Literaturclub Interview

Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch.

  1. vor 1 Tag

    Bonnie Garmus über «Peck & Peck»

    Nach ihrem Welterfolg «Eine Frage der Chemie» veröffentlicht US-Autorin Bonnie Garmus nun ihren zweiten Roman. Auch darin geht es um eine Figur, die ein unspektakuläres Leben führt - und sich gleichzeitig mutig gegen ein grosses Machtsystem auflehnt. Politische und unterhaltsame Lektüre. In Garmus’ erstem Buch «Eine Frage der Chemie» liess sie eine emanzipierte, selbstbewusste Frau gegen Sexismus in der Wissenschaft kämpfen. Mit einer Kochshow. Nun, in ihrem zweiten Buch, schickt Bonnie Garmus einen jungen Mann in den Kampf gegen Künstliche Intelligenz. Im New York der 1980er Jahre ergattert Batter – so heisst der junge Mann - eine Stelle im angesehensten Lyrik-Verlag, wo er von einem narzisstischen, kompetitiven Chef tyrannisiert wird. Aber Batter gibt nicht auf, kämpft gegen Vereinheitlichung, Automatisierung und Gewinnorientierung. Und für Originalität, Kreativität – und Menschlichkeit. Im «Literaturclub Interview» erzählt Bonnie Garmus, wie das Buch entstanden ist, welche Bedeutung Lyrik für sie persönlich hat – und welchen Beitrag in ihren Augen jeder Mensch für eine bessere Welt leisten kann. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Bonnie Garmus: «Peck & Peck». 544 Seiten. Piper, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: - Bonnie Garmus, Autorin ____________________ Weiterführende Informationen: Das ganze Gespräch auf Englisch unter https://www.srf.ch/audio/literaturclub-interview/das-ganze-gespraech-mit-bonnie-garmus-englisch?partId=KfVoX5x57qSmfgWHJerTND7l3lQ ____________________ - Host: Britta Spichiger ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literatur-Newsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

  2. 2. Okt.

    Dana Vowinckel über «Anton und Alma»

    Die Geschichte einer komplizierten Liebe in einer Welt, die aus den Fugen ist. «Anton und Alma» ist ein Buch über Beziehungen, übers Jüdischsein in einer Gegenwart voller Katastrophen und über den unbedingten Wunsch, es im Leben immer richtig zu machen. Dana Vowinckel ist zu Gast bei Simon Leuthold. Dana Vowinckel ist mit ihrem zweiten Roman «Anton und Alma» direkt auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis gelandet. Sie erzählt darin eine Liebesgeschichte mit sehr viel Welthaltigkeit: Kriege, Krisen oder Terrorangriffe wie der vom 7. Oktober 2023 spalten die Gesellschaft zunehmend, und die beiden Hauptfiguren wissen je länger desto weniger, woran sie sich eigentlich noch festhalten können im Leben. Im «Literaturclub Interview» spricht Dana Vowinckel darüber, was es mit Beziehungen anstellt, wenn man konstant fühlt, wie einem die Welt zwischen den Fingern zerrinnt, was sie an den «Abgründen und Hässlichkeiten des Menschseins» reizt – und was für ambivalente Einstellungen zum Judentum sich für ihre Figuren daraus ergeben. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Dana Vowinckel: «Anton und Alma». 542 Seiten. Suhrkamp, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: - Dana Vowinckel, Autorin ____________________ - Host: Simon Leuthold ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literatur-Newsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

  3. 25. Sept.

    Julia von Lucadou über «Zeiten erhöhter Gefahr»

    Was ist, wenn die Welt aus den Fugen gerät und die Angst sich im Innern festsetzt? In ihrem neuen Roman erzählt Julia von Lucadou von einem Mann, der zwischen Bunkerfantasien, verdrängten Erinnerungen und wachsender Angst den Boden unter den Füssen verliert. Die Autorin ist zu Gast bei Felix Münger. Die Hauptfigur Jot lebt zurückgezogen in einem Dorf im Aargau und arbeitet für eine Firma, die Schutzbunker für Wohlhabende verkauft. Als er beim Joggen eine Leiche entdeckt, gerät sein geordnetes Leben aus dem Gleichgewicht. Was als rätselhafter Todesfall beginnt, entwickelt sich zu einer Reise in die Untiefen der eigenen Erinnerung. Dabei verknüpft Julia von Lucadou gesellschaftliche Verunsicherung mit persönlichen Traumata. - und zeichnet das Porträt eines Menschen, der seine Identität zu verlieren droht.. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Julia von Lucdou. «Zeiten erhöhter Gefahr». 221 Seiten. Hanser Berlin, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: - Julia von Lucadou, Schriftstellerin ____________________ - Host: Felix Mügner ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

  4. 11. Sept.

    Sven Regener über «Frankie und Freddie»

    Neues von Herr Lehmann! Die Reihe mit Sven Regeners Romanen über Frank Lehmann und die Künstler und Lebenskünstler im Berlin der Achtzigerjahre bekommt eine weitere Folge. Diesmal stehen die Brüder Frank und Freddie im Zentrum und die Frage, was man mit seinem Leben genau anfangen soll. Berlin, 23. Dezember 1980. Der Tag vor Heiligabend. Frank Lehmann, eben in Berlin eingetroffen, holt seinen Bruder Freddie im Hotel am Ku’damm ab, wo der eine Weile lang Proband für Psychopharmaka gewesen ist. Nun will Freddie weiter nach New York, wo ein Kunststipendium auf ihn wartet. Doch die Tasche mit Pass, Visum, Geld und Ticket ist weg. So beginnt eine Odyssee durch ganz Westberlin, in deren Verlauf die beiden Brüder endlich mal über die wirklich wichtigen Dinge im Leben reden können. In Literaturclub Interview spricht Sven Regener übers Erwachen werden und Jung sein und über Westberlin in den Achtzigerjahren. Und er erzählt, warum ihm das Schreiben bei «Frankie und Freddie» ganz besonders Spass gemacht hat. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Sven Regener. «Frankie und Freddie». 288 Seiten. Galiani Berlin, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: - Sven Regener, Autor ____________________ - Host: Michael Luisier ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literatur-Newsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

  5. 28. Aug.

    Ronja von Rönne über «Alles Liebe»

    Die deutsche Autorin Ronja von Rönne zeigt uns Figuren, die sich immer tiefer in ihre eigenen Lügenkonstrukte verstricken – aus Sehnsucht nach Nähe oder Aufmerksamkeit. Dabei tun sich grosse Fragen nach den gesellschaftlichen Konzepten von Lüge, Wahrheit und Moral auf. Ronja von Rönne verknüpft in ihrem aktuellen Roman «Alles Liebe» die Geschichten von fünf unterschiedlichen Hauptfiguren zun einem Ganzen. Alle drehen sich darum, wie die Liebe oder die Sehnsucht, geliebt zu werden, und zu Lügnern werden lassen können. Die pure Lust an der Hochstapelei ist in keinem Fall der Grund für ihre Lügen: Wir lesen von Verzweifelten, die buchstäblich um ihr Leben lügen. Im «Literaturclub Interview» spricht Ronja von Rönne darüber, was uns zu vorschnellen Urteilen verleitet, darüber, wie unbequem ihre Literatur sein soll – und warum sie als Autorin sich als professionelle Lügnerin versteht. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Ronja von Rönne. «Alles Liebe». 240 Seiten. dtv, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: - Ronja von Rönne, Autorin ____________________ - Host: Simon Leuthold ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literatur-Newsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

  6. 14. Aug.

    Yael Inokai über «Die Auster»

    Ein Mord, ein Opfer, ein Tatort mit Blutspuren und die spannende Frage: Wer ist's gewesen? Die Schweizer Autorin Yael Inokai hat sich mit ihrem neuen Roman an einen Krimi gewagt. Die Handlung würzt sie mit Kritik an der Schere zwischen Arm und Reich. Yael Inokai, 37 Jahre alt, stammt aus Basel und lebt seit vielen Jahren in Berlin. Dort spielt auch ihr neuer, ihr nunmehr vierter Roman – der Krimi «Die Auster». Die Handlung: Dr. Joachim Bronstett, schwerreicher Geschäftsführer eines Luxus-Kaufhauses, wird eines Morgens tot in seiner Villa aufgefunden, und zwar von seiner Putzfrau. Doch anstatt die Polizei zu rufen, tut sie, was sie immer tut: Sie putzt. Überaus gründlich… Im «Literaturclub Interview» spricht Yael Inokai darüber, was sie daran gereizt hat, einen Krimi zu schreiben. Sie sagt, was beim Schreiben diesmal anders war als bei ihren bisherigen Büchern. Und sie verrät, ob sie gerne Austern isst. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Yael Inokai. «Die Auster». 220 Seiten. Hanser Berlin, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: - Yael Inokai, Autorin ____________________ - Host: Katja Schönherr ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literatur-Newsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

  7. 31. Juli

    Hörtipp: Literaturclub Buchtipps

    «Literaturclub Interview» ist in der Sommerpause. Damit euch in dieser Zeit das Lesefutter nicht ausgeht, empfehlen wir euch an dieser Stelle das Format «Literaturclub Buchtipps»: persönliche Leseempfehlungen aus der SRF-Literaturredaktion. Die Schweizer Autorin Caroline Roger erzählt in ihrem Debütroman von einer Kindheit im Gastrobetrieb. Und die indische Booker-Preisträgerin von zwei jungen Menschen, die nach Liebe suchen. ____________________ Die Schweizer Autorin Caroline Roger erzählt in ihrem Debütroman «Unter Gästen» von einer Kindheit im Gastrobetrieb, zwischen dem lebendig-wuseligen Bistro der Mutter und dem französisch-eleganten Restaurant des Vaters. Sie nimmt uns mit an die Tische unterschiedlicher Gäste und begegnet ihnen mit genauem, empathischem Blick. Auch wenn die Erzählerin für ihre Eltern nie im Zentrum steht, erfährt sie auf tröstliche Weise doch, woraus Familie bestehen kann: aus Menschen, mit denen man sich verbunden und von denen man sich getragen fühlt, aus Lebenden und aus Toten. Die indische Booker-Preisträgerin Kiran Desai hat mit «Die Einsamkeit von Sonia und Sunny» einen dicken Schmöker geschrieben. 750 Seiten. 20 Jahre lang hat Desai daran gearbeitet. Herausgekommen ist ein Epos über zwei junge entwurzelte Menschen namens Sonia und Sunny, die nach Liebe suchen. Bewegend und modern ist dieser Roman, und man erfährt viel über das heutige Indien. Ein Buch, das das Gefühl von Vereinsamung in einer globalisierten Welt festhält. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ Buchhinweise: Caroline Roger. Unter Gästen. 208 Seiten. Limmat, 2026. Kiran Desai. Die Einsamkeit von Sonia und Sunny. Aus dem Englischen von Robin Detje. 752 Seiten. S. Fischer, 2026.

Bewertungen und Rezensionen

4,7
von 5
24 Bewertungen

Info

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