» Das hält Miriam Kühni aber nicht davon ab, das Projekt weiter zu verfolgen.

    • 13 Min.
    Markus Erb: Golf spielen auf den Philippinen

    Markus Erb: Golf spielen auf den Philippinen

    Markus Erb aus Dintikon (AG) folgte seiner Frau vor 3 Jahren auf die Philippinen. Sie arbeitet als Zahnärztin, er coacht Manager in Sachen Golf.  «Ich sagte meiner Frau, ich käme nur auf die Philippinen, wenn ich in der Nähe eines Golfplatzes leben könne», sagt Markus Erb (57). Der 57-jährige Consultant Coach liebt die Sportart – und hat heute auch viel Zeit dafür. Er spielt selber und coacht daneben Manager via Internet.


    Eine Zahnarztklinik in der Stadt

    Vor 3 Jahren folgte der Aargauer seiner Frau, einer Philippin, in ihre Heimat. Sie hatte in der Schweiz ihren Beruf nicht ausüben können. Nun hat sie in der Stadt Dasmariñas eine Zahnarztklinik. Für die 10-jährige Tochter des Paares war das erste Jahr auf den Philippinen schwierig, weil sie viele Freunde in der Schweiz hatte zurücklassen müssen. «Nun hat aber auch sie sich so richtig eingelebt», sagt Erb.

    • 15 Min.

Kundenrezensionen

asd&%€ ,

Musik zwischendurch

Wäre schön wenn die Musik ‚in der Mitte‘ jeweils einen Bezug zum Land hat wo die Sendung auch herkommt

Chnudel ,

Lappland

Endlich mal eine tolle Idee von Schweden zu hören. Wir kennen diese Gegend sehr gut.

c0pul0t ,

Danke DRS

Bin selber Auslandschweizer - ich mag dieses Sendeformat sehr! Vielen Dank!

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