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Immer montags sprechen wir über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Warum kann ich mir kein Haus leisten? Wie wird eine Stadt klimaneutral? Kann ich Cannabis bald im Laden kaufen? Und muss die Wirtschaft wirklich ständig wachsen? Alle 14 Tage untersuchen Lisa Nienhaus, Lisa Hegemann und Jens Tönnesmann ein wirtschaftliches Phänomen und fragen sich: Ist das eine Blase? Oder bleibt das? Immer mit einem Gast – und einem Tier.

Ist das eine Blase‪?‬ ZEIT ONLINE

    • Wirtschaft
    • 3,3 • 6 Bewertungen

Immer montags sprechen wir über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Warum kann ich mir kein Haus leisten? Wie wird eine Stadt klimaneutral? Kann ich Cannabis bald im Laden kaufen? Und muss die Wirtschaft wirklich ständig wachsen? Alle 14 Tage untersuchen Lisa Nienhaus, Lisa Hegemann und Jens Tönnesmann ein wirtschaftliches Phänomen und fragen sich: Ist das eine Blase? Oder bleibt das? Immer mit einem Gast – und einem Tier.

    Immobilien: Kaufen Sie besser kein Haus!

    Immobilien: Kaufen Sie besser kein Haus!

    Wer heute ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchte, muss dafür viel Geld zahlen: Seit Jahren steigen die Immobilienpreise in Deutschland, zuletzt rasant. Ist das eine Blase, die bald platzt? Oder geht es so weiter? Und was kann die Politik dafür tun, damit Wohnen bezahlbar bleibt?

    Diesen Fragen gehen die Moderatorinnen Lisa Nienhaus und Lisa Hegemann in einer neuen Folge des Wirtschaftspodcasts "Ist das eine Blase?" von ZEIT und ZEIT ONLINE nach. Mit ihrem Gast, dem Bauunternehmer Christoph Gröner, sprechen sie über seine 30 Jahre in der Branche: vom Bauboom der Neunzigerjahre bis zum Berliner Mietpreisdeckel. Gröner rät im Podcast ab vom Hauskauf für sich selbst und erklärt, warum er große Hoffnung in die Baupolitik der neuen Regierung unter Olaf Scholz setzt.

    Der Bauunternehmer identifiziert einen Schuldigen für die stark steigenden Grundstückspreise: "Die Spekulation ist unser aller Feind." Und er verlangt strengere Regeln, um das reine Spekulieren mit Bauland zu verhindern. Die wichtigste Erklärung für die steigenden Hauspreise sei aber: "Es wird zu wenig gebaut." Skeptisch blickt er auf die bisherigen politischen Versuche, die steigenden Miet- und Häuserpreise einzugrenzen, besonders in der Hauptstadt. Den Berliner Volksentscheid zum Thema Enteignung sieht er kritisch, das sei "dummes Zeug".

    Wie am Ende jeder Folge stellt die Prognose, wie es mit dem Thema der Sendung weitergeht, ein Tier. In diesem Fall sagt die Hundedame [Trüff](https://www.instagram.com/truffi.nette/) voraus, wie sich die Immobilienpreise 2022 entwickeln werden.

    Im Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" sprechen Lisa Nienhaus, Jens Tönnesmann und Lisa Hegemann immer montags über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Alle 14 Tage untersuchen je zwei der Moderatoren ein wirtschaftliches Phänomen und fragen sich, ob es sich um einen kurzfristigen Hype handelt oder ob es bleibt. Immer mit einem Gast – und einem Tier.

    • 1 Std. 6 Min.
    Unternehmenszweck: Habe Firma, suche Sinn

    Unternehmenszweck: Habe Firma, suche Sinn

    Viele Unternehmen formulieren einen Purpose, eine Art Daseinszweck. Was soll das bringen? Im Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" diskutieren wir den Sinn dahinter.

    Eine Firma mit 13.000 Beschäftigten, die sich alle duzen und die der Chef seine "Familie" nennt. Und die ihm am Werkstor erklären, warum sie überhaupt zur Arbeit kommen und in seinen Werkshallen Geräte zusammenschrauben. Klingt verrückt? Ist aber normal beim Familienunternehmen Viessmann aus dem nordhessischen Allendorf, das von Max Viessmann in vierter Generation geleitet wird. Zum Jahreswechsel wird der 32-Jährige alleiniger Chef des Heizungsbauers, der zuletzt fast 2,8 Milliarden Euro Jahresumsatz erzielt hat. Und der auf Initiative des Chefs einen sogenannten Purpose formuliert hat, eine Art Daseinszweck.

    Ob Viessmann, Nestlé oder Henkel: Viele Unternehmen sind auf Sinnsuche und geben sich einen solchen Purpose. Sie wollen damit signalisieren, dass es ihnen angeblich um mehr als Profit geht. In der vierten Folge des Wirtschaftspodcasts "Ist das eine Blase?" von ZEIT und ZEIT ONLINE fragen die Moderatoren Lisa Hegemann und Jens Tönnesmann, wie nachhaltig und glaubwürdig dieser Trend wirklich ist. Sie sprechen mit Manuel J. Hartung, dem früheren ZEIT-Journalisten und neuen Vorstandsvorsitzenden der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, über die Frage, was unter einem Purpose eigentlich zu verstehen ist. Und sie befragen Max Viessmann, der erklärt, wie er auf die Idee kam, einen Purpose zu formulieren, und was das für das mehr als 100 Jahre alte Unternehmen konkret bedeutet.

    Max Viessmann übt dabei auch Kritik an jenen Firmen, die nur deshalb ein Purpose-Statement formulierten, weil alle es gerade so machten: "Das ist meistens ein guter Startpunkt, um etwas sehr Unauthentisches zu tun", sagt Viessmann. Manche Unternehmen würden ihren Purpose auch missbrauchen, um damit den Verkauf von Unternehmensteilen zu rechtfertigen. "Da sind wir ein bisschen anders gestrickt", sagt der Unternehmer. Seine Firma würde solche Geschäftsbereiche lieber umbauen und beispielsweise "keine neue Investition in Bereiche tätigen, wo wir denken, das schadet unserem Purpose".

    Im Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" sprechen Lisa Nienhaus, Jens Tönnesmann und Lisa Hegemann immer montags über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Alle 14 Tage untersuchen je zwei der Moderatoren ein wirtschaftliches Phänomen und fragen sich, ob es sich um einen kurzfristigen Hype handelt oder ob es bleibt. Immer mit einem Gast – und einem Tier.

    • 1 Std. 7 Min.
    Klimaneutralität: Der SUV wird teuer und das Solardach Pflicht

    Klimaneutralität: Der SUV wird teuer und das Solardach Pflicht

    Deutschland will bis 2045 klimaneutral werden. Und viele Unternehmen im Deutschen Aktienindex (Dax) haben auch schon Pläne vorgelegt: Siemens will bis 2030 klimaneutral werden, Volkswagen bis 2050. Wird das klappen? Oder ist das Thema Klimaneutralität womöglich nur ein Hype, der bald vorübergeht?

    Im Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" sprechen die Gastgeber Lisa Nienhaus und Jens Tönnesmann darüber mit dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer. Palmer ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen – und sich damit viel Ärger einzuhandeln. Seine eigene Partei, die Grünen, prüft, ihn aus der Partei auszuschließen. Doch Palmers Politik für die Stadt Tübingen ist auch: ambitioniert grün. Schon früh hat er das Ziel ausgegeben, die Stadt bis 2030 klimaneutral zu machen. Und hat radikale Schritte eingeleitet, um das zu erreichen.

    Im Podcast spricht er über die Beschlüsse auf dem Weg: über den Bau von Windrädern, eine Solardachpflicht, über hohe Parkgebühren für SUV und ein Verbot alter Ölheizungen. "Man muss in der Politik den Mut haben, den Leuten zu sagen: Wir verbieten euch jetzt, dass ihr weiter Öl verbrennt in eurem Keller", sagt Palmer. Wenn sie erneuerbare Fernwärme vor der Tür hätten, müssten sie die nehmen. So habe es die Stadt beschlossen. "Ich halte das aber nicht für so schlimm, denn preislich ist da kein Unterschied", sagt Palmer.

    Für Aufsehen gesorgt hat die jährliche Anwohnerparkgebühr für SUV, die von 30 auf 180 Euro im Jahr erhöht wurde. Damit will Palmer Geld einsammeln, den er für den grünen Umbau der Stadt braucht. Natürlich gebe es Leute, die sich sehr aufregten, sagt Palmer. "Ich gehöre aber nicht zu denen, die es schlimm finden, wenn sich Leute über einen Sachverhalt aufregen. Solange sie akzeptieren, dass es gilt, wenn die Mehrheit etwas anderes entscheidet." Dann solle man sich ruhig aufregen. "Das ist vielleicht sogar gut für die Gesundheit."

    Im neuen Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" von ZEIT und ZEIT ONLINE sprechen wir immer montags über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Alle 14 Tage untersuchen Lisa Nienhaus, Jens Tönnesmann und Lisa Hegemann ein wirtschaftliches Phänomen und fragen sich, ob es sich um einen kurzfristigen Hype handelt – oder ob es bleibt. Immer mit einem Gast – und einem Tier.

    Sie haben Feedback für uns? Ein Thema, bei dem Sie schon lange eine Blase vermuten? Schreiben Sie uns gerne an blase@zeit.de.

    • 1 Std. 5 Min.
    Aktien: Der Börsenboom und das Suchtpotential von Trading-Apps

    Aktien: Der Börsenboom und das Suchtpotential von Trading-Apps

    Kaum eine Feier oder ein Abendessen unter Freunden vergeht, ohne dass über Aktien gesprochen wird. In Deutschland gibt es immer mehr Aktionärinnen und Aktionäre: 2,7 Millionen Deutsche investierten im vergangenen Jahr erstmals an der Börse. Ist das ein stabiler Trend – oder eine Blase, die bald platzen könnte?

    Das diskutieren Lisa Nienhaus und Jens Tönnesmann in der zweiten Folge des Wirtschaftspodcasts "Ist das eine Blase?" von ZEIT und ZEIT ONLINE. Vorab erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Marcus Rohwetter aber ein paar Grundlagen: Was ist eigentlich eine Aktie und was ist ein ETF? Und warum sind Affen manchmal bessere Anleger als Menschen?

    Gesprächsgast in dieser Folge ist Christian Hecker, der mit seiner App Trade Republic den Aktienboom verstärkt hat. Das junge Berliner Unternehmen wird mit fünf Milliarden Euro bewertet und hat schon eine Millionen Kundinnen und Kunden. Jeder zweite ist über die App zum ersten Mal mit Wertpapieren in Berührung bekommen. Weil er Menschen zu Anlegern macht, sieht Hecker sich als Vorkämpfer gegen Altersarmut.

    Allerdings gibt es am Geschäftsmodell von Trade Republic auch starke Kritik, unter anderem, weil die App zum Zocken verleite. Hecker verteidigt sein Unternehmen: "Bei uns haben wir keine Casino-Mentalität und keine Armee von unerfahrenen Kleinanlegern, die Geld verzockt." Er erzählt, warum die Pandemie das Wachstum seiner Firma beschleunigt hat. Und er spricht über die Frage, ob der Boom an der Börse dauerhaft anhält.

    Im neuen Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" von ZEIT und ZEIT ONLINE sprechen wir immer montags über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Alle 14 Tage untersuchen Lisa Nienhaus, Jens Tönnesmann und Lisa Hegemann ein wirtschaftliches Phänomen und fragen sich, ob es sich um einen kurzfristigen Hype handelt oder ob es bleibt. Immer mit einem Gast – und einem Tier.

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    • 1 Std. 2 Min.
    Cannabis: Wächst wie Unkraut, kaum zu verbieten

    Cannabis: Wächst wie Unkraut, kaum zu verbieten

    "Entschuldigung, verkaufen Sie hier auch Cannabis?" Geht es nach der designierten Bundesregierung, dann soll Gras bald für den privaten Konsum in "lizenzierten Geschäften" erworben werden können. Dabei warnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seit Jahren vor den Nebenwirkungen des Kiffens.

    In der ersten Folge unseres Wirtschaftspodcasts gehen die Moderatorinnen Lisa Nienhaus und Lisa Hegemann das Thema ganz nüchtern an: Sie sprechen mit ZEIT-Redakteur und Cannabis-Experte Fritz Habekuß über die Cannabis-Pflanze und diskutieren mit ihrem Gast Justus Haucap, Ökonom und Befürworter einer Legalisierung, über die Frage, wie viele Steuern legales Gras einbringen würde – und warum es gerade wegen der gesundheitlichen Nebenwirkungen sinnvoll sein könnte, Cannabis kontrolliert in bestimmten Geschäften feilzubieten.

    Die finale Prognose stellt am Ende, wie in jeder Folge, ein Tier – in dieser ist es der Esel Ole. Er orakelt, ob Cannabis 2022 legalisiert wird.

    Im neuen Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" von ZEIT und ZEIT ONLINE sprechen wir immer montags über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Alle 14 Tage untersuchen Lisa Nienhaus, Jens Tönnesmann und Lisa Hegemann ein wirtschaftliches Phänomen und fragen sich, ob es sich um einen kurzfristigen Hype handelt – oder ob es bleibt. Immer mit einem Gast – und einem Tier.

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    • 51 Min.

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